Bachem holt Silber  

News, 18.11.2017 um 13:42 Uhr
Bei der 11. Militär-WM der Golfer holt Nick Bachem aus dem Junior Team Germany in Sri Lanka die Silbermedaille und das deutsche Team schafft es auf das Siegerpodest.
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Trincomalee/Sri Lanka - Auf Eagles Links China Bay in Sri Lanka wurde den Athleten viel abverlangt. Vor allem durch die Hitze mit ständig weit über 30 Grad bei extrem hoher Luftfeuchtigkeit waren die Golfer aus elf Nationen gefordert. Der Platz selbst war in einem Zustand, der für internationales Wettkampfniveau eher ungewöhnlich war. Dennoch kamen die Deutschen mit all diesen Herausforderungen prächtig zurecht. 92 Athleten aus Frankreich, USA, Niederlande, Kanada , Sri Lanka , Pakistan , Bahrain, Spanien, Zimbabwe, Estland und eben Deutschland gingen an den Start. Das deutsche Herrenteam startete solide und belegte nach der ersten Wettkampfrunde Rang zwei. In Front: die USA mit sieben Zählern Vorsprung. Nick Bachem war mit seiner 76 bester Spieler mit dem Bundesadler auf dem Shirt und belegte damit auch in der Einzelwertung zunächst den zweiten Platz. Timo Vahlenkamp aus dem National Team Germany brauchte ungewohnter Weise zehn Schläge mehr und reihte sich damit auf Platz 25 ein. Am zweiten Tag waren die Scores insgesamt höher und so verteidigte Nick Bachem mit einer 80 seinen zweiten Platz, während Timo Vahlenkamp mit einer 82 einige Plätze gutmachen konnte. Der Bundesadler fiel im Team-Klassement auf Rang drei zurück. Am Moving Day gab es auf Sri Lanka einige Bewegung auf dem Leaderboard. Schwarz-Rot-Gold musste einen Platz abgeben, ging aber voll motiviert in den Finaltag, auch wenn einige Athleten gesundheitlich nicht voll auf der Höhe waren. Zu arg hatten die Strapazen den Sportlern zugesetzt. Glanzlicht für den Finaltag: Nick Bachem ging nach einer weiteren 76 mit vier Schlägen Rückstand auf den Führenden im Leaderflight auf den Platz. Der Spieler des Marienburger GC drehte richtig auf und schaffte es noch, ein Play Off um die Goldmedaille zu erzwingen. Dieses wurde auf den Bahnen 14 und 18 ausgetragen. Im zweiten Durchgang gab es eine strittige Regelfrage, so dass lange offen war, ob Nick Bachem oder sein französischer Kontrahent Titel und Gold mit nach Hause nehmen darf. Letztlich bekam der Franzose Gold überreicht, was für einiges Erstaunen bei den meisten Teilnehmern sorgte und die famose Leistung des Rheinländers nicht schmälert, der sich zumindest als Weltmeister des Fairplay fühlen kann. "Das Team hat sich sehr gut verstanden. Wir hatten eine gute Zeit hier. Das Spiel zu bewerten, fällt angesichts der Platzverhältnisse schwer. Das hatte viel mit Glück und Pech zu tun. Mein langes Spiel war sehr gut, daher war das Ergebnis auch ganz in Ordnung. Das war ein guter Abschluss für das Jahr. Es gibt viele Geschichten zu erzählen, weil hier zum Beispiel viele wilde Tiere auch auf dem Platz waren. Es war ein Erlebnis", freute sich Nick Bachem, diese Militär-WM so gut überstanden zu haben, auch wenn ganz am Ende einige Missstimmung aufkam. "Meine persönliche Leistung war nicht ganz so wie ich es erhofft habe. Trotzdem haben wir im Team die Bronzemedaille erreicht und sind damit alle zufrieden. Nächstes Jahr sind wir Gastgeber und dann ist natürlich das Ziel, Gold zu holen", blickte Timo Vahlenkamp vom Berliner GC Stolper Heide schon weit voraus. 2018 wird die Militär-WM vom 25. August bis 2. September im GC Münster-Tinnen ausgetragen. Lena Marie Heidelmann, die einzige Dame aus Deutschland, belegte in der Einzelwertung mit 395 Schlägen Rang elf. Endstand Einzelwertung 1. Aymeric Laussot (FRA) 308 2. Nick Bachem (D) 308 3. Nicolos Calvel (FRA) 313 T12 Niklas Starcevic (D) 328 T17 Timo Vahlenkamp (D) 334 T22 Tobias Weihe (D) 337 T39 Robert Obieglo (D) 353 T39 Yanniek Kock (D) 353 Endstand Teamwertung 1. USA 1.250 2. Frankreich 1.274 3. Deutschland 1.306    

