Förderung der Sporthilfe-Athleten ausgebaut

News, 17.12.2018 um 13:28 Uhr
15 Golf-Team-Germany-Spieler erhalten Kaderprämie
weiterlesen
Erstmals erhalten 15 Spieler des Golf Team Germany (GTG) eine einmalige Zahlung von 3649,63 Euro der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Möglich wurde diese Förderung der Nachwuchs- und Spitzenathleten durch den Ausbau von Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Alle Empfänger der Kaderprämie 2018 sind Sportler aus den Olympiakadern (OK) und den Perspektivkadern (PK) der olympischen Spitzenverbände. Insgesamt erhalten 959 Athleten die Prämie, die sie im Vorfeld bei der Deutschen Sporthilfe beantragen mussten. Ermöglicht wurde dies, weil nachträglich 3,5 Millionen Euro für die direkte Athletenförderung in den Bundeshaushalt 2018 eingestellt wurden.   Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbandes (DGV), freut sich über diese Anerkennung für die Spieler des GTG: "Die Stiftung Deutsche Sporthilfe ist einer der wichtigsten Sponsoren für unsere Nachwuchsathletinnen und -athleten. Gerade am Übergang vom Top-Amateur zum Nachwuchs-Tourspieler hilft die jährliche Top-Team-Future-Förderung den Athleten bei der Finanzierung ihrer Leistungssportkarrieren. Dass die Sporthilfe jetzt zum Jahresende noch die Kaderprämie nachlegen konnte, ist eine großartige Nachricht. Wir freuen uns sehr für die Nachwuchsathleten, die Dank der Kaderprämie weitere Turnierteilnahmen und Heimtraining einplanen können."   Die direkte Förderung der besten und perspektivreichsten Athleten Deutschlands ist ein elementarer Bestandteil der Leistungssportreform, bei der die Athleten im Mittelpunkt stehen. Die Deutsche Sporthilfe möchte mit ihrer Förderung insbesondere jenen Athleten, die sich für eine Duale Karriere beispielsweise in Form eines Studiums oder einer Ausbildung entscheiden, eine Alternative neben den Sportförderstellen des Bundes oder der Länder aufzeigen.   Im DGV erhalten diese einmalige Prämie Spieler aus dem National Team Germany, die sich damit unter noch besseren Bedingungen auf die nächsten großen Aufgaben ihrer Karriere vorbereiten können.   Gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der DOSB-Athletenkommission hatte sich die Stiftung Deutsche Sporthilfe um die Erhöhung der Fördermaßnahmen bemüht. Für das Jahr 2019 hat der Haushaltsausschuss des Bundestages in seiner Bereinigungssitzung am 8. November darüber hinaus bereits einen weiteren Posten von 7 Mio. Euro für die direkte Athletenförderung über die Deutsche Sporthilfe eingestellt. Die Stiftung Deutsche Sporthilfe unterstützt die Kaderathleten des DGV seit Januar 2015. Ziel der Förderung ist es, einen finanziellen Beitrag zu den kostenintensiven Trainings- und Wettkampfaufwendungen der Athleten zu leisten.

