Starke Stimmenpräsenz beim DGV-Verbandstag

News, 21.04.2018 um 17:38 Uhr
Beim 99. Ordentlichen Verbandstag des Deutschen Golf Verbandes (DGV) stimmten knapp 300 Vertreter der Mitglieder des DGV über Anträge von DGV-Präsidium und -Mitgliedern ab. Die Delegierten vertraten etwa 50 Prozent aller stimmberechtigen DGV-Mitglieder. Der mit Spannung erwartete Antrag für eine Beitragserhöhung von 15,50 Euro auf 18 Euro wurde mit 63,18 Prozent abgelehnt.
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"Es wurde ein Antrag des Präsidiums nicht genehmigt, von dem wir überzeugt waren, dass er den Golfsport in Deutschland nach vorn gebracht hätte. Was bleibt, ist auf jeden Fall ein hoher Erkenntnisgewinn aus dieser Tagung. Wir werden die Ergebnisse in aller Ruhe aufarbeiten", sagte Claus M. Kobold, Präsident des DGV. Weitere Mitgliederbeschlüsse: Der Antrag des Präsidiums des DGV zur Schaffung der Voraussetzungen für einen Good-Governance-Beauftragten fand eine breite Zustimmung. Das Präsidium des DGV wurde für das Jahr 2017 mit 95,83 Prozent entlastet. Der vom Präsidium vorgelegte Voranschlag für das Jahr 2018 wurde mit starker Mehrheit angenommen. Der Antrag des Golf- und Landclub Bergkramerhof e. V. / Golfanlage Bergkramerhof GmbH zu einer Änderung der bestehenden Ausweisvergabe an die VcG wurde mit starker Mehrheit abgelehnt. Die weiteren Anträge zur Überlassung von Gutachten und gutachterlichen Stellungnahmen an die Mitglieder des DGV erhielten ebenfalls eine deutliche Ablehnung.  Dem Antrag des V-Golf e.V. betreffend Organisation und mittelfristiger Finanzplanung des Verbandes wurde entsprochen. Bei seiner Tagung am Vortag des Verbandstages hatte der Länderrat des DGV den Präsidenten des Baden-Württembergischen Golfverbandes, Otto Leibfritz, als Nachfolger für Norbert Löhlein nominiert. Löhlein schied nach langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit im Bayerischen Golfverband und im DGV-Präsidium auf eigenen Wunsch aus. Der 100. Ordentliche Verbandstag des DGV findet im kommenden Jahr am 6. April statt.