Heisele und Schneider holen sich die Karte  

News, 17.11.2017 um 14:19 Uhr
Von zehn Deutschen, die in der Final Stage antreten, schaffen es Sebastian Heisele und Marcel Schneider, sich die bestmögliche Kategorie für die neue Saison zu erspielen. Heisele hält damit in letzter Sekunde seine Karte für die European Tour, während sich Schneider über den erstmaligen Aufstieg auf die ganz große Bühne freut.
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Tarragona/Spanien - Fünf Athleten aus Deutschland hatten sich über die vorherigen Stages der Qualifying School bis in den große Showdown vorgekämpft, der im Lumine GC in Tarragona ausgetragen wurde. Fünf weitere hatten über andere Wege ihren Platz in der Final Stage sicher. Der Verlauf dieses auf sechs Runden angesetzten Ausscheidungsrennens brachte aus Sicht des Bundesadlers Höhen und Tiefen. Nach vier Runden gab es den ersten Cut, bei dem aus dem Feld mit 156 Startern schon rund die Hälfte ihre Hoffnungen auf eine gute Kategorie für die Saison 2018 auf der European Tour begraben mussten. Sebastian Heisele, Christian Bräunig, Marcel Schneider, Alexander Knappe und Philipp Mejow standen über der Cutlinie und spielten zwei weitere Runden um einen der begehrten Plätze in der Top 25. Nur diese werden mit Tour-Karten der Kategorie 17 belohnt. Sebastian Heisele, der in diesem Jahr schon Tour-Luft auf 1st-Level-Niveau schnuppern durfte, spielte sich mit einer starken 65 am Finaltag noch bis auf Rang 18 vor, nachdem er zuvor Runden mit 72, 67, 70, 70 und noch einmal 70 Schlägen gegangen war. Der Münchner nimmt damit 2018 einen neuen Anlauf, sich in der Beletage der europäischen Profis zu etablieren. Ganz neu im Kreise der besten Golfers Europa ist Marcel Schneider. Der Athleten aus dem National Team Germany spielte solide und bei Tagesergebnissen von 68, 74, 71, 68, 67 und 67 wurde er am Finaltag immer auf oder knapp neben der Cutlinie geführt. Die beiden Birdies auf seinen letzten Bahnen waren letztlich die Garanten für ein Happy End, mit dem der Spieler des GC Schloss Monrepos seinen stetigen Aufstieg krönt. Seit 2013 ist Schneider Profi und hat sich Step-by-step von der EPD Tour über die Challenge Tour nun bis 1. Liga der Profis vorgekämpft. Wie sehr sich Schneider diesen Aufstieg gewünscht hatte und wieviel Arbeit er in dieses Projekt investiert hatte, kann man aus dem Jubel ablesen: "Als T25 habe ich mir beim Finale der Tour-School die volle Spielberechtigung für die European-Tour erspielt. Ich kann es noch gar nicht glauben, aber es ist wahr!!!" Wenn Schneider so betont, nun die volle Spielberechtigung zu haben, so dürfte er mit Kategorie 17 mit etwas Glück bei fast 20 Turnieren nächstes Jahr eine Chance haben, ins Feld zu rutschen, um so genügend Punkte für den Erhalt der Karte zu sammeln. Für Christian Bräunig, Alexander Knappe und Philipp Mejow wird dies deutlich schwieriger werden, denn auch diese drei haben eine Kategorie (22) für 2018, werden aber kaum mehr als zehn Starts verbuchen können. Damit wird es ungleich schwerer, am Ende der Saison unter den besten 110 Spielern zu stehen, die sich für 2019 direkt eine Karte erspielen. Nachdem nun die letzten Entscheidungen gefallen sind steht fest, dass auf der ganz großen Bühne der European Tour mit Martin Kaymer, Marcel Siem, Max Kieffer, Sebastian Heisele und Marcel Schneider fünf Deutsche eine volle Karte haben. Auf der Challenge Tour wird die Zahl der Akteure, die um den Aufstieg auf die 1st-Level-Tour kämpfen, ungleich größer sein. Nicolai von Dellingshausen und Max Schmitt haben mit fabelhaften Auftritten und jeweils drei Turniersiegen den Aufstieg aus der Pro Golf Tour geschafft. Alexander Knappe, Bernd Ritthammer und Florian Fritsch kommen von oben zurück in die zweite Liga und mit Christian Bräunig, Moritz Lampert, Dominic Foos und Philipp Mejow werden vier Spieler einen neuen Anlauf nehmen können, sich über die Saison in der Challenge Tour einen Spitzenplatz in der Order of Mertit zu erspielen. Hinzu kommen noch etliche Athleten, die keine volle Spielberichtigung auf der Challenge Tour haben, aber immer wieder Chancen bekommen werden, ins Teilnehmerfeld zu rutschen. Endstand RANG NAME     ENDSTAND T18 Q Sebastian Heisele   -14 T25 Q Marcel Schneider -13 T35 Christian Bäunig   -12 T37 Alexander Knappe -11 T62 Philipp Mejow   -6 T103 Moritz Lampert +2 T121 Dominic Foos +5 T128 Florian Fritsch +6 T132 Bernd Ritthammer   +7 WD Nico v. Dellingshausen    

Raubvögel im Düsseldorfer GC

News, 15.11.2017 um 13:18 Uhr
Der Düsseldorfer GC ist ganz besonders um den Schutz bedrohter Tierarten bemüht, da vor allem Parkland Golfanlagen mit wunderschön in die Natur angepassten Bahnen wichtige Rückzugsorte und Lebensräume für heimische Wildtiere sind.
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In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Joachim Mauß hat der Düsseldorfer GC zahlreiche Vogelnisthilfen angebracht. Neben der Pflege und der Förderung von Niststätten richten wir Augenmerk auf den Erhalt der Nahrungsflächen und dokumentieren das Brutgeschehen. Seltene Vogelarten wie der Eisvogel und der Turmfalke finden im Düsseldorfer DGC ein Zuhause. "Seit Jahrzehnten kreist der Mäusebussard über unserem Platz. Er nistet in dem Waldstück zwischen der Spielbahn Fünf und der Zehn, jedes Frühjahr zieht es die lebenslang verpaarten Partner zum selben Nest zurück. Sein Ruf ähnelt dem klagenden Miauen einer Katze hi-äh, hi-äh, hi-äh. Besonders häufig hört man diesen Ruf im Hochsommer von seinen Jungen, die dann immer wieder in Horst Nähe kreisen und die Eltern bettelnd rufen. Für den Turmfalken wurde ein besonderer Nistkasten entwickelt, der schon lange auf der Wunschliste stand. Der Falkenhorst ist in zweierlei Hinsicht bedeutsam: Zum einen sollen sich Wanderfalken wieder heimisch fühlen, zum anderen sind sie eine chemiefreie Möglichkeit zur Bekämpfung von Mäusebefall. Einer der Maßnahmen u.a., welche im Rahmen des Silber-Zertifikates umgesetzt wurden"… - Auszug Düsseldorfer Golfclub, Prof. Dr. Mauß -