3. DGV-Coaches-Circle 2018

Leistungssport, 02.12.2018 um 12:45 Uhr
DGV-Rahmentrainingskonzeption  - Mit Plan zum Erfolg
weiterlesen
Frankfurt - Der 3. DGV-Coaches-Circle fand am 3. und 4. Dezember in Frankfurt statt. Der DGV hatte rund 50 Leistungssporttrainer nach Frankfurt eingeladen, um aktuelle Themen aus dem Spitzen- und Nachwuchsleistungssport gemeinsam zu erörtern. Ziel ist die Optimierung der Leistungssportstrukturen im deutschen Golfsport. Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbands (DGV) begrüßte die Teilnehmer und betonte, wie wichtig dem DGV der Austausch mit den Trainern ist. Im Zentrum der Veranstaltung stand die im Jahr 2018 neu herausgegebene DGV-Rahmentrainingskonzeption und daraus im Speziellen das Thema der Talentauswahl. Jungen-Bundestrainer Christoph Herrmann erläuterte die Grundzüge der DGV-Rahmentrainingskonzeption (RTK), die eine zentrale Navigationshilfe für alle im Leistungssport tätigen Trainer sein soll sowie für all diejenigen, die Talente auf ihrem Weg zum Spitzengolfer unterstützen wollen. Als Leitmotiv für die gemeinsame Arbeit im Leistungssport steht immer der Athlet im Mittelpunkt. Rollen und Aufgaben in der Spielerförderung sind in der RTK für alle Beteiligten beschrieben. Koryphäe zu Gast Prof. Dr. Klaus Roth, eine echte Koryphäe der Sportwissenschaft, der schon wesentlich bei der Entstehung der DGV-Ballschule beteiligt war, beleuchtete das Thema Talentauswahl aus sportwissenschaftlicher Sicht. Neben Wettkampfleistungen und objektiven Tests, kommt der subjektiven Trainereinschätzung der Stärken und Schwächen eines Athleten dabei eine ganz besondere Bedeutung zu. Deshalb wurde gemeinsam mit den anwesenden Trainern ein Kriterien geleiteter Talenterkennungsbogen bearbeitet, der zukünftig Einzug in die Arbeit auf allen Verbandsebenen finden soll. An Tag 2 gaben die Bundestrainer den Teilnehmern mit ihre subjektiven Trainereinschätzungen zu den Spielkompetenzen des deutschen Nachwuchs´ im internationalen Vergleich preis. Intensiv wurde dabei diskutiert, warum sich der international durchaus erfolgreiche deutsche Amateurnachwuchs nicht mit gleicher Bravour auch auf den Touren durchsetzen kann, dies insbesondere im männlichen Leistungsbereich. Ursachen wurden u.a. in der mangelnden Qualität der Grüns auf deutschen Golfplätzen, in der fehlenden Wettkampfhärte, aber auch der dringenden Notwendigkeit von golfspezifischen Lösungen zur Kombination von Schule und Leistungsgolf gesehen. Biodynamik Dr. Rob J. Neal gilt als Papst der biomechanischen Bewegungsanalyse im Golfsport. Im Rahmen des 3. DGV-Coaches-Circle hielt Neal zwei spannende Vorträge, mit denen er aufzeigte, dass die Verbesserung eines winzigen Details im Spiel riesige Auswirkungen auf den Score haben kann. Neal zeigte zudem wichtige Aspekte für die Entwicklung eines effektiven Golfschwungs auf. Im Rahmen eines abschließenden Podiumsgesprächs zur Frage "Was brauchen Athleten?" wurde der Weg vom Amateur zum Tourspieler aus Sicht von Athleten, Management-Agenturen und Trainern beleuchtet. Zu Gast waren Isi Gabsa, die sich gerade die volle Tourkarte der LPGA Tour gesichert hat, sowie Michael Ernst von der Management Agentur des GC St. Leon-Rot und Peter Wolfenstetter, der seine Tourerfahrungen als Coach weitergab. Am Ende der Veranstaltung waren sich alle einig, dass der Austausch miteinander ein wichtiger und ertragreicher Baustein der DGV-Leistungssportstrukturen ist. Schon jetzt freuen sich alle Teilnehmer auf den nächsten Coaches Circle in zwei Jahren.

