Nur zwei Deutsche im Cut

News, 18.06.2019 um 23:23 Uhr
Anton Albers vom Hamburger LGC Hittfeld und Matthias Schmid vom GC Herzogenaurach sind bei The Amateur Open Championship in Portmarnock im Cut. Alle übrigen Deutschen sind nach der Zählspielqualifikation ausgeschieden.
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Portmarnock/Irland - Dieses Ergebnis nach der Zählspielqualifikation war ganz und gar nicht nach dem Geschmack von Uli Eckhardt. Nur ein Athlet seines Teams und nur zwei Spieler aus Deutschland haben den Sprung in die Matchplays der 124. The Amateur Open Championship geschafft. Entsprechend war das Zwischenfazit des Bundestrainers auch eher nüchtern: "Das ist etwas zu wenig, da muss man auch nichts schönreden! Matthias Schmid hat heute sehr gut gespielt. Alle anderen aus dem Team sind leider ausgeschieden, müssen die Segel streichen und morgen zurück nach Deutschland reisen. Das war nicht das, was wir uns erhofft hatten." Weil so viele Teilnehmer um so wenige Plätze in den Matchplays spielen, sei das ein brutales Turnier, führte Uli Eckhardt aus. "Fehler werden hier einfach bestraft. Leider haben wir nicht fehlerfrei gespielt. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir jemals so viele hohe Hausnummern im Team hatten. Wir hoffen, dass wir das nächste Woche bei der Einzel-EM in Österreich besser machen und uns dann für Team-EM in Fahrt bringen", blickte der erfahrene Coach schon auf die nächsten Saisonhöhepunkte voraus. Birdieserien Matthias Schmid knallte auf Portmarnock am zweiten Wettkampftag zwei Serien mit jeweils drei Birdies auf den Links-Course. Insgesamt unterschrieb der Spieler, der in der KRAMSKI Deutschen Golf Liga presented by Audi für den GC Herzogenaurach antritt, eine Runde mit 69 (-3) Schlägen und kletterte damit im Klassement um 69 Plätze auf Rang 13. Am ersten Tag war der Start des Bayern misslungen und nach der Frontnine lag Schmid schon bei +4. Auch auf The Island gelang dem Nationalspieler eine Dreierserie mit Birdies, allerdings kassierte er direkt anschließend auf den beiden abschließenden Bahnen nochmals zwei Bogeys, so dass er mit einer 74 (+3) nicht ganz zufrieden sein konnte. "Die beiden Bogeys gestern am Ende hatten mir für heute ein mulmiges Gefühl hinterlassen, denn ich habe mir richtig viele Chancen erarbeitet und da wäre mehr möglich gewesen. Heute bin ich aber gut gestartet, habe gleich gute Drives gehauen und gute Annährungen gespielt. Ein paar Putts sind auch gefallen und so lag ich schnell bei drei unter Par. Nach weiteren drei Birdies zum Turn, wo ich auch einen langen Putt gelocht habe, wusste ich, dass ich weit Cut bin und habe es eher sicher zu Ende gespielt. Gerade im Zählspiel kann so viel passieren, weil das Rough hier sehr hoch steht", machte Matthias Schmid gleich auch seine Taktik für die Matchplays aus. Ziel sei es, viele Fairways und Grüns zu treffen, um sich Chancen zu erarbeiten. Albers in der Top Ten Anton Albers hat mit einer super Leistung die Top Ten erreicht. Dieses Zwischenfazit ist ab morgen zwar schon wieder ohne Bedeutung, aber immerhin kann der Hanseat hoffen, in der ersten Matchplay-Runde nicht gleich auf einen der Top-Favoriten zu treffen. Albers brachte auf The Island nur zwei Birdies unter und unterschrieb am Ende eine 74 (+3). Insgesamt blieb der Hittfelder damit unter Par und geht von Rang neun in die Matchplays. Bitteres Aus Ganz besonders bitter war das Aus für Alexander Herrmann. Der Spieler des Stuttgarter GC Solitude hatte am ersten Tag nach einem unglücklichen Start mit vielen guten Schlägen seinen Score stabilisiert und hielt sich auf Portmarnock mit einer 75 (+3) gut im Rennen um den Cut. Auf The Island erlebte Herrmann direkt auf Bahn 1 die ganze Härte von Links-Golf. Der Abschlag mit einem Eisen 2 landete links vor einer Düne. Das Eisen 9 aus dem Rough über die Düne hatte genau die Linie, die der Athlet des National Team Germany gehen wollte, aber niemand im Flight hatte den Ball verfolgen können. "Das war kein schlechter Schlag. Beim provisorischen Schlag passiert genau dasselbe. Das war ein sehr bitterer Start. Danach habe ich aber nicht aufgegeben und habe eine aggressivere Marschroute gewählt. Auf Bahn fünf habe ich einen Driver auf das Grün geschlagen, auf Bahn sechs den Driver  20 Meter vor das Grün und danach gute Drives geschlagen. Das hat gut funktioniert und ich habe drei Birdies gemacht. Auf der Backnine habe ich dann sehr solide gespielt und auf den Par-3-Bahnen 13 und 16 starke Putts zum Par gelocht. Auf Bahn 17 zwar ins Wasser gehauen, aber trotzdem das Par gehalten. Ich habe es also die ganze Zeit am Leben gehalten, nur an der 18 war es dann doch nach dem Teeschuss vorbei, der etwas nach rechts verzogen war. Das war bitter, aber ich habe alles gegeben und habe sehr viel gutes Golf gespielt. Das will ich in die nächsten Turniere mitnehmen", ging der Blick von Alexander Herrmann auch schon voraus. Auch Max Mehles durfte bis zur letzten Bahn auf den Sprung in den Cut hoffen. Der Hubbelrather begann auf Portmarnock mit einem Birdie und brachte sich mit zwei Birdies auf den Bahnen 16 und 17 wieder über die Cutlinie, nachdem er zuvor fünf Bogeys kassiert hatte. Die Hoffnungen auf den Cut lösten sich mit dem Bogey auf Bahn 18 aber doch wieder in Luft auf und so ist auch der ehemalige Nationalspieler nicht mehr im Rennen. Anton Albers trifft in der Runde der besten 64 am dritten Wettkampftag ab 9.54 Uhr auf den Österreicher Gerold Folk, während es Matthias Schmid ab 10.35 Uhr mit dem Engländer Sam Done zu tun bekommt. Endstand Zählspielqualifikation RANG NAME     ENDSTAND ZS T6 Anton Albers   -1 T11 Matthias Schmid Even T77/MC Alexander Herrmann +5 T77/MC Max Mehles   +5 T92/MC Thomas Rosenmüller +6 T138/MC Lukas Buller +8 T138/MC Jannik de Bruyn +8 T138/MC David Rauch   +8 T235/MC Timo Vahlenkamp +13  

Albers Co-Leader bei The Amateur Open

News, 17.06.2019 um 23:10 Uhr
Anton Albers vom Hamburger LGC Hittfeld startet furios in die 124. Ausgabe von The Amateur Open Championship. Auf dem Par-72-Course von Portmarnock bringt das Nordlicht eine ganz starke 68 (-4) nach Hause und geht damit als Co-Leader in den zweiten Wettkampftag.
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Portmarnock/Irland - Der 19-Jährige aus Hamburg ist mit seiner Runde, auf der ihm sechs Birdies gelangen gleichzeitig der Spieler, der den Links-Course von Portmarnock am besten bewältigt hat. Die übrigen Athleten, die mit -4 oder -3 aus dem Tag gehen, waren alle auf The Island unterwegs. Das Erfolgsgeheimnis von Anton Albers war an diesem ersten Tag der großen Meisterschaft, fast alle Fairways getroffen zu haben. Auch die Grüns hatten auf den Ball des Hanseaten eine fast magische Anziehungskraft. "Mein Ballstriking war heute gut und wenn mal ein Fehlschlag dabei war, lag der an den richtigen Stellen. Dazu kam dann auch noch, dass der eine oder andere Putt gefallen ist", freute sich Anton Albers über das gute Ergebnis seiner ersten Runde bei The Amateur Open Championship überhaupt. Bislang hatte Albers zweimal bei den British Boys mitgespielt und einmal davon auch den Sprung ins Hauptfeld geschafft. Neben den sechs Birdies blieb die Scorekarte des Norddeutschen sauber - bis auf einen Doppelbogey auf Bahn 14, als ein Ball im Bunker an der Kante lag, der Schlag aus dieser Lage zwar gut gelang, aber das Grün zickig war und von dem Youngster drei Putts aus gut einem Meter forderte. Mehles gut unterwegs Zweitbester Deutscher des ersten Wettkampftages war Max Mehles, der auf dem Par-71-Course von The Island mit einer 73 (+2) vom Platz kam. Der Hubbelrather brachte ein Birdie auf seiner Karte, musste aber auch drei Bogeys hinnehmen. Die +2 reichen, um zunächst auf Rang 52 geführt zu werden. Diese ist in dem 288 Spieler starken Feld gleich 27 Mal besetzt, so dass Mehles genau im Soll war und gute Aussichten hat, den Cut zu machen. Drei Spieler aus dem Kader von Bundestrainer Uli Eckhardt stehen mit einem Schlag mehr auf dem Konto auf dem geteilten 79. Rang. Alexander Herrmann vom Stuttgarter GC Solitude lag nach zwölf Bahnen schon bei +5, berappelte sich dann aber noch und verbesserte sich mit drei Birdies bei einem weiteren Bogey noch auf +3. Ein Wechselbad der Gefühle durchlebte Matthias Schmid. Der Herzogenauracher kam mit vier über Par von seiner Frontnine und hatte dabei drei Bogeys in Serie hingenommen. Mitte der Backnine lieferte Schmid drei Birdies in Serie ab und stand nach der 16 mit nur noch eins über Par wieder blendend da. Bogeys auf den beiden Abschlussbahnen ließen den Score des Nationalspielers dann aber doch wieder auf +3 anwachsen. Jannik de Bruyn, der leicht angeschlagen ins Turnier gegangen war, mischte seinen sechs Bogeys munter drei Birdies unter, so dass auch er mit +3 zwar noch nicht das Ziel erreicht hat, in die Matchplays aufzusteigen. Aber der Spieler des GC Hösel liegt noch absolut im Reichweite und hat es am zweiten Tag selbst in der Hand, den Cut zu machen. Die Bedingungen waren am ersten Tag vor allem für die früheren Startzeiten knackig, denn der Wind war zunächst auf den Plätzen, die beide direkt an der Irischen See liegen, durchaus spürbar im Spiel. Im Verlaufe des Nachmittags wurden die Bedingungen besser und es wurde ruhiger. Am zweiten Tag gehen die 288 Athleten ihre zweite Runde der Zählspielqualifikation jeweils auf dem anderen Platz. Die Matchplays werden danach nur noch auf Portmarnock ausgetragen. Uli Eckhardt ist zuversichtlich Bundestrainer Uli Eckhardt war zuversichtlich, dass einige seiner Schützlinge sich morgen in den Cut spielen werden: "Heute war es nicht großartig. Einige haben sich unnötig hohe Hausnummern abgeholt, aber das geht auf beiden Plätzen auch sehr schnell. Für morgen haben wir noch Arbeit vor uns, wobei da alles noch in Reichweite ist. Ich bin ganz zuversichtlich, dass wir morgen einige Spieler auf die richtige Seite der Cutlinie durchbekommen werden. Ich habe auch heute viele gute Sachen gesehen. Wir habe heute noch besprochen, was man noch besser machen könnte. Die Weichen für morgen sind gestellt, denn es geht ja erstmal nur darum, über die Cutlinie zu kommen. Das Turnier geht ja dann erst richtig los. Die Bedingungen waren heute sehr schwer. Vormittags war sehr viel Wind, am Nachmittag war es immer noch anspruchsvoll. Die beiden Plätze haben den Spielern nichts geschenkt. Morgen ist wohl weniger Wind und dann schauen wir mal, dass wir Festlandeuropäer besser bestehen können."  

