Euler vor Debüt auf PGA Tour

News, 13.02.2019 um 11:26 Uhr
Lukas Euler vom Frankfurter GC trifft Tiger Woods  
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Lukas Euler vom Deutschen Vizemeister Frankfurter GC steht vor einem echten Höhepunkt seiner noch jungen Karriere. Der Frankfurter tritt bei der Genesis Open im Riviera Country Club an und trifft in Pacific Palisades unter anderem auf die deutschen Tour-Stars Martin Kaymer, Alex Cejka und Stephan Jäger. Zudem ist bei diesem mit 7,4 Millionen Dollar dotierten Turnier in Kalifornien praktisch die gesamte Weltelite am Start. Der Sieger der Dutch Amateur Championship 2018 hat sich mit einem ganz starken Auftritt beim Genesis Open Collegiate Showcase für das Turnier der Profis qualifiziert. Lukas Euler zauberte eine Runde mit nur 67 Schlägen auf den anspruchsvollen Platz. Diese vier unter Par waren mit Abstand der beste Score aller Kontrahenten. Der erste Verfolger hatte satte drei Schläge mehr gebraucht. Heiß gelaufen "Ich habe sehr gut gespielt, viele Grüns getroffen und auch gut geputtet. Zur Mitte der Runde bin ich heiß gelaufen. Zwei Birdies in Folge, dann ein Par und danach ein Eagle haben mich auf "vier unter" nach zehn gespielten Bahnen gebracht", war Lukas Euler vom Verlauf seiner Runde selbst beeindruckt. Zu dem Collegiate Showcase waren von zwölf Universitäten jeweils die besten Athleten des Vorjahres eingeladen. Der ehemalige Nationalspieler vertrat somit seine University of Kentucky und war der erste College-Golfer überhaupt, der in der Geschichte dieses Turniers einen Score unter 70 ins Clubhaus bringen konnte. Euler trifft den Tiger Nach dieser famosen Leistung traf der Deutsche, der in diesem Jahr nach Abschluss des College ins Profilager wechseln will, auf Tiger Woods. Der Weltstar gratulierte Lukas Euler und wünschte ihm viel Erfolg für die kommende, große Aufgabe. "Es hat hier extrem viel Spaß gemacht und des Turnier ist eine tolle Möglichkeiten für College-Spieler, die PGA Tour kennenzulernen. Die Grüns waren wirklich sehr treu. Die Bälle rollen wie an der Schnur gezogen und fallen dann. Das ist ein phänomenaler Golfplatz! Ich habe keinen Zweifel, diesen Start auf der Tour hier zu genießen", strahlte der Frankfurter nach einem ereignisreichen Tag mit optimistischem Blick voraus. Zwei Asse auf Frontnine Dass Lukas Euler gut drauf ist, deutete sich schon im Januar an. Auf einer Trainingsrunde gelang dem ehrgeizigen Athleten das Kunststück, auf der Frontnine zwei Asse zu schlagen. Die Wahrscheinlichkeit, zwei Holes-in-one auf einer Runde zu spielen, liegt statistisch gesehen bei 1:67 Millionen. Für zwei Asse innerhalb einer halben Runde ist die Wahrscheinlichkeit offenbar noch gar nicht berechnet worden. Die Genesis Open ist der zweite Auftritt von Lukas Euler auf einer der beiden Top-Level-Touren der Welt. Für die KLM Open, einem Turnier der PGA European Tour hatte sich der Bundesliga-Spieler des FGC durch seinen Sieg bei der "Dutch Amateur" qualifiziert.

