Niedersachsen verteidigt Titel im JTFO-Bundesfinale

News, 22.09.2017 um 11:35 Uhr
Es scheint fast wie eine Wiederholung aus dem Vorjahr: Das Gymnasium Hittfeld Seevetal setze sich bereits am ersten Tag des Bundesfinals des Schulgolfwettbewerbes Jugend trainiert für Olympia (JTFO) an die Spitze und verteidigte diesen mit 354 Schlägen bis zum Schluss.
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Damit verweisen die Niedersachsen das Privatgymnasium St. Leon-Rot aus Baden-Württemberg mit 364 Schlägen erneut auf Rang zwei. Platz drei mit 384 Schlägen sichert sich das Humboldt-Gymnasium Vaterstetten Baldham aus Bayern. Für Hittfeld Seevetal gingen Jonah Heidbrink, Finn Niklas Meineke, Jonas Demant sowie Lukas Demant aus dem Junior Team Germany an den Start und sie legten gut vor: Drei von ihnen notierten nach dem Einzel-Zählspiel eine Runde unter Par. Am Ende hatten sie uneinholbare zehn Schläge Vorsprung. Das Team aus St. Leon-Rot, das von Junior-Team-Spielerin Celina Sattelkau unterstützt wurde, konnte diese große Lücke nicht aufholen und freute sich über die Silbermedaille.  [:youtube:]

Heimkehr der Skudden

News, 18.09.2017 um 13:37 Uhr
So was gab es noch nie! Die Golfanlage Ostsee Golfresort Wittenebeck wird an der Bahn 14 seit Ende April 2016 von einer kleinen Schafherde bevölkert. Es sind Skudden, die kleinste und älteste deutsche Landschafrasse.  
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Nach dem Zweiten Weltkrieg fast nicht mehr zu finden, zählt man heute deutschlandweit wieder etwa 6000 Tiere. Doch sie stehen noch immer auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Haustiere. Die fünf Mutterschafe mit ihren von Ende Dezember bis Februar geborenen Lämmern sind eine bunte Truppe mit Fellfarben von Schwarz über Braun und Beige bis zu Weiß.  Die Züchterin, die den Transport selbst übernommen hatte, freut sich sehr darüber, dass die Skudden ihre neue Heimat im Handumdrehen erkundet und angenommen haben. Aber was heißt hier neue Heimat? Wenn man es richtig betrachtet, sind sie nur in ihre alte Heimat zurückgekehrt, denn ursprünglich stammen die Skudden aus dem Norden. Einstmals reichte ihr Hauptverbreitungsgebiet von Mecklenburg bis ins Baltikum. Für das raue Klima an der Ostseeküste durch ihre Fellstruktur bestens gerüstet, können weder Wind noch Regen oder Schnee den zierlichen Schafen etwas anhaben. Darum dürfen die genügsamen Tiere auch im Winter draußen bleiben - ihnen reicht ein einfacher Unterstand, wo sie eng aneinandergedrückt allen Wetterunbilden trotzen. Ihrer anspruchsvollen Rolle als Landschaftspfleger kommen sie auf 25.000 Quadratmeter nach, dabei kommt ihnen besonders ihre Fähigkeit, Holz zu verbeißen, zu gute. Aufkommendes oder auch bestehendes Gehölz und Strauchwerk wird so nachhaltig minimiert, und somit der unerwünschten Verbuschung der Landschaft entgegen gewirkt. Mit dem Einsatz der Skudden auf dem Golfplatzgelände untermauert das Ostsee Golf Resort Wittenbeck einmal mehr sein Engagement im Natur- und Umweltschutz und leistet einen wertvollen Beitrag für den Erhalt der Artenvielfalt. (Text: Ostsee GR Wittenbeck; Bild: Thomas Grundner)

Natur und Golf? Kein Gegensatz

News, 15.09.2017 um 10:52 Uhr
Das Fazit des Vorsitzenden des NABU-Pforzheim, Gerold Vitzthum, mit seinen Mitgliedern und Interessierten zu Gast beim Stuttgarter Golf-Club Solitude, fiel eindeutig aus: "Experiment gelungen!" 
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Und er drohte scherzhaft dem Clubpräsidenten Dr. Markus H. Ostrop: "Da haben Sie was losgetreten, jetzt werden Sie uns nicht mehr los. Wir kommen wieder!"…