DGV-Innovationspreis prämiert innovative Projekte seiner Mitglieder zum Thema "Golf und soziale Verantwortung"

News, 17.06.2019 um 12:08 Uhr
Der Deutsche Golf Verband vergibt auch 2019 wieder den DGV-Innovationspreis - ABSCHLAG DER IDEEN. Der Preis wird in diesem Jahr zusammen mit dem DGV-Partner Allianz in der Kategorie "Golf und soziale Verantwortung" ausgeschrieben. Die prämierten Projekte dienen als gute Vorbilder und zeigen, dass gesellschaftlich verantwortungsvolles Handeln im Golfsport gelebt wird.
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Der DGV-Innovationspreis soll Golfclubs dazu motivieren, ihr soziales und gesellschaftliches Engagement der Gemeinschaft zu präsentieren. Diese Best-Practice-Beispiele können dann andere darin bestärken, ebenfalls tätig zu werden. Gesucht werden Aktionen und Projekte, mit denen sich Golfanlagen ihrer sozialen Verantwortung stellen. Ob sich ein Golfclub für die sportliche Förderung von Menschen mit Behinderung einsetzt, Wohltätigkeits­veranstal­tungen organisiert oder sich als Arbeitgeber positioniert, der Vielfalt und Chancengleichheit fördert - der Deutsche Golf Verband freut sich über jeden, der mitmacht. Die besten drei Aktionen erhalten ein Preisgeld sowie ein Video und Pressearbeit rund um das eingereichte Projekt. Dass soziale Verantwortung und Golfsport zusammenpassen, zeigt die Kooperation der Soziallotterie Aktion Mensch und des Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland (CJD) mit dem Deutschen Golf Verband. Mit dem Projekt "Golf inklusiv" soll Menschen mit Beeinträchtigungen der Zugang zum Golfsport ermöglicht werden. Auch dem DGV-Partner Allianz ist soziales Engagement wichtig. "Direkt im ersten Jahr hat die Allianz den DGV-Innovationspreis unterstützt und damit ein Zeichen gesetzt, dass gesellschaftliche Verantwortung im Allgemeinen und im Zuge unseres Engagements im Golfsport eine Selbstverständlichkeit ist. Die Allianz ist sich ihrer Verantwortung für die Zukunft bewusst und fördert Projekte, die neben ökologischen und ökonomischen auch soziale Komponenten enthalten", sagt Manfred Boschatzke, Direktor Marke und Sponsoring der Allianz Deutschland AG. "Der DGV-Innovationspreis - ABSCHLAG DER IDEEN war in seinem Premierenjahr 2018 mit 63 eingereichten Projekten ein voller Erfolg und hat nicht nur eine Vielzahl an Best-Practice-Beispielen generiert, sondern auch die positive Wahrnehmung des Golfsports erhöht", freut sich Claus M. Kobold, Präsident des Deutschen Golf Verbands, über den gelungenen Start des DGV-Innovationspreises im Jahr 2018. Zum Thema "Golf und Umwelt" wurden Projekte ausgezeichnet, durch die beispielsweise die Artenvielfalt der Pflanzen- und Tierwelt auf dem Golfplatz gesteigert wurden. Bei anderen wurde im Sinne des Zero-Waste-Gedankens der Grünschnittabfall des Rasens zu Papier weiterverarbeitet oder durch einen öffentlich zugänglichen Obstlehrpfad zur Erhaltung des Streuobstbestandes sowie der Umweltbildung von Kindern und Erwachsenen beigetragen. "Dieses Jahr geht der Preis mit der Kategorie ‘Golf und soziale Verantwortung' an den Start und wir freuen uns zu erfahren, was unsere Mitglieder Besonderes in diesem Bereich auf die Beine gestellt haben", sagt Claus M. Kobold mit Blick auf den DGV-Innovationspreis 2019. Sie möchten Ihr Projekt zum DGV-Innovationspreis in der Kategorie Golf und soziale Verantwortung einreichen?  Als DGV-Mitglied können Sie Ihr Projekt im DGV-Serviceportal einreichen. Als eingeloggter Nutzer steht für Sie eine Eingabemaske zur Verfügung. Folgende Fragen bitten wir Sie bei der Einreichung Ihres Projektes zu beantworten. Ausgangssituation/Ziele - Was war der Anlass des Projekts? Mit welcher Zielstellung wurde das Projekt gestartet? Planung/Umsetzung - Gab es eine Projektplanung und wie sah diese aus? Wie lange hat die Umsetzung des Projekts gedauert? Gab es Teilschritte bei der Umsetzung und wieviel Zeit haben diese beansprucht? Aufwand Club - Welche Arbeiten/Leistungen wie etwa finanzielle Mittel, Arbeitsstunden, Anzahl von Arbeitskräften wurden durch den Club aufgewendet? Kooperationspartner - Gab es Kooperationspartner oder Dienstleister, die unterstützt haben? In welcher Form und welchem Umfang haben diese unterstützt (finanzielle Mittel, Sachleistungen, Arbeitsstunden, Anzahl von Arbeitskräften)? Herausforderungen - Was waren unerwartete Probleme und wie wurden diese gelöst? Tipps -- Was würden Sie beim nächsten Mal anders/besser machen? Welche Tipps haben Sie für andere DGV-Mitglieder? Ergebnisse - Wurden die Ziele erreicht? Wie hat sich der Erfolg des Projekts dargestellt/ausgewirkt (quantitative und qualitative Merkmale wie Einsparungen, Hebung von Potenzialen, Zufriedenheit der Mitglieder o.ä., öffentliche Wahrnehmung, etc.)? Anerkennungen - Gab es für das Projekt oder den Club bereits Anerkennungen in der Kategorie durch Auszeichnungen, Preise oder Zertifikate? Material/Links - Zur Veranschaulichung können der Bewerbung Dokumente/Dateien oder Web-Links beigefügt werden (z.B. Unterlagen Projektmanagement oder Kalkulation, Bilder, Videos, Texte, Veröffentlichungen in der Presse, etc.). Für Ihre Angaben brauchen Sie ca. 20 Minuten.  Wir freuen uns auf Ihre Projekteinreichungen. Neugierig geworden? Mehr Informationen zum DGV-Innovationspreis gibt es im DGV-Serviceportal unter golf.de/serviceportal und über die angehängten Links.

The Amateur Open steht an

News, 16.06.2019 um 11:11 Uhr
Das größte und wichtigste Turnier im Welt-Amateurgolfsport steht an: The Amateur Open Championship wird bereits zum 124. Mal ausgetragen. Gastgeber ist in diesem Jahr Portmarnock vor den Toren der irischen Hauptstadt Dublin.
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Portmarnock/Irland: Nicht weniger als 17 Deutsche, davon acht Athleten des Golf Team Germany, werden am 17. Juni in Irland in die erste Runde der Zählspielqualifikation gehen. Bis zum 22. Juni wird es dann ein enges Ausscheidungsrennen von insgesamt 288 Spielern geben, die alle davon träumen, sich in die endlos lange Liste der Sieger eintragen zu dürfen. Der 20-jährige Ire Conor Purcell hat dabei Heimvorteil und zählt nicht nur deshalb zum Kreise der Favoriten. Dieser für Amateure wohl begehrteste Titel der Welt wird unter Startern aus 37 Nationen ausgespielt, darunter auch Athleten aus Argentinien, Australien, Kanada, Costa Rica, Indien, Japan, Mexiko, Puerto Rico, Südafrika und natürlich auch aus den USA. Der Sieger darf sich über Einladungen zu den größten Turnieren der Profis freuen. Noch in diesem Jahr teet der Champion bei The Open auf Royal Portrush auf, 2020 werden Auftritte bei den Masters in Augusta und der U.S. Open in Winged Foot folgen. Falko Hanisch vom Berliner GC Stolper Heide, der in diesem Jahr absagen musste, hat als Sieger von The Boys Championship schon einen Titel, der ihm auf immer quasi als zweiter Vorname bleiben wird. Der Sieger einer Amateur Championship hat einen Platz in der Geschichtsbüchern des Golfsports sicher. Erst zum zweiten Mal wird das traditionsreiche Turnier nicht in Großbritannien ausgetragen. Auch 1949 war Portmarnock Gastgeber von The Amateur Championship, wobei der Club selbst auf eine große Geschichte zurückblicken kann: Portmarnock feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Jubiläum und hat schon vielen großen Turnier eine Heimat geboten. Wind im Spiel Der Platz, auf dem der Hauptwettbewerb ausgetragen wird, wurde 1894 eröffnet, ist aber immer auf der Höhe der Zeit geblieben und wird das Feld selektieren. In den beiden Zählspielrunden wird zudem auf dem schon 1890 eröffneten "The Island" gespielt, der mit 6.429 Meter Länge gegenüber den 6.827 Metern auf Portmarnock etwas kürzer ausfällt. Der Name The Island ist Programm, denn der Platz liegt auf einer Halbinsel, die lange nur mit einem Boot zu erreichen war. Beide Plätze liegen im Norden Dublins direkt an der Irischen See, so dass der Wind zu einem der wesentlichen Faktoren werden kann, wenn es um Erfolg und Misserfolg geht. Nur die besten 64 Spieler steigen nach zwei Runden Zählspielqualifikation in die Matchplays auf, wobei immerhin alle schlaggleichen auf T64 am dritten Wettkampftag in einer "nullten Runde" im Matchplay die Chance bekommen, sich für das erlesene Feld der besten 64 zu qualifizieren. Dies ist ein Unterschied zum Pendant bei den Damen, denn Alexandra Försterling vom GLC Berlin-Wannsee musste es in diesem Jahr auf Royal County Down in Nordirland bitter erleben, dass knallhart nach Kartenstechen der Cut gezogen wurde und sie nicht in die Matchplays aufstieg, obwohl sie schlaggleich lag. Die Matchplays gehen jeweils über 18 Loch, nur das Finale wird am 22. Juni über 36 Loch gespielt. Siegerliste Auf der Siegerliste des traditionsbeladenen Turniers stehen spätere Major-Sieger wie José María Olazábal (1984) und Sergio Garcia (1998). Einen Sieg eines Deutschen Teilnehmers gab es bislang nicht. Dicht dran war im Jahr 2000 Christian Reimbold, der nach 35 Löchern in Liverpool dem Finnen Mikko Ilonen mit 2&1 unterlegen war. Ilonen nutzte seine Einladung, um bei The Open 2001 einen starken neunten Platz zu belegen. Insgesamt gewann der Finne bisher fünf Turniere der European Tour. Die erste Auflage des Turniers wurde 1885 in Hoylake gespielt, als 44 Spieler aus zwölf Club antraten und sicher nicht ahnen konnten, welche Bedeutung dieses Wettspiel später einmal bekommen sollte.

