Hochspannung bis Grün 18

News, 13.04.2019 um 16:42 Uhr
Der Finaltag der European Nations Championship verlief für die Athleten des National Team Germany nicht optimal. Bei den Herren wäre der Einzelsieg drin gewesen.
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Sotogrande/Spanien - Vor dem Finaltag hatten die deutschen Teams bei den inoffiziellen Zählspiel-Teameuropameisterschaften noch in allen Wertungen Aussichten auf Podestplätze oder gar den Gesamtsieg. Bei den Herren reichte es in der Teamwertung am Ende für Rang fünf, wobei Jannik de Bruyn bis zum 18. Grün der Finalrunde kräftig um den Einzelsieg mitgespielt hat. Der Gladbacher blieb an diesem denkwürdigen Tag zwar ohne Birdie, hatte es auf der letzten Bahn aber dennoch selbst in der Hand, zumindest ein Stechen zu erzwingen. Sogar der direkte Sieg war noch realistisch möglich. Tom Sloman aus Englnd hatte einen sehr schwierigen Putt aus rund sechs Metern zum Par, während der Spieler des GC Hösel nur noch einen Meterputt zum Birdie hatte. Fortuna war an diesem Tag aber ganz sicher eine Engländerin. Der Brite lochte diesen langen und überaus anspruchsvollen Putt als Rechts-Links-Kombination. Der Bundesadler verpasste es dagegen, zum Birdie zu versenken. Die 75 (+3) des Sportsoldaten reichte nicht, um Tom Sloman von der Spitze zu verdrängen und so stand am Ende der Deutsche auf dem geteilten zweiten Platz. Der Rheinländer war im ersten Moment enttäuscht, analysierte aber schnell auch, dass er Großes geleistet hatte: "In der Finalrunde kein Birdie zu machen, ist einfach zu wenig. An der 18 das Stechen so knapp zu verpassen, tut doppelt weh. Trotzdem kann ich auf eine gute Woche zurückschauen." Bundestrainer rang nach Worten Bundestrainer Ulli Eckhardt war nach dem Showdown auf dem 18. Grün mit dem besseren Ende für den Engländer sichtlich bedient: "So ist Golf. Das tut extrem weg! Wenn man denkt, es könnte gerade gut gehen, kriegt man so einen Dämpfer. Ich bin natürlich mit unserem Abschneiden insgesamt zufrieden. Die Plätze zwei und elf in der Einzelwertung sind für dieses Turnier richtig gut. Die Jungs haben bis zum letzten Loch gekämpft, keiner hat auch nur irgendwo aufgegeben. Jetzt gilt es, herauszustellen, was wir diese Woche gut gemacht haben. Und da gab es vieles, was gut war. Das war ein extrem schwieriges Turnier, die Bedingungen waren von Anfang bis Ende richtig knackig. Den Athleten wurde alles abverlangt, zumal man auf diesem Platz immer wieder Nackenschläge kassiert. Ich kann niemandem einen Vorwurf machen. Alle haben vorbildlich gekämpft." Hirmer mit starker Leistung Michael Hirmer kam bestens in die Finalrunde und lag nach nur sechs Bahnen schon bei drei unter Par. Ein Ansturm auf die vorderen Plätze schien da in greifbarer Nähe. Am Ende der Frontnine musste der Spieler, der bereits seine vierte ENC spielte, dann aber doch ein Bogey notieren. Unbeeindruckt zog Hirmer sein Spiel weiter durch und ging mit zwei weiteren Birdies auf vier unter für den Tag. Den Sprung in die Top Ten verpasste der Spieler des Stuttgarter GC dann aber doch, weil ihm am Ende noch zunächst ein Bogey auf Bahn 16, zu allem Überfluss dann auch noch ein "Double" auf der finalen Bahn unterlief. Die 71 war immerhin der zweitbeste Score des Finaltages. Bunte Karten Für Alexander Herrmann ging es auch am Finaltag nicht weiter nach vorne. Der Bayer, der für den Stuttgarter GC in der KRAMSKI Deutschen Golf Liga presented by Audi antritt, hatte mit drei Bogeys und einem Triplebogey vom Start weg nicht sein Momentum gefunden. Nach weiteren vier Bogeys kam auf Bahn 12 endlich ein Birdie auf die Scorekarte. Am Ende unterschrieb Herrmann eine 83 und belegte im Endklassement Rang 58. Timo Vahlenkamp legte eine solide Frontnine vor, auf der ihm zwar früh zwei Bogeys auf die Karte rutschten, er danach aber mit sicheren Pars wieder ins Spiel fand. Auf Bahn 10 unterlief dem Spieler des Berliner GC Stolper Heide ein Triplebogey. Mit einem Birdie auf Bahn 12 fing sich der Sportsoldat wieder und glich sein Bogey von Bahn 15 mit seinem zweiten Birdies des Tages auf Bahn 17 wieder aus. Die 76 (+4) reichte, um am Ende auf Platz 29 zu landen. Auch Damen ohne Fortune Am Abend des Finaltages mussten sich auch die Damen um Bundestrainer Stephan Morales mit Rang fünf begnügen und Sophia Zeeb war mit einer 78 (+6) in der Einzelwertung auf Rang sechs zurückgefallen. Die Stuttgarterin brachte in der vierten Wettspielrunde zwar ein Birdie unter, musste auf dem extrem selektiven Course des RCG Sotogrande aber sieben Bogeys notieren. "Heute lief es nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich habe eigentlich ganz solide gespielt und auch die Grüns getroffen, aber die Putts liefen nicht. Auch kurze Putts konnte ich nicht lochen. Das macht am Ende dann den Unterschied. Ich bin trotzdem zufrieden, denn es war eine gute Woche, auch wenn noch einiges mehr hätte fallen können. Wir haben alle bis zum Ende gekämpft", war die Schwäbin mit sich und dem Spiel ihres Teams am Abend vor der Siegerehrung im Reinen. Im Endklassement rangiert Sophia Zeeb als beste Deutsche vier Zähler hinter den drei Top-Platzierten Athletinnen. Auch Schmidt in Top Ten Ebenfalls einen Platz in der Top Ten sicherte sich Sarina Schmidt. Die Bayerin kassierte auf Front- und Backnine jeweils vier Bogeys, mischte auf den Bahnen 11 und 12 aber zwei saubere Birdies mit in den Score. Am Ende wurde es so eine 78 (+6). Dies reichte, um Rang neun zu verteidigen. "Mein langes Spiel war okay, aber leider lief es auf den Grüns nicht. Ich habe mich zwischendurch noch gut zurückgekämpft und alles gegeben. Es ist echt schade, dass es am letzten Tag nicht so gut gelaufen ist", war die Spielerin des GC München Valley direkt nach dem letzten Putt einwenig enttäuscht. Miriam Emmert, die das deutsche Team komplettierte, brachte auch am Finaltag einen Score über 80 Schlägen in den altehrwürdige Clubhaus. Der Start war mit einem Birdie auf Bahn 2 noch sehr gut verlaufen, aber ab Bahn 6 kamen dann doch wieder fünf Bogeys, ein Doppel- sowie ein Triplebogey auf die Karte der Falkensteinerin. "Auch wenn meine Ergebnisse nicht so gut waren, war das eine tolle Woche. Es hat richtig viel Spaß gemacht, bei diesen Bedingungen zu spielen. Dadurch konnte ich viel Spielpraxis sammeln und in den Turniermodus reinkommen. Jetzt weiß ich, was ich zu Hause noch trainieren muss, damit die Saison so richtig losgehen kann", war das Nordlicht dankbar, in Sotogrande so viel lernen zu dürfen.   ENDSTAND DAMEN RANG NAME     ENDSTAND 1 Niederlande   +24 5 National Team Germany +36             EINZELWERTUNG       1 Marta Garcia   +13 T6 Sophia Zeeb +17 T9 Sarina Schmidt +19 31 Miriam Emmert +36   ENDSTAND HERREN RANG NAME     ENDSTAND 1 England   +14 5 National Team Germany +31             EINZELWERTUNG       1 Tom Sloman   +6 T2 Jannik de Bruyn +7 T11 Michael Hirmer +10 T29 Timo Vahlenkamp +16 58 Alexander Herrmann +31  