Timo Klischan in Australien

News, 26.11.2018 um 20:43 Uhr
Disabled Golfer bei Profis eingebettet
weiterlesen
Australien - Zwölf der weltbesten Golfer mit Behinderung hatten im Rahmen des World Cup of Golf im Metropolitan GC die Chance, auf Augenhöhe mit den Profis aufzuteen. Mittendrin: Timo Klischan, der beim Royal St. Barbara´s GC Dortmund im Alter von 18 Jahren mit dem Golfsport begonnen hat, inzwischen aber beim Berliner G&C Motzener See Clubmeister ist und in der KRAMSKI Deutschen Golf Liga presented by Audi in der Oberliga spielt. Timo Klischan erlitt bei der Geburt eine Erbsche Lähmung. Durch einen Nervenriss im Bereich des Halses sind im linken Arm Bizeps und Deltamuskel nicht entwickelt, so dass der Golfschwung alleine aus dem rechten Arm kommen muss. Gemeinsam mit PGA Professional Duncan Hannak arbeitete Timo Klischan hart an einem Schwung, der mit dieser Behinderung stabil funktioniert. Timo Klischan hat es in Dortmund als Feldhockey-Torwart sogar zum Sportler des Jahres 2014 gebracht. Das Team von TSC Eintracht Dortmund pendelte in den Jahren, in denen Klischan dort im Tor stand meist zwischen Regional- und Oberliga. Zunächst spielte Timo Klischan Golf und Hockey noch parallel. "In den letzten zehn Jahren habe ich das Golfspiel immer weiter intensiviert, ganz besonders, als die Deutsche Golf Liga ins Leben gerufen wurde und sich der DGV auch bei mir gemeldet hat, weil die Bemühungen um die Inklusion vorhanden waren und Nominierungen für eine Team-EM im Raume standen", berichtet der Athlet über den Werdegang. Einladung nach Australien Aufgrund seiner guten Platzierung (Rang 8) in der Europarangliste der Disabled Golfer bekam der 36-Jährige eine Einladung nach Downunder. In Australien ist die Inklusion im Vergleich zu Europa weit fortgeschritten und so wurden im Rahmen der Australien Open auf dem Lakes GC von Sydney auch die Australian All Abilities Championship ausgetragen. "Wir wurden absolut gleich behandelt wie die Profis. Das war eine super Erfahrung. Das macht Spaß, das so zu erleben und so fair behandelt zu werden", war der Deutsche sehr beeindruckt. Zwischen den Flights der Profis starteten die Behinderten und bekamen so sehr viel Aufmerksamkeit der Medien und Zuschauer. Timo Klischan landete mit Scores von 86, 92 und 82 Schlägen im Endklassement auf Rang neun. Gespielt wurde auch für die Disabled Golfer von den Tees, von denen die Weltstars abschlugen. Die Geschwindigkeit der Grüns, die die Profis gewohnt sind, war für die Disabled-Golfer eine besondere Herausforderung. Auf der Proberunde gelang dem Deutschen auf dem 18. Loch des Lakes GC sein erstes Hole-in-one. Mit dem Ergebnis war Timo Klischan zwar nicht ganz zufrieden, war allerdings von den Eindrücken so überwältigt, dass eine volle Konzentration auf das Spiel auch schwer möglich war. "Der Platz war zwar nicht sehr lang, aber es war für mich das erste Mal, einen Tourplatz unter diesen Bedingungen zu spielen. Der Wind war auch extrem. Das war eine riesige Erfahrung, die meinen Score aber durchaus beeinflusst hat", so die Bilanz des Deutschen. Treffen mit Martin Kaymer und Max Kieffer Nach den beeindruckenden Erfahrungen im Rahmen der Australian Open ging es direkt mit einem weiteren Highlight weiter. In Melbourne ging es für Timo Klischan im Umfeld des World Cup of Golf auf den Metropolitan GC, wo der Motzener Clubmeister auch auf die beiden Athleten des Elite Team Germany, Max Kiefer und Martin Kaymer traf. Max Kieffer, der mit Martin Kaymer beim World Cup of Golf die deutschen Farben vertreten hatte, sah die Einbindung der Disabled-Golfer bei einem Turnier der Tour sehr positiv: "Vor allem auf der Range und in der Player´s Lounge hatten wir viel Kontakt mit den Disabled-Spielern. Vom Turnier selber haben wir die Highlights mitbekommen. Es war cool, dass alle da waren und ich fand das sehr positiv. Turniere parallel zu veranstalten, sollte man öfter machen, weil beide Seiten davon profitieren können." Sportlich lief es für die Weltauswahl gegen das Team Australiens bestens. Am ersten von zwei Wettkampftagen wurden Foursomes gespielt. Timo Klischan gewann mit Ashley Harris sein Match und half damit seinem Team, mit 2:1 in Führung zu gehen. Am zweiten Wettkampftag ging der Wahl-Luckenwalder wieder mit Ashley Harris zum Vierball Bestball raus. Das Match wurde geteilt, nachdem die Australier noch mit einer 2auf-Führung auf das 16. Tee gegangen waren. Insgesamt reichte es zu einem 3;5:2,5-Sieg für die Weltauswahl. Erfolgreiches Jahr 2018 Der 36-Jährige, der Geschäftsführer des Kreissportbundes Teltow-Fläming ist, hat 2018 mehrere große Erfolge eingefahren. Bei der Internationalen Amateurmeisterschaft der Golfer mit Behinderung in Hamburg-Treudelberg belegte Klischan in der Gesamtwertung den zweiten Platz. Das Ticket nach Australien sicherte sich der Deutsche letztlich in Finnland. In Vaasa holte er den Titel bei der Finish Disabled Open und sicherte sich in der europäischen Rangliste so einen Platz in der Top Ten.