EM der Senioren ohne deutsche Medaillen

News, 15.06.2019 um 18:34 Uhr
Nach vielen erfolgsverwöhnten Jahren gehen die Europameisterschaften der Senioren erstmals wieder ohne deutsche Treppchen-Platzierungen zu Ende. Beste deutsche Spielerin ist Stephanie Kiefer auf T7. Bester deutscher Spieler ist Ulrich Schulte auf Platz sechs.
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Macarena Campomanes war und bleibt das Maß der Dinge, wenn es um die Damen-Elite im europäischen Golfsport geht. Mit einer wieder einmal beeindruckenden Leistung und stolzen sieben Schlägen Vorsprung verteidigt sie ihren Titel praktisch unangefochten und darf sich Europameisterin der Senioren 2019 nennen. Mit Runden von 72, 68 und 67 Schlägen (207 Schläge; -6) ist sie zudem die einzige Spielerin im gesamten Feld der Damen, die das Turnier im wunderschönen Golf Patriziale Ascona unter Par abschließt. Selbst die starke Laura Webb aus Irland muss sich mit 214 Schlägen (+1) klar unterordnen. Auf Platz drei spielt sich Christine Petit-Martin aus Frankreich mit 217 Schlägen (+4). Beste deutsche Spielerin des Turniers ist Stephanie Kiefer vom GC Kronberg - sie schneidet mit 221 Schlägen (+8) auf dem geteilten siebenten Platz ab. Susanne Lichtenberg (Krefelder GC), die als Vize-Europameisterin 2018 in das Turnier gestartet ist, belegt mit 222 Schlägen (+9) den geteilten zehnten Platz. Der Titelverteidiger fällt aus In der Konkurrenz der Herren musste der deutsche Titelverteidiger Martin Birkholz (Krefelder GC) das Turnier aufgrund einer Bindehaut-Entzündung aufgeben und somit jegliche Ambitionen auf einen erneuten Gewinn der EM AK 50 frühzeitig begraben. Den Titel nahm hier am Ende der Schwede Mattias Pernheden mit beeindruckenden 203 Schlägen (-10) an sich. Mit Rundenergebnissen von 70, 67 und 66 Schlägen rollte der Göteborger das Feld quasi von hinten auf und setzte sich in der finalen Phase des Turniers mit einem starken Birdie-Birdie-Finish gegen den Engländer Edward Richardson (205 Schläge; -8) durch, der seinerseits zwar drei starke Unter-Par-Runden absolvierte (68, 69, 68), dann aber zum entscheidenden Zeitpunkt auf der vorletzten Bahn des Turniers ein bitteres Bogey notieren musste. Den dritten Platz nimmt mit Tomas Nilsson (207 Schläge; -6) ebenfalls ein Schwede ein. Als bester deutscher Spieler schneidet Ulrich "Utz" Schulte vom Bochumer GC auf Platz sechs ab. Er absolviert die EM mit 209 Schlägen und einem respektablen "vier unter Par". Einzig weiterer Deutscher mit einem Ergebnis in den Top Ten ist Thomas Krieger (GC Heddesheim), der das Turnier mit 212 Schlägen (-1) auf dem geteilten zehnten Platz abschließt. Mit einer fast birdiefreien Auftaktrunde von 74 Schlägen erhielt der Süddeutsche gleich zu Beginn des Turniers eine gewichtige Hypothek im Wettstreit um die Medaillen-Platzierungen, konnte sich aber allein während der Finalrunde mit 69 Schlägen (-2) noch einmal stark um sechs Positionen nach vorne spielen. Versöhnliches Abschneiden in der AK 60 - Wertung Ein aus deutscher Sicht versöhnlicher Ausgang war in der Sonderwertung für die Spielerinnen und Spieler der AK 60 zu verzeichnen, auch wenn es sich hierbei nicht um eine offizielle Meisterschaft handelt. Bei den Senior-Herren spielte sich Utz Schulte mit seinem schon genannten Ergebnis von 209 Schlägen (-4) auf den ersten Platz. Er wird gefolgt vom Schweizer Markus Frank mit 210 Schlägen (-3) und dem Niederländer Bart Nolte mit 211 Schlägen (-2). In der Sonderwertung der Seniorinnen erspielt sich Cornelia Schmidt-Stützle (Stuttgarter GC Solitude) mit 224 Schlägen (+11) den dritten Platz hinter der Italienerin Francesca Christillin (222 Schläge; +9) und der Waliserin Jane Rees (223 Schläge; +10).

Letzte Deutsche ausgeschieden  

News, 14.06.2019 um 21:59 Uhr
Im Achtelfinale der 116. Ladies British Open Amateur Championship kommt auch für Fiona Liddell das Aus. Damit ist Schwarz-Rot-Gold nicht mehr im Kampf um den großen Titel vertreten.
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Newcastle/Nordirland - Dass es kein leichtes Match werden würde, war schon vor dem ersten Schlag klar. Fiona Liddell, die letzte Deutsche im Wettbewerb, traf auf Beatrice Wallin. Die Schwedin steht aktuell in der Weltrangliste rund 550 Plätze vor der Deutschen. Die Skandinavierin ging zwar direkt auf Bahn 2 in Führung, konnte zunächst aber keinen größeren Vorsprung erarbeiten. Auf Bahn 3 gelang beiden Spielerinnen ein Birdie, anschließend marschierten die beiden Kontrahentinnen gleichauf einige Bahnen, ehe Wallin auf dem achten Loch erstmals mit 2auf ein Zeichen setzte. Folgend gab Liddell, die in der Ergebnisliste unter schottische Fahne segelt, obwohl sie Deutsche ist, direkt zwei weitere Löcher ab und nach zehn gespielten Löchern sah es schon nach einem klaren Sieg für die Nordeuropäerin aus. Liddell hat schottische Wurzeln und erspielte ihre ersten Weltranglistenpunkte in Schottland. Daher wird bei Turnieren auf den britischen Inseln die Westfälin, die für den GC Schloss Vornholz antritt, auch weiterhin als Schottin geführt. Die 21-Jährige, die im kommenden Jahr ihr College-Studium abschließen wird, schaffte auf Bahn 12 endlich ihren ersten Lochgewinn, musste anschließend aber miterleben, wir im Matchplay ein Ergebnis plötzlich sehr klar aussieht, auch wenn man selbst gar nicht schlecht gespielt hat. "Die Schwedin hat super gespielt, während ich meine Chancen leider nicht genutzt habe", kommentierte die Deutsche kurz nach dem letzten Putt ihre 6&4-Niederlage. Damit belegt Liddell im Endklassement den geteilten neunten Platz.

Liddell steht im Achtelfinale  

News, 13.06.2019 um 23:27 Uhr
Die erste Runde Matchplay sorgt bei der 116. Ladies British Open Amateur Championship dafür, dass fast alle Deutschen ausscheiden. Einzig Fiona Liddell schafft zwei Siege und ist weiter im Wettbewerb.
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Newcastle/Nordirland - Der dritte Wettkampftag der Ladies British Open Amateur Championship hatte es aus deutscher Sicht in sich. Am Abend vor dem Achtelfinale ist nur noch Fiona Liddell im Rennen. Alle übrigen Deutschen haben die Segel gestrichen. Im ersten Match des Tages traf die ehemalige Jugendnationalspielerin auf Emma Spitz. Die Österreicherin hat international schon etliche Erfolge gefeiert, darunter auch den Titel der "British Girls" und darf nie unterschätzt werden. Hochklassig ging es direkt mit Birdie gegen Birdie los. Nach einem Spitz-Dreiputt auf Grün 2 und einem Birdie auf Bahn 3 lag die Westfälin früh mit 2auf in Front. Das Birdiefestivial ging allerdings schon auf Bahn 4, dieses Mal für Austria. Die aufregende Anfangsphase ging munter weiter. Auf Bahn 5 erhöhte Liddell mit einem Par und lochte auf dem sechsten Grün einen wahren Monsterputt aus rund 20 Metern zum Birdie zur 3auf-Führung. Schon auf Bahn 8 konnte die Deutsche, die schottische Wurzeln besitzt, mit ihrer starken Leistung auf 4auf davonziehen. Emma Spitz zeigte sich davon aber nicht beeindruckt und begann noch auf der Frontnine mit der Aufholjagd. Mit 3auf für Schwarz-Rot-Gold kreuzte das Match auf die Backnine. Mit einem Birdie stellte die Wienerin schon auf Bahn 12 den Anschluss wieder her und bei nur noch einem Loch Rückstand schien das Momentum nun auf Seiten der Österreicherin. Danach stabilisierte sich Fiona Liddell wieder und brachte auf den Bahn 15 und 16 jeweils Birdies unter. Mit 2auf ging es dormi auf das 17. Tee. Ein sicheres Par reichte hier für die College-Studentin von der Baylor University, um mit 2&1 in die Runde der besten 32 aufzusteigen. "Ich habe gut geputtet. Auf diesem Platz geht es kaum ohne Bogey, daher war ich echt zufrieden", war die 21-Jährige happy. Sieg auch gegen Dänin Am Nachmittag traf Liddell auf die Dänin Marie Lund-Hansen. Auch in diesem Match gelang der Spielerin des GC Schloss Vornholz ein Blitzstart. Das Birdie auf Bahn 2 reichte schon für den zweiten Lochgewinn, nachdem Lund-Hansen auf Bahn 1 ihren Drive verzogen hatte. Birdie gegen Birdie wurde Bahn 3 geteilt. Auf Bahn 4 baute Fiona Liddell ihre Führung schon auf 3auf aus, indem sie ein ganz starkes Up-and-down spielte. Bahn 8 war das erste Loch, das an die Skandinavierin ging. Mit 2auf ging es für die Deutsche auf die Backnine. Wieder war der Start auf die zweiten Neun nicht optimal und so konnte Marie Lund-Hansen weiter verkürzen. Doch die Antwort kaum sofort: "Auf Bahn 11 habe ich den Ball abgemastet und Marie hat mir den Birdie-Putt geschenkt." Mit einem Birdie verkürzte die Dänin ihrerseits umgehend wieder. Beide Spielerinnen zeigten weiter großes Golf und beeindruckende Schläge. Auf Bahn 15 sammelte Fiona Liddell ein weiteres Birdie und erhöhe damit wieder auf 2auf. Im Stile einer großen beendete die Deutsche mit einem Birdie auf Bahn 17 das Match zum 3&1-Sieg. In der Runde der besten 16 geht es für die zweifache U18-Meisterin Schottlands am Freitag ab 9.20 Uhr gegen die Schwedin Beatrice Wallin. Führung noch abgegeben Sophie Hausmann lieferte sich mit  Amelia Williamson ein offenes Match und lag nach 16 Bahnen in Führung. Dabei hatte die Hubbelratherin auf den Bahnen drei bis neun einige Löcher liegen lassen und es so der Engländerin ermöglicht, überhaupt ein Siegchance zu erhalten. "Gut war, wie Sophie dann zurückgekommen ist. Schade, dass sie am Ende die Bahnen 17 und 18 abgegeben hat", kommentierte Bundestrainer Stephan Morales die knappe 1down-Niederlage seines Schützlings. "Ich habe mich auf der Frontnine schnell aus der Bahn bringen lassen, mich auf der Backnine aber richtig gut gefangen. Es ist natürlich extrem ärgerlich, noch zu verlieren, wenn man nach der 16 in Führung liegt. Ich kann zwar einiges Gutes mitnehmen, aber am Ende war es einfach ein verlorenes Match",  war Sophie Hausmann etwas niedergeschlagen. Aus am zweiten Extraloch Helen Kreuzer geriet gegen Gioia Carpinelle vom Start weg in Rückstand, glich diesen aber sofort aus und ging nach weiteren Lochgewinnen auf den Bahnen 5 und 9 mit eigener 2auf-Führung in die Backnine. Die Schweizerin glich jedoch wieder aus und nachdem es all square auf die 14 gegangen war, geriet die Frankfurter Bundesliga-Spielerin in Rückstand, konnte diesen aber auf Bahn 18 mit einem starken Birdie wieder ausgleichen. Es ging ins Stechen. Auf dem ersten Extraloch fiel der Birdieputt zum Sieg von Helen Kreuzer unglücklich nicht. Auf dem zweiten Extraloch machte die Schweizerin dann mit einem bemerkenswerten Zweiputt aus ganz schwieriger Lage den Sack zu. "Insgesamt war ein super Turnier mit sehr schwierigen und windigen Bedingungen. Ich habe das erste Mal Linksgolf gespielt und dann gleich eine Runde unter Par hinzulegen, ist eine unglaubliche Erfahrung. Der Platz von Royal County Down ist überragend schön und es macht einfach Spaß, hier zu spielen", war die Frankfurterin trotz der Ausscheidens regelrecht begeistert von dieser 116. Auflage des prestigeträchtigen Turniers. Nicht ins Match gefunden Die Titelverteidigerin hatte eine mehr als undankbare Aufgabe in der ersten Matchplay-Runde. Linn Grant aus Schweden ist eine erfahrene Spielerin, die sich richtig in ein Match reinfuchsen kann. So passierte es, dass Leonie Harm schnell in Rückstand geriet und nachdem sie die Tür einmal für die Gegnerin einen Spalt geöffnet hatte, nicht mehr den Schlüssel fand, um den Weg in die nächste Runde für die Schwedin zu verschließen. Nach dem Turniermarathon, den die Spielerin des GC St. Leon-Rot mit dem Höhepunkt der U.S. Womens Open gerade hinter sich gebracht hatte, fehlten vielleicht die letzten Körnchen, um ein solches Match doch noch zu drehen. Am Ende war der Sieg der Schwedin mit 5&4 sogar recht deutlich. Auch Polly Mack hatte in ihren ersten Match gegen Emily Toy einen schweren Stand. Die Engländerin kaufte der Spielerin des Berliner GC Stolper Heide früh den Schneid ab, indem sie einige längere Putts zu Birdies verwandelte. "Damit hatte ich so nicht gerechnet. Das hat mich mental dann etwas mitgerissen. Ich habe einfach nicht so gut gespielt wie an den Tagen zuvor, habe nicht nah genug an die Fahne gehauen und auch keinen längeren Putt gelocht", war die College-Studentin selbstkritisch. Mack kam nie richtig in dieses Match rein, lag nach acht Bahnen schon 4down und unterlag letztlich mit 4&3, weil auf der Backnine nicht genug Birdies gelingen wollten. Sarina Schmidt musste der Leistung ihrer Gegnerin Respekt zollen. Valentina Albertazzi lag schnell klar unter Par und lag nach acht Bahnen schon mit 3auf in Führung. Mit dem ersten Lochgewinn konnte Schmidt zwar verkürzen, lochte aber zu wenige Putts, um das Blatt ernsthaft wenden zu können. Die Spielerin des GC München Valley zeigte aber Kampfgeist, als sie sich nach einem 4down-Rückstand nach zwölf Bahnen nochmal auf 2down herankämpfen konnte. "Leider habe ich es dann nicht weiter durchgezogen", war die amtierende Internationale Deutsche Amateurmeisterin enttäuscht, am Ende mit 3&2 unterlegen zu sein.  