Bauliche Veränderungen auf Golfanlagen

News, 14.09.2017 um 14:16 Uhr
In der fortschreitenden Entwicklung eines Golfplatzes kommt es immer wieder zu kleineren baulichen Veränderungen zur Nutzungs- und Qualitätsverbesserungen auf einer Anlage. Um als Verantwortlicher auf einer Golfanlage gesetzeskonform, ordnungsgemäß, umweltbewusst und nachhaltig zu arbeiten bedarf es der Beachtung folgender Grundlagen.
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Oftmals werden diese kurzerhand entschieden und durch das Greenkeeper-Team oder eine Baufirma umgesetzt. Hierbei werden die Grenzen des Erlaubten, im Rahmen der ursprünglichen Baugenehmigung einer Golfanlage und im Rahmen der aktuellen gesetzlichen Regelungen, sehr oft überschritten.  Bei der oft jahrelang zurückliegenden Baumaßnahme zur Errichtung einer Golfanlage wurden die Unterlagen eines Flächennutzungsplans, zum Teil auch Bebauungsplan und landschaftspflegerischer Begleitplan, erstellt. Darauf aufbauend wurden die naturschutzrechtlichen und wasserrechtlichen Genehmigungen von den Kreis- und Landesämtern erteilt. Dies sind wesentliche Grundlagen für die Entscheidungen bei Veränderungen auf einer Golfanlage. Aus diesem Grund sollten diese Unterlagen im Sekretariat der Golfanlage aufgelistet und geordnet jederzeit zur Verfügung stehen. Dies ist auch ein wichtiger Bestandteil des DGV-Projektes Golf&Natur. Wird seitens des Anlagenbetreibers angedacht eine Veränderung wie z.B. Neubau eines Abschlages, Verlegung von Spielbahnen, Aufstellen von Sandsilos, Errichtung von Blitzschutzhütten, Fällung von Bäumen oder Veränderungen an Gräben und Gewässern usw. vorzunehmen, so bedarf dies einer Genehmigung. Vor Beginn einer Maßnahme sind die vorhandenen Genehmigungen und Auflagen zu sichten, ein klares Konzept zu erstellen und ein Gespräch mit den zuständigen Vertretern der Naturschutzbehörde, Wasserbehörde zu führen. Im Rahmen dieser Gespräche wird sehr schnell deutlich, ob die Gedanken einer Umbaumaßnahme realisierbar sind und welche weiteren Behörden wie z.B. Bauamt, Forstamt, Wasserwirtschaftsamt usw. hinzugezogen werden müssen. Steht fest, dass weitere Schritte zur Abwicklung folgen, so ist ein Fachplaner mit den jeweiligen Berechtigungen zur Erstellung der erforderlichen Unterlagen für die einzelnen Fachbehörden hinzuzuziehen. Diese Unterlagen setzen sich aus einem aktuellen Übersichtplan, einer Beschreibung und Darstellung der Maßnahme sowie einem formulierten Antrag zusammen. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben leider gezeigt, dass Entscheidungen für bauliche Veränderungen zum Teil auch ohne Genehmigung, oft aus Unwissenheit, umgesetzt wurden. Dies führt zum Vertrauensmissbrauch bei den zuständigen Genehmigungsbehörden und erschwert eine zukünftige Zusammenarbeit. Eine gewisse Kontinuität wird seitens der Behördenvertreter geschätzt. Hier kann z.B. ein Masterplan, der geplante Veränderung kommender Jahre vorsieht, bereits im Vorfeld abgestimmt werden. Hauptansprechpartner einer Golfanlage sind die Vertreter der Naturschutzbehörde. Nachfolgend einige Maßnahmen-Beispiele die aufzeigen welche Schritte erforderlich sind: Wasserbauliche Maßnahmen Wird eine Verbesserung der Wasserversorgung geplant, wie z.B. Neuanlegen eines Brunnens oder eines Speicherteiches so sind beim Brunnen die Vertreter der Oberen Wasserbehörde (Wasserwirtschaftsamt des Bundeslandes) und die Vertreter der zuständigen Naturschutzbehörde einzubeziehen. Beim Bau eines Speicherteiches sind die Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde (Landkreis) und Unteren Wasserbehörde (Landkreis) Ansprechpartner. Ist eine Maßnahme der Wasserableitung, wie z.B. Regenwassereinleitung in ein Gewässer oder Kanalsystem, Neubau eines Waschplatzes mit Einleitung in ein Kanalsystem oder Versickerung des Wassers geplant, so ist diese bei der Unteren Wasserbehörde zu beantragen. Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln (PSM) haben sich in den letzten Jahren auch die Anwendungsbestimmungen zum Schutz von Gewässern geändert. Das heißt, auf Funktionsflächen mit künstlichem Schichtaufbau aus Oberboden, Rasentrag - und Dränschicht und oberflächennahem Dränage-System dürfen keine PSM angewendet werden, wenn diese in ein Oberflächengewässer, das ständig oder periodisch Wasser führt, abgeleitet wird. Zukünftig sind alle Dränagen der Spielelemente in offen auslaufende Versickerungs- und Verdunstungsmulden zu führen, sofern die Ausführungsgenehmigung nichts Gegenteiliges fordert. Dränagen sollten nicht wie im Bild dargestellt in ein Entwässerungsgraben, sondern in eine Versickerungs- und Verdunstungsmulde geführt werden Kleinmaßnahmen mit hochbaulichem Charakter Silo Bei der Errichtung von pflegebedingten Sandlager-Silos, wie im nachfolgenden Bild 2 dargestellt, bedarf es eines Bauantrags bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde (Bauamt Stadt- oder Landkreis). Neben der Beschreibung und Darstellung der Maßnahme ist auch der Eingriff in den Naturlebensraum zu berücksichtigen, der bei den Fachbehörden meistens mit einer Eingriffs- Ausgleichsbilanzierung zu belegen ist. Sandsilo Wetter-/Blitzschutzhütte Für Schutzhütten in der freien Landschaft gelten erleichterte Genehmigungsbedingungen sofern die Größe von 30 m³ umbauten Raum nicht übersteigt. In jedem Fall ist jedoch eine landschaftsschutzrechtliche Genehmigung bei der Unteren Naturschutzbehörde einzuholen. Übersteigt die Größe den o.g. Rahmen, so ist beim Bauamt eine Baugenehmigung einzuholen. Der Eingriff in die Landschaft ist bei einer solchen Baumaßnahme mit Bepflanzungen wie z.B. Streuobst auszugleichen.  Baumschnitt- und Baumfällarbeiten Geplante Baumfällungen sowie Rodungen sind in Abstimmung mit der zuständigen Naturschutzbehörde (Fällantrag mit der Baumart, Standortangabe, Größe und Stammdurchmesser, gemessen in 1m Stammhöhe, zur Genehmigung einreichen), bzw. Baumschnittarbeiten unter Berücksichtigung der im landschaftspflegerischen Begleitplan festgelegten Arbeiten, durchzuführen. Bei Golfanlagen im Stadtgebiet gibt es gegebenenfalls auch Baumschutzsatzungen die zu beachten sind. Die Durchführung von Schnitt- und Fällarbeiten ist außerhalb der Brutzeit im Zeitraum zwischen 1. Oktober und 28. Februar zulässig. Ebenso ist die Rodung von Sträuchern und Hecken in der Brutzeit (1. März bis 30. September) grundsätzlich untersagt. Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass auch kleine Veränderungen auf einer Golfanlage immer eine Zustimmung und/oder Genehmigung durch die Fachbehörden erfordern. Auch werden in letzter Zeit verstärkt Kontrollen durch diese Fachabteilungen durchgeführt. Bei der Feststellung von nicht genehmigten Umbauten/Veränderungen kann die jeweilige Behörde eine Frist setzen um eine nachträgliche Genehmigung anzustreben oder aber auch den Rückbau sowie die Herstellung des ordnungsgemäßen Zustandes fordern. - Text&Bilder: Andreas Klapproth - 