Siegchancen

News, 12.04.2019 um 19:57 Uhr
Bei der European Nations Championship hat der Bundesadler bei Damen und Herren noch Chancen, das Gelbe Jackett abzuräumen.
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Sotogrande/Spanien - Jannik de Bruyn hatte nach der zweiten Runde angekündigt, seine Chancen bei der European Nations Championship besser nutzen zu wollen. Gesagt, getan: der 19-Jährige, der beim GC Schloss Myllendonk mit dem Golfsport begonnen hatte, spielte auf dem überaus anspruchsvollen Platz des RCG Sotogrande eine fast perfekte Runde. Die Scorekarte zeigte lange Zeit außer Birdies nur Pars. Erst auf Bahn 17 rutschte doch noch ein Bogey auf die Karte des Sportsoldaten, der nach einer starken 70 (-2) bei gesamt vier Schlägen über Par vor der Finalrunde noch Aussichten hat, ins Gelbe Jackett des Siegers schlüpfen zu dürfen. Der Engländer Tom Sloman liegt mit drei Zählern weniger in Front. "Ich bin sehr ordentlich in die Runde gekommen und hatte die ganze Zeit das Gefühl, die richtigen Entscheidungen zu treffen und gute Schläge zu machen. Am Ende war es schwierig, den Wind richtig einzuschätzen, weil der zwischenzeitlich gedreht hatte. Morgen möchte ich an das Ballstriking der letzten Tage anknüpfen und frei aufspielen", geht der Spieler des GC Hösel konzentriert, aber locker in einen Finaltag, an dem er sich einen der prestigeträchtigsten Titel im europäischen Golfsport überhaupt holen könnte. Team auf Rang fünf Michael Hirmer vom Stuttgarter GC brachte am dritten Wettkampftag dieser großen Meisterschaft zwei Birdies unter, musste aber auch fünf Bogeys hinnehmen. Der 22-Jährige tritt nach dieser 75 (+3) im Einzelklassement auf der Stelle, leistete aber seinen Beitrag dazu, dass der Bundesadler vor der finalen Runde auf Rang fünf noch gute Aussichten hat, in die Medaillenränge vorzustoßen. "Ich habe sehr gut gespielt, aber wie in den letzten Wochen es nicht geschafft, einen guten Score auf die Karte zu bringen. Die fehlende Konstanz beim Putten macht mir im Moment einwenig zu schaffen. Aber auch das wird wieder. Ich freue mich für Jannik und das Team", geht auch Michael Hirmer positiv in den Finaltag. Timo Vahlenkamp hat am dritten Tag seinen bislang besten Score abgeliefert. Der Spieler des Berliner GC Stolper Heide, der oft ein Garant für nahezu farbenfreie Scorekarten ist, ging die 18 Bahnen mit 15 Pars, zwei Bogeys und einem Birdie. Mit dieser 73 (+1) macht der Westfale, der beim GC Teutoburger Wald seine ersten Golfschwünge gemachte hatte, einen Sprung in die Top 30. Alexander Herrmann vom Stuttgarter GC schaffte es am dritten Tag, die ersten Birdies zu notieren. Da dem 23-Jährigen nach zwei Birdies in Serie aber direkt ein Triplebogey und zum Ende der Frontnine noch ein "Double" auf die Karte rutschten, wurde es am Ende eine 78 (+6). Bundestrainer zufrieden In der Teamwertung liegt der Bundesadler vor der Finalrunde noch in Reichweite der Medaillenränge. "Heute war es für die Jungs angenehmer, hier zu spielen. Es war immer noch sehr anspruchsvoll, aber nicht mehr so wild wie an den beiden Tagen zuvor. Die Jungs haben das heute deutlich besser gemacht. Auch wenn nicht alle mit ihren Ergebnissen zufrieden sein werden, haben sie viel gelernt. Und darum geht es ja vor allem. Wir haben heute ein ordentliches Teamergebnis reingebracht und Jannik de Bruyn spielt morgen um den Sieg mit. Jeder Tag ist hier eine großartige Herausforderung - und die nehmen wir morgen gerne an", blickt Bundestrainer Ulli Eckhardt positiv gestimmt zurück und voraus. Zweitbester Tagesscore der Damen Mit dem zweitbesten Tagesscore aller Mannschaften haben sich die Damen um Bundestrainer Stephan Morales für die Finalrunde auf dem geteilten dritten Platz sehr gut in Stellung gebracht. England auf Platz zwei hat nur zwei Zähler weniger in der Wertung. Um die führenden Franzosen noch abzufangen, müsste der Bundesadler am Finaltag einen absoluten Sahnetag erwischen, denn die Equipe Tricolore hat sechs Schläge Vorsprung. Arbeit zahlt sich aus Beste Deutsche mit einer ganz starken 73 (+1) war an diesem Tag Sarina Schmidt. Die Athletin vom Bundesliga-Aufsteiger GC München Valley lieferte eine fehlerfreie Frontnine ab, kassierte zwischen Bahn 12 und 16 drei Bogeys, zeigte dann aber eine Klassereaktion und stellte mit einem Birdie auf Bahn 17 unter Beweis, dass sie gut in Form ist. "Meine Runde war konstant und solide. Was wir uns in den letzten Tagen mit der Unterstützung von Christian Marquardt beim Putten, Shirin Hornecker im mentalen Bereich und natürlich von Stephan Morales bei Taktik und Schwung erarbeitet haben, ist heute gefühlt zum ersten Mal alles zusammengelaufen", strahlte Sarina Schmidt am Abend nach dem letzten Putt. Mit diesem guten Ergebnis klettert die Nationalspielerin in die Top Ten. Medaillenaussichten Noch weiter vorne im Klassement steht Sophia Zeeb. Die 22-Jährige, die im GC Bad Liebenzell ihre ersten Schritte auf einem Golfplatz gemacht hat, startete mit einem Birdie auf Bahn 2 gut in den Tag, musste auf Bahn 4 allerdings ein "Triple" notieren. Mit einer 76 (+3) festigte die Stuttgarterin ihren vierten Platz und hat auf die Führende nur drei Schläge Rückstand. "Ich bin sehr zufrieden, denn trotz des Triplebogeys konnte ich meinen Score gut zusammenhalten. Zum Ende hin wurde es schwerer, denn der Wind wurde stärker und kam aus einer anderen Richtung als an den letzten Tagen. Ich bin in einer guten Position und freue ich auf die Finalrunde", geht Sophia Zeeb sehr motiviert in die letzte Runde dieser inoffiziellen Zählspiel-Teameuropameisterschaften. Sehr bunt Eine außergewöhnliche Scorekarte unterschrieb Miriam Emmert. Von Eagle bis Triplebogey sind alle Zahlen vertreten und so war bei der Falkensteinerin neben Schatten auch viel Licht zu sehen, auch wenn es unter dem Strich zum zweiten Mal eine 82 (+10) wurde. Startzeiten Finalrunde Miriam Emmert 8.50h Sarina Schmidt 9.50h Sophia Zeeb 10.00h Alexander Herrmann 11.30h Timo Vahlenkamp 12.50h Michael Hirmer 13.00h Jannik de Bruyn 14.20h