Damen springen auf das Podium

News, 17.04.2018 um 09:32 Uhr
Die Damen des National Team Germany steigern sich bei der European Nations Championship von Tag zu Tag und klettern am Ende sogar noch auf Platz drei. Die Herren beenden dieses große und renommierte Turnier auf Rang zehn.  
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Sotogrande/Spanien - 158, 153, 152 und 144 Schläge. So lauten die nackten Tagesergebnisse, die aber deutlich anzeigen, dass das Team um Damen-Bundestrainer Stephan Morales eine stetige Verbesserung erlebt hat und sich mit dem zweitbesten Tagesergebnis aller Mannschaften noch auf Rang drei emporgeschwungen hat. Nach Kartenstechen überflügelte der Bundesadler die gastgebenden Spanierinnen und der Rückstand auf die Zweitplatzierten war am Ende auch nur noch drei Schläge. Dänemark wiederum hatte auf das Siegerteam aus Frankreich mit 14 Schlägen einen beachtlichen Abstand und hätte fast auch noch Deutschland passieren lassen müssen. Erst auf den letzten Bahnen fiel die Entscheidung zu Gunsten der Südskandinavierinnen. Miriam Emmert, die zum ersten Mal ihr Land bei einem so großen Turnier vertrat, hat das in sie gesetzte Vertrauen mehr als bestätigt. Ihre 69 (-3) vom Finaltag war der beste Score aller Teilnehmerinnen im gesamten Turnierverlauf. Nach einem frühen Bogey legte die Falkensteinerin eine ansonsten blitzsaubere Scorekarte vor, auf der sich vier solide erspielte Birdies wiederfanden. Mit +13 für das Turnier sprang das Nordlicht noch auf Rang vier der Einzelwertung. Dabei war das erklärte Tagesziel von Miriam Emmert, Bahn 7 im vierten Anlauf endlich in Par zu bezwingen. Dies gelang und spätestens von da an war das Momentum vollkommen auf der Seite der Spielerin des Hamburger GC. Fast nach Belieben traf Emmert Fairways und Grüns und erarbeitete sich so etliche Birdiechancen. "Ich bin superzufrieden mit meinem vierten Platz in der Einzelwertung und mit Platz drei in der Teamwertung. Hätte mir das vorher jemand so angeboten, hätte ich das sofort unterschrieben. Ich konnte Erfahrungen sammeln und habe viel dazugelernt", strahlte Emmert nach dem grandiosen Abschluss ihrer ersten ENC. Die Top Ten um nur zwei Zähler verpasst hat Sarina Schmidt. Die Münchnerin brachte am letzten Tag mit einer 75 (+3) ebenfalls ihren besten Score der Championship ins Clubhaus und sorgte mit einem Birdie auf dem 18. Grün für einen gelungenen Schlusspunkt. Nach wechselhaften Start in den Tag waren vor allem Dreiputts der Grund dafür, dass die Spielerin des National Team Germany nach der Frontnine bei vier über Par lag. "Mir war klar, dass es auch an mir liegen würde, wie unsere Platzierung wird. Ich habe dann einfach meinen Plan solide runtergespielt", freute Schmidt sich, auf der Backnine alle Grüns in Regulation angespielt zu haben. Bei einigen realistischen Birdiechancen lippten die Putts aus, so dass es bis zur 18 dauerte, bis endlich ein rotes Ergebnis auf die Karte kam. Und dies nach einem Schlag ins Grün, der etwa zehn Meter neben der Fahne zur Ruhe kam. "Aber dadurch, dass ich gestern einen ähnlich langen Putt zum Par gelocht habe, hatte ich ein sehr positives Gefühl bei dem Schlag. Als ich den Ball gelocht hatte, hat es sich wie ein Befreiungsschlag angefühlt", beschrieb Schmidt den finalen Moment der Runde. "Heute hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, die Schläge richtig geplant und keine Fehler gemacht zu haben. Im Vergleich zu 2017 bin ich in allen vier Runden unter 80 geblieben und habe auch unter Druck gut gespielt. Der dritte Platz für das Team ist toll. Wir haben heute als Team überragend gespielt und uns das sehr verdient", strahlte die Spielerin des GC München Valley mit der Abendsonne um die Wette. Ebenfalls einen sehr wichtigen Score für das famose Teamergebnis beigesteuert hat Carolin Kauffmann, die wie Miriam Emmert ihre Premiere im Nationaltrikot bei einem so großem Turnier gab. Zwar verlief die Finalrunde der Spielerin des Marienburger GC wieder nicht wie gewünscht, so dass nach der 81 in der Einzelwertung Rang 23 steht, aber ihre 75 vom zweiten Tag war ein Highlight und extrem wertvoll, wie sich erst am Finaltag in voller Konsequenz zeigte. Stephan Morales lief mit einem Dauergrinsen durch die südspanische Landschaft. Behutsam hatte der Bundestrainer auf sein Team eingewirkt und so zunächst den Druck von den Schultern der noch nicht so erfahrenen Spielerinnen genommen. In Kombination mit genau dem Maß an Ansporn und und Forderung von Leistungen, ergab sich eine der beste Platzierungen des deutschen Damenteams der letzten Jahre. "Es ging uns hier vor allem um die Lerngeschwindigkeit der Spielerinnen. Wir haben uns immer besser mit den Anforderungen zurecht gefunden und sind so ohne große Sprünge den vorderen Teams langsam immer näher gekommen. Heute sah es sogar danach aus, als wenn wir noch Platz zwei belegen können", spielte Stephan Morales darauf an, dass Sofie Nielsen ihren Einzeltitel und auch Rang zwei für das dänische Team erst mit einem Schlussspurt sicherte, als ihr drei Birdies auf den letzten vier Bahnen gelangen. "Ich bin mit dem Verlauf und dem Ergebnis sehr zufrieden. Das war nicht nur gut! Das war richtig Klasse", freute sich Stephan Morales, der vor Beginn des Turniers und auch nach den ersten Tagen als Ziel noch Platz fünf oder vier angepeilt hatte. Umso größer die Freude über Bronze für das deutsche Team.   Platz zehn für Herren Wie anspruchsvoll der Platz des RCG Sotogrande ist, kann man bei der ENC daran ablesen, dass nur eine einzige Mannschaft unter Par blieb. Erneut sicherte sich England den Titel - in mehr als überzeugender Manier mit einem Gesamtscore von -11! Irland folgt mit satten 20 Schlägen Rückstand auf Rang zwei, weitere sieben Zähler mehr hatte Dänemark in der Wertung. Für die deutschen Burschen war der Verlauf dieser ENC insgesamt eher enttäuschend. Am Finaltag gab der Bundesadler einen Platz ab und steht somit im Endklassement auf Rang zehn. Michael Hirmer gelang am Finaltag, worauf die ganze Mannschaft bis dahin gewartet hatte: die erste Runde unter Par. Mit der 71 (-1) kletterte der Bayer noch bis auf Rang 18. "Ich bin mit der heutigen Runde zufrieden. Alles unter Par ist hier eine sehr gute Runde. Ich habe heute zwei unnötige Fehler gemacht, die gleich zum Bogey geführt haben, aber das war eine grundsolide Runde. Der Unterschied zu den anderen Runden haben die Eisen gemacht. Die habe ich heute viel besser getroffen. Ich bin ganz happy, mit einer guten Runde das Turnier beendet zu haben", so der Youngster, der in dieser Saison für den Stuttgarter GC antritt. Mit diesem guten Score überholte Michael Hirmer auch noch Marc Hammer. Der Nationalspieler vom GC Mannheim-Viernheim kam mit einer 76 vom Platz, bewies aber zum Ende hin in echtes Kämpferherz, als er nach zwei Bogeys direkt zwei Birdies nachlegte und so den Tag noch rettete. Zum Auftakt der Runde hatte Hammer gute Schläge gezeigt, sich zum Ende der Frontnine aber mit zwei Fehlern um den Lohn der Arbeit gebracht, als er ein Doppelbogey und zwei Bogeys notieren musste. "Das geht bei diesem Platz ganz schnell. Die letzen vier Bahnen noch zwei unter Par zu spielen, war gut. Alles in allem bin ich relativ zufrieden. Besser geht es zwar immer, aber für den Saisonstart war es okay", zog der amtierende Deutsche Meister ein eher positives Fazit dieser ENC. Jannik de Bruyn brachte seine zweite 76 (+4) in Folge nach Hause. Der Mönchengladbacher musste ohne Hölzer ausgekommen, nachdem sich Holz 3 und Driver mit Brüchen verabschiedet hatten. "Meine Leistung heute war ganz okay. Insgesamt war das Turnier für mich enttäuschend. Aber es war eine coole Erfahrung und ich werde die positiven Dinge mit in die nächsten Wochen nehmen", bilanzierte der Spieler des GC Hösel die vier harten Tage. Einen versöhnlichen Abschluss feierte Falko Hanisch. Die 73 (+1) war sein bestes Tagesergebnis. "Ich habe viel gelernt und einige gute Erfahrungen auf diesem genialen Platz gemacht. Es gilt jetzt für mich, die Baustellen in meinem Spiel anzugehen, die dieser Platz mir aufgezeigt hat. Als Team hatten wir uns etwas mehr erhofft, sind aber auf wirklich sehr starke Konkurrenz getroffen", zog der Spieler des Berliner GC Stolper Heide ein sehr konstruktives Fazit. Das Fazit dieser inoffiziellen Zählspiel-Mannschaftseuropameisterschaft fällt bei Herren-Bundestrainer Ulli Eckhardt etwas gemischt aus: "Wir sind nicht zufrieden mit diesem zehnten Platz. Es war ein starkes Feld mit starken Teams. Durchaus ein Masstab für die Team-EM und das zeigt, dass wir auf jeden Fall um den Einzug in den ersten Flight kämpfen werden. Die Engländer sind unglaublich stark. Alle sind unter den Top 25 der Weltrangliste, von daher war der Sieg nicht überraschend. Wir müssen uns noch weiter entwickeln und an den Schrauben drehen, wo wir uns verbessern können. Was mir sehr gut gefallen hat: Alle haben bis zum Schluss gekämpft und es hat sich niemand gehen lassen. Es haben alle alles geben und das ist das Entscheidende. Wir werden weiter hart arbeiten und daher bin ich zuversichtlich, dass wir es hinbekommen und im Sommer eine erfolgreiche Heim-EM spielen können. ENDSTAND DAMEN RANG NAME     ENDSTAND   Teamwertung       1 Frankreich   +14 T3 Deutschland +31             Einzelwertung       1 Sofie Nielsen   +7 4 Miriam Emmert   +13 T12 Sarina Schmidt +23 T23 Carolin Kauffmann   +34   ENDSTAND HERREN RANG NAME     ENDSTAND   Teamwertung       1 England   -11 10 Deutschland +34             Einzelwertung       1 Clements Todd   -5 T18 Michael Hirmer   +9 T20 Marc Hammer +10 T48 Jannik de Bruyn +22 T52 Falko Hanisch +23     Tag 3 - Damen stabilisieren Platz sechs Die Damen des National Team Germany brachten bei der European Nations Championship erneut ein gutes Ergebnis rein und festigten Rang sechs, während die Herren am Moving Day drei Plätze verloren und von Rang neun in die Finalrunde gehen. Für die Damen des Golf Team Germany verlief der dritte Tag erneut recht erfolgreich. Nur drei Teams brachten bei dem teils böigen Wind an der spanischen Mittelmeerküste ein besseres Ergebnis nach Hause und so festigte das Team von Bundestrainer Stephan Morales den sechsten Rang. Vor der Finalrunde hat der Bundesadler realistische Aussichten, Österreich noch von Platz fünf zu verdrängen. Drei Schläge Rückstand sind hierfür aufzuholen. An der Spitze liefern sich die favorisierten Teams aus Spanien und Frankreich ein enges Rennen um den Titel, wobei vor der Finalrunde die Grande Nation drei Zähler weniger in der Wertung hat. Ganz stark unterwegs war Miriam Emmert, die heute den zweitbesten Score aller Spielerinnen unterschreiben konnte und mit ihrer 73 (+1) in der Einzelwertung einen Sprung um zehn Plätze in die Top Ten machen konnte. Entsprechend zufrieden war die Hamburgerin, die mit einem Birdie begann, sich von dem direkt folgenden Bogey nicht aus der Ruhe bringen ließ und eine fast schon langweilige Scorekarte abgab, auf der insgesamt 15 Mal das Par auftauchte. "Ich bin sehr happy mit dem Ergebnis! Ich habe gefühlt jedes Fairway getroffen, dann jedes Grün getroffen und mit zwei Putts das Par gesichert. Durch den starken Wind hatten wir hier wirklich schwierige Bedingungen. Damit konnte ich aber ganz gut umgehen und gut mit dem Wind spielen", freute sich die Spielerin des Hamburger GC, dass sie in allen Spielbereichen grundsolide agiert hatte. Sarina Schmidt vom GC München Valley begann ebenfalls mit einem sauberen Birdie, musste anschließend aber einige Bogeys mehr notieren. Die Nationalspielerin unterschrieb am Ende eine 79 und fällt damit auf Rang 14 zurück. Carolin Kauffmann, die gestern im Klassement einen so großen Sprung nach vorne gemacht hatte, musste am dritten Tag dem Wind wieder Tribut zollen. Die Marienburgerin begann mit "Double-Triple", bewies dann aber Nervenstärke, als sie auf Bahn drei ein Birdie nachlegte. Am Ende der Runde wurde die Scorekarte noch einmal bunt. Auf den letzten sechs Bahnen musste Caro Kauffmann fünf Bogeys notieren, streute dabei aber auf der sehr schweren Bahn 14 auch ein Birdie ein. 83 Schläge stehen unter dem Strich.   