Der Große Preis des DGV - Pressemitteilung II - Preis Februar&Gewinner Januar

News, 06.02.2019 um 15:42 Uhr
Ein Golf Erlebnistag für Zwei von der Allianz Diesen Monat wartet wieder ein attraktiver Preis auf die Teilnehmer des DGV-Gewinnspiels "Der Große Preis des DGV".
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Der DGV-Hauptsponsor Allianz stellt im Monat Februar einen Golf Erlebnistag für zwei Personen im Golfclub Schönbruch mit Greenfees, Trainerstunde mit dem BMGV Landestrainer und Verpflegung als Preis zur Verfügung. Vielleicht erhält der Gewinner hier den entscheidenden Profi-Tipp zur Spielverbesserung für die kommende Golfsaison. Seit 2009 unterstützt Allianz den Golfsport vielfältig - als Sport für Alle und Jeden, unabhängig des Leistungsniveaus, des Alters und der Herkunft. Auf globaler Ebene ist die Allianz Partner des St Andrews Links Trust, des berühmten Old Course in Schottland, während sich in Deutschland weitere Kooperationen mit Golfclubs aus verschiedenen Regionen entwickelt haben. In Zusammenarbeit mit dem Golf Club St. Leon-Rot hat die Allianz die eigene Jugendturnierserie "Lucky33" aufgebaut, im Rahmen derer sich deutsche Nachwuchsgolfer unter Turnierbedingungen jährlich miteinander messen können. 2018 feierte dieses Ereignis sein zehnjähriges Bestehen. Seit 2015 ist das Münchener Versicherungsunternehmen Partner und Versicherer des DGV. Die Allianz Deutschland sorgt als offizieller Versicherer des deutschen Golfsports für den Versicherungsschutz der im DGV-registrierten Golfspieler auf deutschen Golfanlagen. Somit ist der DGV-Ausweis die Grundlage für den Versicherungsschutz jedes Golfspielers und umfasst die gesetzliche Haftpflicht bei der Ausübung des Golfsports. Zudem wurde in Zusammenarbeit mit dem DGV ein vollumfassendes Versicherungsprodukt für Golfanlagen entwickelt. Ein Zeichen für ihre gesellschaftliche Verantwortung setzt die Allianz als Partner der Projekte Golf&Umwelt und Golf&Gesundheit sowie des DGV-Innovationspreises in der neuen Kategorie "Golf und soziale Verantwortung". Gewinner Monatspreis Januar Im Rahmen des DGV-Gewinnspiel 2019 "Der Große Preis des DGV" stehen die fünf Gewinner für den Monatspreis Januar fest. Alle fünf Gewinner können sich über ein Jahresbezug von WELT AM SONNTAG freuen. Herzlichen Glückwünsch! Und so einfach geht es: unter www.golf.de/dgv-gewinnspiel müssen Sie lediglich eine Gewinnspielfrage, die jeden Monat an den Preis bzw. Gewinnspielpartner angepasst ist, beantworten und schon sind Sie im Rennen um die begehrten Preise. Der Lösungstipp am Ende der Frage hilft Ihnen weiter, falls Sie sich bei einer Frage nicht sicher sein sollten. Also, worauf warten Sie noch? Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall. Folgende Preise gibt es zu gewinnen: Februar 2019: Trainerstunde mit dem BMGV Landestrainer und Golfrunde im Allianz Partner-Golfclub Schönbuch für 2 Personen (inkl. Greenfees und Verpflegung) März 2019: 1 x 3 Startplätze für das ProAm der ProGolfTour in Glashofen (1. Juni 2019) April 2019: 5 x 1 Jahresbezug von WELT AM SONNTAG (Bezug endet automatisch), frei Haus Mai 2019: Meet&Greet für zwei Personen mit dem Junior Team Germany inkl. Golfrunde präsentiert von der DekaBank Juni 2019: Wird noch bekannt gegeben Juli 2019: Liberty Standbag und Handschuhe August 2019: 500 €-Gutschein auf das gesamte Luxusuhren-Sortiment auf CHRONEXT.de September 2019: Abacus Troon Hybrid Jacke ½ Zip Oktober 2019: DekaBank Golf Bag mit Unterschriften vom Junior Team Germany   Zum Gewinnspiel: www.golf.de/publish/golfeinstieg/dgv-gewinnspiel Die Teilnahmebedingungen zum Gewinnspiel finden Sie hier.  