Silber für Düsseldorfer GC

News, 15.11.2017 um 12:58 Uhr
Der Düsseldorfer Golf Club in Ratingen-Homberg wird für sein Engagement im Umwelt- und Naturschutz mit dem Golf&Natur Zertifikat in Silber ausgezeichnet. Mittlerweile gibt es eine Streuobstwiese, einen Turmfalkenhorst und acht Bienenvölker.
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Bereits seit 2011 beschäftigt sich Headgreenkeeper Philip Haude mit naturnaher und umweltgerechter Pflege der 45 Hektar großen Anlage zwischen den Autobahnen 3 und 44. "Allerdings haben wir den Prozess zwischendurch nicht weiterentwickeln können und sind deshalb erst jetzt etwas verzögert mit dem silbernen Zertifikat ausgezeichnet worden, sagt Haude. Inzwischen beherbergt die Clubanlage eine Streuobstwiese, einen Turmfalkenhorst und acht Bienenvölker. Diese wurden vom Haaner Landwirt und Hobby-Imker Stefan Langensiepen vor rund einem Jahr zur Probe aufgestellt. "Aber es sieht ganz gut aus, dass wir nicht nur diese Bienenvölker hierbehalten, sondern sogar noch weitere bekommen." Der Falkenhorst ist in zweierlei Hinsicht bedeutsam: Zum einen sollen sich Wanderfalken wieder heimisch fühlen, zum anderen sind sie eine chemiefreie Möglichkeit zur Bekämpfung von Mausbefall. Weitere Maßnahmen zum Pflanzenschutz, Arbeits- und Gesundheitsschutz und ein Sicherheitskonzept sind in Planung. So kann der Düsseldorfer Golf Club in zwei Jahren Gold-Status erreichen… - Auszug RP Online, Stefan Mülders - Raubvögel auf dem Golfplatz "Seit Jahrzehnten kreist der Mäusebussard über unserem Platz. Er nistet in dem Waldstück zwischen der Spielbahn Fünf und der Zehn, jedes Frühjahr zieht es die lebenslang verpaarten Partner zum selben Nest zurück. Sein Ruf ähnelt dem klagenden Miauen einer Katze hi-äh, hi-äh, hi-äh. Besonders häufig hört man diesen Ruf im Hochsommer von seinen Jungen, die dann immer wieder in Horst Nähe kreisen und die Eltern bettelnd rufen. Für den Turmfalken wurde ein besonderer Nistkasten entwickelt, der schon lange auf der Wunschliste stand. Der Falkenhorst ist in zweierlei Hinsicht bedeutsam: Zum einen sollen sich Wanderfalken wieder heimisch fühlen, zum anderen sind sie eine chemiefreie Möglichkeit zur Bekämpfung von Mäusebefall. Einer der Maßnahmen u.a., welche im Rahmen des Silber-Zertifikates umgesetzt wurden"… - Auszug Düsseldorfer Golfclub, Prof. Dr. Mauß -

Poburski und Langkabel mit höchster Trainerqualifikation

News, 15.11.2017 um 10:36 Uhr
Esther Poburski (Hamburger Golf Verband) und Daniel Langkabel (GC Wörthsee) bringen ihr dreijähriges Diplom-Trainer-Studium an der Trainerakademie Köln des DOSB erfolgreich zum Abschluss.
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Die dreijährige Ausbildung des Diplom-Trainer-Studiums an der Trainerakademie Köln des DOSB umfasst insgesamt 1.300 Lerneinheiten. Und bis vor dem jüngsten erfolgreichen Abschluss hatten gerade mal 15 Golftrainer diese höchste Trainerqualifikation in Deutschland erreicht. Nun sind es 17.  Mit Esther Poburski (Hamburger Golf Verband) und Daniel Langkabel (GC Wörthsee) haben Ende September zwei weitere Vorzeigetrainer erfolgreich abgeschlossen und können erstmal stolz auf das Geleistete sein. Poburski, 1970 in Hamburg geboren, spielte sechs Jahre auf der Ladies European Tour, begann 2004 ihre Trainerausbildung und ist Co-Trainerin (Mädchen) für den DGV. Als Fully Quallified PGA Professional war Langkabel Landestrainer des GVNB, bevor er als Sportkoordinator zum GC Wörthsee ging.  Ehrung großer Sportler Am 17. Oktober wurde der 21. berufsbegleitende Diplom-Trainer-Studiengang mit der Übergabe der Zeugnisse und Diplome und einer anschließenden standesgemäßen Feier an der Trainerakademie in Köln verabschiedet. Das Team der Trainerakademie um Studiengangleiter Markus Finck und Direktor Prof. Dr. Lutz Nordmann freuten sich über insgesamt 27 neue Diplom-Trainer aus 18 Sportverbänden. Darunter auch ein paar sehr erfolgreiche Exsportler, wie Skilangläufer Jens Filbrich und Axel Teichmann, Diskuswerfer Torsten Lönnfors und der  Biathlet Alexander Wolf. Nicht minder prominent waren die Gäste aus der (Sport-) Politik und aus den Verbänden. Die Ehrung der 27 neuen Diplom-Trainer nahmen Dirk Schimmelpfennig (Vorstand Leistungssport im DOSB und Vorsitzender der Trainerakademie), Gerhard Böhm (Ministerialdirigent, Leiter der Sportabteilung im BMI) und Bernhard Schwank (leitender Minsterialrat und Leiter der Abteilung Sport in der Staatskanzlei NRW) vor. Mit vier Neuen acht Anwärter in der Ausbildung Weitere acht Golf-Studenten befinden sich zurzeit in Ausbildung an der Trainerakademie. Mit Dennis Arnold (GC Hummelbachaue), Mark Mattheis (Mainzer GC), Jens Mundhenke (GC Hannover) und Oliver Pannhorst (GC Bad Salzuflen) haben vier Anwärter im Oktober den 24. Studiengang begonnen. Auch für sie stehen im Kern des Studiums die praxisorientierte Vermittlung sportwissenschaftlicher Kenntnisse sowie der interdisziplinäre Erfahrungsaustausch, die sportartübergreifende Netzwerkbildung und die Integration von Golf in die olympischen Sportarten. Die Zielsetzung ist mit dem spezifischen Profil auf die Erfordernisse der Leistungssportpraxis ausgerichtet.

20. B-Trainerausbildung erfolgreich beendet

News, 14.11.2017 um 09:54 Uhr
Die 20. B-Trainerausbildung des DGV mit dem Profil Leistungssport wurde jetzt im Sporthotel Grünberg und GC Winnerod erfolgreich beendet.
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Bereits zum 20. Mal wurde die B-Trainerausbildung des DGV mit dem Profil Leistungssport angeboten. Ab Juni 2017 absolvierten 17 Teilnehmer im Sporthotel Grünberg und GC Winnerod ihre Lehrgänge. Sie stellten bei den Abschlussprüfungen Ende Oktober 2017 das Gelernte unter Beweis und stellten ihre prüfungsrelevanten Hausarbeiten vor. Gabriela Zuber und Markus Pöhnl mit Bestnoten Lehrgangsbeste wurden in diesem Jahr die Amateurtrainerin Gabriela Zuber vom Bayerischen Golfverband sowie der Golf-Professional Markus Pöhnl vom GC Johannesthal mit den Gesamtnoten von 1,5 und 1,7.  Seit Beginn der DGV-Trainerausbildung in den Jahren 1993/94 konnten damit insgesamt 870 B-Trainer für ein systematisches Aufbau- und Auswahltraining mit leistungsorientierten Kinder- und Jugendgruppen qualifiziert werden. Davon sind aktuell insgesamt 566 B-Trainer im Besitz einer gültigen Lizenz. Der nächste B-Trainerlehrgang startet am 25. Juni 2018 im Sporthotel Grünberg und GC Winnerod. Anmeldeschluss ist der 23. April 2018. Die neuen B-Trainer auf einen Blick: Peter Angerer (GC Auf der Gsteig Lechbruck am See) Thomas Beyer (Märkischer GC Potsdam) Simon Haas (GC Bad Münstereifel Stockert) Claudia Heitz (G&LC Nordkirchen) Ricardo Holzwarth (Berliner GC Gatow) Thomas Ihle (GC Homburg/Saar Websweiler Hof) Stefan Königer (GC Schloß Haag) Heinz Neubaur (GGC Ruhpolding) Isabel Pfitzenmaier-Wolf (GC Heidelberg-Lobenfeld) Markus Pöhnl (GC Johannesthal) Michèle Prigoschin (G&LC Berlin-Wannsee) Donald Sanders (Bad Driburger GC) Gabriela Zuber (Bayerischer Golfverband)