Sechs Deutsche im Cut

News, 12.06.2019 um 22:40 Uhr
Sechs Deutsche, darunter auch Titelverteidigerin Leonie Harm, stehen bei der 116. Ladies British Open Amateur Championship in den Matchplays.
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Newcastle/Nordirland - Am zweiten Tag der Ladies British Open Amateur Championship war das Wetter am Ufer der Irischen See gnädig. Der Wind hatte deutlich nachgelassen und auch der Regen spielte keine überragende Rolle. Dennoch gingen die Scores am zweiten Tag der Zählspielqualifikation nicht tiefer in den Keller. Sarina Schmidt durfte schon zeitig am Mittag jubeln, denn ihre Par-Runde, soviel war da schon klar, reichte locker, um in die Matchplays aufzusteigen. Die Spielerin des Bundesliga-Aufsteigers GC München Valley begann mit einem Birdie und hörte mit einem Bogey auf. Dazwischen lagen noch je zwei Birdies und zwei Bogeys. Am ersten Tag hatte Sarina Schmidt schon gut begonnen und erst zur Mitte der Runde einige Schläge eingebüßt. Am Ende sorgte ein stark herausgespieltes Birdie dafür, dass die Bayerin mit 75 (+2) Schlägen voller Zuversicht in die zweiten Runde starten konnte. "Für den Wind gestern, war zwei über Par richtig gut. Auch heute bin ich echt zufrieden, denn ich habe gut geputtet und hatte richtig gute Eisenschläge", darf Sarina Schmidt weiter davon träumen, nach dem Sieg bei den Internationalen Amateurmeisterschaften der Damen in Hamburg einen weiteren, noch größeren Titel gewinnen zu können. Sophie Hausmann, die am ersten Tag zu den wenigen Athletinnen gehört hatte, die unter Par ins altehrwürdige Clubhaus des GC Royal County Down gekommen waren, begann zwar mit einem Birdie sehr vielversprechend, konnte dann aber nicht mehr nachlegen. Fünf Birdies, zwei davon auf den beiden abschließenden Bahnen, ließen den Score der Hubbelratherin auf 77 (+4) Schläge anwachsen. Dabei hatte Hausmann mehr Fairways und auch mehr Grüns getroffen, allerdings waren nur wenige echte Birdiechancen darunter, weil der Ball meist zwischen sechs und zwölf Meter vom Stock entfernt zur Ruhe kam. "Ich wusste kurz vor Ende der Runde, dass ich nicht mehr viel riskieren mussten, denn einen Platzrekord konnte ich ohnehin nicht mehr schaffen. Ich habe mir dann gesagt, dass ich nicht übermütig einfach mein Spiel spielen werde. Natürlich habe ich mich über das Bogey-Bogey-Finish mit dem Dreiputt auf der 17 geärgert. Die 18 habe ich dann sehr defensiv gespielt. Ich bin deshalb auch gar nicht frustriert, denn da war heute eine Menge gute Golf dabei. Daher kann ich zuversichtlich ins Matchplay gehen. Der Platz mach einfach Lust, zu spielen. Zweibester Score des Tages Einen riesigen Satz im Klassement machte Helen Kreuzer. Der Neuzugang des Bundesligisten Frankfurter GC war am ersten Tag auf dem sehr selektiven Links Course nicht gut zurecht gekommen und lag mit 80 (+7) Schlägen weit hinten. Die zweite Runde verlief für die Hessin ganz anders. Zwar blieb die Scorekarte nicht ganz sauber, aber die beiden Bogeys konnte die College-Studentin mit satten fünf Birdies mehr als ausgleichen und kam so mit einer ganz starken 70 (-3) rein. "Heute hatte ich weniger Wind und damit ein bisschen einfachere Bedingungen. Ich habe viel besser geputtet und mehr Fairways getroffen. Das hilft hier", freute sich Kreuzer, den Cut gemacht zu haben. Fiona Liddell vom GC Schloss Vornholz konnte ihre 74 (+1) vom ersten Tag zwar nicht ganz bestätigen, schaffte aber mit einer 77 (+4) dennoch ebenso sicher den Einzug in die Matchplays wie Polly Mack. Die Berlinerin aus dem National Team Germany hatte am ersten Tag mit fünf Birdies geglänzt, konnte am zweiten Tag anfangs zwei weitere Birdies notieren, so dass sie nach acht Bahnen zwei unter Par lag. Danach sammelten sich aber noch vier Bogeys und auf Bahn 13 gar ein "Triple", so dass die Spielerin aus der Talentschmiede von Gregor Tilch mit einer 78 (+5) zwar etliche Plätze im Klassement verlor, sich aber nun voll auf die Matchplays konzentrieren kann. Für Titelverteidigerin Leonie Harm sah es nach der Frontnine gar nicht gut aus.  Mit drei über Par kreuzte die Schwäbin auf die Backnine und wusste, dass sie einiges nachlegen musste, um den Cut zu machen. Ganz stark, wie die Spielerin des GC St. Leon-Rot unter diesem Druck zu ihrem Spiel fand und auf den letzten vier Bahnen drei Birdies spielte. Sogar das Doppelbogey auf Bahn 16 wurde von Harm weggesteckt und wie wertvoll ihre Birdies auf den beiden letzten Bahnen werden würden, zeigte sich am Abend. Alles Matchplay Ab dem dritten Wettkampftag geht es im Matchplay weiter. Die besten 64 Spielerinnen treten im direkten Duell gegeneinander an. Sophie Hausmann wird die erste Deutsche sein, die rausgeht. Um 8.10 Uhr tritt die Hubbelratherin auf die Engländerin Amelia Williamson. Um 9.54 Uhr wird es für Sarina Schmidt gegen Valentina Albertazzi aus Italien ernst. Acht Minuten später geht Polly Mack gegen Emily Toy (England) raus. Um 10.34 Uhr hat Fiona Liddell mit Emma Spitz aus Österreich einen schwere Aufgabe. Leonie Harm hat um 10.58 Uhr ebenfalls gegen Linn Grant aus Schweden einen echten Prüfstein in der ersten Matchplay-Runde zu bewältigen. Um 11.22 Uhr ist Helen Kreuzer die letzte Deutsche, die rausgeht. Die Frankfurterin trifft auf Gioia Carpinelli aus der Schweiz. Endstand Zählspielqualifikation RANG NAME     ENDSTAND ZS 15 Sarina Schmidt +2 25 Sophie Hausmann +3 27 Helen Kreuzer   +4 42 Fiona Liddell   +5 47 Polly Mack +5 51 Leonie Harm +6 66/MC Alexandra Försterling +7 85/MC Paula Kirner +9 103/MC Celina Sattelkau +11 123/MC Sophia Zeeb +14 128/MC Ava Bergner +15     136/MC Miriam Emmert +18      

Europameisterschaften der Senioren

News, 12.06.2019 um 17:39 Uhr
Am 13. Juni starten die Europameisterschaften der Senioren. Unter den insgesamt 147 Teilnehmerinnen und Teilnehmern befinden sich auch Titelverteidiger Martin Birkholz und die Europameisterin von 2017 Susanne Lichtenberg.
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Die diesjährigen Europameisterschaften der AK 50 finden in der Schweiz im wunderschönen Golf Patriziale Ascona statt. In dem mit 147 Teilnehmerinnen und Teilnehmern voll ausgebuchten Starterfeld sind auch die deutschen Favoriten vertreten. Martin Birkholz (Krefelder GC; Stvg. +1,2) tritt als amtierenden Europameister der Senioren an und wird versuchen, seinen Titel gegen das Feld der insgesamt 90 Spieler zu verteidigen. Dabei trifft er auf durchaus spielstarke Opponenten. So haben sich neben dem Meister des Jahres 2017 - dem Schweizer Marcus Frank - unter anderem Stephen East und Edward Richardson aus England, Paul Moultrie aus Schottland, Michael Mercier aus den USA sowie Hans Peter Jacobsen aus Dänemark angemeldet. Neben Martin Birkholz sind zudem die DGV-Kaderspieler Thomas Krieger (GC Heddesheim-Neuzenhof), Stefan Sachs (GC Kassel-Wilhelmshöhe), Christian Schabram und Ulrich Schulte (beide Bochumer GC) am Abschlag. Insgesamt sind 16 deutsche Herren am Start. Lichtenberg im Dauer-Duell Bei den 57 Damen wird die aktuelle Vize-Europameisterin Susanne Lichtenberg (Krefelder GC) ein weiteres Mal das Duell mit der Spanierin Macarena Campomanes aufnehmen. Campomanes ist amtierende Europameisterin und Dauerrivalin der Rheinländerin. In den vergangenen Jahren gaben sich die beiden auf dem obersten Treppchen schon mehrfach die Klinke in die Hand. Besonders spielstarke Teilnehmerinnen sind zudem Sylvie van Molle aus Belgien sowie Laura Webb aus Irland. Die deutschen Farben werden neben Lichtenberg offiziell von den Kaderspielerinnen Caroline Effert (Aachener GC 1927), Nicol Elshoff (GC Hösel), Stephanie Kiefer (GC Kronberg), Anja Lundberg (GC Neuhof), Cornelia Schmidt-Stützle (Stuttgarter GC Solitude) und Britta Schneider (GC Neuhof) vertreten. In der Summe haben sich ganze 13 deutsche Seniorinnen angemeldet. Malerischer Turnierplatz Der Turnierplatz - Golf Patriziale Ascona - liegt malerisch am Ufer des Lago Maggiore. Er wird als einer der faszinierendsten Plätze der Schweiz angesehen, mit seinen flachen Spielbahnen in einer natürlichen Umgebung, gesäumt von wunderschönen alten Baumbeständen. Die Europameisterschaften 2019 werden am Donnerstag, 13. Juni ab 08:00 Uhr gestartet. Ab dann geht das erste Teilnehmerfeld von den Abschlägen 1 und 10 auf die Runde. Ein zweites Startfeld beginnt das Turnier ab 12:30 Uhr. Die letzte Spielgruppe hat ihren Turnierauftakt um 14:20 Uhr. Insgesamt werden drei Runden im Zählspiel ausgetragen, mit einem Cut nach zwei Runden. Neben den Europameisterschaften der AK 50 wird zudem eine untergeordnete Sonderwertung für die Spielerinnen und Spieler der AK 60 ausgetragen.