Hirmer und de Bruyn im Halbfinale von Australien

News, 20.01.2019 um 22:15 Uhr
Michael Hirmer und Jannik de Bruyn vom National Team Germany haben sich bei der Australian Amateur Championship im Woodlands GC in Melbourne bis ins Halbfinale gekämpft und belegen am Ende den geteilten dritten Platz.
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Melbourne/Australien - Beim zweiten Turnier, das Bundestrainer Uli Eckhardt mit acht Athleten des National Team Germany in Australien bestritt, haben die Bundesadler für Aufsehen gesorgt. Dreimal tauchte Schwarz-Rot-Gold in der Zählspielqualifikation der Australian Amateur Championship in der Top 10 auf und sechs Spieler schafften den Sprung in die Matchplays. Den geteilten fünften Platz erspielten sich mit einem Score von jeweils sieben unter Par nach zwei Runden David Rauch, Michael Hirmer und Jannik de Bruyn. Für Hirmer und de Bruyn ging der Weg anschließend noch sehr weit, David Rauch vom Berliner GC Stolper Heide musste bereits in der ersten Matchplay-Runde im Konzert der besten 64 Spieler die Segel mit einer 5&4-Niederlage gegen Donovan Lee aus Singapore streichen. Michael Hirmer Michael Hirmer hatte zweimal 68 im Zählspiel abgeliefert und spielte auch im Matchplay sicher. In der ersten Runde schaltete der Spieler des Stuttgarter GC Solitude Matty Lamb aus England mit 2&1 aus. Am Morgen des zweiten Matchplay-Tages fegte Hirmer den Australier Joel Stahlhut mit 5&4 vom Platz, musste am Nachmittag gegen den Briten Michael Farr beim 2&1-Sieg kräftig nachlegen, um den Einzug ins Viertelfinale zu sichern. Hier traf der deutsche Nationalspieler am Morgen des dritten Tages der Duelle Mann gegen Mann auf den Australier Justin Warren. Der Tag begann gut für Michael Hirmer und so konnte er auf dem 18. Grün mit 1auf den Einzug ins Halbfinale sichern. Am Nachmittag ging es gegen den späteren Turniersieger Conor Purcell. Der Ire lieferte sich mit dem Deutschen ein Duell auf hohem Niveau und hatte am Ende mit 1auf das bessere Ende für sich. "Das war für mich ein tolles Turnier. Ich habe ein sehr gutes Zählspiel gespielt. Im Matchplay war ich Runde für Runde sehr zufrieden. Ich habe vor allem in der zweiten und der dritten Runde sehr gut gespielt. Im Viertelfinale habe ich mit meinem B-Game gekämpft und auf der 18 gewonnen. Im Halbfinale gegen den Iren habe ich leider nicht zu meinem A-Game zurückgefunden. Trotzdem hatte ich mein Spiel am Ende im Griff und habe den Sieg erst auf der 18 weggeschenkt. Sowas passiert halt. Ich suche mir jetzt die Sachen raus, aus denen ich was lernen kann", bilanziert der Wahl-Stuttgarter die Turnierwoche. Jannik de Bruyn Jannik de Bruyn vom GC Hösel zog nach 69 und 67 Schlägen auf T5 in die Matchplays ein. In Runde eins hielt der Rheinländer gegen den Japaner Yuta Suqiura mit 3&1 die Fahne hoch. In der Runde des besten 32 traf der Höselaner erneut auf einen Japaner. Auch gegen Ren Yonezawa setzte sich der Sportsoldat mit 3&1 durch. Am Nachmittag des zweiten Matchplay-Tages ging es gegen den Neuseeländer Jake Lee. Bis zum 17. Grün ging das Duell, ehe der Deutsche mit 2&1 den Einzug ins Viertelfinale feiern durfte. In diesem ging es für den Bundesadler gegen Blake Windred aus Australien. Am Morgen des vorletzten Tages dieser großen Meisterschaft lieferte Jannik de Bruyn eine Glanzleistung ab und marschierte mit einem 3&2-Sieg ins Halbfinale. Gegen Nathan Barbieri kam dann aber auch für den Höselaner das Aus. Nach großem Kampf und guter Leistung musste sich Jannik de Bruyn auf dem 18. Grün geschlagen geben und teilt sich mit Michael Hirmer den dritten Platz. "Alles in allem war es ein sehr zufriedenstellendes Turnier, aus dem ich ganz viel mitnehmen kann. Ich habe die ganze Woche sehr solide gespielt und viele Birdies gemacht, was vor allem im Matchplay hilfreich ist. Momentan überwiegt noch die Enttäuschung über die Niederlage, da man so kurz vor dem Ziel stand. In den nächsten Tagen wird viel analysiert und dann freue ich mich auf die anstehenden Turniere in Südafrika", blickte Jannik de Bruyn schon voraus. Alexander Herrmann Auf T24 war Alexander Herrmann vom Stuttgarter GC mit 71 und 69 Schlägen in die Matchplays aufgestiegen. In der ersten Runde setzte sich der Süddeutsche mit 2&1 gegen Elvis Smylie aus Australien durch. Auch der zweite Australier war in den Matchplays für Herrmann eine gut zu nehmende Hürde. Mit 5&4 sauste der Deutsche gegen Yuji Sekito eine Runde weiter. Erst der dritte Australier vermochte es, Alex Herrmann zu schlagen. Mit 3&2 gewann Nathan Barbieri das Drittrundenmatch, so dass für den Bundesadler im Endklassement ein sehr guter neunter Platz zu Buche steht. Timo Vahlenkamp Timo Vahlenkamp zeigte erneut eine starke Leistung und sicherte sich mit 72 und 70 Schlägen souverän den Aufstieg in die Matchplays. In der Runde der besten 64 hielt der Spieler des Berliner GC Stolper Heide das Match immer offen, unterlag aber auf dem 18. Grün mit 1down denkbar knapp. Clubkamerad Falko Hanisch landete nach den beiden Zählspielrunden zwar auf T62, verpasste aber im Kartenstechen den Einzug in die Matchplays. Mit 70 und 73 Schlägen schaffte es der Youngster der Truppe von Bundestrainer Ulli Eckhardt in die Matchplays. Lukas Buller vom Frankfurter GC zog im Matchplay dann aber gegen Andre Lautee vom Gastgeber Australien mit 4&3 den Kürzeren. Marc Hammer vom GC Mannheim-Viernheim verpasste auf Rang 73 die Matchplays, da er der starken 69 vom ersten Tag eine 76 am zweiten Tag folgen ließ. Fazit des Bundestrainers "Es war zwar sehr schade, dass wir im Halbfinale zweimal verloren haben, aber  trotzdem haben wir ein tolles Turnier gespielt - allen voran Michi und Jannik. Die beiden haben an allen Tagen wirklich tolles Golf gespielt. Im Lochspiel muss immer einer verlieren, in diesem Fallen waren es wir. Beide haben am Vormittag noch Matches auf hohem Niveau gewonnen, die auf Messers Schneide standen. Ich hatte ja vor dem Turnier gehofft und angekündigt, dass wir hier ein Wörtchen mitreden und so war es dann ja auch. Ich bin mit der ganzen Performance sehr zufrieden, wir sind auf einem guten Weg und daher freue ich mich auf die Saison und die kommenden Turniere. Australien war eine Reise wert. Die Jungs haben hier viel gelernt und haben gezeigt, dass sie um den Sieg mitspielen können. Mehr können wir nicht erwarten", fiel das Fazit von Bundestrainer Ulli Eckhardt unmittelbar nach dem letzten Putt sachlich aus.