Herren fallen zurück Für die Herren um Bundestrainer Ulli Eckhardt war der dritte Tag sehr lehrreich. In der Teamwertung rutschte der Bundesadler um drei Plätze ab, nachdem kein richtig tiefes Ergebnis von den deutschen Athleten ins Clubhaus getragen wurde. Jannik de Bruyn machte seine Scorekarte wieder recht bunt und streute auf seiner Runde acht Bogeys und vier starke Birdies ein. Macht unter dem Strich 76 (+4) Schläge, die den Höselaner in der Einzelwertung nur wenig voran bringen. "Heute war spielerisch gesehen mein bislang bester Tag, trotzdem konnte ich kein gutes Ergebnis ins Clubhaus bringen. Morgen möchte ich das Turnier mit einer guten Stunde beenden", hat Jannik de Bruyn sich für den Finaltag einiges vorgenommen. Diesen Finaltag muss der Rheinländer ohne Hölzer absolvieren, da nach dem Holz 3 gestern heute auch sein Driver einen Bruch im Spiel bekommen hat. Für einen Linkshänder ist brauchbarer Ersatz nicht so einfach verfügbar. Nachdem er am zweiten Tag einen ungewöhnlichen Rundenverlauf erleben musste, zeigte sich Falko Hanisch wieder deutlich stabiler und glich das Bogey von Bahn eins sofort mit einem Birdie aus. Anschließend wollte dem Berliner aus dem Stall von Gregor Tilch aber kein weiteres Birdie gelingen. Zwei Bogeys auf der Frontnine und zwei Double-Bogeys auf der Backnine brachten den Score auf 78 (+6) Schläge. Damit steht der Athlet des Berliner GC Stolper Heide vor dem Finaltag auf Rang 58. "Auf den letzten Löchern habe ich wieder ein gutes Gefühl bekommen. Das möchte ich morgen mit auf die Runde nehmen und nochmal einen guten Score spielen, um mit einem guten Gefühl nach Hause zu fahren. Ich habe noch nie so viel gelernt, wie auf diesem Platz", war Falko Hanisch auch nach der dritten Runde noch sichtlich von den Besonderheiten der Anlage in Sotogrande beeindruckt. Marc Hammer ist weiterhin von den vier Deutschen der Bestplatzierte. Der Mannheimer spielte eine sehr solide Runde und hat einen noch besseren Score auf Bahn 10 vergeben, als er einen Triple-Bogey kassierte. Ansonsten brachte der amtierende Deutsche Meister zwei Birdies bei nur einem Bogey auf seine Karte. Die 74 (+2) reicht, um den Platz in der Top Ten zu behaupten. "Ich habe echt gut gespielt und bin mit meinem Spiel bis auf das Triple sehr zufrieden. Gut war, wie ich mich danach wieder zusammengerissen und gut weiter gespielt habe", so Hammer nach der Runde. Ebenfalls ein Triple-Bogey hinnehmen musste Michael Hirmer. Der Athlet, der in der jetzt startenden Saison in der 1. Bundesliga für den Stuttgarter GC Solitude antritt, verlor mit einer 77 (+5) zwölf Plätze im Einzelklassement und geht von Rang 22 in die vierte Runde. Am "Moving Day" gelang Hirmer zwar ein Birdie, aber er musste auch drei Bogeys notieren. Bundestrainer Ulli Eckhardt war mit dem Verlauf des Tages nicht wirklich zufrieden: "Wir haben uns heute am Moving Day leider in die falsche Richtung bewegt. Wir haben insgesamt zu harmlos gespielt. Es hat zwar kein Spieler ein Desaster erlebt, aber es hat auch keiner das Spiel richtig ans laufen gebracht. Wir müssen am Finaltag schauen, dass wir gute Runden unter Par rein bringen. Wir wollen einen guten Abschluss auf diesem wunderschönen Platz schaffen und hoffen, ein paar Plätze gutzumachen, denn der neunte Platz ist nicht zufriedenstellend." Der Gesamtsieg ist England kaum noch zu nehmen. Die Briten liegen gesamt noch einen Schlag unter Par und haben damit fünfzehn Zähler Vorsprung auf Irland.   Tag 2 - Damen mit drittbestem Tagesscore Die deutschen Damen ließen ihrer Ankündigung Taten folgen und brachten am zweiten Tag der European Nations Championship (ENC) in Sotogrande den drittbesten Score aller Mannschaften ins altehrwürdige Clubhaus. Damen-Bundestrainer Stephan Morales hatte es nach der ersten Runde angedeutet und seine Schützlinge haben es am zweiten Tag umgesetzt: bei etwas mehr Wind und den in Kombination mit den sehr toughen Fahnenpositionen noch schwereren Bedingungen haben die Damen in Schwarz-Rot-Gold ihre Chance ergriffen und sich in eine bessere Ausgangslage gespielt. Nach Platz acht steht der Bundesadler nun auf Rang sechs und hat auf die tschechischen Mädels, die unmittelbar vor Deutschland rangieren, zwei Zähler Rückstand. Sogar Gastgeber Spanien ist auf Rang vier nur sechs Schläge im Vorteil. Den besten Score für das Team um Stephan Morales brachte Carolin Kauffmann nach Hause. Die Marienburgerin hatte aus dem gestrigen Tag ihre Lektion gelernt und war taktisch sehr vorsichtig an die Herausforderungen heran gegangen. Zwar gelang Kauffmann dadurch nur ein Birdie, aber bei nur vier Bogeys blieben hohe Hausnummern ganz aus. Mit der 75 (+3) kletterte die Rheinländerin im Einzelklassement um sechs Plätze auf Rang 16. "Heute war mein Spiel wirklich durchweg solide und damit bin ich durchaus zufrieden, auch wenn ich nicht so viele Birdiechancen hatte. Ich bin gespannt, wie sich der Platz morgen spielen wird, wenn es noch windiger wird", zieht Caro Kauffmann sachlich Bilanz. Sarina Schmidt blieb ohne Birdie und musste sechs Bogeys notieren, wobei dreimal alleine Dreiputts der Grund waren. Dennoch lochte die Münchnerin auch einige längere Putts und verhinderte so, dass der Score höher ausfiel. Mit ihrer 78 macht die Spielerin des National Team Germany immerhin vier Ränge im Einzelklassement gut und geht von Rang elf in die dritte Runde. Vier Plätze abgeben musste dagegen Miriam Emmert. Die Falkensteinerin brachte auf Bahn zwei erneut ein Birdie auf die Karte und spielte auf Bahn 14 ein weiteres Mal unter Par, musste aber auch sechs Bogeys und zwei "Double" hinnehmen, so dass sie am Ende eine 80 (+8) unterschrieb.   Herren lange vorne dabei Die Herren um Bundestrainer Ulli Eckhardt tauchten über den Tag lange immer auf Platz zwei oder drei auf, hatten nach hinten heraus aber nicht mehr ganz das Momentum auf ihrer Seite und gaben in der Teamwertung so letztlich zwei Plätze ab. Bis auf die weit enteilten Engländer ist das Feld aber sehr eng beieinander. So haben die Iren und Franzosen, die sich Rang zwei teilen, nur vier Zähler Vorsprung auf den Bundesadler. England hat als einziges Team weiter einen Gesamtscore unter Par und hat vor den beiden letzten Runden satte 21 Schläge Vorsprung auf die ersten Verfolger. In der Einzelwertung hat sich Marc Hammer mit einer sehr soliden 73 (+1) auf den siebten Rang vorgearbeitet. Der Spieler aus der Talentschmiede von Ted Long war froh, die Tücken der Fahnenpositionen umgangen zu haben: "Auf dem Platz hier wird man so schnell bestraft. Da muss man wirklich probieren, smart zu spielen. Ich treffe die Bälle sehr gut und gehe auch taktisch richtig an den Platz heran. Es war zwar mehr drin, aber mit dem Ergebnis heute bin ich bei den Verhältnissen sehr zufrieden." Ebenfalls eine 73 unterschrieb Michael Hirmer. Der Spieler, der schon zum dritten Mal für Deutschland bei dieser inoffiziellen Zählspiel-Mannschaftseuropameisterschaft aufteet, hatte einen bunten Start, als er sich auf Bahn 1 und 4 unnötige Doppelbogeys zog, dazwischen auf den Bahnen zwei und drei aber auch zwei Birdies auf den Platz knallte. Auf der Backnine gelangen Hirmer zwei weitere Birdies und nur auf Bahn 13 musste er, wie schon am Vortag, wieder ein Bogey notieren. Durch den guten Score kletterte der Neu-Solituder in die Top Ten der Einzelwertung. "Der Start war alles andere als gut, aber danach habe ich unglaublich gekämpft und mich gut geschlagen. Es war immer höchste Konzentration gefordert und das war eine sehr, sehr anstrengende Runde, aber am Ende bin ich mit dem Score echt zufrieden. Mein Eisenspiel hatte ich noch nicht ganz im Griff, auch wenn es zum Ende hin besser wurde. Ich freue mich jetzt auf morgen", war Michael Hirmer am Abend nach der Runde zwar geschafft, aber auch glücklich über seine Leistung. Jannik de Bruyn begann kurioser Weise seine zweite Runde wie schon die erste. Birdie auf Bahn 2 und Bogey auf vier. Auf Bahn sechs notierte der Spieler des National Team Germany dann einen anderen Score. Statt eines Eagle wurde es dieses Mal ein Bogey. Dafür blieb auf Bahn sieben das Triplebogey aus und ein Par ließ hoffen, dass der Score sich am zweiten Tag in eine gute Richtung entwickelt. Doch es kam anders. De Bruyn gelang kein weiteres Birdie und so summierten sich die einzelnen Scores am Ende zu einer 80 (+8) auf, mit der der Athlet des GC Hösel gar nicht einverstanden war. Zwölf Plätze gab der Mönchengladbacher ab und steht nach der zweiten Runde auf Platz 51. Gar 46 Plätze verloren hat Falko Hanisch. Der Spieler, der von Gregor Tilch beim Berliner GC Stolper Heide geformt wurde, lag dabei nach sechs Bahnen noch unter Par, musste dann aber zwölf Mal in Folge einen Score über Par notieren, davon auf Bahn 10 einen Quadruple Bogey. Dass der British Boys Champion von 2016 eine 86 unterschreibt, zeigt überdeutlich, wie sehr dieser Platz zu jedem Moment die Athleten fordert. Hanisch ist aber mental stark genug, diesen Tag abzuhaken und am dritten Tag mit neuem Mut wieder anzugreifen. Ulli Eckhardt fasste die Ereignisse knapp zusammen: "Das war heute ein interessanter Tag!" Der Bundestrainer bescheinigte seinen Spielern, über den Tag toll gespielt zu haben und freute sich daher auch, dass Deutschland im Livescoring lange soweit vorne zu finden war. "Leider haben wir uns am späten Nachmittag noch einige Schläge eingefangen und sind dann noch etwas zurückgefallen. Es ist aber noch alles drin. Der Platz hat wieder seine Zähne gezeigt und den Jungs alles abverlangt. Man muss immer hellwach sein und das hat heute nicht immer geklappt. So haben wir einige Schläge verloren, die wir nicht hätten verlieren müssen. Trotzdem haben wir wieder sehr viel gelernt und haben daher auch viel mitgenommen, aber solche Runden tun natürlich auch ein bisschen weh. Sowas kann aber passieren. Es ist nun wichtig, dass wir morgen wieder mit einer positiven Einstellung rausgehen. Man muss sich auch selber vergeben können, um mit einem klaren Kopf auf die nächste Runde zu gehen. Ich freue mich auf die weiteren Herausforderungen", blickt der Bundestrainer auf den dritten Tag voraus, für den noch heftigerer Wind angekündigt ist.   