6. Jugendgolf-Kongress in Paderborn

News, 14.11.2017 um 08:24 Uhr
Der 6. Jugendgolf-Kongress findet am 1. und 2. Dezember in Paderborn statt. Bei der Tagung insbesondere für Jugendwarte, Trainer, Golf-Physiotherapeuten beleuchten namhafte Experten alle Facetten des Themas "Was heißt schon Talent".
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Diese herausfordernde Fragestellung wird während des 6. Jugendgolf-Kongresses des Deutschen Golf Verbandes (DGV) beleuchtet. Die Betrachtung erfolgt unter den Aspekten Talentidentifikation, Talentselektion und Talentförderung sowohl aus wissenschaftlicher Sicht als auch aus Sicht der Spitzensportverbände, DGV-Mitglieder, Top-Athleten und Trainer. Ebenso erfolgt ein Blick über den Tellerrand: Wie geht die Wirtschaft, wie die Musik mit der Thematik um? Zielsetzung für den 6. Jugendgolf-Kongress eine umfassend einheitliche Vorstellung - wissenschaftlich wie operativ - vom Begriff "Talent" entwickeln zu können einen Einblick in Theorie und Praxis zu erhalten, im nationalen wie internationalen Golfsport, in anderen Sportarten und in anderen Bereichen von Exzellenz (z. B. Wirtschaft) durch die Vielfalt und Vielschichtigkeit des Kongressangebots neue Impulse für das eigene Wirken im eigenen Umfeld erlangen zu können für die selbstverantwortete Leistungssteuerung von Athleten eine Wissensbasis an Anregungen zur vertiefenden Weiterbildung im Thema Talent zu erhalten.  Namhafte Experten als Referenten Erneut konnten namhafte Experten für den Kongress gewonnen werden, der alle zwei Jahre stattfindet. DGV-Präsident Claus M. Kobold und Marcus Neumann, DGV-Vorstand Sport, werden den Kongress eröffnen und Jörg Schlockermann, Vorstand Kommunikation&Golfentwicklung des DGV, wird als Moderator fungieren.  Unter den Referenten: Valentin Altenburg (Hockey Nachwuchs-Bundestrainer), Francesco Amatulli (PGA Golfassistent und Sportwissenschaftler), Dr. Joseph Baker (Head of Lifespan Health and Performance Laboratory der York University, Canada), Sven Ballhausen (2. Vorsitzender des GC Seligenstadt), Peter Born (Bundestrainer des Deutschen Tennis Bundes), Manfred Boschatzke (Direktor Marke und Sponsoring bei der Allianz-Gruppe), Fabian Bünker (PGA-Professional, Diplom-Trainer des DOSB und hauptamtlicher Landestrainer in Niedersachen-Bremen), Nigel Edwards (Performance Director, England Golf), Frank Hemmers (Jugendwart und Vorstandsmitglied des GC Schloss Elkofen), Jonathan Horne (Karateka, trägt den 4. Dan), Frank Kalter (Bereichsleiter bei der DEKA-Bank), Prof. Dr. Martin Lames (Professor für Trainingswissenschaft und Sportinformatik an der TU München), Christian Marysko (Bundestrainer Athletik des DGV), Marcus Neumann (DGV-Vorstand Sport), Schaghajegh Nosrati (Musikerin, Bach-Interpretin), Jan Pelz (Head-Professional im GC Rheinhessen), Sebastian Rühl (Bundestrainer Golf Team Germany des DGV), Max Schmitt (Spieler des GC Rheinhessen und GTG), Sabine Tschäge (U-19 Bundestrainerin des Deutschen Ruderverbandes) sowie Jürgen Wolf (Leiter der Trainerschule im Deutschen Skiverband). Es werden rund 300 Teilnehmer erwartet, die im Leistungssport Golf - insbesondere im Nachwuchsbereich - wirken. Darunter Golfehrer, Trainer, haupt- und ehrenamtliche Funktionsträger sowie weitere Interessierte und Verantwortliche für den Golfnachwuchs auf Golfanlagen, in Landesgolfverbänden und DGV.  Leider keine Anmeldung mehr möglich, da der Kongress bereits frühzeitig ausgebucht war. Informationen zum Programm und Übernachtungsmöglichkeiten zu Sonderkonditionen finden Sie im angehängten Flyer.

Wildbienen im Golfclub München Valley

Biodiversität, 14.11.2017 um 08:19 Uhr
Damit sich Wildbienen hierzulande wieder wohler fühlen, sollen ungenutzte Flächen, wie sie auf vielen Golfplätzen vorhanden sind, den kleinen Fliegern schmackhaft gemacht werden. Ein unbewusster Vorreiter für die Neuansiedlung von Wildbienen sind die 50 Hektar Magerwiesen auf der Golfanlage in Valley. Nach bereits zehn Jahren Entwicklungszeit fühlen sich die stark gefährdeten Wildbienen auf der Golfanlage sehr wohl. 
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Ideal sind die Magerwiesen mit den dafür notwendigen Pflanzen für die Ernährung der Bienen, sie sind lebensnotwendig für deren Lebensraum geworden. Für Magerwiesen eignen sich Golfplätze bestens, denn hier gibt es viel Flächen, die nicht der landwirtschaftlichen Nutzung unterliegen. Die seit 2006 auf der Golfanlage vorhandenen Flächen sollen nun ab 2018 wissenschaftlich begleitet werden. - Text: GC München Valley - - Bild: Verena N. / pixelio.de -

Ligagruppeneinteilung DMM AK 50

Wettspiele, 10.11.2017 um 15:40 Uhr
Die Ligagruppeneinteilungen für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMM) der Damen und Herren in der Altersklasse (AK) bis 50 Jahre für die Saison 2018 stehen fest.
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2018 spielen erstmals die Damen und Herren jeweils eine eigenständige DMM.