Deutsche Seniorinnen verpassen Bronze

News, 09.09.2017 um 18:27 Uhr
Nach einer starken Zählspielqualifikation und einem Viertelfinalsieg gegen die Damen aus Schweden muss das deutsche Team am Ende doch noch zwei Niederlagen einstecken und beendet die diesjährigen Europäischen Mannschaftsmeisterschaften auf Rang vier.
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Eines war von Beginn an klar: Der Faux Pas vom Vorjahr durfte sich auf gar keinen Fall wiederholen. Damals verpasste die Auswahl der deutschen Seniorinnen nämlich die Zählspielqualifikation für den Flight A und durfte in der folgenden Lochspiel-Meisterschaft lediglich um die Ehre und maximal Platz neun kämpfen. Und so viel sei verraten: Die deutschen AK 50 Damen fühlten sich hier im slowakischen Skalica Golf Resort bei der Ehre gepackt und machten gleich zu Beginn klar, dass sie ihre eigenen hohen Erwartungen auch erfüllen wollten. Gesagt, getan: Die Zählspielqualifikation absolvierten sie mit Routine und Bravour - und lagen nach dem ersten Spieltag sogar auf Platz eins des Feldes. Und auch am zweiten Zählspieltag sollten es lediglich die starken Engländerinnen (744; +24) schaffen, sich vor die deutsche Auswahl (746; +26) zu setzen. Mit Stephanie Kiefer (74, 72; +2) und Heike Werres (73, 73; +2) lagen gleich zwei deutsche Spielerinnen auf dem geteilten dritten Platz. Und Susanne Lichtenberg, die die Einzelrangliste nach dem ersten Spieltag sogar als Co-Leader anführte, spielte sich mit Runden von 72 und 75 Schlägen (+3) auf einen respektablen geteilten achten Platz. Frankreich stoppt den deutschen Siegeszug Nachdem die Pflicht geschafft war, stand nun die Kür an: Die dreitägige Lochspiel-Meisterschaft um die europäische Krone. Viertelfinal-Gegner der deutschen Damen war die Auswahl aus Schweden. Cornelia Schmidt-Stützle (Stuttgarter GC Solitude) und Patricia "Patsy" Stoehr (G&LC Berlin-Wannsee) sicherten ihren Vierer-Punkt auf dem letzten Grün mit 1auf. Ihnen folgte die amtierende Europameisterin Susanne Lichtenberg (Krefelder GC), die ihr Match gegen Catharina Mansson mit 2&1 zum Sieg beendete. Den dritten und entscheidenden Punkt zum Sieg sollte Heike Werres (GC Bonn-Godesberg) frühzeitig sichern. Mit 4&3 schickte sie Helene Maxe zurück ins Clubhaus und machte den deutschen Tageserfolg klar. Mit ihrem 3:2 Sieg gegen die Skandinavierinnen stellten die Deutschen die Weichen für den Kampf um die Medaillen. Im nun anstehenden Halbfinale warteten dann allerdings die Seniorinnen aus Frankreich. Die hatten ihrerseits bereits die Niederländerinnen aus dem Rennen geschlagen. Und tatsächlich entpuppten sich "Les Bleus" auch für das deutsche Team als unknackbare Nuß. Vier der fünf Matches gingen, teilweise mit deutlichen Ergebnissen, an die Damen aus Frankreich. Lediglich Stephanie Kiefer (G&LC Kronberg) konnte mit ihrem 4&3 gegen Nathalie Lamboult zur Ehrenrettung der deutschen Damen beitragen. Mit dem klaren 1:4 blieb dem Team um Kapitänin Tessa Oldenbourg statt des Finales lediglich das Spiel um Platz drei. Gegen Irland und Starkwind Und da warteten ausgerechnet die spielstarken Vorjahresmeisterinnen aus Irland sowie eine Wetterlage, die sich für die Damen von der Insel wie ein Heimspiel anfühlen musste: Starkwind-Bedingungen! Mit 4&3 knöpften sie Cornelia Schmidt-Stützle  und "Patsy" Stoehr den Punkt aus der Viererpartie ab. Und auch Heike Werres musste ihr Matchplay an Bahn 15 mit 4&3 verloren geben. Caroline Effert (Aachener GC 1927) und auch Stephanie Kiefer (G&LC Kronberg) lagen in Führung und waren auf gutem Wege, zwei deutsche Punkte ins Clubhaus zu bringen. Allerdings wurden diese Ergebnisse obsolet, als auch Susanne Lichtenberg ihren Punkt mit 4&2 abgeben musste. Mit drei verlorenen Matches und dem Sieg in der Tasche der Iren, wurden die beiden noch offenen Partien abgebrochen. Und dem deutschen Team bleibt die vielleicht undankbarste Platzierung, die man in einem Turnier erreichen kann: Platz vier. Susanne Lichtenberg ist enttäuscht, zeigt aber direkt den kämpferischen Blick nach vorne: "Wir hatten uns einiges vorgenommen - leider hat es wieder nicht gereicht. Die Iren waren deutlich im Vorteil bei dem Sturm und einem dazu sehr trockenen Platz. Nun gilt es für das kommende Jahr wieder zu trainieren - dann gibt es bei den nächsten Europameisterschaften eine neue Chance!" Und Stephanie Kiefer lässt die gesamte Turnierwoche noch einmal Revue passieren: "Eine ereignisreiche Woche ist zu Ende gegangen. Das erste Ziel haben wir mit Bravour gemeistert - in der Zählspielqualifikation konnten wir eine geschlossene Mannschaftsleistung abliefern und das schlechte Abschneiden vom letzten Jahr wieder ausbügeln. Gegen Schweden haben wir ein spannendes und knappes Länderspiel gehabt, welches uns unter die letzen vier Mannschaften gebracht hat. Die Franzosen waren im Halbfinale einfach sehr stark und wir konnten nicht immer unsere Bestform abrufen. Heute gegen Irland war unser größter Gegner der Wind. Auch wenn das Ergebnis eindeutig ist, so hatten wir eigentlich auch zwei Punkte sicher. Schade. Aber nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Natürlich sind wir enttäuscht, aber weiter geht's." Als neue Europäische Mannschaftsmeister fahren die Damen aus Frankreich zurück nach Hause. Ihr Sieg gegen die deutsche Mannschaft war nämlich keine Ausnahme, sondern exemplarisch. Auch im Finale gegen England setzten sie sich mit 3,5:1,5 durch und zeigen beeindruckend, dass sie die beste Mannschaft der Team-EM sind.