Hausmann unter Par  

News, 11.06.2019 um 23:49 Uhr
Titelverteidigerin Leonie Harm steht bei der 116. Ladies British Open Amateur Championship am Abend des ersten von zwei Tagen der Zählspielqualifikation nur nach Kartenstechen unter dem Strich, hat aber noch alle Chancen, den Einzug in die Matchplays zu schaffen. Sophie Hausmann ist zum Auftakt unter Par geblieben.
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Newcastle/Nordirland - Leonie Harm brachte sowohl auf der Frontnine, wie auch auf der Backnine jeweils ein Birdie unter, musste aber auch jeweils drei Bogeys auf Royal County Down Links notieren. Auf dem Par-73-Course macht dies vier über Par und im Zwischenklassement Rang 67, schlaggleich mit den besten 64, die den Aufstieg in die Matchplays schaffen. Aus deutscher Sicht am besten in The Womens Amateur Championship gestartet ist Sophie Hausmann. Die Athletin des National Team Germany, die in diesem Jahr in den USA ihr College-Studium abgeschlossen hat, notierte zwar drei Bogeys, schaffte es aber auch, vier Birdies auf ihre Scorekarte zu bringen. Mit diesem Score von 72 (-1) Schlägen geht Hausmann von Rang sechs in den zweiten Tag und war eine von nur 13 Spielerinnen, die den sehr anspruchsvollen Platz bei starkem Wind unter Par bezwingen konnte. "Das war echt ordentlich. Da gibt es wenig auszusetzen. Ich habe den Driver ganz okay getroffen. Bei dem Wind landete der Ball dann aber recht häufig im leichten Rough. Ich habe dann aber viele Up-and-downs gemacht. Der starke Wind hat einem echt einige Schläge abverlangt und das hat echt Laune gemacht. Wenn es läuft, macht es natürlich noch etwas mehr Spaß. Der Platz ist mega. Heute war es zwar windig, aber sonnig. Mal gucken, wie es am zweiten Tag wird, wenn tatsächlich Regen dazu kommt. Das kann dann eine ganz andere Veranstaltung werden. Ich habe mich aber mit der eins unter in eine echt gute Lage gebracht. Der Putter war heute solide. Morgen sollte etwas öfter das Fairway treffen", war die Hubbelratherin mit dem Ergebnis und ihrer Ausgangslage vor dem entscheidenden Tag der Zählspielqualifikation sehr zufrieden. Satte fünf Birdies kamen bei Polly Mack auf die Karte. Die Athletin des Berliner GC Stolper Heide erlebte aber ein Auf und Ab, notierte so auch fünf Bogeys und geht mit Even Par von Rang 14 in den zweiten Wettkampftag. Eine weitere Spielerin aus Berlin, wenn auch vom GLC Berlin-Wannsee folgt mit 74 (+1) Schlägen auf dem 24. Platz. Alexandra "Lexi" Försterling hatte bei nur drei Bogeys immerhin vier Birdies notiert, war allerdings mit einem Doppelbogey in diese große Championship gestartet. Sogar nur zwei Bogeys bei vier Birdies hatte Sarina Schmidt vom GC München Valley notiert. Die beiden Doppelbogeys brachten den Score auf zwei über Par, gleichbedeutend mit Rang 43. Celina Sattelkau (GC St. Leon-Rot) und Paula Kirner (Kiawah GC Riedstadt) haben zwei Zähler mehr auf dem Konto als die Spielerin auf Rang 64 - der Rückstand ist also nicht uneinholbar, allerdings ist die Konkurrenz so stark, dass sich die beiden Athletinnen des Junior Team Germany den aktuell 87. Platz mit 14 Spielerinnen teilen, die alle noch den Aufstieg in die Matchplays schaffen wollen.  

Harm möchte Titel verteidigen

News, 10.06.2019 um 22:11 Uhr
Das wird kein leichtes Unterfangen: Leonie Harm geht als Titelverteidigerin in die 116. Ladies British Open Amateur Championship und hat als wahrlich großes Ziel, diesen wohl wichtigsten Titel im Weltamateur-Damengolf noch einmal zu gewinnen.
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Newcastle/Nordirland - Vom 11. bis zum 15. Juni treffen sich in Nordirland 144 der besten Golferinnen der Welt. Auf dem altehrwürdigen Links Course von Royal County Down wird eines der bislang stärksten Felder antreten, das diese so traditionsreiche Championship je gesehen hat. Aus den Top 50 des World Amateur Golf Ranking sind ein gutes Dutzend Spielerinnen am Start. 26 Nationen haben Athleten entsandt, darunter auch Australien, Kanada, Indien, Neuseeland, Südafrika, Korea und natürlich sind auch die starken US-Amerikanerinnen über den großen Teich gekommen. Mitfavoritin Leonie Harm tritt nicht nur als Titelverteidigerin an, sondern ist auch im WAGR die aktuell zweitbeste Spielerin des Feldes. Auch wenn bei dem Turniermodus nicht wirklich klare Favoriten zu bennen sind, gehört Leonie Harm auf jeden Fal zum Kreis der Spielerinnen, denen man den Sieg zutraut. Würde der zweite Sieg in Folge gelingen, wäre dies die erste Titelverteidigung seit 2005, als der Schwedin Louise Stahle dieses Kunststück gelang. "Ich freue mich darauf, meinen Titel auf Royal County Down verteidigen zu dürfen. Der Platz ist phantastisch. 2018 den Titel zu gewinnen, war großartig und ich hoffe, die Erfahrung wird mir in dieser Woche helfen", geht die Spielerin des GC St.Leon-Rot zurückhaltend zuversichtlich in das große Turnier. Nicht, dass es einer zusätzlichen Motivation bedürfen würde, aber die Aussicht, als Siegerin wieder Einladungen zu den größten Turnieren der Welt zu bekommen, ist etwas, das es so nur bei dieser Championship gibt. Noch in diesem Jahr geht es für die Siegerin von Newcastle zur Women's British Open in Woburn und zur Evian Championship. Im Jahr 2020 sind Einladungen zur US Women's Open und zur zweiten Ausgabe der Augusta National Women's Amateur Championship sicher. Etliche Namen früherer Siegerinnen finden sich aktuell in den Leaderboards der LET und der LPGA immer wieder weit vorne. Bester Links Course Royal County Down wurde 1889 gegründet und gilt als der vielleicht beste Links Course der Welt. Viele prestigeträchtige Meisterschaften wurde hier ausgetragen, darunter 2007 der Walker Cup, 1968 der Curtis Cup sowie The Amateur Championship in den Jahren 1970 und 1999. Als 2006 das letzte Mal die Ladies Amateur Championship in Newcastle ausgetragen wurde, gewann die Spanierin Belen Mozo, die seit Jahren als Profi erfolgreich auf den Touren ist. The Women´s Amateur Championship, wie die Meisterschaft inzwischen auch genannt wird, fand 1893 zum ersten Mal unter der Bezeichnung Ladies' British Open Amateur Championship statt. Damals wurde im Royal Lytham and St Annes GC gespielt, ebenfalls eine der ganz großen Adressen im Links Golf. Modus Die 144 Teilnehmerinnen spielen zunächst an zwei Tagen eine Zählspielqualifikation. Die besten 64 steigen auf die in die Matchplays. Anschließend geht es bis ins Finale jeweils im Lochwettspiel auf 18 Löcher. Im Gegensatz zu den Herren, die in Kürze ihr Turnier austragen werden, geht auch das Finale nur über 18 Löcher.

EM der Mid-Amateure: Birken und Schmieding holen Vize-Europameistertitel

News, 08.06.2019 um 21:30 Uhr
Bei den Europameisterschaften der Mid-Amateure holen Nina Birken und Daniel Schmieding in ihren jeweiligen Wettbewerben jeweils den zweiten Platz.
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Aus einer sehr aussichtsreichen Position ist Nina Birken (GC Hösel) in die Finalrunde der diesjährigen Europameisterschaften der AK 30 gestartet. Mit 150 Schlägen (+6) lag sie nach zwei von drei zu spielenden Runden an der Spitze des Tableaus. Allerdings waren ihr die Verfolgerinnen von Beginn an dicht auf den Fersen. So befand sich die Schwedin Louise Göthberg nur einen Schlag hinter Birken. Und die Niederländerin Myrte Eikenaar hatte ebenfalls nur zwei Schläge Distanz zu der führenden Deutschen. Birken unterliegt in der Finalrunde Ebenjene Myrte Eikenaar sollte es denn auch sein, die Nina Birkens Durchmarsch zum ersten überhaupt ausgespielten Europameistertitel der AK 30 Damen verhindern sollte. Und das nicht nur in der finalen Phase der letzten Turnierrunde, sondern auch im direkten Duell, denn die beiden Spielerinnen waren gemeinsam in der Spielgruppe der Führenden unterwegs. Gerade als die Niederländerin auf den Bahnen 14 und 15 Birdies notieren konnte und ihren Rundenscore auf -2 drückte, musste Nina Birken auf den Bahnen 15 und 17 zwei entscheidende Schlagverluste hinnehmen. Myrte Eikenaar spielt auf ihrer Abschlussrunde am Ende eine meisterhafte 70 (-2), was gleichzeitig auch die niedrigste Runde im Turnier der Damen darstellt. Sie siegt mit insgesamt 222 Schlägen (+6) vor der Rheinländerin Nina Birken mit 224 Schlägen (+8), die am letzten Turniertag eine 74 (+2)  unterschrieb. Auf Platz drei spielt sich Amadine Vincent aus Frankreich mit 226 Schlägen (+10). Erstklassige Bedingungen Trotz des vergebenen Meistertitels zieht Birken nach dem Premieren-Wettbewerb ein äußerst positives Fazit: "Es war eine großartige Meisterschaft - und wenn man mir vor dem Turnier gesagt hätte, dass ich Vize-Europameisterin werde, hätte ich das sofort genommen. Natürlich war ich direkt nach der Runde erst einmal ein bisschen geknickt. Aber das ist sicher immer so, wenn man ein Finale verliert, nachdem man vorne liegt. Aber die Myrte aus Holland hat wirklich sensationell konstant gespielt und es war ein großartiger Kampf." Auch die Wettkampfbedingungen waren aus Nina Birkens Sicht einer Europameisterschaft mehr als würdig: "Die Bedingungen waren optimal. Wir hatten traumhaftes Wetter - der Platz war riesig und für die Damen wahrscheinlich noch schwerer zu spielen, als für die Männer. Die Grüns waren knochenhart und superschnell. Die Fahnenpositionen waren sehr anspruchsvoll. Gerade unter diesen Bedingungen bin ich sehr happy mit meinen Ergebnissen. In jedem Fall freue ich mich darüber, dass wir hier die erste Mid-Amateur-Europameisterschaft der Damen ausspielen konnten. Vielleicht gibt es demnächst ja auch ein National-Team der Mid-Amateur-Damen, so wie es bei den Herren auch schon der Fall ist." Heath siegt souverän Bei der Europameisterschaft der Herren gelang dem Australier Richard Heath beinahe ein Start-Ziel-Sieg. Lediglich am ersten Tag des Turniers musste der Sieger des Jahres 2015 den Schweden Daniel Olsson vor sich dulden, denn der Skandinavier spielte mit 68 Schlägen (-4) einen Schlag weniger als Heath (69; -3). Ab der zweiten Spielrunde begann dann allerdings die "Heath-Show". Der spielstarke Australier unterbot sein Vortages-Ergebnis mit einer 68 (-4) und setzte sich damit an die Spitze des Feldes. Und als ob nichts dabei wäre, unterbot er seinen Score vom Vortag auch in der dritten Turnierrunde. Mit ganzen sieben Birdies und nur einem Bogey notierte er eine starke 66 (-6) und ließ keinen Zweifel daran, dass er den Europameistertitel mit nach Hause nehmen wird. Mit insgesamt lediglich 203 Zählern (-13) und nur drei Schlagverlusten während des gesamten Turniers bestimmt Heath das Leaderboard in einer selten zu sehenden Souveränität. Schmieding wird Vize Auf den zweiten Platz spielt sich Daniel Schmieding vom GC Olching, dem an diesem Finaltag ebenfalls eine 66 (-6) gelang. Mit diesem Score spielt sich der Süddeutsche in der letzten Runde des Turniers um ganze acht Positionen nach vorne und verdrängt mit seinem Gesamtergebnis von 211 Schlägen (-5) unter anderem den schlaggleichen Franzosen Christophe de Grancey im Kartenstechen auf Platz drei. Mit einem Schlag mehr schließt Marcel Zillekens die Europameisterschaft auf dem vierten Platz ab (212; -4). Der Spieler vom GC Hösel wird ironischerweise gerade durch die furiose Finalrunde von Schmieding aus den Medaillenrängen verdrängt - und das trotz seiner ebenfalls starken 70 (-2) zum Abschluss. Daniel Schmieding selbst zieht ein Fazit, das der überragenden Leistung von Richard Heath Tribut zollt: "Am dritten Tag konnte ich mir mit etwas Glück den zweiten Platz erkämpfen und hatte die Ehre, neben Richard und seinem unglaublichen Score am Siegertreppchen zu stehen. Wir waren alle sehr beeindruckt von seiner Leistung. Auf diesem Platz mit 13 unter Par das Turnier zu gewinnen, spricht auch für das steigendes Niveau des Wettbewerbs." Höchstes Lob für die Organisation Auch mit Blick auf das Gesamtturnier kommt der Süddeutsche zu einem positiven Resümee: "Für mich war es eine grosse Freude, an diesem Turnier teilnehmen zu können weil die AK 30 Europameisterschaft ein top organisiertes Event ist, das immer fantastische Plätze und eine überragende Stimmung bietet. Eines der Highlights war definitiv, dass die Frauen zum ersten Mal mitgespielt haben. Das ist ein Fortschritt für den Mid-Am Wettbewerb und ich hoffe, dass sich in den kommenden Jahren noch mehr Damen teilnehmen." Ungeachtet des einen oder anderen Wermutstropfens dürfen die Europameisterschaften der Mid-Amateure 2019 aus deutscher Sicht als großer Erfolg gewertet werden. Schmieding schliesst mit seinem Vize-Titel an den Vorjahres-Erfolg von Michael Thannhäuser an. Und Nina Birken setzt mit ihrem zweiten Platz einen starken Maßstab in dem frisch etablierten Wettkampf der AK 30 Damen.