Ligagruppeneinteilung 2018

DGL, 10.11.2017 um 15:08 Uhr
Die Einteilung der Ligagruppen der Damen und Herren für die Saison 2018 der KRAMSKI Deutschen Golf Liga presented by Audi steht fest.
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Die Mannschaften haben bis zum 31. Dezember 2017 die Möglichkeit, die Termine für Heimspieltage untereinander zu tauschen. Bitte schicken Sie eine Nachricht an wso@dgv.golf.de, sofern ein Tausch vorgenommen werden soll. Die Ligagruppeneinteilungen werden wöchentlich aktualisiert. Anfang Januar wird dann der endgültige Spielplan für die kommende Saison veröffentlicht. Alle Dokumente zur Wettspielorganisation finden sich auch im Downloadcenter unter www.deutschegolfliga.de/downloadcenter

Starkes Stück Natur auf Mönsheimer Flur

Biodiversität, 10.11.2017 um 12:40 Uhr
Mit der Anlage von zwei neuen Streuobstwiesen und der Pflanzung von 60 Obstbäumen im Rahmen des Projekts "Allianz - Bäume für die Zukunft" unterstreicht der  Stuttgarter Golf-Club Solitude seine starke Verbundenheit zur Natur und Umwelt.  Zusammen mit Ilka Stepan und Manfred Boschatzke von der Allianz Deutschland AG und dem Bürgermeister Thomas Fritsch aus der Gemeinde Mönsheim wurden am 24. Oktober 2017 die beiden Streuobstwiesen offiziell eingeweiht.
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Seit 2011 zählt man sich zum Kreise derer, die mit dem Gold-Zertifikat "Golf&Natur" ausgezeichnet sind und sich im Umweltprogramm des Deutschen Golfverbandes für mehr Qualität - mehr Spielfreude - mehr Zukunft engagieren. Seit 2017 ist man als traditionsreicher, sportlich ambitionierter  Golfclub auch offizielles Mitglied im NABU und hat schon einige Führungen über den artenreichen Golfplatz organisiert. Alter Baumbestand und zahlreiche Neuanpflanzungen umgeben den idyllisch gelegenen Platz. Eine Besonderheit des Golfclubs ist die Lage inmitten der Naturlandschaft im Heckengäu. Diese Naturlandschaft, mit seinen landschaftstypischen Eigenarten wie großflächige Streuobstwiesen, ausgedehnte Schafweiden und Schlehenhecken findet sich auch in allen Bepflanzungen auf dem 53 ha großen Areal wieder. So auch in den 60 alten Obstbaumsorten, die der Stuttgarter Golf-Club in diesem Jahr dazu bekommen hat. Auf dem Golfplatz sind zwei neue Streuobstwiesen mit insgesamt 60 Bäumen entstanden, die so schöne Namen tragen wie Stuttgarter Geißhirtle, Ontarioapfel oder Wagenheimers Frühzwetschge. Der Stuttgarter Golf-Club ist damit einer von 50 Standorten  in Deutschland, der vom Projekt "Allianz - Bäume für die Zukunft", dem Gemeinschaftsprojekt der  Allianz Deutschland, der Allianz Umweltstiftung und NatureLife-International gefördert wurde.  Mit diesem Projekt kann man auf der Gemarkung in Mönsheim nun auf insgesamt knapp 1000 landschaftstypische Bäume zurückblicken, davon 170 Obstbäume, von denen die Spaziergänger und Golfer gerne ungespritzte Früchte ernten. Weitere Daten in Kurzform Der Stuttgarter Golf-Club Solitude e.V. wurde 1927 gegründet, feierte also in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen und hat seinen Platz im Jahre 1969 von Leonberg auf die Gemarkung Mönsheim (Enzkreis) verlegt. Ungeachtet dessen stammt die Mehrzahl der über 1500 Mitglieder aus dem Raum Stuttgart. Der Club zählt zu den renommiertesten Traditionsclubs in Deutschland und ist immer wieder Austragungsort nationaler und internationaler Meisterschaften. Mit der Herren-, Damen- und Seniorenmannschaft ist man in der  1. Bundesliga vertreten. Neben der Auszeichnung in Gold im Qualitätsmanagement für herausragende Jugendarbeit, ist der Stuttgarter Golf-Club Solitude zum wiederholten Mal auch mit Gold im Umweltprogramm Golf&Natur ausgezeichnet. Seit 2017 besteht auch eine Golfclub-Partnerschaft mit der Allianz Deutschland, einem der aktivsten Förderer des Golfsports in Deutschland. - Text&Bild: Stuttgarter Golfclub Solitude - v.l.n.r. : H.Kleiner (HGK), M.Heide, K.Pachaly, V.Horst (GK), I.Mack (Vorstand Platz) B.Gashi, O.Horst, S.Horst (GK), T. u. R.Kessler (regional Allianzvertretung), I. Stephan (Allianz Deutschland AG), B.Dyckerhoff-Mack (Mitglied SGCS), M.Boschatzke (Allianz Deutschland AG), H. Crone (Koordinator G&N), T. Fritsch (Bürgermeister Mönsheim)  