Birdiebook und Taktik

News, 11.04.2019 um 21:15 Uhr
An Tag zwei der European Nations Championship in Sotogrande bekommt das Birdiebook eine besondere Bedeutung.
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Sotogrande/Spanien - Bergfest bei den inoffiziellen Zählspiel-Teameuropameisterschaften. Der Wind zeigte sich zwar etwas gnädiger, aber dafür hatte die Spielleitung Fahnenpositionen ausgesucht, die mitunter das Höchstmaß an Anforderungen an die Athleten stellten. An diesem Tag war es von enormer Bedeutung, die Bahnen taktisch klug einzuteilen, um ein brauchbares Anspiel der schneller und härter gewordenen Grüns zu ermöglichen. Dass schon kleinste Fehleinschätzungen der Bedingungen oder eine einzelne Windböe mitunter richtig teuer wurden, ist daher fester Bestandteil dieses Turnier auf höchstem Niveau. Deutsche Damen zeitweise vorneweg Erneut waren es die Damen, die vor den Herren auf den traditionsreichen Platz des Real Club de Golf Sotogrande gingen. Das deutsche Team um Bundestrainer Stephan Morales fiel am Ende um zwei Plätze zurück und geht von Rang fünf in die dritte von vier Wettkampfrunden. Zwischenzeitlich zeigte das Livescoring aber sowohl in der Teamwertung, wie auch in der Einzelwertung ganz vorne den Bundesadler auf Schwarz-Rot-Gold. Beste Deutsche an diesem harten Tag war erneut Sophia Zeeb. Die Schwäbin, die beim Stuttgarter GC Solitde ihre sportliche Heimat hat, begann solide und brachte nach zunächst sechs Pars zwei Birdies in Folge unter. Auf den letzten zehn Bahnen sammelten sich dann aber doch noch vier Bogeys und ein Doppelbogey, so dass Zeeb eine 76 (+4) unterschrieb. In der Einzelwertung ging es zwar einen Rang nach hinten, aber auf Rang vier liegend sind es für die deutsche Nationalspielerin nur zwei Zähler Rückstand auf die in Führung liegende Französin Mathilde Claisse. Sarina Schmidt reichte ihre zweite 78 (+6) in Folge ein. An diesem Tag blieb die Athletin des GC München Valley ohne Birdie und musste sich berappeln, nachdem sie nach fünf gespielten Bahnen schon vier über Par lag. Auf der Backnine lief es besser und Schmidt kassierte nur noch zwei Bogeys. Mit gesamt +12 rangiert die Bayerin auf Platz 13. Miriam Emmert zeigte an diesem zweiten Tag, wozu sie in der Lage ist, auch wenn sie sich gegenüber der ersten Runde am Ende um nur drei Schläge verbessern konnte. Die Falkensteinerin spielte eine kuriose Runde mit zwei komplett unterschiedlichen Hälften. Auf der Frontnine lief es richtig gut und die weiße Weste wurde mit einem Birdie garniert. Da sah es noch so aus, als wenn das Nordlicht sehr viele Plätze in der Einzelwertung würde gutmachen können. Die Backnine begann mit einem Bogey und es folgten noch zwei Doppelbogeys sowie ein "Triple". Nachdem Emmert frisch ihr Abitur abgelegt hat, merkt man ihr die noch fehlende Spielpraxis zwar an, sieht aber auch überaus positive Ansätze. Mit 79 (+7) Schlägen bleibt die Spielerin des Hamburger GC im Einzelklassement nach zwei Runden auf Platz 25. Morales sieht viel Gutes Damen-Bundestrainer Stephan Morales war angesichts des Zustandekommens der Ergebnisse mit seinen Schützlingen nicht unzufrieden: "Ich kann niemandem einen Vorwurf machen. Wir sind auf einem richtig guten Weg, machen aber halt manchmal noch Fehler bei der Einschätzung des Winds oder des Spinnverhaltens der Bälle auf solchen Grüns. Auf diesem Platz muss man 18 Bahnen voll konzentriert bleiben und darf den emotionalen Level nie sinken lassen. Es fehlen uns nur Kleinigkeiten, damit wir ganz vorne stehen, aber es ist in beiden Wertung noch alles für uns drin!" Perfekter Start von de Bruyn Bei den Herren legte Jannik de Bruyn einen perfekten Start hin. Nach sieben Bahnen war die Scorekarte blütenweiß und das Birdie auf Bahn 2 verhalf dem Spieler des GC Hösel zum zwischenzeitlichen Sprung auf Rang zwei in der Einzelwertung. Auf der Backnine kam dann kein weiteres Birdie dazu. Stattdessen notierte der Sportsoldat an drei Bahnen einen Score über Par und kam am Ende erneut mit einer 75 (+3) ins Clubhaus. In der Einzelwertung schafft Jannik de Bruyn es damit in die Top Ten. "Der Score spiegelt leider nicht meine eigentliche Leistung wider. Ich bin heute etwas enttäuscht, denn das Ergebnis hätte um drei oder sogar vier Schläge besser ausfallen müssen. Für die beiden letzten Runden nehme ich mir vor, meine Chancen zu nutzen", legte Jannik de Bruyn den Schalter nach der Runde  gleich wieder auf Angriff um. Bunte Frontnine Die Frontnine wurde bei Michael Hirmer richtig bunt. Der Bayer, der für den Stuttgarter GC spielt, brachte auf Bahn 6 ein Birdie unter, musste aber auch zwei Bogeys, einen Doppelbogey und auf Bahn 9 sogar einen Triplebogey hinnehmen. Stark, wie der erfahrene Spieler danach seine Nerven in den Griff bekam und eine saubere Backnine hinlegte, wo er den vielen Pars auch ein Birdie auf Bahn 14 untermischte. Zwei Bogeys auf den beiden abschließenden Bahnen brachten Hirmer auf 79 (+7) Schläge. Timo Vahlenkamp legte auf Bahn 3 ein Birdie vor, kassierte aber postwendend ein Doppelbogey. Nach vier weiteren Bogeys unterschrieb der Sportsoldat eine 77 (+5) und tritt in der Einzelwertung auf der Stelle. Alexander Herrmann vom Stuttgarter GC sammelte auf der Frontnine vier Bogeys, spielte anschließend sehr sicher und musste erst auf der 18 erneut einen Bogey hinnehmen. Wertvoll Bundestrainer Ulli Eckhardt konstatierte am Abend: "Das war heute wirklich schwer. Um hier zu scoren, musste man das allerbeste Golf spielen. Das haben wir teilweise gut, teilweise auch nicht so gut gemacht. Die Jungs haben wieder viel gelernt. Ich finde es daher nicht dramatisch, dass wir ein paar Plätze verloren haben. Mir geht es hier darum, dass die Athleten sehen, was man braucht, um vorne mitzuspielen. Hier bekommst Du genau das jeden Tag auf den Teller gelegt, was man können muss. Deshalb ist es so wertvoll, hier zu spielen und ich freue mich auf die beiden kommenden Tage." Startzeiten Runde 3 Miriam Emmert 8.50h Sarina Schmidt 9.20h Sophia Zeeb 10.00h Alexander Herrmann 11.40h Timo Vahlenkamp 12.20h Michael Hirmer 13.00h Jannik de Bruyn 13.30h  