Thailand gewinnt GolfSixes

News, 08.06.2019 um 19:18 Uhr
Thonchai Jaidee und Pachara Khongwhatmai aus Thailand gewinnen die dritte Auflage der GolfSixes. Der Finaltag verläuft ganz nach dem Geschmack der Zuschauer, denn das Finale ist ungemein spannend und wird erst im zweiten Stechen entschieden.
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Cascais/Portugal - Das Duell Thailand gegen England war als Finalpartie nicht unbedingt erwartet, denn Spanien war mit Jorge Campillo und Nacho Elvira durchaus prominent besetzt und galt als einer der großen Favoriten. Im Halbfinale ließ sich Routinier Jaidee mit seinem jungen Partner aber durch die Iberer nicht den Schneid abkaufen. Das ungleiche Duo aus Asien gewann das enge Duell mit 1:0. Auf der dritten Bahn legte Jaidee seinen Abschlag so gut an den Stock, dass sein junger Partner nur noch zum Birdie verwandeln muss. Da alle übrigen Bahnen in Par geteilt wurden, musste sich Spanien damit begnügen, um Platz drei zu kämpfen. England wurde seiner Favoritenrolle gegen Italien gerecht und gewann die Vorschlussrunde glatt mit 3:0. Angesichts des mitunter heftigen und böigen Windes an der Atlantikküste war es auch kein Wunder, dass ein britisches Team eine gewichtige Rolle spielen wird. [:galerie:] Italien war auch im Kleinen Finale klar unterlegen. Edoardo Molinari und Lorenzo Gagli bekamen keinen Stich. Mit 3:0 war schon nach vier Bahnen das Match zu Gunsten der Spanier entschieden. Hochspannung im Finale Im Finale machte Thailand schnell klar, dass der Finaleinzug alles andere als ein Zufall war. Schon auf Bahn 1 gingen Jaidee und Khongwhatmai mit einem Birdie in Führung und hätten beinahe auf dem zweiten Grün erhöht. Der Ball überlegte es sich aber doch anders und fiel nicht ins Loch. Auf Bahn drei gelang den Briten der Ausgleich, als Paul Waring seinen Abschlag fast zum Hole in one verwandelte. Es fehlten nur Zentimeter und natürlich war der Putt geschenkt. Jaidee und Khongwahtmai lagen am Grünrand und schauten sich ihre Puttlinie sehr genau an. Der Birdieputt tänzelte auch auf der Lochkante, blieb dann aber doch direkt neben dem Loch liegen. Danach wurden alle Bahnen geteilt. Auch im Stechen, das auf der Showbühne am Hotel ausgetragen wurde, gab es im ersten Durchgang keinen Sieger. [:galerie2:] Der Showdown um den Sieg, die Trophäe und das Preisgeld wurde somit im Shoutout "Nearest-to-the-pin" ausgetragen. Direkt der erste Schlag war ein Volltreffer und brachte die Entscheidung. Pachara Khongwhatmai berechnete den immer stärker werdenden Wind am besten in seinen Schlag ein und ließ die Kugel so präzise auf dem Grün landen, dass sie langsam, aber zielstrebig auf den Stock zulief. Den anderen Profis war damit klar, dass schon ein echter Kunstschuss nötig sein würde, um diesen famosen Schlag noch zu überbieten. Siegerbad Unmittelbar nach diesem so spannenden Ausgang fand auf dem sechsten Tee, also auf der Party-Terrasse des Hotels die Siegerehrung statt, die ebenso kurz und knackig war wie der Spielmodus dieses innovativen Turniers. Thonchai Jaidee hatte vor der Finalrunde angekündigt, im Falle eines Sieges im Pool vor dem sechsten Tee ein Siegerbad zu nehmen. Gesagt getan. Die Thailänder genossen den Spaß sichtlich und präsentierten den Golffans im Pool die Trophäe. Gute Platzwahl, gelungene Organisation Der Platz von Oitavos Dunes Links zeigte sich als guter Austragungsort für ein Turnier, bei dem neben dem sportlichen Wettkampf vor allem der Spaß im Mittelpunkt stehen sollte. Die Organisatoren, darunter auch die U.COM aus Düsseldorf, hatten alles getan, um Spielern und Zuschauern einige sehr unterhaltsame Tage zu bereiten. Ziel erreicht, kann man angesichts der strahlenden Gesichter auf allen Seiten nach dem Finaltag konstatieren. Auch der Auftritt von Esther Henseleit und Laura Fünfstück wird in bester Erinnerung bleiben. Die Spielerinnen des National Team Germany, das gerade die Ladies European Tour kräftig aufmischt, lieferten tolle Matches und verpassten den Einzug ins Viertelfinale auch erst nach einem zweimaligen Stechen gegen die starken Australier. Scott Hend und Wade Ormsby kamen im Viertelfinale gegen Spanien schlecht aus den Startlöchern und konnten die beiden Lochverluste vom Auftakt nicht mehr kompensieren. Mit 2:1 hatten sich die Spanier am Ende durchgesetzt. Es wäre sicher ein sehr spannendes Duell gewesen, wenn statt Australien das deutsche Team dieses Match hätte bestreiten dürfen. Vielleicht klappt genau das in einem Jahr, bei den 4. GolfSixes. Dieses Turnier und dieser Modus haben Potenzial! Schnell, spannend, locker, aber eben doch sportlich als harter Wettkampf. So kann man neue Fans für den Golfsport gewinnen und die Langeweile überwinden, die mitunter bei vier langen Zählspielrunden ermüdend auf das Publikum wirkt.