Kader des Golf Team Germany für 2019 komplett

News, 15.01.2019 um 13:01 Uhr
Hoffnungsvoller Tour- und Amateurnachwuchs
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Die Kader des Golf Team Germany (GTG) 2019 sind komplett. Insgesamt hat der Deutsche Golf Verband (DGV) 55 Spielerinnen und Spieler zwischen 14 und 35 Jahren für das GTG 2019 nominiert. Große Hoffnungen liegen insbesondere auf Tourneuling Esther Henseleit und Maximilian Schmitt, der bereits nach nur wenigen Auftritten auf der European Tour auf sich aufmerksam macht. Im Jahr vor den Olympischen Spielen in Tokio steht das Elite Team Germany mit Martin Kaymer, Maximilian Kieffer, Sandra Gal und Caroline Masson im Fokus des Medien-Interesses. Für alle vier heißt es Punkte sammeln für das Olympic Golf Ranking, um sich für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zu qualifizieren. Gal und Masson sind spielberechtigt für die amerikanische LPGA-Tour und die Ladies European Tour. Kaymer wird wieder auf der amerikanischen PGA-Tour und der European Tour starten, für die auch Kieffer die Spielberechtigung besitzt. Hoffnungsvoller Tournachwuchs Vom National Team Germany schlagen gleich sieben Frauen und zehn Männer bei sieben verschiedenen internationalen Profitouren ab. "Es freut mich sehr, dass 2019 im Vergleich zur vergangenen Saison noch einmal zwei deutsche Spielerinnen mehr auf den europäischen Profitouren an den Start gehen werden", sagt Marcus Neumann, Vorstand Sport des DGV. Besonders gespannt ist er auf die Performance von Esther Henseleit, die als amtierende Deutsche Meisterin (Einzel und Mannschaft), Vize-Europameisterin und als Zehnte der Weltrangliste der Amateure ins Profilager wechselte. "Esther hat sich für ein unfassbar tolles individuelles Jahr mit der souveränen Qualifikation für die Ladies European Tour belohnt", so Neumann. Ebenfalls interessant wird zu beobachten sein, wie sich Maximilian Schmitt auf der European Tour schlägt. Der 20-Jährige aus Bad Kreuznach hat nach nur einer Saison auf der European Challenge Tour den Durchmarsch in die höchste Profiliga Europas geschafft und ließ dort bereits mit einem ersten Top-Ten-Ergebnis aufhorchen. "Was Max in seiner erst kurzen Profizeit erreicht hat, ist wirklich großartig. Er setzt seinen Weg kontinuierlich und unbeirrt fort - sogar auf der European Tour. Ich bin mir sicher, wir sehen auch 2019 wieder Großes von ihm", blickt Marcus Neumann sehr zufrieden nach vorn. Auch der Amateur-Bereich des National Teams und des Junior Teams ist gut aufgestellt. "Hier finden wir die aktuell besten deutschen Amateurinnen und Amateure sowie viele hoffnungsvolle Nachwuchsspielerinnen und -spieler, wie beispielsweise Paula Kirner vom Kiawah GC, die als 16-Jährige bereits zweifache Deutsche Lochspielmeisterin ist", wirbt Neumann für den Nachwuchs. Weitere Informationen zu aktuellen Turnieren, Spielerprofile und Hintergrundgeschichten stehen unter www.golfteamgermany.de zur Verfügung.