Deutsche Senioren bei Team-EM auf Platz 5

News, 09.09.2017 um 18:22 Uhr
Nach einer engen Zählspielqualifikation spielt das deutsche Team die Lochspiel-Partien im begehrten Flight A. Die knappe Viertelfinal-Niederlage gegen England bringt die Mannschaft zwar vom Titelkurs ab, mit konzentrierten Leistungen und engen Siegen gegen Schweden und Norwegen spielt sich das Team um Kapitän Thomas Hübner letztendlich aber auf einen starken fünften Platz! Überragender Spieler ist dabei Martin Birkholz, der alle drei Lochspiel-Partien gegen starke Gegner gewinnt.
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Austragungsort für die Europäischen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren ist in diesem Jahr der Turnierplatz PGA of Sweden National. In der Nähe von Malmö traten 20 Teams aus ganz Europa gegeneinander an, um die diesjährige Europameisterschaft auszuspielen. Mit dabei war auch die Auswahl der deutschen Senioren, die zu diesem Turnier als amtierender Vize-Europameister anreiste. Bereits in den vergangenen Jahren hat sich immer wieder gezeigt, auf welch starkem Niveau um die europäische Krone gekämpft wird und wie eng die Leistungsdichte in diesem fünftägigen Wettkampf ist. Das diesjährige Event sollte hierbei keine Ausnahme sein. Heißen Rennen um Flight A Schon die zweitägige Zählspielqualifikation bot das volle Spannungspotenzial! Über den gesamten zweiten Tag hinweg bewegte sich die deutsche Mannschaft an der Grenze zur Qualifikation für die heiß begehrte erste Spielgruppe. Denn nur die acht besten Mannschaften dürfen in dieser als "Flight A" bezeichneten Gruppe tatsächlich um die Meisterschaft spielen. Das deutsche Team bewegte sich dabei stets zwischen knapp drinnen und knapp draußen. Am Ende spielte sich die AK 50 Herren um Kapitän Thomas Hübner mit kumulierten 743 Schlägen auf Platz sechs. Wie eng es auf den nachfolgenden Rängen zuging, zeigt das Abschneiden des italienischen Teams. Die Südeuropäer benötigten nur drei Schläge mehr als die Deutschen und landeten dennoch lediglich auf Rang neun - sie verpassten den Flight A denkbar knapp. An der Spitze der Qualifikation standen übrigens standesgemäß die Titelverteidiger aus Schottland, gemeinsam mit dem irischen Team, bei 716 Schlägen. Viertelfinale gegen England Mit dem dritten Turniertag begann der Wettkampf dann so richtig: Der Lochspielmodus stand an. Im Viertelfinale war Deutschland gegen England gesetzt. Und in diesem Modus, in dem jeder Spieltag wie ein Endspiel wirkt, sollte es von Beginn an vor Spannung knistern. Der Vierer ging knapp mit 2&1 an England. Das Einzelmatch zwischen Alan Mew und dem Internationalen Deutschen Amateurmeister der Senioren Ekkehart Schieffer (Westfälischer GC Gütersloh) entschied sich mit 6&5 zugunsten des Engländers. Es wurde schon früh eng für die Deutschen, aber sie kamen stark zurück. Thomas Krieger (GC Heddesheim-Neuzenhof) holt den ersten deutschen Punkt mit 4&3. Und der amtierende Deutsche Seniorenmeister Martin Birkholz (Krefelder GC) holte seinen Einzelpunkt per Birdie am 18. Loch. So war es plötzlich die Partie von Karlheinz Noldt (GC Hamburg Wendlohe) und Douglas Cameron, die alles entscheiden sollte. Dabei standen die Chancen für die Deutschen gut. Denn Noldt lag nach Bahn 15 bei 3auf - dormie! Dann jedoch verliert der Norddeutsche Loch 16 und Loch 17. Und an Bahn 18 versenkt Cameron einen 15-Meter-Putt zum Birdie, gewinnt das Loch und teilt somit das Match. Es ging also ins Stechen. Und das sollte Douglas Cameron mit Par am ersten Extraloch gewinnen. So verlieren die Deutschen ihr Viertelfinalspiel knapp mit 2:3 und kämpfen für den weiteren Turnierverlauf nur noch um die Plätze fünf bis acht. Sieg gegen die Gastgeber Aber es muss weiter gehen. Und das tat es auch. Der zweite Lochspieltag stand denn auch unter gänzlich anderen Vorzeichen für das deutsche Team. Hier spielten sie gegen die Gastgeber aus Schweden. Der Vierer brachte mit 4&2 einen frühen ersten Punkt. Dann jedoch geben Ulrich Schulte (Bochumer GC) und Thomas Krieger ihre Einzelmatch-Punkte ab. Die beiden letzten noch spielenden Deutschen mussten ihre Partien also unbedingt gewinnen. Andreas Braatz (Bochumer GC) lag nach Bahn 16 all square und rettete diesen Gleichstand an Loch 17 mit einem starken Up and Down. Erst auf der letzten Bahn fiel die Entscheidung. Braatz gewinnt das Loch sowie das Match und holt den Punkt zum 2:2. Und Martin Birkholz? Der lag eigentlich über den gesamten Tag hinweg down, will sich aber die Butter nicht vom Brot nehmen lassen. Er gewinnt die Bahnen 15 und 17 und schafft es tatsächlich, mit 1up auf die letzte Bahn zu gehen. Da spielt der deutsche Serienmeister dann Par. Und sein Gegenspieler Mariusz Eriksson? Der erspielt sich eine Birdie-Chance und könnte das Match tatsächlich noch in die Verlängerung schicken. Dafür muss er jedoch seinen Drei-Meter-Putt versenken. Und das gelingt ihm nicht. Foto-Finish also für das deutsche Team. Und ein wichtiger Sieg für die Moral. Hochspannung gegen Norwegen Am letzten der drei Lochspieltage stand das norwegische Team als Gegner auf Programm. Und wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, der Spieltag gegen Schweden wiederholt sich gerade. Wieder gab es mit 3&2 einen Vierer-Punkt durch Karlheinz Noldt und Ekkehart Schieffer. Und wieder mussten "Utz" Schulte und Thomas Krieger ihre Punkte abgeben. 2&1 unterliegen die beiden jeweils. Wieder mussten also die beiden noch verbliebenen deutschen Spieler unbedingt punkten. Und das sollten sie auch heute wieder tun. Andreas Braatz lag gegen Tom Arne Tollefsen nach Bahn 16 2auf und holte sich auch das 17. Loch zum 3&1. Bei Birkholz hingegen sah es, wieder einmal, nicht so klar aus. Denn sein Gegenspieler, der starke Rune Kristiansen, lag kurz vor Ende der regulären Partie noch in Führung. Aber Birkholz glich aus und konnte das Stechen erzwingen. Hier setzte er sich hier am zweiten Extraloch durch! Sein Punkt brachte die siegbringende Entscheidung zum 3:2 Sieg der Deutschen gegen Norwegen sowie den fünften Platz im Gesamt-Klassement. Kapitän Thomas Hübner ist nach diesen spannenden fünf Turniertagen mehr als glücklich: "Die deutsche Mannschaft hat hier in Schweden ein starkes Turnier gespielt. Wir haben uns für den ersten Flight qualifiziert, dann allerdings eine unglückliche Niederlage gegen England einstecken müssen. Wir haben uns davon aber nicht beeindrucken lassen und zwei bärenstarke Siege gegen Schweden und Norwegen erzielt. Eine überragende Rolle hat dabei Martin Birkholz gespielt, der an allen drei Tagen Siege erzielen konnte - und das gegen den jeweils stärksten Spieler des gegnerischen Teams." Neue Europäische Mannschaftsmeister sind die Senioren aus Irland. Nach einem Stechen über drei Extralöcher setzten sich die Iren gegen das starke Senioren-Team aus Dänemark durch und siegen 3:2. Im Spiel um Platz drei siegt England mit 3,5:1,5 gegen Schottland.

Deutsche Damen spielen um Bronze

News, 08.09.2017 um 15:59 Uhr
Die deutschen Seniorinnen unterliegen im Halbfinale der Europäischen Mannschaftsmeisterschaften (EMM) Frankreich und spielen um Platz drei. Die Herren spielen nach einem Sieg gegen Schweden um Platz fünf.
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In der Zählspielqualifikation hatten die deutschen Damen die Französinnen noch hinter sich gelassen, im Halbfinale der EMM waren die Konkurrentinnen aus dem Nachbarland aber zu stark. Mit einem deutlichen 4:1-Sieg schlug Frankreich das deutsche Team im slowakischen Golf Resort Skalica. Lediglich Stephanie Kiefer konnte einen Punkt für die Mannschaft von Kapitänin Tessa Oldenbourg gewinnen. Zuvor verloren Patricia Stöhr und Cornelia Schmidt-Stützle im Vierer sowie Caroline Effert, Susanne Lichtenberg und Heike Werres die übrigen Einzel. Grund und Zeit zu trauern gibt es aber nicht. Im morgigen Spiel um Platz drei haben die deutschen Damen im Duell mit den Vorjahressiegerinnen aus Irland noch die Chance auf Edelmetall. Das Finale bestreiten Frankreich und England. Genau wie im gestriegen Viertelfinale war es bei den deutschen Herren ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Dieses Mal aber mit einem glücklicheren Ende für Deutschland: Gegen Gastgeber Schweden hieß es am Ende 3:2. Am Finaltag spielen die Deutschen gegen Norwegen um Platz fünf. Die Punkte für Deutschland holten Karlheinz Noldt und Ekkehart Schieffer im Vierer sowie Andreas Braatz und Martin Birkholz im Einzel. Im Finale treffen Dänemark und Irland aufeinander.

Werres holt entscheidenden Punkt

News, 08.09.2017 um 10:03 Uhr
Während den Damen der Sprung ins Halbfinale gelingt, scheitern die Herren bei den Europäischen Mannschaftsmeisterschaften (EMM) denkbar knapp im Viertelfinale.
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3:2 hieß es am Ende im Viertelfinale der beiden deutschen Teams bei der EMM in der Altersklasse ab 50 Jahre - einmal zugunsten von Schwarz-Rot-Gold, einmal zuungunsten. In einem umkämpften Match gegen Schweden setzten sich die deutschen Damen mit dem denkbar knappsten Ergebnis durch. Drei Siege standen im slowakischen Golf Resort Skalica zwei Niederlagen gegenüber. Den Grundstein legte der zu Beginn gestartete Vierer mit Cornelia Schmidt-Stützle und Patricia Stöhr, die sich mit 1auf durchsetzten. Auch Europameisterin Susanne Lichtenberg gewann ihr Einzel mit 2&1. Es fehlte also nur noch ein Punkt. Was Caroline Effert noch nicht gelang (2&1-Niederlage) schaffte dann Heike Werres. Die Spielerin des GC Bonn-Godesberg holte den entscheidenden Punkt gegen Helene Maxe mit 4&3. Da spielte die letzte Partie von Stephanie Kiefer (3&2-Niederlage) keine Rolle mehr. Im Halbfinale trifft die Mannschaft von Kapitänin Tessa Oldenbourg nun auf die Französinnen, die ebenfalls mit 3:2 gegen die Niederlande gewannen. Niederlage am ersten Extraloch Noch dramatischer gestaltete sich das Viertelfinale der deutschen Herren im PGA Sweden National. In der Partie gegen England stand es nach Siegen von Martin Birkholz (1auf) und Thomas Krieger (4&3), sowie Niederlagen von Ekkehart Schieffer (6&5) und dem Vierer Schulte/Braatz (2&1) 2:2. Die Entscheidung musste also im Duell zwischen Douglas Cameron und Karlheinz Noldt fallen. Doch nach 18 Löchern konnte noch kein Sieger gefunden werden. Beim Stand von all square ging es in die Verlängerung und am ersten Extraloch konnte der Engländer die Partie und damit auch das Viertelfinale für die Briten entscheiden. Die deutschen Herren spielen nun um die Plätze fünf bis acht und treffen dabei zunächst auf die Gastgeber aus Schweden.