PEO vom 5. bis 8. September 2019

News, 26.11.2018 um 14:13 Uhr
Auch 2019 ist die European Tour wieder vor den Toren Hamburgs zu Gast. Allerdings finden die Porsche European Open bei Green Eagle Golf Courses dann vom 5. bis 8. September statt. 
weiterlesen
"Der Wechsel von Juli auf September ist für unser Turnier äußerst positiv: Zum einen ist die US PGA Tour mit dem Finale des FedEx-Cup bereits beendet. Das lässt uns auf ein erneut attraktives Teilnehmerfeld hoffen. Und zum anderen bietet der September-Termin nach den Sommerferien noch mehr Zuschauern die Möglichkeit, Weltklasse-Golf auf einem der schwierigsten Plätze der Welt live mitzuerleben", sagt Oliver Eidam, Leiter Markenpartnerschaften&Sponsoring der Porsche AG. Im 40. Jahr ihres Bestehens bot die European Open 2018 wieder absolutes Spitzengolf. Top-Stars der US-PGA-Tour wie Patrick Reed, Bryson DeChambeau, Pat Perez, Paul Casey oder Charl Schwartzel erwiesen sich bei sengender Hitze erneut als Zuschauermagneten. Den entscheidenden Putt lochte aber ein Außenseiter: Richard McEvoy sicherte sich nach drei Siegen auf der Challenge Tour im 285. Anlauf seinen ersten Titel auf der European Tour. Der 39-jährige Engländer überzeugte in allen vier Runden mit äußerst konstantem Spiel und ließ sich im letzten Flight auch nicht vom großen Namen seines Partners Bryson DeChambeau beeindrucken, der am Schlusstag mit einer 78er-Runde auf dem Porsche Nord Course sämtliche Chancen auf den Sieg verspielte.  

Förster ist Trainer des Jahres

News, 23.11.2018 um 09:46 Uhr
FGC-Coach wird in Frankfurt geehrt
weiterlesen
Frankfurt - Zum achten Mal fand die Sportgala Frankfurt statt, um einen würdigen Rahmen für die Ehrungen der besten Athleten, Mannschaften und Trainer der Hessenmetropole zu schaffen. Nach einem Apfelwein Rosé-Empfang begrüßte der Frankurter Stadtrat Markus Frank Gäste und Aktive in feierlicher Umgebung. In den Mainarcaden wurde Jan Förster vom Frankfurter Golf Club als Trainer des Jahres 2018 ausgezeichnet. Vor rund 400 Gästen und Honoratioren überreichte Jürgen Lange von der Frankfurt Sportstiftung dem Coach der erfolgreichen Bundesliga-Herren des FGC den Siegerbembel. Geehrt wurde Jan Förster vor allem als Trainer von Lukas Buller. Der Youngster des Junior Team Germany war in diesem Jahr Deutscher Lochspiel-Vizemeister geworden und hatte Deutschland bei den Youth Olympic Games in Buenos Aires vertreten. Hervorgehoben wurde zudem das Engagement von Förster als Unterstützer der "ACE IT Foundation" in Ghana. Als Mentor wirkt der Coach des FGC bei diesem Projekt mit, bei dem junge Menschen durch Bildung und Sport gestärkt werden sollen. Jan Förster war nach der Ehrung sichtlich gerührt: "Das war ein so tolles Erlebnis! Ich wusste vorher von nichts. Umso schöner, dass es so gekommen ist!" Sieben Kategorien In sieben Kategorien wurden Sportlerinnen und Sportler ausgezeichnet, die entweder für einen Frankfurter Verein starten oder in Frankfurt leben. Moderiert wurde die Frankfurter Sportgala von Anett Sattler und Florian Nass. Durch den Sportpreis der Stadt Frankfurt werden Personen, Vereine oder Organisationen gewürdigt, die sich in hervorragender Art und Weise für die Förderung und Umsetzung der gesellschaftsintegrativen Funktion des Sports in Frankfurt einsetzen und dadurch zeigen, wie Grenzen durch und im Sport überwunden werden.