Achtungserfolg für de Bruyn

News, 10.04.2019 um 16:32 Uhr
Jannik de Bruyn gewinnt vor der ersten Runde der European Nations Championship den Longest Drive Wettbewerb. Der Auftakt im spanischen Sotogrande ist aus deutscher Sicht überwiegend positiv verlaufen.
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Sotogrande/Spanien - Bei der inoffizielle Zählspiel-Teameuropameisterschaft hat der Bundesadler einen guten Start erwischt. Jannik de Bruyn holte sich mit 279 Metern in den Wind den separat ausgespielten Sonderpreis für den Longest Drive. Traditionell gehen zum Auftakt zunächst die Damen in ihren ersten Wettkampftag. Die Mannschaft um Damen-Bundestrainer Stephan Morales liegt nach der ersten Hürde auf Rang drei und hat mit gesamt neun Schlägen über Par nur drei Zähler Rückstand auf die führenden Niederländerinnen. Beste Deutsche war Sophia Zeeb, die mit einer 75 (+3) in das blütenweiße Clubhaus des altehrwürdigen RCG Sotogrande kam. Die Spielerin des Stuttgarter GC Solitude musste einen Doppelbogey hinnehmen, brachte aber auch drei Birdies unter. In der Einzelwertung rangiert die Schwäbin zwei Schläge hinter der Spitze auf Rang drei. "Das war heute ein guter Start und eine gute Grundlage für die nächsten Tage. Wir haben wieder viel gelernt. Auf der Frontnine habe ich ein paar taktische Fehler gemacht, auf der Backnine wurde das besser. Ich versuche morgen, mit einem besseren Plan den Platz zu gehen. Meine Schläge und auch das Putten waren heute gut, deswegen bin ich für den Tag zufrieden", analysierte Sophia Zeeb ihr Ergebnis. Auch Sarina Schmidt hat zum Auftakt einen Platz in der Top Ten für sich erkämpft. Die Bayerin vom Bundesliga-Aufsteiger GC München Valley musste auch einen "Double" notieren, war mit einem Birdie auf Bahn 2 aber gut gestartet und konnte auch auf Bahn 14 einen Score unter Par notieren. "Meine Leistung insgesamt war richtig gut, ich habe nur leider nichts gelocht", war die Nationalspielerin mit ihrem Spiel von Tee bis zum Grün vollauf zufrieden, sah aber noch Potenzial für einen tieferen Score als die 78 (+6). Zwei Birdies brachte auch Miriam Emmert unter, machte ihre Scorekarte aber relativ bunt, zumal sie mit vier Bogeys in Serie gestartet war. Mit 82 (+10) Schlägen liegt die amtierende Deutsche Mannschaftsmeisterin vom Hamburger GC zunächst auf Rang 25 in der Einzelwertung. Heftiger Wind Auf einem so selektiven Platz spielen zu müssen, wenn der Wind vom Mittelmeer kräftig bläst, ist eine echte Herausforderung für alle Athleten. Zwar war der Wind am Vormittag besonders heftig, aber auch die Spieler mit späteren Startzeiten hatten ihre liebe Mühe, den Naturelementen zu trotzen. Die Herren um Bundestrainer Ulli Eckhardt rangieren am Abend des ersten Tages auf Platz vier, haben mit zehn Schlägen über Par in der Wertung aber nur wenig Rückstand auf die führenden Teams und liegen mit den Engländern sogar gleichauf. Am besten kam Michael Hirmer aus deutscher Sicht über die 18 Bahnen. Der Bayer, der in der KRAMSKI Deutschen Golf Liga presented by Audi für den Stuttgarter GC Solitude antritt, hatte eine der letzten Startzeiten und konnte so neben der größten Routine auch den Vorteil nutzen, dass der Wind einwenig gnädiger war. Nach Bogeys auf den Bahnen 9 und 12 setzte Hirmer ein Ausrufezeichen und glich mit zwei Birdies seinen Score wieder aus. Auf der letzten Bahn kam dann zwar noch ein Bogey auf die Scorekarte, aber Bundestrainer Ulli Eckhardt zollte seinem Schützling großen Respekt: "Michi hat hinten heraus eine tolle Runde gespielt!" Bei seiner vierten ENC hat sich Michael Hirmer fest vorgenommen, vorne mitzumischen. "Hier ist es besonders wichtig, die Grüns an der richtigen Stelle zu treffen und gut zu putten. Darauf habe ich mich besonders gut vorbereitet und freue mich auf die weiteren Tage", kann der ENC-Senior wertvolle Erfahrungen einbringen. Achterbahn Jannik de Bruyn erlebte eine wahre Achterbahn der Gefühle. Nach einem Bogey-Birdie-Start musste der Spieler des GC Hösel damit fertig werden, dass ihm auf Bahn 7 ein Triplebogey auf die Karte rutschte. Zuvor durfte sich der Longhitter über sein zweites Birdie freuen. Auf der Backnine drohte der Score zu kippen, als der Rheinländer drei Bogeys in Serie kassierte. Aber Jannik de Bruyn schaffte es, den Schalter noch einmal umzulegen und drückte seinen Score sofort mit zwei Birdies auf am Ende gesamt drei über Par. "Ich hatte das Gefühl, wenig falsch gemacht zu haben, aber jeder kleinste Fehler wird hier sofort bestraft. Mit meiner 75 bin ich zufrieden. Dass heute durchaus noch mehr möglich war, gibt mir ein gutes Gefühl für die nächsten Runden", ordnete der Sportsoldat aus Mönchengladbach seine Leistung realistisch ein. Von Platz elf geht de Bruyn in den zweiten Tag. Vahlenkamp mit frühem Birdie Timo Vahlenkamp steuerte den dritten Score bei, der in die Wertung kam. Der Sportsoldat, der im GC Teutoburger Wald das Golfspiel erlernt hat, nun aber schon einige Jahre in der Talentschmiede von Gregor Tilch im Berliner GC Stolper Heide seine sportliche Heimat hat, lag nach einem früher Birdie auf Bahn zwei zunächst unter Par, konnte danach aber keine weitere rote Zahl mehr unterbringen. Fünf Bogeys und ein Doppelbogey brachten den Score auf gesamt sechs über Par. Etwas Lehrgeld zahlen musste der Neuling auf dem Platz des RCG Sotogrande. Alexander Herrmann, der als erster Spieler mit dem Bundesadler auf dem Shirt mit dem heftigsten Wind konfrontiert wurde, konnte auf keiner Bahn ein Birdie unterbringen, musste aber auf einigen Bahnen den teils erst auf den zweiten Blick ersichtlichen Tücken Tribut zollen. Am Ende wurde es für den Youngster des Stuttgarter GC Solitude eine 81 (+9). Lob vom Bundestrainer "Heute waren wirklich sehr, sehr anspruchsvolle Bedingungen. Kleinste Fehler werden hier sehr stark bestraft, daher bin ich mit diesem ersten Tag echt zufrieden. Jannik de Bruyn und Timo Vahlenkamp haben ihre Scores sehr gut zusammengehalten. Ich freue mich auf morgen. Der Platz ist jedes Jahr wieder eine Reality-Check für alle Spieler. Man sieht, wo man steht und in welchen Bereichen man noch besser werden muss, wenn man ganz nach oben will. Der Platz ist fordernd und macht wahnsinnig viel Spaß. Deshalb ist die ENC eines meiner Lieblingsturniere", strahlte Ulli Eckhardt am Abend nach der Auftaktrunde und war mit seinem Team insgesamt mehr als zufrieden. Startzeiten Runde 2 Sarina Schmidt 9.30h Sophia Zeeb 9.40h Miriam Emmert 9.50h Michael Hirmer 11.20h Jannik de Bruyn 13.10h Timo Vahlenkamp 13.20h Alexander Herrmann 14.20h