Tag 1 - Potenzial zu sehen Die Auftaktrunde der European Nations Championship (ENC) hatte es in Sotogrande schon in sich und brachte neben überragenden Engländern auch durchaus Gesichter mit positivem Blick aus deutscher Sicht. Die Sonne über Andalusien war trügerisch. Der Wind nahm an der Mittelmeerküste im Laufe des Tages etwas zu und gab schon einen Vorgeschmack auf die Bedingungen, die die Teams aus 16 Nationen am morgigen Tag erwarten. Die Herren um Bundestrainer Ulli Eckhardt belegen zunächst Rang vier, die Damen um Bundestrainer Stephan Morales sind auf Augenhöhe mit dem halben Feld der Konkurrenz. Herren auf T4 Von den vier Herren, die in Schwarz-Rot-Gold antreten, hat bisher nur Marc Hammer Erfahrung auf dem sehr selektiven Course des RCG Sotogrande. Der Viernheimer begann vielversprechend mit einem frühen Birdie auf Bahn 2, kassierte auf Bahn 4, einem oft unterschätzten Par 3, sein erstes von fünf Bogeys. Da Hammer noch ein zweites Birdie auf der Frontnine gelungen war, unterschrieb er am Ende eine solide 75 (+3) und rangiert damit zunächst auf Platz 16. Einen Schlag weniger brauchte Falko Hanisch. Der British-Boys-Champion von 2016 legte eine starke Frontnine vor und traf alle Grüns. Even Par ging es nach einem Bogey und einem Birdie auf die hinteren Neun. Hier machte der Spieler des Berliner GC Stolper Heide seine Scorekarte bunt. Drei Bogeys, drei Birdies und ein Doppelbogey summierten sich auf +2 für Backnine und damit auch für die gesamte Runde. Damit sicherte sich Hanisch Rang 12. "Ich bin mit der Runde zufrieden. Auf diesem Platz ist es besonders wichtig, Selbstvertrauen zu haben und die Schläge so zu machen, wie man sich das vorgenommen hat. Auf der Frontnine ist mir das sehr gut gelungen. Die zweiten Neun spielen sich etwas schwieriger. Da sind mir ein oder zwei Fehler unterlaufen, aber grundsätzlich bin ich mit der Leistung zufrieden", sah Falko Hanisch sein Debüt bei der ENC überwiegend positiv. Michael Hirmer tritt zum dritten Mal für Deutschland in Sotogrande an, allerdings zum ersten Mal auf dem Platz des Real Club de Golf. Die Erfahrungen von dem Ausweichplatz La Reserva kamen dem Spieler, der zu dieser Saison nach Stuttgart gewechselt ist, nur bedingt zu Gute. Die Eisen wollten am ersten Wettkampftag nicht richtig funktionieren und so lag der Ball von "Michi" Hirmer einige Male nicht an den angepeilten Stellen des Grüns. "Dann wird es hier richtig schwer", zollt Hirmer den sehr anspruchsvollen Grüns Respekt. Mit 76 (+4) Schlägen steht der Spieler des Stuttgarter GC Solitude zunächst auf Rang 23. Jannik de Bruyn erlebte sein Debüt bei diesem international so geschätzten und renommierten Turnier als sehr wechselhaft. Der Start verlief ganz stark und so hatte der Youngster, der in der KRAMSKI Deutsche Golf Liga presented by Audi für den Bundesliga-Aufsteiger GC Hösel antritt, nach sechs Bahnen schon ein Birdie und einen Eagle notiert. Es folgte allerdings ein kleiner Durchhänger. "In der Mitte der Runde habe ich Fehler gemacht und mir die Scorekarte vollgeladen", kommentierte de Bruyn die sieben Schläge über Par, die er zwischen Bahn 7 und Bahn 12 ansammelte. Stark aber, wie der 18-Jährige sich wieder fing und noch zwei Birdies nachlegte. "Vom Ergebnis war das keine gute Runde, aber ich nehme das Positive mit in die nächsten Tage", zeigte der Rheinländer eine gute Moral und freute sich auf die folgenden drei Runden. Ulli Eckhardt, der zum zweiten Mal mit einer Mannschaft in Sotogrande antritt, sah neben wenig Schatten auch viel Sonne bei seinen Jungs. "Der Platz war an diesem ersten Tag schwierig. Schnelle Grüns, schwierige Fahnenpositionen und dazu noch viel Wind. Das war sicher nicht unser allerbester Tag, aber wir haben das Beste daraus gemacht und wir sind im Spiel. Der geteilte vierte Platz ist absolut in Ordnung, aber wir haben vor, noch zu klettern und orientieren uns nach vorne. Wir nehmen alles, wie es kommt, auch wenn die Bedingungen noch schwerer werden. Wir versuchen, unser Spiel zusammen zu halten und ich freue mich weiter, die Mannschaft auf diesem Platz betreuen zu dürfen", fiel das Tagesfazit des Bundestrainers der Herren durchaus positiv und zuversichtlich aus. Vorweg marschiert das Team Englands. Die Briten sind mit gesamt -7 das einzige Team unter Par und haben schon satte elf Schläge Vorsprung auf die zweiplatzierten Iren. Gastgeber Spanien liegt nur drei Zähler vor den Bundesadlern. Damen auf Augenhöhe Zuversichtlich geht auch Stephan Morales in den zweiten Tag. Der Bundestrainer der Damen sieht das nackte Ergebnis mit dem Bundesadler am Ende des Feldes Dank der Erkenntnisse des Tages mit sachlich-optimistischen Augen. Zwar gab es von dem unerfahrenen Team ein paar falsche Entscheidungen auf dem Platz, aber der Rückstand auf die Teams unmittelbar vor der deutschen Vertretung ist nur minimal. Gerade vor dem Hintergrund, dass die kommenden, windigen Tage das Klassement ordentlich durchmischen können, sieht Morales vor allem die Chancen für sein Team. Auf den Bahnen 12 bis 14 hatten die deutschen Damen sehr viele Schläge liegen lassen. "Daher werden wir morgen hierauf einen besonderen Fokus legen und ich denke, dass wir uns damit verbessern werden. Die taktischen Fehler, die wir gemacht haben, wurden auf diesem Platz gleich mit hohen Hausnummern bestraft. Trotzdem liegen wir heute im Tagesklassement dicht mit den anderen Teams zusammen und ich sehe gute Aussichten, einige Plätze zu klettern", gibt Stephan Morales seinen drei Spielerinnen ein ganzes Bündel an Zuversicht mit auf den Weg in den zweiten Tag. Sarina Schmidt und Miriam Emmert haben jeweils eine 79 (+7) unterschrieben. Die Hanseatin vom Hamburger GC begann mit einem Bogey, glich dieses aber sofort mit einem Birdie aus. "Das siebte Loch war ein kleiner Dämpfer", kommentierte Emmert ihren Triple-Bogey auf dem Par 4. "Dort wurde mir bewusst, wie schnell man auf diesem Platz mit seinen schnellen und schweren Grüns hohe Scores spielt", so die amtierende Deutsche Meisterin der U18. Die Abschläge und auch das lange Spiel des Nordlichts waren sehr solide. Beim Anspiel der Grüns gab es noch Defizite, die den einen oder anderen Dreiputt nach sich zogen. "Wir haben auf jeden Fall Luft nach oben gelassen und greifen morgen an", so Miriam Emmert am Abend nach einem lehrreichen Tag in Sotogrande. Sarina Schmidt kam ohne Dreiputt über die Runde und freute sich, sehr zuverlässig alle Putts ab zwei Meter versenkt zu haben. Schläge verloren hat die Spielerin des GC München Valley, durch einige Fehlentscheidungen. Mal war es der falsche Schläger, mal die nicht glückliche Entscheidung, den Ball vorzulegen. So kamen von Bahn 11 bis Bahn 14 alleine sechs der sieben Schläge über Par zusammen. "Das werde ich versuchen, morgen besser zu machen", schaute auch die Spielerin des National Team Germany zuversichtlich nach vorne, nachdem sie mit einem Birdie auf Bahn 17 einen versöhnlichen Abschluss des Tages gefunden hatte. Carolin Kauffmann brachte von allen Deutschen die meisten Birdies auf ihre Scorekarte, musste aber auf einigen Bahnen auch Lehrgeld bezahlen. "Mein Spiel war über weite Strecken sehr ordentlich. Ich habe an vielen Löchern die Fahne klug angespielt und mir Birdiechancen erarbeitet", resümierte die Spielerin des Marienburger GC drei Birdies und etliche guten Momente in ihrem Spiel. Dem entgegen standen vor allem auf drei Par-5-Bahnen hohe Hausnummern, die nach Fehlentscheidungen zustande kamen. Daraus resultierten neun Zähler über Par. "Morgen möchte ich an einigen Bahnen defensiver spielen, um so die hohen Hausnummern auszuschließen", gibt Kauffmann die Richtung vor. Mit 83 (+11) geht die Kölnerin von Rang 22 in den zweiten Tag. In Führung liegt nach Runde eins das Team Dänemarks mit Even Par, gefolgt von Holland mit +3. Deutschland liegt mit +14 nur einen Schlag hinter Norwegen und Österreich. Zwei Zähler Rückstand hat Schwarz-Rot-Gold auf Tschechien und sogar Frankreich mit +9 ist auf Rang vier in Reichweite.     Vor dem Start Traditionell im Frühjahr wird eines der ganz prestigeträchtigen Turniere des internationalen Wettspielkalenders ausgetragen. Die European Nations Championship, vielen noch unter dem Namen Sherry-Cup in Erinnerung, wird vom 18. bis 21. April auf dem selektiven Platz des Real Club de Golf Sotogrande ausgetragen.Ein Turnier mit einem ganz besonderen Ruf steht an. Nicht wenige Athleten und Trainer, die im internationalen Golf unterwegs sind, bezeichnen die ENC als ihr Lieblingsturnier. Die Athleten aus 16 Nationen werden bei dieser inoffiziellen Zählspiel-Mannschaftseuropameisterschaft auf einem phantastischen Platz voll gefordert werden. Der 1964 von Robert Trent Jones designten Platz des RCG Sotogrande, der in den Jahren 2015 und 2016 grundlegend renoviert und technisch auf den neusten Stand gebracht wurde, hat es bei Par 72 an vielen Stellen in sich. Relativ kleine und sehr schnelle Grüns mit deutlicher Struktur wollen taktisch klug angespielt werden. Das Baumbestand am Fairwayrand beeindruckt und auch Wasser ist an einigen Bahnen durchaus im Spiel, vor allem, wenn an der südspanischen Mittelmeerküste der Wind kräftiger weht. Die Herren spielen 6.492 Meter, während die Damen 5.382 Meter zu gehen haben. Die zahlreichen, optischen Leckerbissen werden von den Aktiven allerdings kaum genossen werden können, denn auf diesem herausragenden Golfplatz Andalusiens gilt es, bei jedem Schlag voll konzentriert zu sein. Ansonsten drohen schnell hohe Hausnummern auf der Scorekarte. Bei den Herren treten 16 Nationen plus ein Team des gastgebenden RCD Sotogrande an. Bei den Damen streiten sich acht Nationen um den Sieg. Es werden jeweils vier Zählspielrunden ausgetragen. Von den vier Ergebnissen bei den Herren kommen drei in die Wertung, bei den Damen sind es zwei von drei. Die Einzelsieger dürfen nach dem Turnier ins "Gelbe Jackett" schlüpfen und die Liste klangvoller Namen von Tourspielern, die dies in der Vergangenheit getan haben, ist lang. Sergio Garcia und Rory McIlroy sind hier vielleicht die aktuell auf den Touren erfolgreichsten Spieler, die schon das Gelbe Jackett tragen durften. Die Atmosphäre, in der die ENC ausgetragen wird, ist stets ganz besonders. Dies liegt neben der Gastfreundschaft der Ausrichter in Sotogrande auch daran, dass Herren und Damen parallel diese Mannschaftsmeisterschaft bestreiten. Erfahrenes Herrenteam Schwarz-Rot-Gold wird bei den Herren von Marc Hammer (GC Mannheim-Viernheim), Jannik de Bruyn (GC Hösel), Falko Hanisch (Berliner GC Stoper Heide) und Michael Hirmer vertreten. Der Athlet, der für den Stuttgarter GC Solitude in der KRAMSKI Deutsche Golf Liga presented by Audi antritt, hat in diesem Jahr schon ein Turnier der Pro Golf Tour für sich entschieden und hat auch schon Erfahrung in Sachen ENC. "Die top gepflegte Anlage wird ein guter Test für uns - vor allem die schnellen Greens. Ich bin gut drauf und freue mich, mal wieder für Deutschland ans Tee zu gehen", strahlte der Wahl-Schwabe vor dem Start Zuversicht aus. Für Falko Hanisch ist es die erste Teilnahme bei diesem traditionsreichen Turnier. Der Berliner fand die Berichte über die Anlage mehr als bestätigt: "Der Platz ist überragend und sehr schwer, aber auch extrem schön. Das wird Spaß machen, hier zu spielen, auch weil es eine große Herausforderung ist. Das A und O ist es hier, eine Planung zu haben, wie man die Löcher spielen will. Damit kann man den meisten Hindernissen aus dem Weg gehen. Ich hoffe, dass wir als Team und jeder für sich gut spielen werden. Die Stimmung ist gut." Der Prozess zählt Auch der Bundestrainer geht mit großer Vorfreude in das große Turnier. "Ich freue mich sehr auf das Turnier und das ist die erste Standortbestimmung in Europa. Der Platz ist sehr anspruchsvoll. Hier muss man wirklich sein Spiel zusammen haben und man sieht, wer über den Winter gut gearbeitet hat", ist Ulli Eckhardt auch bei seiner zweiten ENC sichtlich beeindruckt von dem Platz des RCG Sotogrande. Nimmt man die nackten Zahlen des Vorgaben aller Teilnehmer, hat der Bundesadler durchaus Chancen, vorne mitzumischen. Wobei bei allem Ehrgeiz der Athleten immer im Vordergrund steht, die Spieler nachhaltig weiterzuentwickeln. Der Prozess zählt dabei mehr als das Ergebnis. Neuland Bei den Damen hat Sarina Schmidt (GC München-Valley) schon Erfahrung aus dem Vorjahr bei diesem Turnier gesammelt. Für Miriam Emmert (Hamburger GC) und Carolin Kauffmann (Marienburger GC) ist ein Turnier dieses Formats Neuland. Betreut wird das Team, das von den Vorgaben her in der Mitte des Teilnehmerfeldes steht, von Stephan Morales.   Startzeiten Runde 1: Sarina Schmidt 8.48h Carolin Kauffmann 8.57h Miriam Emmert 9.15h Falko Hanisch 10.40h Jannik de Bruyn 11.00h Marc Hammer 12.20h Michael Hirmer 13.40h  