Der Große Preis des DGV: Jahresgewinner 2018

News, 23.11.2018 um 08:21 Uhr
Das Los hat entschieden - die Jahresgewinnerin steht fest
weiterlesen
Mit der Ziehung des Namens einer glücklichen Gewinnerin endete im November das DGV-Gewinnspiel 2018 "Der Große Preis des DGV präsentiert von H&H Golf". Birgitta Höfig kann sich über einen 1-wöchigen Golf-Traumurlaub für zwei Personen im THE WESTIN RESORT COSTA NAVARINO präsentiert von H&H Golf freuen. Wir gratulieren ihr ganz herzlichen zu diesem tollen Gewinn! Seit Dezember 2017 freuten sich insgesamt 30 Gewinner über erstklassige Preise. Wir bedanken uns bei den DGV-Partnern, Abacus, Deka, FAZ, H&H Golf, KARE und KUHN Maßkonfektion für die zur Verfügung gestellten Preise. Ab Dezember 2018 geht "Der Große Preis des DGV präsentiert von H&H Golf" in die zweite Runde! Beantworten Sie die Gewinnspielfragen und schon sind Sie im Rennen um die begehrten Preise. Der Lösungstipp am Ende hilft Ihnen weiter, falls Sie sich bei einer Antwort nicht sicher sein sollten. Viel Glück!

GC Mannheim-Viernheim überzeugt beim Europapokal

News, 27.10.2018 um 16:46 Uhr
Deutsche Mannschaftsmeister nach starkem Auftritt Fünfte in Frankreich.
weiterlesen
Le Pian-Médoc/Frankreich - Natürlich hätten die Spieler des GC Mannheim-Viernheim es den Damen des Hamburger GC nur zu gerne nachgemacht - nach dem Deutschen Meistertitel auch international ganz oben zu stehen. Das klappte nicht ganz, dennoch landete das von Ted Long trainierte Team bei der European Men's Club Trophy, also dem Europapokal der Landes-Mannschaftsmeister, auf dem guten fünften Platz. Der Titel blieb schließlich im Gastgeberland. Landesmeister treffen sich in Frankreich Vor den Toren von Bordeaux galt es, sich über drei Runden mit den besten Clubmannschaften des Kontinents zu messen. Und es wurde ein enges Rennen im Golf du Médoc Resort, in dem der Platz den Akteuren alles abverlangte. Für die Mannschaft des GC Mannheim-Viernheim gingen Hurly Long, Marc Hammer und Wolfgang Glawe auf die Runde in Südfrankreich. Alle drei Spieler eines Teams treten bei der European Club Trophy im individuellen Zählspiel an, die beiden besten Ergebnisse pro Durchgang gehen dann in die Mannschaftswertung ein, bei jeweils einem Streichresultat. Starkes Feld bei Europapokal der Landesmeister Und der deutsche Meister kam gut ins Turnier. Long und Hammer notierten zum Auftakt direkt gute Runden unter Par und sorgten dafür, dass die Spitze im wahrsten Sinne des Wortes in Schlagdistanz lag. Drei unter Par stand für die deutsche Mannschaft auf dem Leaderboard. Ganz vorne positionierten sich nach dem ersten Tag die Engländer des Castle Royle Golf&CC, westlich von London gelegen. "Wir wussten, dass wir eine starke Mannschaft haben und deshalb durchaus gewinnen könnten", berichtete Hurly Long. "Es war in diesem Jahr aber ein sehr starkes Feld am Start, stärker als vermutet, mit vielen Topspielern und wenn man dann phasenweise nicht ganz so gut scort oder ein bisschen Pech hat, dann wird es schwer." Ordentlich gespielt und ein bisschen Pech gehabt Das Pech machte sich dann am zweiten Tag bemerkbar. Bei anfänglichem Nebel, im weiteren Verlauf aber trotzdem sehr gutem Wetter, fielen viele Bälle nicht wie erhofft. Auch wenn das Trio grundsätzlich gut mit dem nach eigener Aussage wunderschönen, aber schweren Platz zurecht kam, bauten die Engländer an der Spitze ihre Führung aus und das Team des GC Mannheim-Viernheim büßte vorübergehend ein paar Plätze im Ranking ein. Selber konnten die Deutschen nicht festmachen, woran es genau gehapert hat. "Ich habe ordentlich gespielt und gut gescort", resümierte Long die Ergebnisse. "Marc [Hammer, Anm. d. Red.] hat sicher auch gut gespielt und Wolfgang [Glawe, Anm. d. Red.] hat sehr gut gespielt, die Bälle gingen aber leider häufig nicht rein." Glücklich, mit einem tollen Saisonabschluss Bei kühleren Bedingungen knüpften die Mannen von Trainer Ted Long am Finaltag dann nochmal an die Ergebnisse zum Auftakt an. Marc Hammer und Hurly Long gelang dabei jeweils ein Eagle, ein wichtiger Bestandteil, um den deutschen Vertreter bei der European Men's Club Trophy auf insgesamt drei unter Par und den fünften Platz zu führen. Natürlich wäre der Titel für die Herren, ebenso wie für die Damen des Hamburger GC, die Krönung einer tollen Saison gewesen. Das Fazit fiel am Ende trotzdem mehr als positiv aus. "Natürlich haben wir uns für die Damen gefreut, in dieser Woche aber einzig auf uns geschaut", erklärte Long nach dem Europapokal-Turnier, angesprochen auf den deutschen Erfolg der Hamburgerinnen zu Monatsbeginn. "Wir waren einfach glücklich, nach einer langen und bis hierhin schon sehr erfolgreichen Saison, zum Abschluss nochmal auf einem so tollen Platz in einem starken Feld spielen zu dürfen." Und in eben diesem starken Feld setzten sich schließlich die Franzosen von RCF - La Boulie mit 14 unter Par vor den Mannschaften aus Dänemark und Spanien durch. Die zuvor zwei Tage souverän führenden Engländer erwischten einen gebrauchten Finaltag und gaben die Medaille auf der Zielgeraden noch aus der Hand. In der Einzelwertung landete Hurly Long (-3) übrigens auf einem starken geteilten sechsten Platz, Marc Hammer (Par) lag schließlich auf T11, Wolfgang Glawe mit +6 auch unter den Top 25.