European Nations Championship 2019

News, 09.04.2019 um 11:09 Uhr
Die Vorbereitungen auf den Auftakt der inoffiziellen Zählspiel-Teameuropameisterschaften laufen auf Hochtouren.
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Sotogrande/Spanien - Wenn so große Namen wie Sergio Garcia oder Rory McIlroy in der Siegerliste eines Turniers stehen, darf man davon ausgehen, dass dieses Turnier über großes Prestige und viel Tradition verfügt. Vom 10. bis 13. April findet die European Nations Championship (ENC) statt. Diese inoffizielle Zählspiel-Teameuropameisterschaft ist der ganz große Frühjahrshöhepunkt im europäischen Turnierkalender. Früher wurde das Turnier unter dem Namen Sherry-Cup ausgetragen. Von je her war der Austragungsort bis auf ganz wenige Ausnahmen der beeindruckende und sehr selektive Platz des Real Club de Golf Sotogrande. Lieblingsturnier Nicht wenige Athleten und Trainer, die im internationalen Golf unterwegs sind, bezeichnen die ENC als ihr Lieblingsturnier. Die Athleten aus 16 Nationen werden auf einem phantastischen Platz voll gefordert werden. Der 1964 von Robert Trent Jones designten Platz des RCG Sotogrande wurde in den Jahren 2015 und 2016 grundlegend renoviert und technisch auf den neusten Stand gebracht. Mit Par 72 hat es dieser Platz an vielen Stellen nicht nur wegen seiner altehrwürdigen Korkeichen in sich. Relativ kleine und sehr schnelle Grüns erfordern mit deutlicher Struktur taktisch kluges Spiel. Wasser kommt an einigen Bahnen ins Spiel. Wenn im Frühjahr an der Mittelmeerküste im Süden Spaniens der Wind kräftig weht, mutieren manche der Bahnen zu echten Monstern. Die Herren spielen 6.492 Meter, während die Damen 5.382 Meter zu gehen haben. Starkes Feld Bei den Herren treten 15 Nationen an. Bei den Damen streiten sich zehn Nationen um den Sieg. Es werden jeweils vier Zählspielrunden ausgetragen. Von den vier Ergebnissen bei den Herren kommen drei in die Wertung, bei den Damen sind es zwei von drei. Die Einzelsieger dürfen nach dem Turnier ins "Gelbe Jackett" schlüpfen und die Liste klangvoller Namen von Tourspielern, die dies in der Vergangenheit getan haben, ist lang. Die Atmosphäre bei diesem Turnier, bei dem Damen und Herren auf einem Platz antreten, ist stets ganz besonders. Die Gastfreundschaft der zwar traditionsbewussten, aber eben auch sehr sportlich ausgerichteten Gastgeber in Sotogrande ist legendär. Bundesadler Schwarz-Rot-Gold wird bei den Herren von ENC-Rookie Alexander Herrmann und Michael Hirmer (beide Stuttgarter GC), Jannik de Bruyn (GC Hösel) und Timo Vahlenkamp (Berliner GC Stolper Heide) vertreten. Der Wahl-Berliner hatte schon 2017 den Bundesadler in Sotogrande vertreten. Michael Hirmer war schon mehrfach dabei. Für Jannik de Bruyn ist es nach 2018 die zweite Teilnahme: "Der Platz ist immer wieder traumhaft und sehr anspruchsvoll, zu spielen. Ich genieße es, hier zu spielen. Ich freue mich auf diese Woche, es ist eine meiner Lieblingswochen im Jahr. Meine Ziele sind, so weit wie möglich vorne zu landen, wobei die Teamwertung wichtiger ist als das Einzelklassement." Bundestrainer Uli Eckhardt hat also eine gute Mischung an den Start gebracht und darf zuversichtlich auf die Wettkampftage blicken. Alte Bekannte in Schwarz-Rot-Gold Bei den Damen hat Sarina Schmidt (GC München-Valley) schon Erfahrung in den beiden Vorjahren bei diesem Turnier gesammelt. "Ich kenne mich daher hier schon ein wenig auf dem Platz aus. Es macht echt Spaß, hier zu spielen. Mein Ziel mit dem Team ist auf alle Fälle ein Treppenplatz, wir werden für Gold spielen", geht die Bayerin sehr optimistisch in das große Turnier. Für Miriam Emmert (Hamburger GC) ist es die zweiten Teilnahme. "Dies ist mein erstes Zählspielturnier in diesem Jahr, daher muss ich mich noch etwas in mein Spiel hereinfinden, aber ich möchte so gut es geht für das Team und auch für die Einzelwertung performen. Der Platz ist in einem super Zustand und auch die Grüns sind sehr gut", ist Miriam Emmert bestens aufgelegt. Sophia Zeeb vom Stuttgarter GC Solitude komplettiert das starke Team um Bundestrainer Stephan Morales. Erstmals werden die Damen des National Team Germany mental von Shirin Hornecker betreut. Dank breiter Ausbildung und viel Erfahrung auf den Feldern der Sportpsychologie und des Mentalcoachings ist die "Neue" im Team bestes vorbereitet. Von 1990 bis 1994 hatte Shirin Hornecker selbst in den deutschen Kadern Leistungsgolf gespielt, ehe sie im US-Collegegolf weitere Erfahrungen sammelte. Seit 2006 ist die ehemalige Top-Amateurin als Mental-Coach und Non-Playing-Captain beim Nationalteam Österreichs engagiert. Startzeiten Runde 1 Miriam Emmert 8.50h Sophia Zeeb 9.00h Sarina Schmidt 9.10h Alexander Herrmann 10.40h Timo Vahlenkamp 11.40h Jannik de Bruyn 11.50h Michael Hirmer 13.40h  