Golfanlagen mit wirtschaftlicher Lage zufrieden

News, 15.01.2019 um 12:49 Uhr
Zahl der aktiven Golfer in Deutschland weiterhin hoch
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Der positive Eindruck der vergangenen Jahre bestätigte sich: 92,4 Prozent der am DGV-Herbstbarometer teilnehmenden Clubs bewerteten ihre wirtschaftliche Lage als gut oder befriedigend. Bei der vom Deutschen Golf Verband (DGV) seit zehn Jahren durchgeführten Umfrage nahm ein Drittel aller DGV-Mitglieder teil. Trotz des Hitzesommers 2018 ergab sich aus den Umfrageergebnissen auch der zweitbeste Zufriedenheitsindex der vergangenen sechs Jahre (+29,7 Prozent). Laut Umfrage stiegen bei 37 Prozent der Golfanlagen die Mitgliederzahlen, bei 38 Prozent blieben sie gleich und 24 Prozent der Befragten verzeichneten rückläufige Zahlen. Im Vergleich der im DGV-registrierten Mitgliedschaften gab es 2018 erstmals einen Rückgang von 0,4 Prozent. 644.943 registrierten Mitgliedschaften 2017 standen 642.240 für das Jahr 2018 gegenüber, somit sank die Gesamtzahl um 2.703. Verloren hat dabei insbesondere erneut die Altersgruppe der 41 bis 50-Jährigen. Der organisierte Golfsport notiert damit erstmals geringere registrierte Mitgliedschaften als im Vorjahr. Für Claus M. Kobold, Präsident des DGV, ist dies aber nicht beunruhigend. "Die Zahl der im DGV registrierten Mitgliedschaften ist immer weniger ein Indikator für die Golfentwicklung insgesamt. Mit dem sich wandelnden Freizeitverhalten insgesamt differenzieren sich auch die Formen, in denen jemand dem Golfspiel nachgeht. Vielfach wird Golfspiel nicht mehr in der klassischen Anbindung an eine Golfanlage ausgeübt, die wir mit unserer traditionellen Bestandserhebung erfassen. Untersuchungen haben gezeigt, dass in Deutschland vielmehr bis zu 1,8 Millionen Menschen dem Golfspiel nachgehen." Die stärkste Altersgruppe der Golfspieler stellen erneut die über 50-Jährigen, die mit mehr als +8.600 deutlich zugelegt haben. Bei der Betrachtung der Geschlechterverteilung ist zu beobachten, dass der Anteil der Golfspielerinnen sich seit Jahren auf einem nahezu gleichbleibenden, im internationalen Vergleich bemerkenswerten, Niveau von etwa 36 Prozent bewegt. Ein klares Bild zeigte sich bei den Golfclubs, die im Rahmen des Herbstbarometers nach ihrer Einschätzung zur abgelaufenen Saison befragt wurden. 80 Prozent der Beteiligten äußerten, dass sie zufrieden oder sehr zufrieden waren. 153 Clubs sagten, dass sich ihre Greenfee-Einnahmen auf dem bisherigen Niveau gezeigt oder sogar verbessert haben. Mit Blick auf die geografische Verteilung der Mitgliederzahlen im Vergleich zum Vorjahr fällt auf, dass die Bundesländer im Osten einen geringfügigen Zuwachs verzeichnen. In den Regionen mit den meisten registrierten Mitgliedschaften, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen/Bremen und Bayern wurden dagegen weniger registriert. Auch die Vereinigung clubfreier Golfspieler notierte einen leichten Rückgang auf 21.821 Mitgliedschaften. Bei den Spielmöglichkeiten haben sich die Rahmenbedingungen 2018 nicht geändert. Mit 730 Golfanlagen in Deutschland ist die Zahl zwar um eins gesunken, dieser statistische Wert ergibt sich aber aus einer Reihe von organisatorischen Neuordnungen auf deutschen Golfplätzen.

Lang sichert sich großen Titel in den USA

News, 07.01.2019 um 10:11 Uhr
Nationalspielerin gewinnt den Junior Orange Bowl
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Coral Gables/USA - Nina Lang hat sich in überzeugender Manier den Titel bei den 55. Junior Orange Bowl International Golf Championships gesichert. Die Athletin des Junior Team Germany stand nach Runden mit 72, 67, 67 und 72 Schlägen mit gesamt sechs unter Par am Ende vier Zähler besser da als ihre erste Verfolgerin. Besonders auffällig war, wie gut die Bayerin aus dem Kader von Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl jeweils mit den zweiten Neun des Platzes zurecht kam und sich an allen vier Tagen hier die nötigen Birdies holte, um am Ende eine von nur zwei Spielerinnen zu sein, die das Turnier unter Par abschlossen. Vier Schläge Vorsprung Mit vier Schlägen Vorsprung auf die Peruanerin Daniela Balesteros ging es für die Spielerin, die in der kommenden Saison in der KRAMSKI Deutschen Golf Liga presented by Audi für den Aufsteiger GC München Valley in der 1. Bundesliga antreten wird, als Leaderin in die Finalrunde. Hier wurde es doch noch einmal spannend, als Nina Lang auf der ersten Hälfte der Runde drei Bogeys kassierte und die Konkurrentin aus Südamerika fast fehlerfrei blieb. Mit zwei Schlägen Vorsprung ging sie auf die letzten neun Löcher.  Phantastische Eisen Wie schon an den Vortagen, so auch in der Finalrunde: Nina Lang feuerte nun einen phantastischen Schlag nach dem anderen ab. Die Eisen waren nahezu perfekt und so gab es reichlich Birdiechancen für die 17-Jährige. Zwar fielen nicht alle Putts, aber wieder brachte die Deutsche satte vier Birdies unter. Höhepunkt des Tages was das Birdie auf Bahn 17, als die Verfolgerin aus Peru nur ihr Par hielt, obwohl sie zwei Meter näher am Stock gelegen hatte. Der Sieg war damit praktisch gesichert und vier Schläge Vorsprung gaben auf der Abschlussbahn die nötige Sicherheit. Nina Lang, die von ihrem Coach Ted Long begleitet wurde, durfte über den bislang größten Sieg ihrer noch jungen Karriere jubeln. Bundestrainer begeistert Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl war angesichts des Triumphes seiner Spielerin völlig aus dem Häuschen. Rühl erinnerte daran, dass Nina Lang in den letzten Jahren immer wieder mit Rückschlägen zu kämpfen hatte, dabei aber nicht das Wesentliche aus dem Blick verloren hat: "Was bei Nina immer da war, ist die Liebe zum Golf. Es wurde immer alles probiert und alles gegeben. Nina Lang hat es gelebt, den Prozess der Entwicklung zu sehen und hat sich mit Fleiß und Ehrgeiz durchgebissen. Größeren Respekt vor der Leistung und dem Erfolg kann man nicht haben! Das ist ein beeindruckender Erfolg! Glückwunsch an Nina!" Respekt von der Konkurrenz Die Art und Weise, wie Nina Lang ihr Spiel durchzog, nötigte der Konkurrenz Respekt ab. "Nina hat einige Fackeln geschossen. Es war verrückt, denn sie hat die 14, 15 und 16 mit Birdie gespielt als wären es Pars. Das sah bei ihr alles so leicht aus", war Daniela Balesteros nach der dritten Runde sehr beeindruckt. "Mit meinen vier Birdies auf der Backnine bin ich sehr zufrieden. Auf der 18 habe ich einfach nur noch mein Par gespielt, das hat ja für den Sieg gereicht", freute sich Nina Lang über die Früchte des Trainings. Beim Junior Orange Bowl gewann schon Tiger Woods Der Junior Orange Bowl war das erste Turnier nach dem Umbau des 1925 von Donald Ross entworfenen Platzes des Biltmore GC in Coral Gables. Die Grüns wurden erweitert, einige Bunker vergrößert und zum Teil auch verlegt. Insgesamt wurde der Platz länger und spielte sich für die Mädchen mit 5.629 Metern. Der Golfwettbewerb ist eine von 15 Disziplinen, die das Junior Orange Bowl Jugend Festival ausmachen. Zum 70. Mal findet dieser Event statt, bei dem 7.500 Jugendliche im Süden Floridas zusammenkommen. 55 Mal war nun auch Golf im Programm des Junior Orange Bowl International. Große Namen konnten sich in die Siegerlisten eintragen: 1991 gewann Tiger Woods das Turnier. Auch Inbee Park, Ariya Jutanugarn, Cristie Kerr, Lexi Thompson und Mark Calcavecchia holten sich bereits den Pokal.