Deutschland im Mixed auf Rang 13

News, 15.10.2018 um 21:33 Uhr
Gemischte Bilanz in der Mixed-Konkurrenz der Youth Olympic Games.
weiterlesen
Buenos Aires/Argentinien - Am Finaltag der Youth Olympic Games ging es für Lukas Buller und Paula Kirner nicht mehr entscheidend nach vorne. Im kumulierten Einzelzählspiel blieb das Duo des Junior Team Germany mit sechs Schlägen über Par im Rahmen der vorherigen Leistungen und belegte im Tagesklassement Rang elf. Insgesamt reichten die Scores der drei Wettkampfrunden für Rang 13. Der Start in den Finaltag verlief wenig erfreulich und schon nach vier Bahnen lagen die jungen Athleten des Frankfurter GC und des Kiawah GC Riedstadt schon bei fünf über Par. Anschließend lief es deutlich besser und es fielen etliche Birdies. Unter dem Strich reichte es am Ende für einen Score von sechs Schlägen über Par. Lukas Buller hat mit einer 72 (+2) zum Abschluss den besten Score der sechs Wettkampftage für sich eingespielt, während Paula Kirner am Finaltag eine 74 (+4) unterschrieb. "Heute war ich ziemlich zufrieden mit meiner Runde. Auch wenn es auf dem Papier nicht so gut aussieht, ist meiner Meinung nach auf diesem Platz eine 72 ein guter Score. Ich habe heute viele Up-and-downs gemacht und auch ein paar Birdieputts gelocht. Damit haben wir heute noch zwei Plätze gutgemacht und die Top Ten nur knapp verpasst. Trotzdem freuen wir uns über die Erfahrungen, die wir in dem neuen Modus sammeln konnten. Es hat viel Spaß gemacht, hier mitzuspielen und diese Youth Olympic Games sind ein unvergessliches Erlebnis", war Lukas Buller am Abend des Finaltages sehr aufgeräumt und zog ein positives Fazit eines ganz besonderen Golfturniers. Sebastian Rühl stolz "Ich bin mit dem Tagesergebnis heute sehr zufrieden. Lukas hat seine beste Turnierrunde gespielt und wir sind insgesamt im Rahmen der Möglichkeiten geblieben. Das war ordentlich und solide. Wir haben uns im Kontext mit vielen anderen Ländern in diesem knackigen Format, in dem jeder Schlag zählt, hervorragend präsentiert. Wir hatten gestern noch eine Trainingseinheit, in der wir verschiedene taktische Aspekte besprochen und Spielsituationen geklärt haben. Die beiden haben das heute ganz toll umgesetzt, bessere Planung bei den Schlägen ins Grün gehabt und dadurch viele Up-and-downs bei starkem Wind und schweren Fahnenpositionen gemacht. Ich bin total stolz und zufrieden, wie die beiden das umgesetzt haben. Wir haben uns hier sehr ordentlich präsentiert", fällt die Analyse von Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl sehr positiv aus.