Am Ende fehlten zehn Zentimeter  

News, 07.06.2019 um 18:59 Uhr
Ein großer Auftritt! Ein dramatischer Abschluss! Esther Henseleit und Laura Fünfstück geben bei den GolfSixes in Portugal eine hervorragende Visitenkarte ab und verpassen erst im zweiten Stechen den Einzug ins Viertelfinale um ganze zehn Zentimeter.
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Cascais/Portugal - Ein spannender und sehr lebhafter Turniertag bei den 3. GolfSixes ist beendet. Die 32 Athleten der 16 Teams aus 15 Nationen -England ist mit einem Herren- und einem Damen-Team vertreten- haben in knackigen Matches um jeden Lochgewinn gekämpft und hatten dabei ganz offensichtlich mindestens soviel Spaß wie die Zuschauer. Aus deutscher Sicht ist die Gruppenphase teilweise sehr erfolgreich verlaufen. Zum Auftakt ging es gegen Frankreich. Romain Wattel und Victor Perez vertraten die Grande Nation und hatten keinen leichten Stand. Nach drei Bahnen lagen die Deutschen schon 2:0 in Führung, ehe den Franzosen auf Bahn 4 unter dem Druck der Shotclock der erste Lochgewinn gelang. Auf dem fünften Grün hätte das Duo des National Team Germany den Sack schon zumachen können, aber der Matchball, ein Putt aus vier Metern guckte nur ins Loch, fiel aber nicht. So ging es mit der 2:1-Führung für Schwarz-Rot-Gold auf das sechste Loch. Partytime war dort für Wattel und Perez angesagt, denn ihr Abschlag landete einen knappen Meter näher am Loch. Esther Henseleit puttete aus rund sieben Meter solide, konnte das Birdie aber nicht erzwingen. Victor Perez sah nun die Chance, den Ausgleich zu erzielen und schob seinen Putt tatsächlich in die Dose. 2:2 lautete der Endstand, der beiden Teams in der Gruppenphase einen Punkt einbrachte. Klarer Sieg gegen Australien Nach einer kurzen Pause gingen Laura Fünfstück und Esther Henseleit bei stärker werdendem Wind zum zweiten Match gegen die Australier Scott Hend und Wade Ormsby raus. Die beiden Spielerinnen aus dem Kader von Bundestrainer Stephan Morales ließen den Herren aus Downunder keinen Stich. Auf Bahn zwei ging Deutschland in Führung, nachdem die Gegner beim Anspiel das Grün knapp verpasst hatten. [:galerie:] Auch am fünften Grün nutzten Henseleit und Fünfstück konsequent eine kleine Schwäche der Australier aus, als diese wieder das Grün knapp verpasst hatten, während der Schlag von Laura Fünfstück ins Grün eine sehr gute Birdiechance eröffnete. Mit 2:0 stand der Sieg in diesem Match schon fest und auch auf der abschließenden Partybahn, bei der von der Hotelterrasse über den Pool abgeschlagen wurde, ließ das deutsche Duo den Australiern keine Chance. Ohne Lochverlust holte sich Deutschland mit 2:0 souverän den Sieg und erarbeitete sich damit beste Aussichten, den Aufstieg ins Viertelfinale zu schaffen.         Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an                   Never change @donaldsonjamie ???? #GolfSixes Ein Beitrag geteilt von European Tour (@europeantour) am Jun 7, 2019 um 7:42 PDT Wales mit Zauberschuss Als letztes Match der Gruppenphase war das Duell mit Wales angesetzt. Jamie Donaldson und Stuart Manley erwiesen sich als überaus faire Kontrahenten und zollten den deutschen Spielerinnen immer wieder viel Respekt für deren famose Schläge. Jamie Donaldson hat an diesem Tag in Cascais Golfgeschichte geschrieben. Erst war er der erste Profi, der bei einem Turnier der European Tour in Shorts antrat. Und auf der ersten Bahn im Match gegen Deutschland sorgte Donaldson dann noch für den Schlag des Tages, als er aus knapp 100 Metern seinen Ball perfekt schlug und mit einem lauten "be good" quasi ins Loch dirigierte. Ein blitzsauberer Eagle war mal eine Ansage. Der Drive der Deutschen war rund 20 Meter länger gewesen als der der Waliser und so hatte Esther Henseleit noch die Chance, das Loch zumindest zu teilen - verrückter Gedanke, nach so einem Zauberschuss der Waliser. Doch es kam ein echter "Esther-Moment", wie Laura Fünfstück später den Journalisten ins Mikrophon diktierte: Die Falkensteinerin nahm Maß und setzte ihren Schlag exakt in Richtung Fahne. Am Ende fehlten zwanzig Zentimeter, um mit Eagle gegen Eagle das Loch zu teilen. So aber ging Wales mit 1:0 in Führung. Kopfschüttelnd konstatierte Stuart Manley voller Anerkennung: "Wie ist es möglich, mit einem solch´ tollen Schlag ein Loch nicht zu gewinnen!" Das Momentum war mit dem Lochgewinn sofort bei Wales und so lösten sich die beiden Briten auch aus einer schwierigen Lage nach dem Drive auf Bahn 2, als der eine Ball viel kürzer war als die Drives der deutschen Ladies, der andere Ball aber links neben der Bahn auf sandigem Boden lag und zudem noch ein Baum den direkten Weg zur Fahne etwas versperrte. Wieder bekamen die Zuschauer einen echten Zauberschlag zu sehen und so landete der Ball der Waliser aussichtsreich am Stock. So aussichtsreich, dass das deutsche Duo wieder das Nachsehen hatte, obwohl Esther Henseleit ihren Schlag ins Grün noch dichter an die Fahne gesetzt hatte. Der Putt von Laura Fünfstück fiel nicht und so durfte Wales sich über die 2:0-Führung freuen. Es blieb aber auch weiterhin ein Duell auf absoluter Augenhöhe, denn die vier Profis zeigten etliche grandiose Schläge, wobei die restlichen Bahnen allesamt geteilt wurden. Als das deutsche Duo vom sechsten Tee auf dem Weg zum Grün war, schallte es über den Platz, dass der Aufstieg ins Viertelfinale schon sicher sei, nachdem  das Duell Frankreich gegen Australien 1:1 ausgegangen war. Hätte der direkte Vergleich gezählt, wären Esther Henseleit und Laura Fünfstück dank des klaren Sieges über Australien auch wirklich ins Viertelfinale eingezogen. Tatsächlich musste aber bei Gleichstand nach Punkten und gewonnenen Bahnen ein Shotout die Entscheidung bringen. [:galerie2:] Shotout hoch zwei Auf dem Partyloch, der Bahn 6 ging es zum Stechen. Im ersten Durchgang teilten die deutschen Ladies mit den Kontrahenten aus Downunder das Loch, so dass im zweiten Durchgang die Entscheidung zugunsten des Teams fallen würde, das seinen Abschlag am dichtesten an die Fahne brachte. Unter dem Jubel der Zuschauer kamen beide Teams gut vom Tee und aus der Ferne war nicht auszumachen, welcher Schlag der Nearest-to-the-pin war. Nachdem gemessen war, stand fest: ein Ball der Australier lag rund zehn Zentimeter näher an der Dose - trotz famoser Leistung blieb den Deutschen der Aufstieg ins Viertelfinale verwehrt. Anerkennung Auch wenn der Sprung in den Finaltag verpasst wurde, haben Esther Henseleit und Laura Fünfstück eine mehr als gute Visitenkarte bei diesem Turnier der European Tour abgegeben. Mit Klasse und Format zeigten die beiden jungen Athletinnen, warum Schwarz-Rot-Gold auf der Ladies European Tour gerade die heißeste Farbkombination ist. Das zweite Damenteam hatte in seiner Gruppe nur einen Achtungserfolg erzielt. Florentyna Parker und Meghan MacLaren (England) trotzten Thailand immerhin ein 1:1 ab, konnte aber keinen Sieg verbuchen und landete in der Gruppentabelle damit auf dem vierten Platz. Neugier Das deutsche Duo stand an diesem Tag sehr im Mittelpunkt und war bei Interviews gefragt - sogar während der Runden, mitten auf dem Fairway. Mit dem offenen, überaus freundlichen und immer positiven Auftreten haben Esther Henseleit und Laura Fünfstück viele Sympathien auf einer sehr großen Bühne gewonnen und die Damen im Wettkampf mit den Herren hervorragend vertreten. Das hat viel Spaß gemacht und ruft danach, wiederholt zu werden. "Das hat hier ein so hohes Niveau und ich würde am liebsten jede Woche auf diesem Niveau spielen", war Laura Fünfstück am Abend genau in diesem Modus unterwegs, öfter gegen Herren spielen zu wollen, als sie mit etwas Abstand zu den Erlebnissen des Tages ein Fazit zog. "Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, wir haben uns gut geschlagen und es war gut, gegen Männer zu spielen. Die Herren haben sich uns gegenüber sehr positiv verhalten. Die waren alle von unserem Spiel begeistert und haben gesagt, dass wir einen guten Ball schlagen", war auch Esther Henseleit trotz des Ausscheidens alles andere als unzufrieden. Der ehemalige College-Coach von Laura Fünfstück kabelte aus den USA, dass der Australier Scott Hend wohl gesagt habe, dass bei weiteren sechs Löchern Australien wieder verloren hätte. "Das ist schon cool, wenn jemand, der bestimmt über zwanzig Jahre auf der Tour ist, sagt, dass wir so glatt spielen", freute sich die Hessin über ein so ehrliches Lob vom Kontrahenten. Viertelfinale ab 11.30 Uhr Im Viertelfinale kommt es am Samstag ab 11.30 Uhr zu den Duellen England gegen Schweden, Frankreich gegen Italien, Thailand gegen Schottland und Spanien gegen Australien. Bilder des Tages folgen in Kürze an dieser Stelle.

Team-EM der Golfer mit Behinderungen: Sechster Platz für Deutschland

News, 07.06.2019 um 10:46 Uhr
Das deutsche Team schneidet bei den diesjährigen Mannschafts-Europameisterschaften der Golfer mit Behinderungen auf dem sechsten Platz ab. Europameister ist das starke Team aus Schweden!
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Mit 574 Schlägen (+70) und dem sechsten Platz im Gesamt-Klassement beendet das ambitioniert gestartete deutsche Team die diesjährigen Europameisterschaften der Golfer mit Behinderungen. Ihre Enttäuschung können Jennifer Sräga, Reinhard Friske, Timo Klischan und Pascal Ferreira-Schramm dabei nicht verbergen, denn die Mannschaft wurde im Teilnehmerfeld als Medaillenkandidat gesehen - und die Ambitionen waren entsprechend hoch. Ferreira-Schramm beweist sich Die Ernüchterung setzte allerdings bereits mit dem ersten Turniertag ein, denn schon im Klassischen Vierer schnitt die deutsche Auswahl lediglich auf Platz sechs ab. 84 Schläge (+12) benötigte das Duo Sräga/Klischan, 87 Schläge (+15) spielten Friske und Schramm. Timo Klischan, Vizemeister der Internationalen Amateurmeisterschaften der Golfer mit Behinderungen 2018, konstatiert in Abstimmung mit dem Team: "Das Ergebnis des ersten Tages liegt sicherlich auch daran, dass die Möglichkeiten, diese Spielform zu spielen, generell selten sind." Am zweiten Turniertag wurden Vierer mit Auswahldrive gespielt. Die Spielpaarungen des ersten Tages behielt das deutsche Team bei und brachte Ergebnisse von 80 Schlägen (Friske/Schramm) sowie 77 Schlägen (Sräga/Klischan) ins Clubhaus. Mit diesen Scores hielten die Deutschen ihren sechsten Platz - für einen Sprung nach vorne sollte es leider nicht reichen. Am dritten Turniertag notierten Reinhard Friske und Jennifer Sräga in ihren Einzeln jeweils 86 Schläge (+14). Klischan spielte 80 Schläge (+8). Auch der junge Debütant Pascal Ferreira-Schramm servierte mit 80 Schlägen ein gutes Ergebnis und zeigt damit, warum er zurecht im Aufgebot stand. Schweden mit Start-Ziel-Sieg Mit Blick auf die Einzelrunden sparen die drei erfahrenen Nationalspieler nicht mit Kritik am eigenen Spiel. Ärgerlich ist, dass die Chancen auf ein besseres Abschneiden durchaus gegeben waren, denn auch andere Teams haben nicht die erwarteten Ergebnisse erzielen können. Neben der eigenen Fehleranalyse hofft die deutsche Auswahl auch, die Rahmenbedingungen für die Turniervorbereitung ändern zu können. Das Team gibt unisono an: "Wir wissen dass die drei Top-Teams ein Trainingslager auf dem Platz hatten und dass von den zehn Teams fünf in regelmäßigen Abständen zu Trainingslagern zusammenkommen und sich als Mannschaft auf diese Events vorbereiten. Diese Herangehensweise erscheint durchaus sinnvoll für die Entwicklung und den Erhalt einer Mannschaft gerade bei einer Team-EM." Insgesamt ist das Team dabei positiv gestimmt und freut sich auf die einsetzende Entwicklung und Wahrnehmung. Der Turnierplatz in Real Novo Santi Petri war in einem sehr guten Pflegezustand und aufgrund der geringen Gesamtlänge gut zu spielen. Am besten fand sich hier die schwedische Auswahl zurecht. Die Skandinavier spielten an jedem der drei Turniertage die beste Runde im Feld und gewannen am Ende mit beeindruckenden 20 Schlägen Vorsprung (536; +32) vor Frankreich (556 Schläge; +52) und den Niederlanden (560 Schläge; +56).