Förderung der Sporthilfe-Athleten ausgebaut

News, 17.12.2018 um 13:28 Uhr
15 Golf-Team-Germany-Spieler erhalten Kaderprämie
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Erstmals erhalten 15 Spieler des Golf Team Germany (GTG) eine einmalige Zahlung von 3649,63 Euro der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Möglich wurde diese Förderung der Nachwuchs- und Spitzenathleten durch den Ausbau von Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Alle Empfänger der Kaderprämie 2018 sind Sportler aus den Olympiakadern (OK) und den Perspektivkadern (PK) der olympischen Spitzenverbände. Insgesamt erhalten 959 Athleten die Prämie, die sie im Vorfeld bei der Deutschen Sporthilfe beantragen mussten. Ermöglicht wurde dies, weil nachträglich 3,5 Millionen Euro für die direkte Athletenförderung in den Bundeshaushalt 2018 eingestellt wurden.   Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbandes (DGV), freut sich über diese Anerkennung für die Spieler des GTG: "Die Stiftung Deutsche Sporthilfe ist einer der wichtigsten Sponsoren für unsere Nachwuchsathletinnen und -athleten. Gerade am Übergang vom Top-Amateur zum Nachwuchs-Tourspieler hilft die jährliche Top-Team-Future-Förderung den Athleten bei der Finanzierung ihrer Leistungssportkarrieren. Dass die Sporthilfe jetzt zum Jahresende noch die Kaderprämie nachlegen konnte, ist eine großartige Nachricht. Wir freuen uns sehr für die Nachwuchsathleten, die Dank der Kaderprämie weitere Turnierteilnahmen und Heimtraining einplanen können."   Die direkte Förderung der besten und perspektivreichsten Athleten Deutschlands ist ein elementarer Bestandteil der Leistungssportreform, bei der die Athleten im Mittelpunkt stehen. Die Deutsche Sporthilfe möchte mit ihrer Förderung insbesondere jenen Athleten, die sich für eine Duale Karriere beispielsweise in Form eines Studiums oder einer Ausbildung entscheiden, eine Alternative neben den Sportförderstellen des Bundes oder der Länder aufzeigen.   Im DGV erhalten diese einmalige Prämie Spieler aus dem National Team Germany, die sich damit unter noch besseren Bedingungen auf die nächsten großen Aufgaben ihrer Karriere vorbereiten können.   Gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der DOSB-Athletenkommission hatte sich die Stiftung Deutsche Sporthilfe um die Erhöhung der Fördermaßnahmen bemüht. Für das Jahr 2019 hat der Haushaltsausschuss des Bundestages in seiner Bereinigungssitzung am 8. November darüber hinaus bereits einen weiteren Posten von 7 Mio. Euro für die direkte Athletenförderung über die Deutsche Sporthilfe eingestellt. Die Stiftung Deutsche Sporthilfe unterstützt die Kaderathleten des DGV seit Januar 2015. Ziel der Förderung ist es, einen finanziellen Beitrag zu den kostenintensiven Trainings- und Wettkampfaufwendungen der Athleten zu leisten.