Internationale Wettspiele 2018

News, 09.04.2018 um 09:22 Uhr
Hier finden Sie Informationen zu internationalen Wettspielen für Golferinnen und Golfer mit Behinderungen in der Saison 2018.
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Die Termine, Austragungsorte und Teilnahmebedingungen zu den Wettspielen werden in gesonderten Ausschreibungen durch die internationalen Verbände veröffentlicht. Derzeit liegen Ausschreibungen für folgende internationale Wettspiele vor: Turniere der Czech Disabled Golf Association am 6. und 13. Mai 2018 Turnierinformation (download) Entry Form (download) Special Olympics Kiel 2018 vom 14. Mai bis 18. Mai 2018 European Championship for Golfers with Disability vom 6. Juni bis 8. Juni 2018 The 70th Annual National Amputee (Disabled) Golf Championships vom 20. bis 24. August 2018 29th Senior National Amputee Open vom 20. bis 24. August 2018 USA International Para-Golf Championship vom 20. bis 24. August 2018 The 8th Disabled British Open vom 11. bis 14. September 2018    

Schmücking holt internationalen Titel

News, 07.04.2018 um 21:24 Uhr
Spieler des Junior Team Germany gewinnt Scottish Boys' Open Championship 2018.
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Montrose/Schottland - Patrick Schmücking vom Junior Team Germany sichert sich in Schottland seinen ersten internationalen Titel und gewinnt die Scottish Boys' Open Championship 2018. Im April. In Schottland. Linksgolf bei winterlichem Nordseewetter. Klingt nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig. Aber Patrick Schmücking vom Wiesbadener GC wird diese Championship immer in bester Erinnerung behalten. Mit Runden von 71, 72 und 76 Schlägen sicherte sich der junge Deutsche den Titel auf dem Montrose Golf Links. Die Wetterbedingungen nördlich von Dundee direkt am Ufer der Nordsee waren extrem. Sturm und Schneeregen machten den 6.005 Meter langen Par-71-Course zu einem Monster. Der fünftälteste Golfplatz der Welt hat schon viele große Turnier gesehen. Seit 1562 wird in Montrose Golf gespielt. Und nun gewinnt dort der Bundesadler ein prestigeträchtiges Turnier. Am ersten Turniertag legte Patrick Schmücking die Basis für seinen Erfolg, als er trotz der äußerst widrigen Bedingungen eine solide Par-Runde unterschrieb. Nach den Front Nine sah es mit +3 noch gar nicht so gut aus, aber der Auftakt der zweiten Halbrunde war mit drei Birdies mehr als beeindruckend. Führung am zweiten Tag verteidigt Der Auftakt in die zweite Runde verlief nahezu perfekt. Nach acht gespielten Bahnen lag der 16-Jährige schon fünf unter Par und hatte dabei auch ein Eagle eingestreut. Nach einem kleinen Durchhänger fing Schmücking sich wieder und lag nach seinem Birdie auf Bahn 16 zwei unter Par. Das Finish mit Doppel-Bogey-Bogey verhinderte eine Runde unter Par. Dennoch lag der Bundesadler damit an der Spitze des Feldes. Da es wegen Frost Verzögerungen gab, wurde die Meisterschaft, die auf vier Runden angesetzt war, auf drei Runden verkürzt. Patrick Schmücking gewinnt Scottish Boys' Open Championship Am dritten Wettkampftag blieb es zwar weitgehend trocken, aber der stürmische Wind machte die Schlägerwahl zu einer echten Lotterie. Nach fünf Löchern lag der Hesse schon vier über Par, kämpfte sich aber zurück ins Turnier und spielte immer dann ein Birdie, wenn es eng wurde. Auf dem 18. Grün hatte der Spieler aus dem Kader von Bundestrainer Christoph Herrmann nach zwei guten Schlägen noch zwei Putts zum Sieg. Aus rund sechs Metern blieb der erste Putt direkt dem dem Loch liegen, der zweite war nur noch Formsache. News | ?? Report&interviews after @fifigolf @MinchGolfClub&Germany's Patrick Schmuecking claimed glory in the Scottish Boys'&Girls' Open Championships @MonifiethLinks&@Montrosegolflin >>> https://t.co/CuSmtAj8PQ pic.twitter.com/GQMy3OyRvc — Scottish Golf (@ScottishGolf) 6. April 2018 "Dieser Titel bedeutet mir sehr viel. Er war der Lohn für die viele Arbeit im Winter. Das war besonders am Finaltag eine super Erfahrung, auch weil einige Zuschauer mitgelaufen sind. Das hat mich gepusht. Am Ende habe ich mich sehr gefreut", strahlte der Neuling im Kreise der Titelträger. GTG-Teamkollege Laurenz Schiergen kam in Schottland mit Runden von 74, 75 und 79 Schlägen auf Rang 21. Martin Gründemann vom GC am Sachsenwald hatte sich mit Runden von 72 und 77 Schlägen in den Cut gespielt. Die 83 in der Finalrunde kostete den jungen Spieler elf Plätze, so dass er im Endklassement auf Rang 34 geführt wird. Alle anderen Deutschen hatten es nicht in den Cut geschafft. Christoph Herrmann war überglücklich über den Triumph seines Schützlings: "Die britischen Turniere sind immer toll. Unter sehr schottischen Bedingungen hat Patrick das Turnier gewonnen. Wir freuen uns riesig!" Auch Marcus Neumann, Vorstand Sport beim Deutschen Golf Verband, war von diesem besonderen Erfolg eines Spielers des Junior Team Germany sehr angetan: "Nach den Erfolgen von Falko Hanisch bei der British Boys hat nun wieder einer unserer Athleten bei einem britischen Turnier gewonnen. Das ist großartig, auch wenn wir immer im Blick behalten, dass solche Erfolge nur ein Schritt auf dem langen Weg sind, den die Jugendlichen gehen müssen. Aber eine schöne Momentaufnahme ist dieser Sieg auf jeden Fall und ich gratuliere Patrick Schmücking dazu sehr herzlich!" Bei der zeitgleich auf Monifieth Golf Links ausgetragenen Scottish Girls' Open Championship war Marietta Dohrendorf vom GK Braunschweig auf Rang 21 die beste Deutsche. Endstand RANG NAME     ENDSTAND 1 Patrick Schmücking +6 T21 Laurenz Schiergen +15 T34 Martin Gründemann   +19 --- ---CUT---     -- +9 -- MC Moritz Hermann   +12 MC Georg Hartmann   +13 MC Louis Roessle   +16

Breuer, Buller und Schiergen in Top Ten  

News, 02.04.2018 um 09:34 Uhr
Luc Breuer, Lukas Buller und Laurenz Schiergen schaffen bei der Trophée Michel Carlhian den Sprung in die Top Ten. Das Junior Team Germany gibt bei der Internationalen Französischen Jungen-Meisterschaft U18 eine gute Visitenkarte ab.
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St. Germain/Frankreich - Die Jungen trugen zeitgleich zu den Mädchen ihre Französische U18-Meisterschaft um die Trophée Michel Carlhian im St. Germain aus. Luc Breuer hatte in der Zählspielqualifikation mit Runden von 75 und einer überragenden 67 auf dem Par-72-Course überzeugend auf Rang 7 den Sprung in die Matchplays gemacht. In der Runde des besten 32 traf der Aachener auf Elliot Anger. Der Franzose hatte gegen das jüngste Mitglied des Junior Team Germany keine Chance und so beendet Breuer schon auf dem 13. Grün das Match mit 7&5. Im Achtelfinale traf der 15-Jährige aus Roetgen auf Barcley Brown. Der Brite legte einen Blitzstart hin und gewann die beiden ersten Bahnen. Cool konterte der Deutsche und glich zum Ende der Frontnine des 1922 von Harry Colt designten Platzes des Golf de St. Germain wieder aus. Zum Auftakt der Backnine zog Brown wieder an und sorgte mit einem Zwischenspurt bis Grün 13 für die Vorentscheidung, als er 3auf in Führung ging. Breuer konnte zwar noch einmal verkürzen, zog aber mit 3&1 am Ende doch den Kürzeren. Buller machte es spannend Zweitbester Deutscher im Zählspiel war Lukas Buller. Der 18-Jährige aus Aschaffenburg, der in der KRAMSKI Deutsche Golf Liga presented by Audi für den Frankfurter GC in der 1. Bundesliga spielt, war mit einer 69 stark gestartet, obwohl er nach fünf Bahnen schon drei über Par gelegen hatte. Ein Eagle auf der 18 adelte die Runde noch, so dass Buller am Abend auf dem Leaderboard in der Top drei auftauchte. Die 75, die nach defensivem Spiel auf dem Par-72-Course zustande kam, reichte am zweiten Tag, um auf Platz 12 souverän den Cut zu machen. Das erste Match des Hessen hätte kaum spannender verlaufen können. Einmal führte Lukas Buller 1auf, dann der Franzose. Auf der 14 lochte der Deutsche einen langen Putt zum Ausgleich und legte sofort zwei Birdies zur 2auf-Führung nach. Auf der 17 verkürzte Lancelot Salisbury zwar noch, aber das Match ging mit 1auf an Schwarz-Rot-Gold. Gegen Kiet van der Weele, der die Zählspielqualifikation gewonnen hatte, ging es für Lukas Buller mit sechs geteilten Bahnen los. Dann drehte der Niederländer auf und zog Loch für Loch davon. Nach 15 Bahnen stand der 4&3-Sieg für Bullers Kontrahent nach einem echten Birdiefestival fest. Der Niederländer drang anschließend noch bis ins Halbfinale vor. "Ich bin sehr zufrieden, so gut in die Saison zu starten. Es hat viel Spaß gemacht und ich habe viel gelernt", freute sich der Hesse, der etwas davon profitierte, dass die Charakteristik des im Wald gelegenen Platzes seinem Heimatclub sehr ähnelt. Auch Schiergen in Top Ten Laurenz Schiergen spielte im Zählspiel grundsolide und notierte zweimal 73 Schläge. Auf Rang 25 ging es für den Rheinländer in die Matchplays. Der Luxemburger Charles Weis holte gegen den Kölner, der für den GC Hummelbachaue spielt, in der ersten Matchplay-Runde zwar die Bahnen 3, 10 und 15, verlor aber letztlich noch deutlich. Schiergen versenkte auf Bahn 2 seinen Pitch zum Eagle und führte früh mit 2auf. Auf der 14 lochte der Deutsche einen langen Birdieputt, um 4auf dormi zu gehen. Charles Weis verkürzte zwar noch einmal, aber am Ende hieß es 4&2 für den Bundesadler. Gegen Thomas Burou machte Laurenz Schiergen es spannend. Der Franzose holte sich Loch 1, konnte dann aber nicht nachlegen. Auf dem Finalloch der Frontnine glich der Deutsche aus, geriet auf der 12 aber wieder in Rückstand. Als Burou auf Bahn 16 nachlegte, waren nicht mehr genügend Löcher übrig, damit der Bundesadler das Blatt noch einmal hätte wenden können. Mit 2&1 setzte sich der Franzose nach hartem Kampf durch. Knapp verpasst Die übrigen Akteure des Teams von Jungen-Bundestrainer Christoph Herrmann verpassten den Einzug in die Matchplays. Besonders eng machte es Philipp Katich. Der 17-Jährige vom GC St. Leon-Rot verschob auf dem 18. Grün einen Birdieputt aus einem Meter und verpaßt so nach Kartenstechen auf dem geteilten 32. Platz den Cut mehr als unglücklich. Auch Tim Tillmanns vom Kölner GC hatte lange sehr gute Aussichten, den Cut zu machen. Auf den letzten vier Bahnen hatte der Kölner aber viermal nach einen Chip noch zwei Putts gebraucht und so die wertvollen Zähler liegen gelassen, die ihn hätten weiterbringen können. Christoph Herrmann war von Turnier und Platz beeindruckt: "Das Feld war sehr stark besetzt und der Platz trotz schwieriger Bedingungen mit Regen und wechselnden Winden in einem Topzustand." Im Clubhaus des altehrwürdigen Golf de St. Germain hängen Bilder verschiedener Generationen von Siegern der French Open: Bobby Jones, Ben Hogan, Seve Ballesteros und Sandy Lyle. Endstand Zählspielqualifikation RANG NAME     ENDSTAND ZS T7 Luc Breuer -2 T12 Lukas Buller Even T25 Laurenz Schiergen +2 T32 Philipp Katich +3 T40 Christian Hellwig +4 T40 Tim Tillmanns   +4 T48 Bjarne Wietschorke   +5 T56 Frederik Schott   +6 T65 Tim Mayer +7 T65 Nicolas Horder   +7 T87 Lukas Demant +10 T98 Patrick Schmücking +12 109 Felix Krammer +15 111 David Li +17