Mit Golfplatzhonig zu Gold

Biodiversität, 10.11.2017 um 12:05 Uhr
Zur Übergabe der Urkunde kam der DGV-Auditor, Dr. Gunther Hardt, ins Clubhaus zu den Verantwortlichen, an deren Spitze Horst Jäger steht. Golf und Natur zusammenzubringen sei das große Anliegen des "hervorragend aufgestellten, ordnungsgemäß geführten und nachhaltig agierenden Clubs", stellte Hardt heraus. 
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Große Entwicklungen in den vergangenen Jahrzehnten hätten zu den Zertifizierungen geführt, an deren Spitze das Prädikat "Gold" steht. Dabei werden die Dokumentationen des Clubs geprüft und alle Papiere auf ordnungsgemäße Bearbeitung durchgesehen. Arbeits- und Gesundheitsschutz für die Mitarbeiter ist ein weiterer Prüfpunkt. Schließlich geht es auch um die Bewahrung und Förderung der Natur durch ein Pflegemanagement mit möglichst wenig chemischen Pflanzenschutzmittel sowie effektiver Verwendung von Treibstoffen und Arbeitskraft. Auch sechs Bienenvölker gehören zum Bestand des Golfclubs, die hier "Golfplatzhonig" erzeugen. Das Highlight ist eine Wildbienenfläche auf Magerrasen. Über 250 Obstbäume alter Sorten sind als Streuobstwiesen gepflanzt worden. Das Projekt der Allianz "Bäume für die Zukunft" sah Hardt als gelungene Ergänzung der in schöner Natur gelegenen Anlage. Sie schaffe neue Lebensräume für Fauna und Flora. Damit sei die Club-Philosophie, die Natur nicht unnötig zu verformen und die Charakteristik der Region zu erhalten, voll aufgegangen. "Das Ganze muss von der Spitze gestützt werden", ist sich Hardt sicher, deshalb galt sein Dank Präsident Jäger, der Club-Führung und den Greenkeepern. Neben der Zertifizierungsurkunde überreichte der DGV-Vertreter ein gläsernes Schild für den Eingangsbereich des Clubhauses mit der Aufschrift "Golf und Natur". Um den Umweltgedanken noch mehr zu vertiefen, empfahl er die Zusammenarbeit mit Institutionen wie dem Landesbund für Vogelschutz oder mit Biologiestudenten der Universität Regensburg. "Arbeiten Sie mit dem Zertifikat!" lautete seine abschließende Empfehlung. Zweite Bürgermeisterin Margit Reichl betonte die tolle Entwicklung des Golfclubs, der eine Bereicherung für die Stadt darstelle. Sie könne sich ein Schnuppertraining für die Stadträte gut vorstellen. Horst Jäger bedankte sich bei Dr. Hardt mit einer lokalen Spezialität die anlässlich der 1000-Jahr Feier der Stadt Neunburg abgefüllt wurde. - Text&Bild: GLC Oberpfälzer Wald -

Drittes Mal Gold für den Golf-Club Neuhof

Golf und Natur, 10.11.2017 um 11:10 Uhr
Welchen Beitrag ein Golfplatz zum Naturschutz und zur Artenvielfalt liefern kann, zeigt der Golf-Club Neuhof eindrucksvoll. Rund um das altehrwürdige Hofgut Neuhof in Dreieich, südöstlich von Frankfurt am Main, lag bis Mitte der Achtzigerjahre plattes Ackerland, auf dem Kartoffeln und Erdbeeren wuchsen. 
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Nur vereinzelt säumten Bäume, Büsche oder Sträucher die Felder, an deren Stelle die ersten 18 Golfbahnen angelegt wurden. Fotos aus den Anfangstagen des Golf-Clubs erinnern an die noch spärliche Vegetation. Die Aufnahmen dokumentieren einen Anblick, den man sich heute bei einer Runde auf dem Parkland Course des Golf-Club Neuhofs kaum mehr vorstellen kann. "Beim Bau des Golfplatzes wurden damals mehr als 40.000 Bäume und Büsche gepflanzt, außerdem wurden Biotope angelegt", sagt Clubmanager Gerd Petermann-Casanova. "Das klare Ziel war es, möglichst schnell nach der Eröffnung 1989 eine eingewachsene Anlage zu erhalten, der ihr junges Alter nicht anzusehen ist." 214 Pflanzenarten und 45 Gehölze zählte eine Masterstudentin der Frankfurter Goethe-Universität 2014 im Rahmen einer Studie über die Flora und Fauna im Golf-Club Neuhof. "Sie kam zu uns mit dem Eindruck, ihr Professor habe sie strafversetzt, schließlich seien Golfplätze von Menschen gemacht und hätten mit Natur nicht viel am Hut", erinnert sich Eckhard Frenzel, der im Club-Magazin über die Studie berichtete. Doch statt einer raschen Bestandsaufnahme von Rasenmonokultur habe die Ökologiestudentin vier Monate Arbeit vor sich gehabt - und anschließend ein anderes Bild von der Vegetation und Artenvielfalt auf Golfplätzen. "Der Parkland Course mit seinen Wäldern und Büschen ist heute ein wahres Paradies für Vögel", sagt Andreas Klapproth. Im Auftrag des Deutschen Golf Verbands (DGV) hat der Landschaftsbau-Ingenieur die Golf&Natur-Zertifizierung des Golf-Club Neuhof übernommen. Nach 2013 und 2015 wurde der Club zum inzwischen dritten Mal in Folge mit Gold ausgezeichnet - als einer von aktuell sechs Clubs in der Rhein-Main-Region. Das Golf&Natur-Programm des DGV gewichtet dabei nicht nur Beiträge zum Natur- und Landschaftsschutz. Die Clubs müssen zum Beispiel auch funktionierende Konzepte für Nachhaltigkeit, Arbeitsschutz, Platzpflege und Spielbetrieb nachweisen. "Der Golf-Club Neuhof hat eine beeindruckende Entwicklung hinter sich, sowohl was seinen Beitrag zum Naturschutz angeht als auch in Sachen Spielspaß auf einer wirklich tollen Anlage", lobt Klapproth. Neben dem Parkland Course verfügt der Club bereits seit 2005 über einen weiteren Neun-Loch-Platz namens Skyline Course. Diese relativ neuen Bahnen, die westlich vom Hofgut liegen, hat der Golfplatzarchitekt Christoph Städler bewusst etwas offener gestaltet. Seinem Namen entsprechend bietet der Skyline Course einen Blick auf die fernen Frankfurter Bankentürme. Feldahorn und Apfelbäume säumen einige Bahnen, 2006 wurde mit 100 Bäumen eine ganze Apfelallee angelegt. Charakteristisch sind allerdings die Biotope und Landschaften von Hard-Rough zwischen den Bahnen, die den Platz für Tiere zu einem attraktiven Lebensraum machen und selbst für fortgeschrittene Golfer zu einer Herausforderung. Mit der Platzerweiterung wurde auch die Driving Range ausgebaut auf eine Rasenabschlagsfläche insgesamt 2500 Quadratmetern. Zeitgleich können sich dadurch bis zu 50 Golferinnen und Golfer vor der Runde einspielen oder trainieren. Ein mehr als großzügiger Kurzspielbereich sowie ein liebevoll angelegter Sechs-Loch-Kurzplatz komplettieren die Übungsanlage des Golfclubs. Bild: Martin Joppen "Dank der 27 Löcher von Parkland Course und Skyline Course gibt es bei uns eigentlich immer eine Möglichkeit zu spielen, auch wenn gerade ein Turnier stattfindet", sagt Manager Petermann-Casanova. Um für neue Mitglieder attraktiv zu sein, habe der Club in den vergangenen Jahren ein Stufenmodell für verschiedene Mitgliedschaften entwickelt. "Damit können wir zum Beispiel besser den Bedürfnissen von jungen Menschen entsprechen, die oft nicht wissen, ob sie ihr Beruf in zwei oder drei Jahren woanders hinführt." In der Förderung von Talenten sehen Präsident Wolfgang Dambmann und sein Vorstand einen der Schlüssel für die Zukunft des Clubs. Bis zu 140 Kinder und Jugendliche trainieren im Golf-Club Neuhof. Das Damen- und das Herren-Team spielen beide in der zweiten Kramski Deutschen Golf Liga. Ein Ansporn für die vielen ambitionierten Golferinnen und Golfer des Clubs ist die amtierende Deutsche Meisterin Laura Alessandra Fünfstück. Das Neuhöfer Eigengewächs arbeitet nach einer sehr erfolgreichen College-Zeit in den USA gerade am Sprung auf die Ladies European Tour. "Sportliche Erfolge machen Clubs begehrlich", ist Präsident Dambmann überzeugt. "Wo gute Golfer sind, da sind auch die Bedingungen meist besonders gut." Um dem sehr hohen Anspruch an den Pflegezustand der Anlage gerecht zu werden, beschäftigt der Club elf Greenkeeper, dazu weitere Saisonkräfte. "Alle unsere Greenkeeper spielen selbst Golf", berichtet Manager Petermann-Casanova. Das helfe enorm, nicht zuletzt bei der Auswahl von Pin-Positions, wenn es mal schwieriger zugehen soll wie etwa bei großen Turnieren. Mehrfach schon hat der Golf-Club Neuhof die Internationale Amateur-Meisterschaft von Deutschland ausgerichtet, zuletzt 2015. Viele Mitglieder schätzen ihren Club aber nicht nur für seinen sportlichen Anspruch, sondern mindestens genauso sehr für das Gesellschaftliche: die stilvollen Feiern, das kulinarische Angebot im Clubrestaurant sowie das Zusammensein in außergewöhnlichem Ambiente. Zum Charme des Clubs trägt schließlich auch das Hofgut bei, zu dem ein Café und Ausflugslokal namens Alte Backstube und die Gutsschänke gehören, ein Restaurant mit gehobener traditioneller Küche. Dorthin pilgern nicht nur an Wochenenden viele Ausflügler, die dann auch gerne im sicheren Abstand die Spielbahnen entlang schlendern. Dort treffen Golfer und Spaziergänger auf Reiter und Jogger. Der Neuhof ist weit mehr als ein Golfplatz, eine ländliche Idylle für alle, der Natur sei Dank. - Text: Arne Bensiek -