Bunte Scorekarte vor der Finalrunde  

News, 14.10.2018 um 23:04 Uhr
Lukas Buller und Paula Kirner verbessern sich um zwei Plätze.
weiterlesen
Buenos Aires/Argentinien - Bei den Youth Olympic Games in Argentinien wurde am zweiten Tag der Mixed-Konkurrenz ein Klassischer Vierer gespielt. Die Führung nach den beiden Vierern hat das Team Thailands übernommen. Das italienische Duo, das gestern so überragend gescored hatte, fiel auf Rang zwei zurück. Die USA werden von Platz drei in die Finalrunde starten, bei der beide Athleten ein Einzel-Zählspiel absolvieren und die Scores addiert werden. Für den Bundesadler geht es von Rang 14 in diesen letzten Tag der Golfwettbewerbe. Lukas Buller und Paula Kirner haben mit gesamt 140 Schlägen in der Wertung einen Rückstand von acht Zählern auf die Medaillenränge. Im Klassischen Vierer machte das Duo, das seine sportliche Heimat im Frankfurter GC und Kiawah GC Riedstadt hat, die Scorekarte bunt. Sieben Bogeys setzten die beiden Hessen drei Birdies entgegen. Nach zwei Bogeys zum Auftakt glichen Buller und Kirner schnell mit zwei Birdies den Score wieder aus, um dann abermals mit drei Bogeys bis zum Ende der Frontnine eine Hypothek zu sammeln. Nach weiteren Bogeys lagen die beiden Nachwuchstalente des Junior Team Germany, die in Argentinien von Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl betreut werden, schon bei +5, blieben aber ruhig und konzentriert, so dass mit einem Birdie auf dem 17. Grün der Tag einen versöhnlichen Abschluss fand. Zuversicht vor Finalrunde "Heute war es wieder sehr windig und die Fahnenpositionen waren die bislang anspruchsvollsten. Das war der erste Tag hier, an dem wir mit Par-Par-Birdie-Par einen guten Abschluss der Runde hatten. Das positive Gefühl wollen wir für die Finalrunde mitnehmen. Wir werden nochmal reinhauen, freuen uns auf den Tag und da ist noch einiges möglich", zog Lukas Buller aus dem Abschluss der Runde frischen Mut für die noch anstehende letzte Runde des Golfwettbewerbs. "Wir haben die Fahnen taktisch nicht so gut angespielt. Das ist für die Finalrunde unsere Aufgabe, die Fahnen besser anzuspielen und dann schauen wir mal, was noch geht, ob wir noch in die Top Ten kommen", analysierte Paula Kirner den Tag. Gemeinsam mit Finnland wird der Bundesadler am Finaltag um 10.18 Uhr Ortszeit in die letzte Wettspielrunde dieser Youth Olympic Games starten.

Login Form

LogoCCC

Alle Zeichnungen wurden mit der Sportsoftware
utilius® coachassist erstellt.

Probieren Sie auch den
kostenlosen Videoplayer

utilius® fairplay 5 lite.