Henseleit im Halbfinale von Paris  

News, 01.04.2018 um 19:46 Uhr
Esther Henseleit zieht bei der traditionsreichen Trophée Esmond ins Halbfinale ein und verpasst den ganz großen Triumph nur knapp durch eine 4&3-Niederlage gegen die Spanierin Marta Garcia. Paula Kirner schafft es in die Matchplays der U18.
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Garches/Frankreich - Unmittelbar vor den Toren von Paris wurden zum 85. Mal die Französischen U21-Juniorenmeisterschaften der Mädchen ausgetragen. Die 120 Athletinnen trafen sich im altehrwürdigen Golf de Saint-Cloud, der zwar in Garches liegt, aber mit direktem Blick auf den Eiffelturm beeindruckt. Diesen imposanten Ausblick zu genießen, hatten die Mädchen bei dem prestigeträchtigen Turnier nur in den Proberunden die Gelegenheit, denn die Selektion ist bei diesem Turnier sehr hart. Nach zwei Runden Zählspielqualifikation ging es nur für die besten 32 Athletinnen aus dem international stark besetzten Feld in die Matchplays um den Titel. Für weitere 16 Mädchen unter 18 Jahren, die nicht unter den Top 32 waren, ging es im Matchplay um die Trophée Claude-Roger Cartier weiter, darunter Paula Kirner vom Junior Team Germany. Erster Cut in Paris Esther Henseleit hatte mit 74 und 72 Schlägen auf dem Par-71-Course auf Platz 23 erstmals den Einzug in die Runde der besten 32 geschafft und traf sofort auf Emma Spitz. Die Österreicherin war mit großem Selbstvertrauen nach Paris gekommen, hatte sie doch erst vor wenigen Tagen in Italien den Titel bei den Italian Junior Girls geholt. Weder vom Namen, noch vom letzten Erfolg der Gegnerin ließ sich Esther Henseleit beeindrucken und lieferte eine ganz starke Leistung ab. Zu keinem Zeitpunkt geriet die Spielerin des Hamburger GC in Rückstand und baute ihre Führung nach und nach aus. Auf Bahn 6 lochte Henseleit dabei einen Bunkerschlag ein. Am Ende hieß es nach vier Birdies 3&2 für die 19-Jährige, die im GC am Meer ihre ersten Golferfahrungen gesammelt hatte. Im Achtelfinale ging es für die Varelerin gegen Lucie Malchirand. Auf hohem Niveau blieb das Match auf der Frontnine komplett ausgeglichen. Erst auf Bahn 10 gelang es dem Bundesadler, die Führung zu übernehmen und mit einer kleinen Serie auszubauen. Nach zwölf gespielten Bahnen führte Esther Henseleit mit 3auf, gestattete der Kontrahentin aus Frankreich nur auf Bahn 16 ein Lochgewinn und machte auf dem 17. Grün mit 2&1 souverän den Sack zu. Sieben Birdies waren die Basis für diesen Triumph. Viertelfinale Das Viertelfinale verlief ungleich spannender. Beatrice Wallin setzte die Deutsche mächtig unter Druck. Mit einem Chip-In auf Bahn 6 ging die Schwedin in Front und baute die Führung auf Bahn 10 sogar auf 2auf aus. Doch Esther Henseleit blieb nordisch cool und verkürzte auf Bahn 13, um auf Bahn 16 mit einem Birdie den Ausgleich zu erzwingen. Das Momentum war nun ganz bei Schwarz-Rot-Gold und mit einem weiteren Birdie, bei dem die Falkensteinerin auf Grün 17 einen Putt aus vier Metern versenkte, wechselte die Führung. Mit 1auf ging das Match an die Spielerin des National Team Germany. Halbfinale Das Halbfinale begann vielversprechend und Esther Henseleit ging auf Bahn 1 in Führung. Marta Garcia glich auf Grün 5 aus, legte sofort nach und übernahm selbst die Führung. Mit einem Birdie erhöhte die Spanierin noch auf der Frontnine auf 2auf. Auf Bahn 10 traf "Esthi" einen Bunker und musste so hinnehmen, dass die Führung ihrer Kontrahentin auf 3auf anwuchs. Zwar gelang es auf Bahn 13 der Deutschen noch einmal, zu verkürzen, aber ein Dreiputt auf Bahn 14 sorgte dafür, dass Marta Garcia sofort wieder den alten Abstand aufbauen konnte. Die Vorentscheidung war damit gefallen und auf dem 15. Grün machte Garcia mit 4&3 den Sack zu. Esther Henseleit war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: "Im letzten Match habe ich nicht mehr so gut gespielt. Aber davor habe ich das Match sehr gut umgedreht. Zwischendurch dachte ich nicht mehr, noch so zurückzukommen, habe dann aber doch das Momentum auf meine Seite gebracht." Mit ihrer Leistung im Achtelfinale war die Norddeutsche besonders zufrieden: "Ich habe ziemlich gut gespielt und viele Birdies gemacht. Insgesamt bin ich sehr zufrieden, auch wenn es jetzt am Ende nicht mehr ganz gereicht hat. Aber damit komme ich klar!" Kirner ebenfalls im Matchplay Von den übrigen Deutschen schaffte es keine Athletin in den Cut. Alexandra Försterling war denkbar knapp dran. Nur ein Schlag fehlte der Berlinerin, um die Matchplays zu erreichen. Auf den letzten vier Bahnen hatte Försterling jeweils realistische Birdiechancen erarbeitet, aber die Putts wollten für den entscheidenden Schlaggewinn nicht fallen. Paula Kirner kam mit 74 und 75 Schlägen in den "kleine Cut". In der Trophée Claude-Roger Cartier traf die Spielerin des Kiawah GC Riedstadt auf Annabel Wilson. Gegen die Irin kam es zu einem Match auf hohem Niveau, bei dem die amtierende Deutsche Lochspielmeisterin auf Bahn 5 in Front ging, aber postwendend den Ausgleich hinnehmen musste. Auf Bahn 10 ging die Irin selbst das erste Mal in Führung und erhöhte erst auf dem 18. Grün zum 2auf-Endstand. Zweimal hatte Paula Kirner die Chance, das Blatt zu wenden, aber die Putts aus einer Distanz, die fallen können, aber nicht müssen, blieben jeweils auf der Lochkante hängen. Esther Poburski, die die Mädels des Junior Team Germany betreute, zollte Kirner trotz des knappen Aus Respekt für die starke Leistung: "Paula hat wirklich gutes Golf spielt und es gab nichts auszusetzen. Das war hervorragend und ein richtig gutes Match. Wenn man mit Bravour verlieren kann, dann hat sie das gemacht." Endstand Zählspielqualifikation RANG NAME     ENDSTAND ZS T23 Esther Henseleit +4 T33 Lexi Försterling +5 T44 Paula Kirner +7 T50 Sarina Schmidt   +8 T62 Aline Krauter   +10 T70 Celina Sattelkau +11 T76 Hannah Karg +12 T81 Anni Eisenhut +13 T92 Carolin Kauffmann   +15 T92 Vivienne Bühle +15  