Ehrung: 14 Certified Club Manager

News, 08.11.2017 um 10:32 Uhr
Beim 20. Fortbildungsseminar des Golf Management Verbands Deutschland (GMVD) in Wiesbaden werden 14 Certified Club Manager (CCM) für ihre jeweils erreichte Graduierungsstufe ausgezeichnet. 
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Insgesamt 14 Teilnehmer am Graduierungssystem Certified Club Manager (CCM) gab es im Jahr 2017, davon zehn Neueinsteiger. Am 28. Oktober wurden sie in Wiesbaden geehrt. Der Graduierungsausschuss - bestehend aus GMVD-Vizepräsident Markus Erdmann, Ehrenmitglied Matthias Nicolaus und Graduierungsexperte Wolfgang Klingenberg - überreichte die CCM-Urkunden. Indiz für das Geleistete Besonders erfreulich war in diesem Jahr, dass Marc-Frederik Elsäßer, Geschäftsführer des Golfplatzes Schönbuch und gleichzeitig Vorsitzender des GMVD-Regionalkreises Südwest, eine Stufe der Graduierung überspringen konnte und sich als ehemaliger CCM 4 nun CCM 2 (2017) nennen darf. In seiner kurzen Rede ermutigte er seine Kollegen zur Teilnahme am Graduierungssystem, da es "einen guten Überblick auf das bisher geleistete" gäbe und man den Moment der Auszeichnung auch genießen sollte - letztlich sei es ein Indiz für das Erlebte und Geleistete in den Jahren zuvor. Hoher Berufsstandard für Golfbetriebsmanagement Das Graduierungsverfahren zum CCM, die der Berufsverband der Clubmanager (GMVD) seinen Mitgliedern seit mehreren Jahren bietet, ist eine effektive Zertifizierung des Berufsbilds Clubmanager. Inzwischen gilt das von Beginn an in Kooperation mit dem Deutschen Golf Verband (DGV) entwickelte CCM-Bewertungssystem als der Berufsstandard für hauptamtlich Tätige im Golfbetriebsmanagement.  Die Betrachtung des Jahrgangs 2017 zeigte zum wiederholten Mal: Die Heterogenität der Branche spiegelte sich auch in den Laufbahnentwürfen ihrer Akteure wider: Zum Teil arbeiteten sie erst seit kurzem im Golfmanagement, zum Teil schon mehrere Jahre. Während die meisten echte "Golfmanagementgewächse" waren, fanden zudem immer wieder Quereinsteiger ihren Weg ins Clubmanagement. Allen gemeinsam war die bei CCM unverzichtbare, ausgewiesene Golfmanagement-Expertise als Golfbetriebswirt (DGV), Golfbetriebsmanager (IST) oder eines wissenschaftlichen Sportmanagement-Studiums mit mehrjähriger, einschlägiger Clubmanagement-Erfahrung. Besonders auffallend am Graduierungsjahrgang 2017 war die Vielfältigkeit besonderer Einstiegsqualifikationen (kaufmännisch geprägte, branchennahe Hochschulausbildungen), ergänzt um praxisorientierte Zusatzqualifikationen (z.B. AEVO). Zudem blicken mittlerweile viele CCM-Teilnehmer in ihrer Vita auf professionalisierte Praxiserfahrungen bei Mehranlagenbetreibern oder Hospitality-Profis wie zum Beispiel A-Rosa Scharmützelsee zurück.  Wie funktioniert das Graduierungssystem? Das Verfahren ist fünfstufig aufgebaut, von "CCM (cand)" über "CCM 4" bis hin zum Master-Level "CCM 1", und gibt Auskunft darüber, wo die Teilnehmer aktuell auf ihrer Karriereleiter stehen. Teilnehmer, die die Graduierungsbedingungen noch nicht erfüllen, werden als CCM (cand) bezeichnet. Beispielsweise Führungskräfte im Clubmanagement mit mindestens zwölf Jahren Berufserfahrung sind CCM 2 (2017). In Klammern wird immer das Jahr der Graduierung angehängt. Das Master-Level besagt, dass der Titelträger mindestens 16 Jahre Berufserfahrung vorweisen kann und als Führungskraft im Clubmanagement mit Organverantwortung wie GmbH-Geschäftsführer arbeitet.