Deutsche Senioren-Teams im Viertelfinale

News, 07.09.2017 um 09:06 Uhr
Sowohl die deutschen Damen als auch die Herren in schwarz-rot-gold haben sich bei den Europäischen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren für das Viertelfinale qualifiziert.
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Eine überzeugende Leistung in der Zählspielqualifikation über zwei Runden lieferten die Damen im slowakischen Golf Resort Skalica ab. Das Team von Kapitänin Tessa Oldenbourg und Trainer Philip Drewes führte nach der ersten Runde und schloss die Teamwertung auf Platz zwei ab. Mit einem Gesamtergebnis von 26 über Par musste man sich nur England (+24) geschlagen geben. Die Qualifikation für den Flight A der besten acht Mannschaften - und damit dem Viertelfinale - war nie ernsthaft in Gefahr. Dort treffen die deutschen Spielerinnen nun auf das schwedische Team. Besonders stark an den ersten beiden Tagen waren Stephanie Kiefer (G&LC Kronberg/+2) und Heike Werres (GC Bonn-Godesberg/+2) auf Platz drei der Einzelwertung, sowie die amtierende Einzel-Europameisterin Susanne Lichtberg (Krefelder GC/+3) als Achte. Aber auch der Rest des Teams trug zum sehr guten Zählspielergebnis bei. Cornelia Schmidt-Stützle (Stuttgarter GC Solitude/+10) wurde 32., Caroline Effert (Aachener GC/+11) 39. und Patricia Stöhr (G&LC Berlin-Wannsee/+12) 44. im 108 Spielerinnen starken Feld. Knappe Entscheidung Ein wenig mehr um den Einzug ins Viertelfinale zittern, mussten die deutschen Herren im schwedischen Malmö. Die Vize-Europameister von 2016 wurden in der Qualifikation Sechste und treffen im Viertelfinale auf England. Der Kampf um die Plätze im Flight A war deutlich umkämpfter. Mit insgesamt 23 über Par lag die Mannschaft von Kapitän Thomas Hübner nur knapp vor Schweden (+24), Norwegen (+26) und Italien (+26). Die Italiener verpassten das Viertelfinale trotz Schlaggleichheit mit den Norwegern denkbar knapp. Das beste deutsche Einzelergebnis erzielte der amtierende Deutsche Meister Martin Birkholz (Krefelder GC/+1) als Elfter. Die weiteren Ergebnisse des deutschen Teams: Thomas Krieger (GC Heddesheim Neuzenhof/+3), Ulrich Schulte (Bochumer GC/+3), Karlheinz Noldt (GC Hamburg-Wendlohe/+8), Andreas Braatz (Bochumer GC/+10), Ekkehart Schieffer (Westfälischer GC Gütersloh/+13).

Eine moderne Golfanlage ohne Telefonanschluss und Zugang zum Internet? Undenkbar.

News, 06.09.2017 um 15:53 Uhr
Bis Ende 2018 werden alle Analog/ISDN Leitungen auf All-IP umgestellt. Eine aktuelle Befragung von 100 Geschäftsführern hat jedoch ergeben, dass jedes dritte Unternehmen noch nichts in Richtung Umstellung unternommen hat.
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Einige Golfclubs haben bereits eine Kündigung ihres bisherigen Vertrages erhalten und stehen nun - kurzfristig und mitten in der Saison - vor neuen Herausforderungen. Was sind die technischen Hintergründe für eine Umstellung auf IP-Telefonie? Es gilt Vorbereitungen im Hinblick auf eine breitbandige Datenanbindung zu treffen. Die data plus GmbH hat bereits vergangenen Monat ein kurzes Webinar exklusiv für DGV-Mitglieder zu diesem Thema angeboten. Da dies sehr erfolgreich war, werden nun weitere Termine angeboten. Am Mittwoch, 13. September 2017 oder Donnerstag, 14. September 2017 jeweils um 10 Uhr erhalten Sie wertvolle Tipps zum Thema Umstellung auf All-IP und höhere Bandbreite. Melden Sie sich noch heute über info@dptk.de für einen der beiden Termine an. Über data plus Die data plus GmbH wurde 1991 in Berlin als unabhängiges Consulting-Unternehmen für Daten- und Telekommunikationsdienstleistungen gegründet. Seither arbeitet sie mit allen relevanten Anbietern in Deutschland zusammen und betreut Geschäftskunden aller Bereiche und Branchen unabhängig, deutschlandweit und mit einem engmaschigen, regionalen Partnernetz.

Senioren mit Medaillenchancen zur EM

News, 04.09.2017 um 16:25 Uhr
Die deutschen Teams in der Altersklasse ab 50 Jahre reisen sowohl bei den Damen als auch bei den Herren mit berechtigten Medaillenchancen zu den Europäischen Mannschaftsmeisterschaften (EMM).
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Zwei starke deutsche Mannschaften starten bei der EMM der Senioren vom 5. bis 9. September. Die Damen um Kapitänin Tessa Oldenbourg und Trainer Philip Drewes spielen im slowakischen Golf Resort Skalica um den Titel. Das Team reist mit viel Selbstbewusstsein und zahlreichen Erfolgen im Gepäck in den Osten Europas. Caroline Effert (Aachener GC), Patricia Stoehr (G&LC Berlin-Wannsee), Susanne Lichtenberg (Krefelder GC), Heike Werres (GC Bonn-Godesberg), Stephanie Kiefer (G&LC Kronberg) und Cornelia Schmidt-Stützle (Stuttgarter GC Solitude) wollen ihren zehnten Platz aus dem Vorjahr verbessern und sich nach zwei Runden Zählspielqualifikation für die Runde der besten Acht qualifizieren. Lichtenberg gewann in dieser Saison bereits die Einzel-EM, Effert die Internationale Deutsche Amateurmeisterschaft der AK 50 und Schmidt-Stützle war kürzlich bei den Internationalen Tschechischen Meisterschaften siegreich. Die Herren von Kapitän Thomas Hübner kehren mit guten Erinnerungen zur EMM zurück. Im vergangenen Jahr gewann die Mannschaft in ähnlicher Besetzung Silber. Nur Schottland konnte die Deutschen 2016 im Finale noch stoppen. Mit  Martin Birkholz (Krefelder GC), Karlheinz Noldt (GC Hamburg-Wendlohe), Ekkehart Schieffer (Westfälischer GC Gütersloh) und Thomas Krieger (GC Heddesheim Neuzenhof) sind vier der sechs Medaillengewinner des Vorjahres auch im PGA Sweden National nahe Malmö mit von der Partie. Ergänzt wird das Team um die beiden Bochumer Ulrich Schulte und Andreas Braatz. Insgesamt sind bei den Herren 20 Mannschaften im Feld, bei den Damen derer 18. Nach einer zweitägigen Zählspielqualifikation, bei der die besten fünf von sechs Ergebnissen in die Wertung kommen, treten die Teams im Matchplay gegeneinander an. Die besten acht Mannschaften spielen ab dem 7. September im Flight A um die Plätze eins bis acht. Im Matchplay werden ein Vierer und vier Einzelpartien gespielt.