The Road to Gold

News, 28.03.2018 um 15:12 Uhr
Erst Bronze, dann Silber, jetzt Gold. Die Golfplatz Rheintal GmbH&Co. KG (GP Rheintal) erhält die goldene und somit höchste Golf&Natur-Zertifizierung des Deutschen Golf Verband e.V. (DGV).
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Der GP Rheintal ist ein herausragendes Beispiel für eine erfolgreiche und vor allem konsequente Umsetzung eines Qualitätsmanagement-Programms. Nur wenige Golfanlagen haben es in solch kurzer Zeit geschafft, das Programm Golf&Natur zu absolvieren. Somit werden optimale Bedingungen für den Golfsport geschaffen und gleichzeitig der größtmögliche Schutz für die Umwelt sichergestellt. Für Golfmanager Steven Pinter ist ein absoluter Mehrwert erkennbar. "Golf&Natur hat uns ökologisch und ökonomisch weitergebracht. Wir stehen für Nachhaltigkeit und Naturschutz. Und das aus Überzeugung." Dieses große Engagement seitens des GP Rheintal findet auch auf regionaler und landespolitischer Ebene Beachtung und Zuspruch. Staatssekretär Dr. Andre Baumann erkennt hier ein Leuchtturmprojekt, welches zur Aufwertung des überregional bedeutsamen Naturschutzgebietes "Oftersheimer Dünen" beiträgt und hofft auf eine Nachahmung durch weitere Golfclubs und -anlagen. Dr. Andre Baumann, sowie Bürgermeister Jens Geiß bestätigten die vorbildliche Entwicklung des Golfplatz Rheintal und betonten, wie wichtig die Gesprächsbereitschaft war, um die anfänglich nicht immer gleichlaufenden Interessen der Verwaltung, des Naturschutzes und des Golfplatzbetreibers zu einer für alle Seiten befriedigenden Lösung zusammen zu führen. 5 To-dos für Gold Für die höchste Zertifizierung von Golf&Natur hatte der GP Rheintal einige Aufgaben zu bewältigen. Dazu gehörten die Einrichtung einer Wetterstation, das Sanieren des eigenen Brunnens und die Verbesserung der Grüns durch einen Rahmenpflegeplan. Letzteres beinhaltete die Nachsaat von modernen Grassorten die weniger Wasser benötigen und krankheitstoleranter sind. Parallel fand die Überprüfung seitens der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS GmbH) statt, die ebenfalls von Erfolg gekrönt war. "Alle Aufgaben sind zur größten Zufriedenheit umgesetzt worden. Hier ist ein herausragendes Projekt entstanden", so Bodo Rüdiger von der DQS GmbH. Der GP Rheintal erhält aufgrund der erfolgreichen Umsetzung eine Bescheinigung über die "Konformität mit Teilaspekten der Norm ISO 14001:2004".  Re-Zertifizierung 2020 Im Jahr 2020 steht die Re-Zertifizierung an. Dafür wurden neue Maßnahmen abgestimmt, die mittels ihrer Umsetzung einen relevanten Beitrag zu einer ordnungsgemäßen, umweltbewussten und nachhaltigen Betriebsführung leisten werden. Bis 2020 wird ein neues Verwaltungsgebäude mit umweltfreundlicher Dachbegrünung gebaut, es soll ein Sodengarten angelegt werden, die Mitarbeiter werden einen Erste-Hilfe-Kurs erhalten, eine Feuerwehrübung wird auf der Anlage durchgeführt und das Leuchtturmprojekt wird über verschiedene Kanäle an die Golfszene kommuniziert werden. Über Qualitätsmanagement Golf&Natur (QM)  Mit dem Qualitätsmanagement Golf&Natur stellt der DGV eine praxisnahe Anleitung für die umweltgerechte und wirtschaftliche Pflege von Golfanlagen sowie für die Verbesserung der Spielbedingungen zur Verfügung. Golf&Natur wurde entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und wird in der Maßnahmenumsetzung unterstützt durch den Greenkeeper Verband Deutschland (GVD) sowie dem Golf Management Verband Deutschland (GMVD). Über die Golfplatz Rheintal GmbH&Co.KG Die 18-Löcher-Anlage wurde auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz der damaligen Wehrmacht gebaut. Als der Platz im August 1958 feierlich seiner Bestimmung übergeben wurde, tauften ihn die Amerikaner "Golf-Club Heidelberg". Den deutschen ist er unter dem Namen "Golf Club Rheintal e.V." ein Begriff. Nach Abzug der Amerikaner aus Heidelberg, wurde die Golfanlage durch "Gutperle Golf Courses" übernommen. Seither firmiert die Anlage als "Golfplatz Rheintal GmbH&Co. KG" und wird im Verbund mit 2 anderen Golfanlagen in der Metropolregion Rhein-Neckar betrieben.  Bildunterschrift: V.l.n.r.: Bodo Rüdiger (DQS GmbH), Marc Biber (DGV), Bürgermeister Jens Geiß, Karin Lenz (GP Rheintal), Manager Steven Pinter (GP Rheintal), Cindy Weidner (NABU), Prof. Martin Bocksch (DGV-Berater), Staatssekretär Dr. Andre Baumann und Head-Greenkeeper Martin Bucher (GP Rheintal)  

Golfpark Weiherhof öffnet für Gehandicapte die Tore und Greens

News, 23.03.2018 um 14:35 Uhr
Am 5. Mai wird Eberhard Gienger über dem Golfpark Weiherhof bei Wadern-Nunkirchen abspringen und seinen Fallschirm öffnen. Konkreter Anlass: An diesem Tag findet das erste Inklusionsturnier in einem saarländischen Golfclub statt. 
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Wenn ihm etwas wirklich wichtig ist, dann geht Eberhard Gienger schon mal in die Luft. Der einstige Weltmeister und Olympia-Bronzemedaillen-Gewinner im Reckturnen (1976) beherrscht nicht nur den nach ihm benannten Gienger-Salto, er ist auch ein leidenschaftlicher Fallschirmspringer. Aus der Höhe hat man eben häufig einen besseren Überblick um zu erkunden, wo und warum sich eine Punklandung lohnt. Klar, dass es sich dabei meistens um sportliche Ziele handelt, denn der 66jährige Vorturner will auch in seiner Funktion als Bundestagsabgeordneter und Mitglied des Sportausschusses für Bewegung sorgen und Impulse setzen. Am 5. Mai wird Eberhard Gienger über dem Golfpark Weiherhof bei Wadern-Nunkirchen abspringen und seinen Fallschirm öffnen. Konkreter Anlass: An diesem Tag findet das erste Inklusionsturnier in einem saarländischen Golfclub statt. Und dafür kann man ein bisschen Spektakel gewiss gut brauchen. "Inklusion" heißt auf deutsch so viel wie gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung in so gut wie allen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens. Das gilt natürlich auch für den Sport, wobei gerade im Golf offenbar noch viel Handlungsbedarf und Luft nach oben besteht. Nach Schätzungen des Deutschen Golfverbandes haben sich bislang erst gut fünf Prozent der 730 Anlagen und Clubs den Spielern mit gesundheitlichen Handicaps zugewandt - erfreulicherweise mit stark steigender Tendenz. Besonders auffällig öffnen die Bundesländer Bayern und Berlin/Brandenburg auf ihren Golfplätzen die Tore für Behinderte, auch an der Nord- und Ostseeküste setzten die Verantwortlichen in punkto Inklusion vermehrt auf eine frische Brise. Und nun also auch im Saarland. Die Idee und das Drehbuch zu dieser Permiere in Golfclub Weiherhof kam von dem nach Berlin ausgewanderten Saarländer Bernd Walsch. Mit seinem ehrenamtlich betriebenen "Büro für Inklusion und Zukunftsfragen im Golfsport (BIZ)" hat sich der vollständig erblindete deutsche Behindertenmeister in seiner Disziplin an die Spitze gespielt, ist Inklusionsbeauftragter im Golfclub Berlin/Kallin und gilt als führender Protagonist eines Netzwerks mit dem Namen       "Golf inklusiv". Die Verbindungen zur Heimat hat er nie abreißen lassen. Was ihn antreibt, bringt der Stahlhandels-Unternehmer Walsch bildhaft auf den Punkt: "Golf ist geradezu ideal als Sportart für Menschen mit Behinderungen, weil der Ball vor dem Schlag immer ruhen muss und die Handicap Regel die Leistungsunterschiede fair ausgleicht." Solche Sichtweisen und Argumente des Landsmanns haben Horst Wintrich, den Präsidenten des Golfclubs Weiherhof, überzeugt. "Wir wollen mit diesem ersten Inklusionsturnier im Saarland für die Golfspieler mit Behinderung ein Zeichen setzen und zeigen, wo und wie sie diesen Sport freudvoll ausüben können", unterstreicht Wintrich. Dieses Signal  helfe auch anderen Clubmanagern, zukunftsweisende Lösungen zu finden, damit die immer älter werdenden Mitglieder trotz gesundheitlicher  Einschränkungen den Club nicht verlassen, sondern bei Schläger und Putter bleiben. Bei der Turnierpremiere in Weiherhof werden am 5. Mai über 30 Golfspieler an den Start gehen, etwa die Hälfte von ihnen mit einem Grad der Schwerbehinderung von 50 plus. Der Modus ist ein 9-Loch-Wettspiel nach Stableford, was - aus der Golfersprache übersetzt - bedeutet, dass eines jeden Teilnehmers Handicap  angerechnet wird und alle somit auf Augenhöhe und mit den gleichen Chancen auf die Runde gehen. Hochgradig Sehbehinderte sind ebenso vertreten wie Sportler mit Amputationen am Arm oder Bein, Schlaganfall oder MS, Gehörlose, zum Beispiel auch Menschen mit der Lungenfunktions-Einschränkung COPD, die das Mitführen einer Sauerstoffflasche notwendig macht. Den Gästen und Interessenten aus dem Publikum wird aber weitaus mehr geboten, als nur das Zuschauen beim Inklusions-Turnier auf den Weiherhofer Fairways und Greens. Sie können auf vier Stationen selber testen und erleben, wie es sich anfühlt, z.B. als Sehbehinderter (mit Schwarzbrille) oder auf einem Bein, beziehungsweise mit nur einem Arm, den kleinen weissen Ball aus 10 Meter Distanz einzulochen. Wem das gelingt, dem winkt bei drei Versuchen und im Erfolgsfall ein Fläschchen Sekt als Pokal. Besonders Ehrgeizige dürfen den Blindengolfer Bernd Walsch beim Pitch-Wettspiel auf ein 30 Meter entferntes und mit Wasser gefülltes Planschbecken mit 1,5 Meter Durchmesser herausfordern. Dieses Konzept eines ersten Inklusionsturniers im Saarland hat auch die "Aktion Mensch" überzeugt, die mit Fördermitteln ebenso unterstützen wird, wie beispielsweise rotarische Freunde vom RC Lebach-Wadern und die Firma Villeroy&Boch, die eine Marktlücke im barrierefreien Ausbau der sanitären Infrastrukturen für deutsche Golfclubs entdeckt hat. Und der Golfverband Saarland e.V. läßt über seinen Präsidenten Dr.med. Stephan Evenschor und seinen Ehrenpräsidenten Dr. med. Christoph Stöhr (Inklusionsbeauftragter Saar) verlauten, dass er die Weiherhofer Initiative als vorbildlich wertet und zur Nachahmung empfiehlt. Das alles hat auch Anke Rehlinger überzeugt. Die stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin des Saarlands hat ohne lange zu fackeln vor wenigen Tagen die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen. Ein sehr günstiges Umfeld also, wenn Sportlegende Eberhard Gienger am 5. Mai beim Weiherhofer Inklusionsturnier einschweben will. Was Fallschirmspringer und Golfsportler - ob mit oder ohne Behinderung  -  miteinander verbindet? Sie alle lieben den sanften Aufwind in einer guten Atmosphäre und wünschen sich eine sonnige Großwetterlage.                    Autor: Friedrich Bräuninger Bildunterschrift: Blinden-Golfer Bernd Walsch(rechts) mit seinem Caddy auf dem Weg zum Einlochen: Impulse für mehr Inklusion auf den Golfplätzen im Saarland und in der Pfalz.                                     