Der Große Preis des DGV - Preis April&Gewinner März

News, 02.04.2019 um 15:30 Uhr
5 x 1 Jahresbezug von WELT AM SONNTAG! In diesem Monat können sich gleich fünf Teilnehmer des DGV-Gewinnspiels "Der Große Preis des DGV" auf einen attraktiven Preis freuen.
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Der DGV-Premium-Sponsor DIE WELT stellt im Monat April 5 x 1 Jahresbezug von der WELT AM SONNTAG als Preis zur Verfügung. Entdecken Sie Deutschlands Marktführer bei den Qualitäts-Sonntagszeitungen und erhalten Sie 12 Monate WELT AM SONNTAG frei Haus! Der Bezug endet automatisch. Die Axel Springer SE ist eine der größten Verlagsgruppen Europas und Herausgeber der Zeitungen DIE WELT und WELT AM SONNTAG. Durch die Medienkooperation mit dem Deutschen Golf Verband (DGV) möchte das in Berlin ansässige Unternehmen seine Bekanntschaft in der Zielgruppe der Golfspieler und -clubs erweitern. Die deutsche überregionale Tageszeitung DIE WELT und DIE WELT AM SONNTAG ist offizieller Premium-Sponsor des DGV. Seit 1946 erscheint DIE WELT und fasst die wichtigsten Themen aus Politik, Wirtschaft, Immobilien, Freizeit und Sport zusammen. Mehrfach ist sie dem European Newspaper Award ausgezeichnet und zählt zu den führenden Zeitungen Europas. Wöchentlich erscheinend bittet die WELT AM SONNTAG den perfekten Themenmix für alle, die das Leben lieben und unsere Welt begreifen wollen. Zu den Themen Politik, Wirtschaft, Finanzen&Immobilien, Stil&Reise, Sport&Motor, Kultur, Wissen, Panorama und einem ausführlichen Titelthema bieten die Autoren starke wie intelligente Texte und Interviews. Für ihr modernes Design wurde die WELT AM SONNTAG mehrfach international ausgezeichnet. Gewinner Monatspreis März Im Rahmen des DGV-Gewinnspiel 2019 "Der Große Preis des DGV" steht der Gewinner für den Monatspreis März fest. Der Gewinner kann sich über drei Startplätze für das ProAm der ProGolfTour in Glashofen (1. Juni 2019) freuen. Herzlichen Glückwünsch! Wir wünschen schon heute schönes Spiel! Mitmachen lohnt sich - Folgende Preise gibt es zu gewinnen: Unter allen Teilnehmern wird am Ende ein Jahrespreis ausgelost. Und so einfach geht es: unter www.golf.de/dgv-gewinnspiel müssen Sie lediglich eine Gewinnspielfrage, die jeden Monat an den Preis bzw. Gewinnspielpartner angepasst ist, beantworten und schon sind Sie im Rennen um die begehrten Preise. Der Lösungstipp am Ende der Frage hilft Ihnen weiter, falls Sie sich bei einer Frage nicht sicher sein sollten. Also, worauf warten Sie noch? Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall. Folgende Preise gibt es zu gewinnen: April 2019: 5 x 1 Jahresbezug von WELT AM SONNTAG (Bezug endet automatisch), frei Haus Mai 2019: Meet&Greet für zwei Personen mit dem Junior Team Germany inkl. Golfrunde präsentiert von der DekaBank Juni 2019: tbd. Juli 2019: Liberty Standbag und Handschuhe von PearlGolf August 2019: 500 €-Gutschein auf das gesamte Luxusuhren-Sortiment auf CHRONEXT.de September 2019: Abacus Troon Hybrid Jacke ½ Zip Oktober 2019: DekaBank Golf Bag mit Unterschriften vom Junior Team Germany Zum Gewinnspiel: www.golf.de/publish/golfeinstieg/dgv-gewinnspiel Die Teilnahmebedingungen zum Gewinnspiel finden Sie hier.

Großer Erfolg für Deutsches Team bei den Special Olympics in Abu Dhabi

News, 29.03.2019 um 13:22 Uhr
Alexandra Reck gewinnt die Silbermedaille.
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Was für eine tolle Leistung des Deutschen Teams bei den Special Olympics: Die 17-jährige Alexandra Reck, Schülerin der Betheler Mamre-Patmos-Förderschule hat die Silbermedaille in ihrer Sportart gewonnen. Die Weltspiele für Sportler mit geistiger Behinderung fanden dieses Jahr in den Vereinigten Arabischen Emiraten statt; insgesamt nahmen Athleten aus 170 Ländern teil. Für das Team Special Olympics Deutschland traten Paul Kögler, Petra Pithan, Alexandra Reck und Christophe Schuler an den Abschlag. Begleitet wurden die Sportler von ihren Coaches Bradley Kerr und Helga Kögler. Weitere Infos und tolle Bilder des Turniers finden sich in den weiterführenden Links.  