Platzrekord in Pebble Beach! Hurly Long schreibt Golfgeschichte

News, 03.09.2017 um 11:57 Uhr
Hurly Long vom National Team Germany schreibt auf einem der berühmtesten Golfplätze der Welt Golfgeschichte. Auf Pebble Beach Golf Links bringt der 22-Jährige eine unglaubliche 61 ins Clubhaus und unterbietet damit den Uralt-Platzrekord von Tom Kite, den der Tour-Pro am 5. Februar 1983 aufgestellt hat.
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Pebble Beach/USA - Tom Kite erzielte den fabelhaften Score von 62 Schlägen in der dritten Runde des Bing Crosby National Pro-Am. 1997 war es David Duval noch einmal gelungen, eine 62 nach Hause zu bringen, ebenfalls bei dem Turnier der PGA Tour, das inzwischen AT&T Pebble Beach National Pro-Am heißt. 34 Jahre nach Tom Kite kommt ein deutscher Youngster daher und knallt eine 61 auf den Platz, der soviel Geschichte und Geschichten hat. Elf unter Par brachten Long auch an die Spitze des Leaderboards des Turniers, nachdem er auf der ersten Runde noch 69 Schläge gebraucht hatte. Ein Eagle, zehn Birdies und ein Bogey notierte der Spieler des GC Mannheim-Viernheim. Kurioser Weise spielte Long immer zwei Birdies in Folge. Nach der 67er-Finalrunde lag der Athlet aus Deutschland gleichauf mit Hayden Wood. Auf dem ersten Extraloch sicherte sich Hurly Long auch noch seinen ersten großen Sieg im US-College-Golf. "Ich treffe den Ball momentan sehr gut, habe auch den ganzen Sommer schon sehr gut gespielt, nur leider nicht gut geputtet. In den letzten Wochen habe ich versucht, mental stärker zu werden und habe dabei Fortschritte gemacht. Das hat mir heute sehr geholfen, aggressiv zu bleiben und keine Angst vor tiefen Ergebnissen zu haben. Ich habe weiter konsequent gespielt und sehr gut geputtet, den Ball gut getroffen und taktisch sehr gut gespielt. Es war einfach eine phantastische Runde. Es ist eine riesen, riesen Ehre, den Platzrekord auf diesem Platz zu spielen. Es gibt zwei Plätze auf der Welt, auf denen ich gerne den Platzrekord hätte: hier in Pebble Beach und in Augusta National. Den Platzrekord hier Tom Kite wegzunehmen, ist echt Wahnsinn", jubelte Hurly Long nach dieser außergewöhnlichen Runde. Im Moment des Triumphes vergaß der Youngster aber nicht, wem er diesen Erfolg zu verdanken hat: "Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die mich unterstützen. Ich bin dankbar, weil das nicht nur ein Sieg für mich ist, sondern für ganz viele Leute. Ich möchte morgen nochmal gut spielen und dann das Turnier natürlich auch gewinnen. Es ist ein unfassbarer Platz und ich fühle mich sehr, sehr mit dem geehrt, was passiert ist." Auch die Hausherren von Pebble Beach Golf Links war bewegt und schenkte Hurly Long die Fahne des 18. Grüns mit der Widmung "Glückwunsch zur besten Runde aller Zeiten". Auf dem 6.171 Meter langen Par-72-Course trat Hurly Long mit dem Team der Texas Tech University beim Carmel Cup, einem Zählspiel über drei Runden an. Gastgeber war die Vanderbilt University. Im Vorjahr hatte Hurly Long bei diesem College-Turnier noch Rang 22 belegt. Auf dem seit 1919 bespielten Platz direkt an der Küste Kaliforniens wurden bereit sechs Majors ausgetragen. 2019 wird der Platz erneut Austragungsort der U.S. Open sein, im kommenden Jahr werden dort die U.S. Amateurs ausgetragen. Kurz nachdem mit Falko Hanisch bei den British Boys ein Athlet aus dem Golf Team Germany Golfgeschichte geschrieben hat, als er bei diesem wichtigsten Jungen-Turnier der Welt nach seinem Sieg von 2016 zum zweiten Mal in Folge das Finale erreichte, legt mit Hurly Long ein weiterer Spieler aus dem Nationalkader des Deutschen Golf Verbandes nach und bringt das deutsche Nachwuchsgolf weltweit positiv in die Schlagzeilen