Henseleit und Fünfstück vertreten Deutschland

News, 06.06.2019 um 16:12 Uhr
Die dritte Auflage der GolfSixes steht in Portugal an. Aus deutscher Sicht ist dieses Turnier der European Tour besonders interessant, weil mit Esther Henseleit und Laura Fünfstück ein Damenteam am Start ist.
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Cascais/Portugal - Golf schnell und spannend, attraktiv und zuschauerfreundlich zu präsentieren, ist der Plan der European Tour, wenn die GolfSixes anstehen. In Cascais, vor den Toren der portugiesischen Hauptstadt Lissabon direkt am Atlantik gelegen, steht in diesen Tagen die dritten Auflage dieses innovativen Turnierformats an. In knackigen Matches über nur sechs Bahnen werden 16 Teams antreten und um die eine Million Euro Preisgeld kämpfen. Aus Deutschland als eines von zwei Damenteams dabei: Esther Henseleit und Laura Fünfstück. Also zwei Spielerinnen der jungen Garde des National Team Germany, die gerade auf der Ladies European Tour für soviel Furore sorgen. Das Format In einem Greensome, der als modifizierten Vierer mit Auswahldrive gespielt wird, kommt bei der auf sechs Bahnen verkürzten Runde ab dem Viertelfinale sehr schnell Spannung auf, denn im Matchplay kann ein Duell zweier Teams schon am vierten Loch entschieden sein. Ist ein Match nach sechs Bahnen geteilt, kommt es sofort auf der sechsten Bahn zum Stechen. Wird diese wieder geteilt, wird das zweite Stechen als Nearest to the pin ausgetragen, wobei alle vier Spieler abschlagen dürfen. Die 16 Teams treten am ersten Wettkampftag in vier Gruppen gegeneinander an. Innerhalb der Gruppe geht es jeder gegen jeden, wobei die beiden Gruppensieger ins Viertelfinale aufsteigen. Am Finaltag werden in KO-Runden Viertelfinale, Halbfinale, Spiel um Platz drei und das Finale ausgetragen. Tourgeschichte wird geschrieben Eines steht schon vor dem ersten Abschlag fest: Die 3. GolfSixes in Cascais werden in die Geschichtsbücher der European Tour eingehen! [:galerie2:] Zum ersten Mal wird es den Athleten erlaubt sein, auch am Wettkampftag Shorts zu tragen. Seit 2016 war dies immerhin schon an Trainingstagen und beim Pro-Am gestattet. Was aber noch wichtiger ist: erstmals dürfen die Athleten im Wettkampf Entfernungsmessgeräte benutzen. All dies soll dazu beitragen, dieses Turnier für ein junges Publikum attraktiver zu machen. Auch medial rüstet die European Tour gehörig auf. Neben den bekannten Kameraeinstellungen am Boden werden attraktive Luftbilder eingebaut, die während des Wettkampfs von Drohnen übertragen werden. Die Konzentrationsfähigkeit der Profis wird auch durch die fliegenden Kameras mit ihrem speziellen Sound sicher auf eine besondere Probe gestellt. Attraktiver durch Ladies Zum zweiten Mal wird das Feld der GolfSixes durch Damenteams attraktiver gestaltet. England wird durch Meghan MacLaren und Florentyna Parker vertreten und weil Schwarz-Rot-Gold zuletzt auf der Ladies European Tour die dominierende Farbe war, auch wenn noch kein Titel an die Mädels von Bundestrainer Stephan Morales ging, wurden Esther Henseleit und Laura Fünfstück eingeladen, bei diesem so besonderen Turnier ihr Land zu vertreten. Henseleit schaffte das Kunststück, bei acht Starts auf der LET sechs Mal in der Top Ten zu landen, davon sogar viermal unter den besten vier Spielerinnen. Vor einer Woche sorgte die Spielerin des Hamburger GC für einen Paukenschlag, als sie bei ihrer ersten Teilnahme an einem Major nach der Auftaktrunde auf Platz zwei stand und am Ende bei dieser US Womens Open sehr gute 30. wurde. In der Order of Merit der LET rangiert das Nordlicht aktuell auf Platz drei. Auch Laura Fünfstück steht in der Order of Merit aktuell mit Rang neun hervorragend da und hat schon viermal in diesem Jahr die Top zwölf erreicht. "Wir geben auf jeden Fall Vollgas und gucken mal, wie weit wir kommen. Wie die Herren mit den Bahnen zurecht kommen, können wir noch nicht beurteilen, aber der Platz ist schon darauf ausgelegt, dass wir viele Birdies machen können", ist die Spielerin des GC Neuhof zuversichtlich, auch wenn der Wind auf Oitavos Dunes aufgrund der direkten Nähe zum Atlantik durchaus kräftig ins Spiel kommt und einige Bahnen damit länger machen kann. [:galerie:] "Ein Teamwettbewerb ist immer etwas besonderes und es ist toll, auch bei den Profis für Deutschland zu spielen", blickt Esther Henseleit auf diese außergewöhnliche Turnierwoche. "Ich freue mich, mit Laura zu spielen. Insgesamt ist das hier eine nette Konstellation, denn die Herren freuen sich bestimmt darauf, mit uns zu spielen und wir freuen uns darauf, auch einmal gegen die Herren zu spielen", ist bei Esther Henseleit die Vorfreude sichtlich groß. Gemeinsam mit Laura Fünfstück hatte die Athletin aus Varel schon bei der Team-Europameisterschaft der Damen 2016 sehr erfolgreich agiert, als das Team von Bundestrainer Stephan Morales auf Island die Bronzemedaille gewinnen konnte. Party am Tee Das sechste Loch des knackig zusammengestellten Kurses hat es besonders in sich. Das Tee für dieses Par 3 ist auf der Terrasse am Pool eines Hotels aufgebaut und die Atmosphäre wird an der Stelle ganz besonders sein, weil dort die Partyzone und der VIP-Bereich des Turniers sind. Ein DJ sorgt für Stimmung, so dass die Organisatoren, zu denen maßgeblich auch die Düsseldorfer U.COM gehört, voller Vorfreude auf dieses Profiturnier blicken, weil es sein wird, wie bislang noch kein anderes auf der Welt. Auf Bahn vier erwartet die Athleten etwas, das sonst vor allem aus dem Basketball bekannt ist: eine Shot Clock wird dafür sorgen, dass die Spieler sich für die Ausführung der Schläge nicht viel Zeit lassen, da sie ansonsten ein Strafschlag erwartet. Bahn fünf, das eigentliche 18. Loch von Oitavos Dunes, ist ein Par 4, das sich mit Blick auf den Atlantik spielt, im Rücken als Kontrast dazu aber die Berge der Serra de Sintra hat. Auftakt gegen Frankreich Am Freitag um 11.59 Uhr wird es trotz allen Spaßes in Portugal ernst für das deutsche Team. Gegner im Match der ersten Session ist dann Frankreich. Romain Wattel und Victor Perez spielen für die Grande Nation. Um 13.28 Uhr startet das Duell gegen Australien, vertreten durch Scott Hend und Wade Ormsby. Das dritte Duell geht ab 15.19 Uhr gegen die Waliser Jamie Donaldson und Stuart Manley.

Europameisterschaften der Mid-Amateure

News, 05.06.2019 um 15:03 Uhr
Vom 6. bis 8. Juni finden im finnischen St. Laurence Golf die Europameisterschaften der Mid-Amateure statt. Dabei wird neben dem Herren-Turnier erstmals auch ein Turnier für die Damen ausgetragen. Insgesamt 27 deutsche Spielerinnen und Spieler gehen an den Start - unter ihnen auch der amtierende Vize-Europameister Michael Thannhäuser.
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  Die Europameisterschaften der Mid-Amateure sind ein traditionsreiches Turnier der European Golf Association (EGA) - seit 1994 wird die sportlich hochinteressante Meisterschaft ausgetragen und stets standen hervorragende Athleten in den Reihen der Teilnehmer. Erstmals wird nun in diesem Jahr auch ein Event für die weiblichen Mid-Amateure ausgetragen. Das Turnier findet parallel zu den Herrenmeisterschaften statt - der Spielmodus ist in beiden Wettkämpfen identisch: es werden jeweils drei Runden im Zählspiel ausgetragen. Nach zwei Runden gibt es einen Cut. Der Titelverteidiger fehlt Im Feld der insgesamt 36 Damen finden sich fünf Teilnehmerinnen aus Deutschland. Unter den 118 Herren sind 22 deutsche Spieler. Einer von ihnen ist Michael Thannhäuser, der die letztjährige Meisterschaft mit gemischten Gefühlen in Erinnerung hat. Der Hamburger und aktuelle Wahl-Schweizer spielte mit dem Spanier Carlos de Corral ein Stechen um den Sieg und unterlag dort am zweiten Extraloch. Wie "Tanne" in diesem Jahr abschneidet, ist für den Falkensteiner Mannschaftsspieler gänzlich offen: "Ich konnte mich in diesem Jahr nicht ganz so intensiv vorbereiten, wie im letzten. Aber ich bin gut drauf und top motiviert. Auch wenn der Titelverteidiger Carlos de Moral fehlt, wird es ein starkes Feld geben: Daniel Schmieding aus München hat in diesem Jahr schon Top-Leistungen abgeliefert und auch Richard Heath hat gerade letzte Woche wieder super performed. Aber ich bin vor allem darauf gespannt, welche Spieler aus Schweden vor Ort sind - die Skandinavier haben ja bekanntlich viele gute Golfer." Der Austragungsort ist für Thannhäuser übrigens im wahrsten Sinne des Wortes Neuland: "Ich war noch nie in Finnland und bin sehr gespannt auf das, was mich vor Ort erwartet. Die Finnische Sauna werde ich aber auf nach dem Turnier verschieben." Vier offizielle Nominierungen Der Deutsche Golf Verband hat für das Turnier der Herren drei offizielle Nominierungen gemäß der AK 30-Rangliste vorgenommen. Diese sind der bereits erwähnte Michael Thannhäuser (Hamburger GC Falkernstein), der AK 30 Europameister des Jahres 2014, Alexander Koller (GC München Eichenried) sowie der Drittplatzierte des Jahres 2013, Albert Türklitz (G&LC Berlin-Wannsee). Für das Damen-Turnier hat der DGV ebenfalls eine Nominierung vorgenommen: da die AK 30-Rangliste der Damen erst noch im Aufbau befindlich ist, wurde hier die amtierende Deutsche Meisterin der AK 30, Marie-Theres Liehs (GC Neuhof), berufen. Das Turnier beginnt am 6. Juni auf dem Kalkki-Petteri Kurs im Resort St. Laurence Golf. Der Parkland-typische Platz birgt tückische Roughs und große ondulierte Grüns. Gestartet wird am 6. Juni ab 08:00 Uhr morgens von zwei Abschlägen. Die letzten Spielpaarungen gehen um 15:01 Uhr auf ihre erste Turnierrunde.

Der Große Preis des DGV - Preis Juni&Gewinner Mai

News, 04.06.2019 um 13:59 Uhr
1x Entfernungsmesser Tour V4 Shift von Bushnell
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Im Monat Juni geht es um Präzision. Gewinnen Sie einen Entfernungsmesser Tour V4 Shift von Bushnell. Bushnell wird durch das Unternehmen Yumax Brand Ltd. in Deutschland vertrieben und ist Branchenführer für leistungsstarke Golf-GPS- und Laser-Entfernungsmesser. Durch seine qualitativ hochwertigen, technologisch fortschrittlichen und zuverlässigen Produkte hat sich Bushnell als feste Marke im Golfsport etabliert. Seit dieser Saison unterstützt Bushnell über 34 DGV-Turniere mit hochwertigen Sachpreisen und ist Liga-Supplier der KRAMSKI Deutschen Golf Liga presented by Audi. Gewinner Monatspreis Mai Im Rahmen des DGV-Gewinnspiel 2019 "Der Große Preis des DGV steht der Gewinner für den Monatspreis Mai fest. Der Gewinner kann sich über ein Meet&Greet für zwei Personen mit dem Junior Team Germany inkl. Golfrunde präsentiert von der DekaBank freuen. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen schon heute schönes Spiel! Herzlichen Glückwünsch! Mitmachen lohnt sich - Folgende Preise gibt es zu gewinnen: Unter allen Teilnehmern wird am Ende ein Jahrespreis ausgelost. Und so einfach geht es: unter www.golf.de/dgv-gewinnspiel müssen Sie lediglich eine Gewinnspielfrage, die jeden Monat an den Preis bzw. Gewinnspielpartner angepasst ist, beantworten und schon sind Sie im Rennen um die begehrten Preise. Der Lösungstipp am Ende der Frage hilft Ihnen weiter, falls Sie sich bei einer Frage nicht sicher sein sollten. Also, worauf warten Sie noch? Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall. Folgende Preise gibt es zu gewinnen: Juni 2019: Entfernungsmesser Tour V4 Shift von Bushnell Juli 2019: Liberty Standbag und Handschuhe August 2019: 500 €-Gutschein auf das gesamte Luxusuhren-Sortiment auf CHRONEXT.de September 2019: Abacus Troon Hybrid Jacke ½ Zip Oktober 2019: DekaBank Golf Bag mit Unterschriften vom Junior Team Germany Zum Gewinnspiel: www.golf.de/publish/golfeinstieg/dgv-gewinnspiel Die Teilnahmebedingungen zum Gewinnspiel finden Sie hier.

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