Internationale Wettspiele 2019

News, 26.03.2019 um 14:24 Uhr
Hier finden Sie Informationen zu internationalen Wettspielen für Golferinnen und Golfer mit Behinderungen in der Saison 2019.
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Die Termine, Austragungsorte und Teilnahmebedingungen zu den Wettspielen werden in gesonderten Ausschreibungen durch die internationalen Verbände veröffentlicht. Derzeit liegen Ausschreibungen für folgende internationale Wettspiele vor: Czech Disabled Golf Masters 2019 vom 28. bis 30. Juni 2019 Turnierinformation und Entry Form

Erstmals EM der Jungseniorinnen

News, 25.03.2019 um 14:16 Uhr
Das EGA Championship Committee hat bekannt gegeben, dass es 2019 erstmals eine Europameisterschaft der Jungseniorinnen geben wird.
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Erstmaliger Austragungsort wird zwischen dem 6. und 8. Juni 2019 der St. Laurence Golf Club in Finnland sein. Das Feld ist auf 54 Teilnehmer begrenzt, wobei nach dem Cut nach 2 Runden die 33 besten Spieler den Titel unter sich ausspielen. Die Anmeldung erfolgt über die www.ega-golf.ch

Kirner in Spanien auf Rang fünf

News, 02.03.2019 um 23:44 Uhr
Paula Kirner vom Kiawah GC Riedstadt verpasst bei den Internationalen Spanischen Amateurmeisterschaften den Einzug ins Halbfinale erst im Stechen auf dem zweiten Extraloch.
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Sevilla/Spanien - Bei der Copa la Reina, einem der ganz großen Turniere im europäischen Turnierkalender, hat Paula Kirner mit einer überzeugenden Leistung den fünften Platz erreicht. Nachdem die Hessin im Achtelfinale nach 15 Bahnen mit 3down fast schon ausgeschieden war und dann zehn Bahnen am Stück jeweils die Nerven behalten hat, als sie ständig den vollen Druck auf den Schultern hatte, mit nur einem Fehler auszuscheiden, am Ende aber auf dem siebten Extraloch noch jubeln durfte, kam es auch im Viertelfinale wieder zu einem Krimi. Drei Birdies gegen sich Benedetta Moresco hatte in diesem Viertelfinale einen Auftakt nach Maß. Mit drei Birdies nach nur vier gespielten Bahnen lag die Italienerin schon mit 3auf in Front und konnte diese Führung bis zur 16. Bahn behaupten. Paula Kirner spielte auch am vierten Wettkampftag in Sevilla großartiges Golf - allerdings nur bis rund eineinhalb Meter vor dem Loch. Der Putter sorgte für Froststellen auf den Grüns, denn auch beste Birdiechancen der Deutschen Nationalspielerin wollten nicht fallen. Die sprichwörtlichen Ehrenrunden um 360 Grad auf der Lochkante konnte man an diesem Tag gleich mehrfach sehen. So ging es wieder mit einem klaren Vorteil für die Kontrahentin dormi auf das 16. Tee. Geschichte wiederholt sich Paula Kirner gelang ein weiteres Mal das Kunststück, doch noch den Ausgleich zu erzielen, so dass auch dieses hochklassige Viertelfinale ins Stechen ging. Das glücklichere Ende hatte in diesem deutsch-italienischen Duelle dann allerdings Benedetta Moresco. Mit einem blitzsauberen Birdie auf dem zweiten Extraloch konnte die Südeuropäerin den Einzug ins Halbfinale feiern. Positives Fazit Paula Kirner war dennoch nicht enttäuscht. "Ich habe echt gutes Golf gespielt, habe richtig gute Ballkontakte gehabt und viele Bälle echt nah an die Fahne genagelt. Leider habe ich aber nichts gelocht. Benedetta hat auch richtig gut gespielt und am Ende auch verdient gewonnen. Das ist zwar schade, aber es war für mich insgesamt ein mega Turnier. Ich bin zufrieden, auch wenn ich mit den Grüns nicht so gut zurecht gekommen bin, wie ich es mir gewünscht hätte. Das Stechen im Achtelfinale war eine echt krasse Erfahrung", fiel das Fazit der zweifachen Deutschen Lochspielmeisterin insgesamt sehr positiv aus. Platzierungen Das Endergebnis der Deutschen zeichnet zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison starkes Bild. T5: Paula Kirner T9: Sophia Zeeb T17: Sarina Schmidt T35: Hannah Karg T68: Anna Lina Otten  

Kirner steht im Viertelfinale

News, 01.03.2019 um 23:12 Uhr
Bei den Internationalen Spanischen Amateurmeisterschaften besteht Paula Kirner eine echte Nervenprobe und steigt mit einem Sieg auf dem siebten Extraloch ins Viertelfinale auf.
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Sevilla/Spanien - Drei Deutsche hatten sich für die Matchplays der Copa La Reina qualifiziert, ein Bundesadler flog nach famosem Kampf auf Biegen und Brechen weiter hoch in das Viertelfinale. Paula Kirner vom Kiawah GC Riedstadt hat erneut ihre außergewöhnlichen Matchplay-Qualitäten unter Beweis gestellt. Die Deutsche Lochspielmeisterin von 2017 und 2018 ließ am Vormittag der Schwedin Maja Stark nicht den Hauch einer Chance und siegte im Schnelldurchgang mit 5&3. "Das muss man erstmal machen", war Esther Poburski, die Co-Trainerin der Mädchen im Junior Team Germany mehr als beeindruckt von der Leistung ihres Schützlings. Am Nachmittag lief es gegen Gala Dumez zunächst nicht so gut. Die Französin ging vom Start weg in Front und hatte im gesamten Verlauf des Matches die Nase vor. Dormi, 3down ging es auf das 16. Tee und der Matchverlauf ließ eigentlich nur den Schluss zu, dass die Spielerin der Grande Nation auf einem der ausstehenden Löcher wohl den Sieg perfekt machen würde, denn bis dahin  hatte sie absolut fehlerfrei agiert. Tür einen Spalt geöffnet Aber es kam anders, denn gegen Paula Kirner darf die Gegnerin die Tür keinen Spalt öffnen. Genau dies tat Gala Dumez aber mit leichten Fehlern auf den Bahnen 16 und 17. "Auf der 18 habe ich dann alles reingelegt. Es war ein krasser Moment, denn ich hatte die ganze Zeit mein Spiel gespielt und auf ihre Fehler gewartet. Die hatte sie bis dahin nicht gemacht. Am Schluss hat sie nicht mehr durchgehalten", freute Paula Kirner sich über die hart erarbeitete Chance zum Ausgleich. So kam es, wie es kommen musste: Auf dem 18. Grün glich die Athletin des Junior Team Germany aus, das Match ging in die Verlängerung. Hier zeigten beide Kontrahentinnen gute Schläge und teilten die nächsten Bahnen teilweise Birdie gegen Birdie. Erst auf dem siebten Extraloch machte die Französin einen kleinen Fehler, den Paula Kirner eiskalt und souverän zum Sieg nutzte. Tränen der Freude "Ein bisschen Hoffnung ist immer noch da, auch bei 3down nach 15 Bahnen, obwohl das Match für mich eigentlich schon gegessen war. Am Ende habe ich mich so gefreut. Ich hatte bisher noch nie ein solches Stechen. Dass das dann noch so gut für mich ausgeht, war überwältigend und ich hatte echt ein paar Tränen in den Augen", brauchte die Hessin einige Zeit, bis sie begriffen hatte, was da gerade passiert war. Im Viertelfinale geht es für Paula Kirner am vorletzten Tag dieser "Spanish" gegen Benedetta Moresco aus Italien. Zeeb im Achtelfinale ausgeschieden Sophia Zeeb zeigte gegen Ana Amalia Pina Ortega am Vormittag eine mehr als solide Leistung. Die Stuttgarterin traf alle Fairways und jedes Grün in Regulation. Da auch der Putter auf Betriebstemperatur kam, führte die Deutsche schnell mit 5auf und ließ sich anschließend das Match auch nicht mehr aus der Hand nehmen. Mit 4&3 war der Aufstieg ins Achtelfinale souverän gemeistert. Am Nachmittag knüpfte Sophie Zeeb zwar an die gute Leistung des Vormittags an, brachte aber nicht mehr so viele Birdies unter. Shannon McWilliam aus Schottland nutzte die Chance und siegte nach einem hochklassigen Duell mit 3&2. Gute Leistung nicht belohnt Auch Sarina Schmidt spielte richtig gut. Gegen Pia Babnik lag die Spielerin des Bundesliga-Aufsteigers Golf Valley zwar drei unter Par, aber dies zählt im Matchplay nichts, so dass die Slowenin auf dem 17. Grün über ihren 2&1-Sieg jubeln durfte. "Sarina hat richtig gut gespielt und kann erhobenen Hauptes vom Platz gehen", bekam die Bayerin ein Lob von der Coachin. Dietzel ausgeschieden Bei den Herren hatte Brandon Dietzel den Einzug in die Matchplays geschafft. Der Spieler des GC Essen-Heidhausen lieferte dem Iren Robert Moran einen immer spannenden Kampf. Erst auf dem 18. Grün durfte der Ire jubeln und zog mit 1auf eine Runde weiter.