Titel souverän verteidigt

News, 02.09.2017 um 11:23 Uhr
Bei der Jacques Leglise Trophy steuert Falko Hanisch im Team Kontinentaleuropas drei Punkte dazu bei, dass der Pokal auch in diesem Jahr wieder auf das Festland wandert. Mit 15,5:9,5 fällt der Sieg für die Jugendlichen vom Kontinent am Ende mehr als deutlich aus, auch wenn es bis in den Nachmittag des Finaltages spannend war.  
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Ballybunion/Irland - Im Vorjahr hatten Max Schmitt und Falko Hanisch großen Anteil am 13,5:11,5-Sieg Festlandeuropas gegen die Mannschaft aus Großbritannien und Irland. Falko Hanisch hat auch 2017 wieder kräftig Punkte gesammelt und einen ganz starken Eindruck auf der irischen Insel hinterlassen. Am ersten Tag trat der Spieler des Junior Team Germany gemeinsam mit dem Belgier Adrien Dumont de Chassart im Vierer gegen Alex Fitzpatrick und Thomas Plump an. Die Engländer schaffte es nie, in Führung zu gehen und kamen insgesamt auf nur drei Lochgewinne. Ganz anders das deutsch-belgische Duo. Zwar folgte auf das Birdie von Loch 1 gleich ein Bogey, aber spätestens als der Berliner mit seinem Partner die Löcher 6 und 7 gewonnen hatte, war klar, wer dieses Match bestimmt. Mit einem Birdie-Birdie-Bogey-Eagle-Finish setzten die Kontinentaleuropäer schon auf Bahn 16 den Endpunkt und gewannen mit 4&2 ihr Match. Im Einzel am Nachmittag traf Falko Hanisch auf Mark Power. Der Ire ging gegen den Youngster vom Berliner GC Stolper Heide mit einem Birdie auf Bahn 1 zwar in Front, konnte diese Führung aber nicht ausbauen und musste schon auf Bahn 4 den Ausgleich hinnehmen, als Hanisch auf dem 486 Meter langen Par 5 ein Birdie vorlegte. Mit einem weiteren Birdie auf Bahn 5 übernahm der Berliner seinerseits die Führung und gab diese auch nicht mehr ab. Hanisch spielte bärenstark und fehlerfrei, blieb ohne Bogey und nach dem fünften Birdie stand der 5&4-Sieg für das Team Kontinentaleuropas fest. Von der Anlage direkt am Meer ist Falko Hanisch restlos begeistert: "Das ist der beste Links-Platz, den ich je gespielt habe. Es macht extrem viel Spaß, durch die Dünen auf der Steilküste zu spielen und zwischendurch immer wieder auf das Meer zu blicken." Auch mit dem Verlauf des sportlichen Geschehens war Hanisch am Abend des ersten Wettkampftages rundum zufrieden: "Das Team ist cool. Mit Adrien verstehe ich mich echt gut, das ist ein guter Typ. Er ist eher der langweilige Golfer, der alles auf die Bahn haut und dann auf gute Putts hofft. Ich selber habe heute einige riskante Drives gehauen, aber wir haben uns super ergänzt. In meinem Einzel habe ich fast perfekt gespielt. Kein Bogey, viele Birdies - da konnte der Gegner nicht mehr viel machen. Ich genieße den Platz und die Atmosphäre. Wenn man auf einer solchen Anlage spielt, sollte man die Lage auch anerkennen, zumal es gut ist, sich zwischen den Schlägen auch mal abzulenken, indem man von den 20 Meter hohen Klippen auf den Atlantik schaut. Das macht richtig Spaß." Im Ausblick auf den Finaltag bewies der Zweifach-British-Boys-Finalist fast schon Fähigkeiten als Wahrsager: "Morgen müssen wir noch eine Schüppe drauflegen, damit wir das Ding hier gewinnen. Ich freue mich drauf und hoffe, dass wir nicht allzu nass werden. Aber ich habe Bock drauf!" Mit einer 6,5:5,5-Führung startete Kontinentaleuropa gegen GB/I in den zweiten Wettkampftag. Wieder ging Falko Hanisch mit Adrien Dumont de Chassart im Vierer raus. Gegen das englische Duo Robin Williams/Thomas Plumb lief es lange sehr eng, aber aus Sicht der Festländer auch gut. Mit einem Birdie auf Bahn 5 ging das deutsch-belgische Duo 1auf, kassierte durch ein Birdie der Briten aber postwendend den Ausgleich. Auf Bahn 6 gingen die Briten durch ein Bogey der Kontrahenten in Front, mussten ihrerseits aber durch ein Doppelbogey auf Bahn 7 wieder den Ausgleich hinnehmen. Auf den Bahn 9 bis 12 waren die Engländer in Summe fünf Schläge besser, so dass nach diesem Zwischentief von Hanisch/Dumont de Chassart eine 4auf-Führung für die Briten im Leaderboard stand. Mit einem Birdie auf Bahn 14 wurde das Ergebnis auf 3down freundlicher gestaltet, aber kurz darauf war doch Schluss und die Briten sicherten sich mit 4&3 den Punkt. Der Kontinent lag dennoch knapp in Front und hatte vor den abschließenden neun Einzelmatches somit gute Aussichten, den Titel zu verteidigen. Falko Hanisch durfte ein besonderes Duell austragen. Toby Briggs, der bei der Allianz German Boys Open im Frühjahr eine fabelhafte Finalrunde hingelegt hatte, ehe diese aufgrund von Gewitter erst unter- und dann abgebrochen werde musste, war der Kontrahent für den Berliner in der finalen Runde dieser Jacques Leglise Trophy. Die beiden gingen zudem als letztes Match auf den Platz. Bei harten Wetterbedingungen mit heftigem Wind kam es vor allem darauf an, Fehler und Katastrophen zu verhindern. Lange lief das Match absolut auf Augenhöhe und die Führung wechselte hin und her. Erst auf Bahn 14 gelang es Falko Hanisch erstmalig, mit 2auf davon zu ziehen. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings die Spannung insgesamt schon raus, weil nicht weniger als sechs Einzel für das Team vom Kontinent ausgegangen waren und GB/I somit schon keine Chance mehr hatte, den Titel zurück zu holen. Der Spieler vom Berliner GC Stolper Heide war da so richtig auf Betriebstemperatur, spielte zwingend und fehlerfrei, machte Briggs auch nicht mehr die Tür für einen Achtungserfolg auf und setzte mit 4&2 einen würdigen Endpunkt unter dieses internationale Match. Drei Siege, eine Niederlage - so die nackte Bilanz für den deutschen Nachwuchsgolfer, der rundum zufrieden war: "Ich bin erstaunt darüber, dass wir die Insulaner bei dem Wetter so dominiert haben. Im Vierer hat mir der Wind noch zu schaffen gemacht, im Einzel kam ich damit besser zurecht und habe nicht mehr probiert, auf Score zu spielen, sondern einfach besser als der Gegner. Bei diesen Bedingungen war der Platz wirklich anspruchsvoll, besonders, weil man den Wind zwischen den Dünen nur schwer einschätzen kann. Es hat viel Spaß gemacht und ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Ich habe wieder viele tolle Menschen kennengelernt. Hier trifft sich jedes Jahr aufs Neue die europäische Golfelite und man kann sowohl golferisch, wie auch persönlich viel mitnehmen. Ich werde viele Erinnerungen aus diesem und letztem Jahr mitnehmen." Der Wettstreit zwischen GB/I und Kontinentaleuropa wird an zwei Tagen mit dicht gedrängtem Matchplay-Programm ausgetragen. Jeweils vier Vierer werden am Vormittag gespielt, anschließend am ersten Tag acht Einzel, am Finaltag neun Einzel. Auf dem Ballybunion's Old Course in Irland hätten die Bedingungen kaum unterschiedlicher sein können. Am ersten Tag bei sommerlichen Temperaturen und ohne Wind hatten die jugendlichen Spitzengolfer reichlich Gelegenheit, die schönen Seiten des phantastisch gelegenen Platzes auf den Klippen an der irischen Westküste zu genießen. Am Finaltag kam vom Atlantik ein kräftiger Wind und machte den 5.821 Meter langen Par-71-Course zu einem kleinen Monster.    

Siege in Tschechien

News, 01.09.2017 um 15:54 Uhr
Deutsche Athleten dominierten die Internationalen Offenen Seniorenmeisterschaften von Tschechien in den Altersklassen (AK) ab 50 und ab 65 Jahren, die vom 15. bis 17. August 2017 in Karlsbad ausgetragen wurden.
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Karlsbad/Tschechien - Bereits nach der zweiten Runde deutete es sich an, dass der Titel der Seniorinnen nach Deutschland gehen würde. Cornelia Schmidt-Stützle vom Stuttgarter GC Solitude gab ihren Gegnerinnen am Donnerstag keine Chance und setzte sich mit 238 Schlägen gegen Claudia Rassmann vom Frankfurter GC (245 Schläge) durch, die sich dennoch über den Sieg in der AK 65 freuen kann. Die Bronzemedaille in der AK 50 ging an die Tschechien Helena Janoudová (250 Schläge). Ebenfalls ein deutsch-deutsches Duell lieferten sich die Senioren in der AK 65. Benno Wimmer vom GC Gäuboden verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr, als er am letzten Tag eine 76er Runde (237 Schläge) unterschrieb. Sein Landsmann Michael Reich vom G&LC Berlin-Wannsee beendete die dritte Runde mit einer starken 78, konnte den Rückstand von sieben Schlägen bei 244 Schlägen insgesamt nicht mehr aufholen. Den deutschen Erfolg perfekt macht Wolfgang Teske vom Frankfurter GC auf Rang drei (252 Schläge). Den Sieg bei den Senioren in der AK 50 sicherte sich der Tscheche Pavel Vilimovský vor dem Südafrikaner Mzuyanda Zingela und Mikuláš Ordnung, ebenfalls Tschechien. Insgesamt gingen 147 Spieler an den Start.