3. DGV-Coaches-Circle 2018

Leistungssport, 02.12.2018 um 12:45 Uhr
DGV-Rahmentrainingskonzeption  - Mit Plan zum Erfolg
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Frankfurt - Der 3. DGV-Coaches-Circle fand am 3. und 4. Dezember in Frankfurt statt. Der DGV hatte rund 50 Leistungssporttrainer nach Frankfurt eingeladen, um aktuelle Themen aus dem Spitzen- und Nachwuchsleistungssport gemeinsam zu erörtern. Ziel ist die Optimierung der Leistungssportstrukturen im deutschen Golfsport. Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbands (DGV) begrüßte die Teilnehmer und betonte, wie wichtig dem DGV der Austausch mit den Trainern ist. Im Zentrum der Veranstaltung stand die im Jahr 2018 neu herausgegebene DGV-Rahmentrainingskonzeption und daraus im Speziellen das Thema der Talentauswahl. Jungen-Bundestrainer Christoph Herrmann erläuterte die Grundzüge der DGV-Rahmentrainingskonzeption (RTK), die eine zentrale Navigationshilfe für alle im Leistungssport tätigen Trainer sein soll sowie für all diejenigen, die Talente auf ihrem Weg zum Spitzengolfer unterstützen wollen. Als Leitmotiv für die gemeinsame Arbeit im Leistungssport steht immer der Athlet im Mittelpunkt. Rollen und Aufgaben in der Spielerförderung sind in der RTK für alle Beteiligten beschrieben. Koryphäe zu Gast Prof. Dr. Klaus Roth, eine echte Koryphäe der Sportwissenschaft, der schon wesentlich bei der Entstehung der DGV-Ballschule beteiligt war, beleuchtete das Thema Talentauswahl aus sportwissenschaftlicher Sicht. Neben Wettkampfleistungen und objektiven Tests, kommt der subjektiven Trainereinschätzung der Stärken und Schwächen eines Athleten dabei eine ganz besondere Bedeutung zu. Deshalb wurde gemeinsam mit den anwesenden Trainern ein Kriterien geleiteter Talenterkennungsbogen bearbeitet, der zukünftig Einzug in die Arbeit auf allen Verbandsebenen finden soll. An Tag 2 gaben die Bundestrainer den Teilnehmern mit ihre subjektiven Trainereinschätzungen zu den Spielkompetenzen des deutschen Nachwuchs´ im internationalen Vergleich preis. Intensiv wurde dabei diskutiert, warum sich der international durchaus erfolgreiche deutsche Amateurnachwuchs nicht mit gleicher Bravour auch auf den Touren durchsetzen kann, dies insbesondere im männlichen Leistungsbereich. Ursachen wurden u.a. in der mangelnden Qualität der Grüns auf deutschen Golfplätzen, in der fehlenden Wettkampfhärte, aber auch der dringenden Notwendigkeit von golfspezifischen Lösungen zur Kombination von Schule und Leistungsgolf gesehen. Biodynamik Dr. Rob J. Neal gilt als Papst der biomechanischen Bewegungsanalyse im Golfsport. Im Rahmen des 3. DGV-Coaches-Circle hielt Neal zwei spannende Vorträge, mit denen er aufzeigte, dass die Verbesserung eines winzigen Details im Spiel riesige Auswirkungen auf den Score haben kann. Neal zeigte zudem wichtige Aspekte für die Entwicklung eines effektiven Golfschwungs auf. Im Rahmen eines abschließenden Podiumsgesprächs zur Frage "Was brauchen Athleten?" wurde der Weg vom Amateur zum Tourspieler aus Sicht von Athleten, Management-Agenturen und Trainern beleuchtet. Zu Gast waren Isi Gabsa, die sich gerade die volle Tourkarte der LPGA Tour gesichert hat, sowie Michael Ernst von der Management Agentur des GC St. Leon-Rot und Peter Wolfenstetter, der seine Tourerfahrungen als Coach weitergab. Am Ende der Veranstaltung waren sich alle einig, dass der Austausch miteinander ein wichtiger und ertragreicher Baustein der DGV-Leistungssportstrukturen ist. Schon jetzt freuen sich alle Teilnehmer auf den nächsten Coaches Circle in zwei Jahren.