Beteiligung am Klimaschutzprogramm GoGreen

News, 20.03.2018 um 08:27 Uhr
Der Deutsche Golf Verband e.V. (DGV) ist offizieller Partner von GoGreen - klimaneutraler Postversand - der Deutschen Post DHL Group. Durch die Beteiligung am Klimaschutzprogramm GoGreen leistet der DGV einen aktiven Beitrag zum nachhaltigen Ausgleich der durch seine Briefsendungen erzeugten CO2-Emissionen.
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Die Deutsche Post DHL Group hat sich bereits im Jahr 2008 ein ehrgeiziges Klimaschutzziel gesetzt: Die CO2-Effizienz bis zum Jahr 2020 gegenüber dem Basisjahr 2007 um 30 Prozent zu verbessern. Als Ergebnis der strategischen Ansätze und dank vieler Einzelmaßnahmen des GoGreen-Programms wurde das Ziel bereits im Jahr 2016 erreicht. Durch GoGreen unterstützt die Deutsche Post DHL Group ihre Kunden seit Jahren dabei, ihre Lieferketten nachhaltiger zu gestalten und eigene Umweltziele zu erreichen. Vor dem Hintergrund des globalen Zieles, die Erderwärmung auf weniger als zwei Grad Celsius zu begrenzen, unterstützt der Deutsche Golf Verband e.V. (DGV), die Deutsche Post DHL Group, ihr Geschäft nachhaltig zu gestalten. Das Ziel: Null Emissionen bis 2050.

Start des DGV-Serviceportals

News, 12.03.2018 um 12:11 Uhr
Das neue Serviceportal des Deutschen Golf Verbandes (DGV) ist jetzt erreichbar. Das neue Portal richtet sich insbesondere an ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter auf Golfanlagen.
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Worum geht es beim Serviceportal? Eine gemeinsame Homepage aller DGV-Mitglieder, eine Website mit einem Zugang - das erwartet die Nutzer des künftigen DGV-Serviceportals. Es vereint - frei von klassischer Displaywerbung - die verschiedenen Websites des DGV, wie etwa den Servicebereich auf Golf.de, den Dokumenten-Downloadservice "Infoservice" und das Intranet-Informationssystem (IIS). Das Serviceportal wird zur zentralen Anlaufstelle für alle Dienstleistungen, die der DGV seinen Mitgliedern anbietet. Es wird an der einen oder anderen Stelle gearbeitet, dennoch wollten wir Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt schon das Arbeiten mit dem neuen Serviceportal ermöglichen. Daher bitten wir um Ihr Verständnis, wenn noch nicht jedes Detail perfekt ist. Und zugleich freuen wir uns über Ihr Feedback. Wichtig für Clubsekretariate Das DGV-Serviceportal löst nach und nach das Intranet-Informationssystem (IIS) ab und bietet darüber hinaus den Mehrwert, dass auch die Inhalte des Servicebereichs auf der golf.de sowie die des Infoservices integriert sind. Ab sofort können Nutzer wahlweise im bekannten IIS arbeiten oder die gleiche Funktion im Serviceportal nutzen. Ab Mai erfolgt dann eine vollständige Umstellung auf das Serviceportal. Auf der Info-Tour wird zudem beschrieben, wie beispielsweise der Registrierungsvorgang für die Funktionsträger der eigenen Golfanlage abläuft. Diese und weitere Hilfestellungen sind zudem im First-View-Bereich des neuen Portals einfach abzurufen. Wichtig für Funktionsträger Das Serviceportal ist individuell anpassbar für die vielen verschiedenen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Funktionsträger auf Golfanlagen. Generell richten sich die Inhalte an Funktionsträger auf Golfanlagen. Deshalb sieht der registrierte und eingeloggte Funktionsträger deutlich mehr und tiefergehenden Inhalt, als der öffentliche, nicht eingeloggte Nutzer. So sieht beispielsweise der Spielführer die Informationen auf den ersten Blick, die ihn in seiner Aufgabe als Spielführer am ehesten interessieren und ihn bei seiner Tätigkeit unterstützen. Hilfestellungen Auf der Startseite des DGV-Serviceportals sind im Bereich: Quicklinks etliche Hilfestellungen für die Nutzung des Serviceportals hinterlegt. Für Rückfragen kann zusätzlich das Team des DGV-Serviceportals kontaktiert werden. So geht es weiter Mit dem Serviceportal macht der DGV einen großen Schritt in eine immer wichtiger werdende digitale Zukunft. In den nächsten Monaten und Jahre werden weitere Bereiche nach und nach neu entwickelt, wissenswerte Informationen eingestellt und neue Steuerungsfunktionen für den eingeloggten Nutzer eingebaut.  

Europa in Doha knapp geschlagen

News, 11.03.2018 um 08:57 Uhr
Bei der "Sir Michael Bonallack Trophy", dem Kontinental-Wettkampf Europa versus Asia/Pacific gewinnt zum ersten Mal seit 2004 wieder das Team aus Asien und Ozeanien. An einem mehr als spannenden Finaltag zieht der Gastgeber in Katar hauchdünn noch an Europa vorbei und gewinnt mit 16,5:15,5.
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Doha/Katar - Vom 8. bis 10. März wurde der Vergleichswettkampf zwischen Europa und Asien/Pazifik im Doha GC von Katar ausgetragen. Mittendrin: Marc Hammer vom National Team Germany. Der Spieler des GC Mannheim-Viernheim hat selbst eine positive Punkteausbeute zum Ergebnis beigesteuert und holte 2,5 von 4 möglichen Zählern. Dabei harmonierte Hammer sehr gut mit dem Iren Robin Dawson. Den Vierer am ersten Tag gewann das deutsch-irische Duo mit 2&1 gegen Lloyd Go (Philippinen) und Rayhan Thomas (Indien). "Wir haben beide richtig gut gespielt und es hat Spaß gemacht, bei gutem Wetter und besten Bedingungen auf dem Platz Matchplay zu spielen", war Hammer mit seinem Start in dieses internationale Match sehr zufrieden. Am Morgen hatte Marc Hammer noch ausgesetzt, was ihm zupass kam, denn in Doha herrschen schon sehr hohe Temperaturen, was es den Europäern nicht leicht machte, sich zu akklimatisieren. Am zweiten Wettkampftag wurde der Vierball gegen gegen Dong Kim (Südkorea) und Gregory Foo (Singapur) geteilt. Hammer/Dawson starteten sehr überzeugend und gewannen Bahn für Bahn, so dass es früh nach einem klaren Sieg für Blau-Gelb aussah. Wie wichtig es ist, im Matchplay den letzten, entscheidenden Punkt zu machen, erlebten die Europäer in diesem Match. Nicht weniger als sieben Birdies in Serien zauberten die Asiaten auf den perfekt gepflegten Platz des Doha GC und schafften damit auf dem 18. Grün noch den Ausgleich, nachdem Europa schon mit 6auf in Front gelegen hatte, als noch sieben Bahnen zu gehen waren. "Dagegen konnten wir am Ende nicht mehr viel machen. Wir haben das Match nicht verloren, aber unsere Kontrahenten haben sich zurückgekämpft. Das kann mal passieren", war Marc Hammer mit dem Verlauf zwar nicht zufrieden, obwohl er eine gute Leistung abgeliefert hatte. Befreit aufgespielt In der kurzen Mittagspause sammelten sich Hammer/Dawson und gingen befreit in den folgenden Vierer. Hier setzte sich das europäische Duo gegen die Koreaner Ding Kim und Jaemin Han auf dem 18. Grün mit 2auf durch. Zwar hielten die Asiaten ständig Kontakt, aber die Führung lag immer beim Team Europe. "Das war solide und wir haben sehr gut gespielt. Robin und ich haben sehr gut harmoniert", war Marc Hammer zufrieden und freute sich über die Erfahrungen, die er auf diesem Turnier sammeln konnte. "Das macht richtig Spaß, mit den Top-Athleten in einem Team zu spielen, diese gut kennenzulernen und auch deren Spiel mal sehen zu können, wenn man miteinander spielt. Beim sonst üblichen Zählspiel geht das nicht so gut", so der 19-jährige Ötigheimer. Europa führte vor dem Finaltag mit 11:9 - bei noch zwölf ausstehenden Matches am Finaltag eine gute Ausgangsbasis, aber keineswegs eine Vorentscheidung, wie sich zeigen sollte. Am dritten Tag traf Marc Hammer auf den Thailänder Namuangruk Kammalas. "Ich habe heute gut gespielt, nur nicht das Beste auf den Grüns rausgeholt", kommentierte ein etwas enttäuschter Marc Hammer, nachdem er auf dem 18. Grün seinen entscheidenden Putt nicht gelocht hatte und dadurch das Match mit 1down abgeben musste. Nach 14 Bahnen hatte der Spieler aus dem Kader von Bundestrainer Ulli Eckhardt noch 2auf geführt. Dieses Bild war für den spannenden Finaltag typisch, denn am dritten Tag gewann Asia-Pacific fünf der ersten sieben Spiele knapp im Endspurt. Modus Bei der Sir Michael Bonallack-Trophy treten jeweils zwölf Spieler für ihre kontinentale Mannschaft gegeneinander an. An den beiden ersten Wettspieltagen werden morgens ein Vierer und nachmittags ein Vierball gespielt. Am Finaltag fällt in zwölf Einzel-Matchplays die Entscheidung, wer den Titel gewinnt. Parallel wurde zum zweiten Mal die Patsy Hankins Trophy für Mädchen ausgetragen. Die Auswahl Asia/Pacific setzte sich zum zweiten Mal glatt gegen Europa durch und verteidigte mit 23,5:8,5 eindrucksvoll den Titel. Im Team Europe war keine Spielerin aus Deutschland vertreten.      

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