Festland gegen Insel

News, 31.08.2017 um 16:32 Uhr
Falko Hanisch vom Berliner GC Stolper Heide ist zum zweiten Mal im kontinentaleuropäischen Team der Jacques Léglise Trophy dabei und tritt gegen die Mannschaft der besten Junioren-Golfer aus Großbritannien und Irland an. 
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Seit 1977 treffen sich jährlich die besten europäischen Golfer unter 18 Jahren und treten in einem Team-Wettkampf zwischen Kontinentaleuropa und Großbritannien/Irland gegeneinander an. Zum zweiten Mal im kontinentaleuropäischen Team dabei ist Falko Hanisch. Gemeinsam mit Landsmann Max Schmitt hatte Hanisch im Vorjahr zum elften Mal die Trophäe für das Festland gewonnen. Das britische Team hat hingegen bereits 28 Titel auf der Habenseite. 2015 gab es ein Unentschieden. Für Hanisch ist es etwas ganz Besonderes, erneut beim traditionsreichen Event, das am 1. und 2. September im irischen Ballybunion ausgetragen wird, dabei zu sein. "Ich freue mich wirklich sehr, wieder das kontinentale Team zu repräsentieren und gehe mit schönen Erinnerungen an das diesjährige Turnier heran. Es ist ein Turnier mit enorm viel Tradition und es bedeutet mir viel, zwei Jahre in Folge Teil dieses prestigereichen Wettkampfes zu sein", sagt der Spieler des Golf Team Germany vor Turnierbeginn. Nach seinem Erfolg bei der British Boys im Vorjahr, hat Hanisch in diesem Jahr mit seinem Sieg bei der Allianz German Boys Open und einer erneuten Finalteilnahme bei der British Boys seine herausragende Form unter Beweis gestellt. Für die Teilnahme 2017 hat sich der 17-Jährige einiges vorgenommen: "Letztes Jahr habe ich zwei Mal gewonnen und zwei Mal verloren, diese Statistik viel ich auf jeden Fall verbessern. Ich freue mich auch darauf, zum ersten Mal in Irland zu sein und dann auch noch einen Links Platz zu spielen, was ich sehr bevorzuge. Auf solchen Plätzen in schwierigen Bedingungen zeigt sich, was Golf ursprünglich war und worauf es eigentlich ankommt. Dort muss mal sich wirklich auf sein Gefühl verlassen."

Starke Teamleistungen im GC am Reichswald 

News, 31.08.2017 um 11:34 Uhr
Samstagmorgen, 19. August, 5:30 Uhr, Golfclub am Reichswald. Alles wirkt friedlich und die Natur hat sich wieder beruhigt, nachdem in der Nacht zuvor ein schweres Unwetter über Mittelfranken gewütet hatte. 
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Der Gewittersturm hat auch auf dem Gelände des Golfclubs in der Nähe von Nürnberg seinen Tribut gefordert: Etliche Bäume sind entwurzelt oder einfach abgeknickt, viele Äste, Nadeln und Laub liegen auf Grüns und Fairways. Ein Bild der Verwüstung. An sich bringt schon das einen normalen Arbeitstag eines Greenkeeper-Teams durcheinander. An diesem Tag ist jedoch kein gewöhnlicher Spielbetrieb angesagt, sondern ein Relegationsspiel der KRAMSKI Deutschen Golf Liga (DGL) presented by Audi. Es geht um den Aufstieg in die 1. Bundesliga Süd der Damen. Angereist sind die Mannschaften des Frankfurter GC und des GC Hetzenhof, der erste Abschlag für 8:00 Uhr geplant. Muss das Turnier abgesagt werden? Head-Greenkeeper Adolf Hauth bleibt ruhig, jeder in seinem Team weiß ohne große Anweisung, was getan werden muss. Zwei Greenkeeper schultern ein Rucksack-Gebläse, um die Grüns freizublasen, zwei weitere fangen an, die Grüns mit handgeführten Grün-Mähern zu schneiden und ein Mann reinigt die Bunker und richtet jene her, wo kein Baum in den Bunker gestürzt ist. [:galerie:] Zuerst wird das Putting-Grün am Clubhaus für die Spielerinnen vorbereitet. Anschließend - weil ein Zeitstart vom ersten Abschlag angesetzt wurde - sind sukzessive die Grüns ab Bahn eins an der Reihe. So arbeitet sich das Team Grün für Grün über den Platz und das Relegationsspiel kann, trotz der außerordentlich erschwerten Rahmenbedingungen, wie vorgesehen um 8.00 Uhr gestartet werden. Das dreiköpfige Grüns-Team schafft es sogar, trotz dermehr als doppelten Arbeitsmenge immer drei bis vier Löcher vor der ersten Spielerinnen-Gruppe zu bleiben. Diese vernehmen zwar das Brummen der Gebläse und immer wieder sind Motorsägen zu hören, aber das Wettspiel kann unter regulären Bedingungen stattfinden. Das Ganze wäre zeitlich nicht möglich gewesen, wenn Head-Greenkeeper Hauth sich abends nach dem Gewittersturm nicht noch einen Ruck gegeben hätte, um auf den Platz zu fahren, erste Äste wegzuräumen und die Löcher zu versetzten. Hauth: "Um Löcher auf den Grüns präzise zu stechen und die Cups sauber zu setzen, brauchst Du Ruhe. Nach dem Sturm konnte ich absehen, dass das morgens nicht möglich sein würde". Weil ein Baum auf dem rechten Teil von Grün zwölf liegt, stimmt sich Head-Greenkeeper Hauth schon am frühen Morgen mit DGV-Spielleiter Schimmelpfennig ab, dass dort kurzfristig die Fahnenposition geändert werden muss. Der Spielleiter informiert daraufhin die Spielerinnen an Abschlag eins über die Änderung der Fahnenposition am zwölften Grün: Sie wird auf den ungestörten vorderen linken Bereich des Grüns verlegt. Die Greenkeeper zersägen danach den Teil des Baumes, der auf dem Grün liegt und ziehen ihn zur Seite. Anschließend markiert die Spielleitung den beschädigten Bereich des Grüns als "Boden in Ausbesserung". Auch die Situation an Grün zwölf ist unter Kontrolle. DGV-Spielleiter Karsten Schimmelpfennig ist voller Anerkennung für die starke Teamleistung der Nürnberger Greenkeeper: "Dank des hervorragenden und professionellen Einsatzes des Platz-Teams konnte das Turnier überhaupt stattfinden. Aufgrund der dramatischen morgendlichen Situation auf dem Platz hätte jeder dafür Verständnis gehabt, wenn das Relegationsspiel hätte verlegt werden müssen." Michael Totzke, Coach des Frankfurter GC, hat nach dem Relegationsspiel für den Gastgeber ebenfalls ein dickes Lob parat:"Das kann man dem Team des GC am Reichswald gar nicht hoch genug anrechnen, welchen Aufwand es hier für unser Match getrieben hat". Mit gutem Ausgang für die Frankfurter Mannschaft: Der FGC besiegte die Damen des GC Hetzenhof in einem bis zum Schluss spannenden Wettkampf mit 5:4 und spielt im nächsten Jahr wieder in der 1. Bundesliga Süd. Auch nach dem Relegationsspiel ging die Arbeit für die Greenkeeper weiter: die restlichen umgestürzten Bäume müssen weggeschafft werden, die Schäden am Rasen beseitigt und mit einer Begehung des Platzes möglicherweise weitere Bäume identifiziert werden, die gefällt werden müssen.

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