Timo Klischan in Australien

News, 26.11.2018 um 20:43 Uhr
Disabled Golfer bei Profis eingebettet
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Australien - Zwölf der weltbesten Golfer mit Behinderung hatten im Rahmen des World Cup of Golf im Metropolitan GC die Chance, auf Augenhöhe mit den Profis aufzuteen. Mittendrin: Timo Klischan, der beim Royal St. Barbara´s GC Dortmund im Alter von 18 Jahren mit dem Golfsport begonnen hat, inzwischen aber beim Berliner G&C Motzener See Clubmeister ist und in der KRAMSKI Deutschen Golf Liga presented by Audi in der Oberliga spielt. Timo Klischan erlitt bei der Geburt eine Erbsche Lähmung. Durch einen Nervenriss im Bereich des Halses sind im linken Arm Bizeps und Deltamuskel nicht entwickelt, so dass der Golfschwung alleine aus dem rechten Arm kommen muss. Gemeinsam mit PGA Professional Duncan Hannak arbeitete Timo Klischan hart an einem Schwung, der mit dieser Behinderung stabil funktioniert. Timo Klischan hat es in Dortmund als Feldhockey-Torwart sogar zum Sportler des Jahres 2014 gebracht. Das Team von TSC Eintracht Dortmund pendelte in den Jahren, in denen Klischan dort im Tor stand meist zwischen Regional- und Oberliga. Zunächst spielte Timo Klischan Golf und Hockey noch parallel. "In den letzten zehn Jahren habe ich das Golfspiel immer weiter intensiviert, ganz besonders, als die Deutsche Golf Liga ins Leben gerufen wurde und sich der DGV auch bei mir gemeldet hat, weil die Bemühungen um die Inklusion vorhanden waren und Nominierungen für eine Team-EM im Raume standen", berichtet der Athlet über den Werdegang. Einladung nach Australien Aufgrund seiner guten Platzierung (Rang 8) in der Europarangliste der Disabled Golfer bekam der 36-Jährige eine Einladung nach Downunder. In Australien ist die Inklusion im Vergleich zu Europa weit fortgeschritten und so wurden im Rahmen der Australien Open auf dem Lakes GC von Sydney auch die Australian All Abilities Championship ausgetragen. "Wir wurden absolut gleich behandelt wie die Profis. Das war eine super Erfahrung. Das macht Spaß, das so zu erleben und so fair behandelt zu werden", war der Deutsche sehr beeindruckt. Zwischen den Flights der Profis starteten die Behinderten und bekamen so sehr viel Aufmerksamkeit der Medien und Zuschauer. Timo Klischan landete mit Scores von 86, 92 und 82 Schlägen im Endklassement auf Rang neun. Gespielt wurde auch für die Disabled Golfer von den Tees, von denen die Weltstars abschlugen. Die Geschwindigkeit der Grüns, die die Profis gewohnt sind, war für die Disabled-Golfer eine besondere Herausforderung. Auf der Proberunde gelang dem Deutschen auf dem 18. Loch des Lakes GC sein erstes Hole-in-one. Mit dem Ergebnis war Timo Klischan zwar nicht ganz zufrieden, war allerdings von den Eindrücken so überwältigt, dass eine volle Konzentration auf das Spiel auch schwer möglich war. "Der Platz war zwar nicht sehr lang, aber es war für mich das erste Mal, einen Tourplatz unter diesen Bedingungen zu spielen. Der Wind war auch extrem. Das war eine riesige Erfahrung, die meinen Score aber durchaus beeinflusst hat", so die Bilanz des Deutschen. Treffen mit Martin Kaymer und Max Kieffer Nach den beeindruckenden Erfahrungen im Rahmen der Australian Open ging es direkt mit einem weiteren Highlight weiter. In Melbourne ging es für Timo Klischan im Umfeld des World Cup of Golf auf den Metropolitan GC, wo der Motzener Clubmeister auch auf die beiden Athleten des Elite Team Germany, Max Kiefer und Martin Kaymer traf. Max Kieffer, der mit Martin Kaymer beim World Cup of Golf die deutschen Farben vertreten hatte, sah die Einbindung der Disabled-Golfer bei einem Turnier der Tour sehr positiv: "Vor allem auf der Range und in der Player´s Lounge hatten wir viel Kontakt mit den Disabled-Spielern. Vom Turnier selber haben wir die Highlights mitbekommen. Es war cool, dass alle da waren und ich fand das sehr positiv. Turniere parallel zu veranstalten, sollte man öfter machen, weil beide Seiten davon profitieren können." Sportlich lief es für die Weltauswahl gegen das Team Australiens bestens. Am ersten von zwei Wettkampftagen wurden Foursomes gespielt. Timo Klischan gewann mit Ashley Harris sein Match und half damit seinem Team, mit 2:1 in Führung zu gehen. Am zweiten Wettkampftag ging der Wahl-Luckenwalder wieder mit Ashley Harris zum Vierball Bestball raus. Das Match wurde geteilt, nachdem die Australier noch mit einer 2auf-Führung auf das 16. Tee gegangen waren. Insgesamt reichte es zu einem 3;5:2,5-Sieg für die Weltauswahl. Erfolgreiches Jahr 2018 Der 36-Jährige, der Geschäftsführer des Kreissportbundes Teltow-Fläming ist, hat 2018 mehrere große Erfolge eingefahren. Bei der Internationalen Amateurmeisterschaft der Golfer mit Behinderung in Hamburg-Treudelberg belegte Klischan in der Gesamtwertung den zweiten Platz. Das Ticket nach Australien sicherte sich der Deutsche letztlich in Finnland. In Vaasa holte er den Titel bei der Finish Disabled Open und sicherte sich in der europäischen Rangliste so einen Platz in der Top Ten.

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