Gute Zwischenbilanz

News, 28.02.2019 um 23:57 Uhr
Bei den Internationalen Spanischen Amateurmeisterschaften, der Copa la Reina, haben drei Deutsche den Sprung in die Matchplays geschafft.
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Sevilla/Spanien - Bei diesem ersten ganz großen Turnier des Jahres, das vom 27.Februar bis 3. März ausgetragen wird, waren mit Hannah Karg (HGC Falkenstein), Anna Lina Otten (Düsseldorfer GC), Paula Kirner (Kiawah GC Riedstadt), Sarina Schmidt (GC München Valley) und Sophia Zeeb (Stuttgarter GC) fünf Deutsche am Start. Hannah Karg spielte auf Zaudin Golf in Sevilla zwei Runden mit jeweils 73 Schlägen und platzierte sich damit in dem starken Feld mit 99 Teilnehmerinnen auf Rang 35. Nur die besten 32 Spielerinnen steigen im Kampf um den Titel in die Matchplays auf. "Hannah hat sich hier wahnsinnig gut verkauft. Leider hat sie heute einen Ball ins Aus gehauen, aber auch das gehört dazu und auch das wird sie wieder einen Schritt nach vorne bringen", bekam die Falkensteinerin von Esther Poburski, die die deutschen Mädels in Spanien betreut, ein dickes Lob, auch wenn das Nordlicht den Cut um einen Schlag verpasst hatte. Auch Anna Lina Otten wurde von der Coachin gelobt: "Anna Lina hat wirklich gut gespielt und die zu entwickelnden Kompetenzbereiche gut abgedeckt. Leider hat sie ein paar Eisen zu lang gehauen. Aber gut, dass es jetzt passiert, damit wir daran noch arbeiten können. Dafür ist dieses Turnier für uns ja vor allem ein Entwicklungsturnier." Mit 74 und 76 Schlägen belegte die junge Athletin des Junior Team Germany Rang 68. Drei im Cut Zwei Spielerinnen mit dem Bundesadler auf dem Shirt teilen sich Rang 17. Paula Kirner kam mit Runden von 72 und 70 Schlägen ins Clubhaus. Dabei traf die Hessin mit guten Ballkontakten viele Grüns, platzierte den Ball aber oft nicht so dicht am Stock, dass sie sich damit zwingende Birdiechancen kreierte. An beiden Tagen schaffte Kirner es, 16 Grüns in Regulation zu treffen. "Bei mir lief es an beiden Tagen ganz gut. Das war alles ganz solide", geht die Deutsche Lochspielmeisterin von 2017 und 2018 zuversichtlich in die Matchplays. Erste Kontrahentin ist die Schwedin Maja Stark. Zweimal Even Par Sarina Schmidt kam in den beiden Runden der Zählspielqualifikation mit Even Par von dem anspruchsvollen Par-71-Course. "Das war an beiden Tagen wirklich gut, was Sarina gemacht hat", freute sich Esther Poburski über den starken Auftritt der Münchenerin. Gegen Pia Babnik aus Slowenien geht es für die deutsche Nationalspielerin um den Einzug ins Achtelfinale. Gut zusammengehalten 73 und 71 Schläge hatte Sophia Zeeb gebraucht. Ungewohnt in der Auftaktrunde: der Driver ging einige Mal nicht perfekt in die gewünschte Richtung. Am zweiten Tag lief es dann aber wieder gewohnt sicher vom Tee und so geht es für die Schwäbin von Platz 24 in die Matchplays. "Ich bin zufrieden, dass ich im Cut bin. Gestern habe ich es durch gute Putts gut zusammengehalten. Heute waren die Drives viel besser und ich habe 18 Grüns in Regulation getroffen. Das ist für die Matchplays eine gute Basis", freute sich die Spielerin des National Team Germany. In der ersten Runde trifft Zeeb auf die Spanierin Ana Amalia Pina Ortega. Brandon Dietzel im Cut Bei den Herren, die in Spanien zeitgleich den traditionsreichen Titel ausspielen, waren auf Las Colinas in Alicante nur zwei Deutsche angetreten, um um den Titel des Internationalen Spanischen Amateurmeisters zu kämpfen. Laurenz Schiergen aus dem Junior Team Germany musste nach zwei Runden Zählspielqualifikation die Segel streichen. Der Spieler von der Hummelbachaue landete nach Runden von 75 und 74 Schlägen auf Rang 54. Besser lief es für Brandon Dietzel. Der Athlet, der seine sportliche Heimat im GC Essen-Heidhausen hat, stieg mit Runden von 71 und 74 Schlägen auf Rang 23 in die Matchplays auf. In der ersten Runden im Kampf Mann gegen Mann trifft der Essener am Freitag auf den Iren Robert Moran.

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