Hubbelrath muss neuen Anlauf nehmen

News, 30.10.2017 um 10:42 Uhr
Der Deutsche Mannschaftsmeister der Damen erreicht bei der European Ladies Club Trophy 2017 gegen starke Teams aus 16 Nationen Rang fünf. Für diesen "Europapokal der Landesmeister" hatte sich das Team um Coach Pascal Proske eine bessere Platzierung als Ziel gesetzt.
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Le Pian-Médoc/Frankreich - Bei der European Men´s Club Trophy hat der Deutsche Serienmeister GC Hubbelrath, der mit dem klaren Ziel nach Südfrankreich gereist war, mindestens wieder eine Medaille mit nach Düsseldorf zu bringen, nie wirklich ins Spiel gefunden.   Weitere Informationen aus Frankreich

Erfolgreich auf Stage II

News, 24.10.2017 um 18:07 Uhr
Beim Turnier der LPGA Qualifying School im Plantation GCC sichern sich drei Athletinnen des National Team Germany ihren Platz für die Final Stage und haben damit schon eine gute Kategorie auf der Symetra Tour für 2018 sicher. Karolin Lampert, Leticia Ras und Olivia Cowan werden Ende November die Chance bekommen, sich sogar eine Karte für die LPGA Tour zu sichern. Dann wird auch Sophia Popov ins Wettkampfgeschehen eingreifen, die in diesem Jahr nur knapp auf der Symetra Tour die Top Ten in der Jahreswertung verpasst hat.
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Venice/Florida - Beste Spielerin des National Team Germany in Florida war Leticia Ras. Die Spielerin mit spanischen Wurzeln notierte Runden mit 72, 76, 71 und 69 Schlägen und landete mit gesamt -3 auf Rang 26. Dabei war ihr Spiel auf 71 der 72 Bahnen sehr sicher und nur einmal kam Ras in Bedrängnis, als sie am zweiten Tag nach einem Bogey direkt ein Triple hinnehmen musste. Das Finish des Turniers war dafür ganz nach dem Geschmack von Leticia Ras, denn am Finaltag verbesserte sie mit drei Birdies auf den letzten drei Bahnen ihren Score noch deutlich. Letztlich ist es bei diesem Turnier unwichtig, ob man Rang 1 oder Rang 80 erreicht, denn auf der Final Stage beginnen alle Spielerinnen wieder bei Null. Karolin Lampert hat Stage II der Tour School für die LPGA nach solidem Spiel mit Runden von 74, 75, 73 und nochmals 73 Schlägen auf Rang 74 überstanden. Insgesamt war die Spielerin des GC St. Leon-Rot mit dem Abschneiden zufrieden: "So eine Woche bei der Qualifying School übt immer einen ganz anderen Druck aus als bei einem normalen Turnier. Man versucht, grobe Fehler zu vermeiden und spielt dadurch taktisch etwas anders. Vor allem mit meiner Leistung am Wochenende bin ich sehr zufrieden." Lampert hatte am zweiten Tag auf der Backnine einige Bogeys kassiert, nachdem sie zuvor noch "zwei unter" gelegen hatte. "Nicht mit einem besseren Score rein zu kommen, hat mich natürlich genervt, aber genau diese vermeintlich schlechtere Backnine hat mich extrem gepushed und mir gezeigt, zu was ich eigentlich fähig bin", zog die Spielerin mit dem Bundesadler auf dem Shirt aus dem Rückschlag neue Kraft und schaffte so am Ende eine Punktlandung. Olivia Cowan steigerte sich von Tag zu Tag und schaffte nach 76, 75, 73 und 71 Schlägen am Ende gleichauf mit Lampert den Sprung in die Final Stage. Besonders der Modus, lediglich Rang 80 erreichen zu müssen, war für die Pfälzerin eine Herausforderung, da sie mental ganz anders ins Turnier gestartet war und dadurch zunächst schwer zu ihrem Spiel fand. "Man denkt komplett anders. Ich war erst auch sehr nervös und habe dadurch auch anders gespielt. Auf den beiden letzten Runden wusste ich, dass ich um den Cut kämpfen musste und habe dann auch wieder normal gespielt, weil ich dadurch lockerer war", freute sich Cowan über ihre Punktlandung, zumal sie auf den Grüns mit extrem vielen ausgelippten Putts nicht im Bunde mit Fortuna stand, aber doch ganz geduldig ihr Spiel durchzog und dafür auf dem 17. Grün der Finalrunde belohnt wurde. Isi Gabsa und Marie Coors haben den Sprung in die Top 80 jeweils knapp verpasst und sind daher bei der Final Stage, die Ende November in Daytona Beach/Florida stattfindet, im Kampf um die Tourkarte zur LPGA nicht mehr am Start. Isi Gabsa hat allerdings durch ihren 75. Platz in der Jahreswertung 2017 auf der Symetra Tour auch in 2018 wieder eine gute Kategorie im Unterbau der LPGA Tour sicher. Chiara Mertens vom GC Hubbelrath verpasste mit Runden von 79, 77, 76 und 73 den Sprung auf die Final Stage deutlich, hat aber ebenfalls durch den Aufstieg in Stage II schon eine Kategorie für die Symetra Tour 2018 in der Hand. Bundestrainer Stephan Morales, der vor Ort von Co-Trainerin Nicole Gögele unterstützt wurde, war nach Abschluss von Stage II mit dem Abschneiden seiner Schützlinge zufrieden. "Ich bin damit sehr happy, auch wenn man natürlich hofft, alle Spielerinnen in die Final Stage zu bringen. Aber auch bei Isi Gabsa sah das ja sehr lange ganz souverän aus. 66 Bahnen hat sie gut gelegen und erst auf den letzten sechs Bahnen der Finalrunde fünf Bogeys kassiert. Dadurch hat es dann knapp nicht gereicht. Besonders gefreut hat mich, dass die anderen Spielerinnen mental so stark waren. Beide haben immer um den Cut herum getänzelt und am Ende genau die Ergebnisse rein gebracht, die nötig waren. Karo Lampert hat ihren Score gehalten und Olivia Cowan sogar auf dem 17. Grün das nötige Birdie gemacht. Beide haben ja wenig Erfahrung, in den USA zu spielen und daher verdient ihre Leistung großen Respekt." In Vorausschau auf die neue Saison strahlt der Bundestrainer über die Perspektiven, die jetzt schon rosig sind: "Wir haben jetzt schon fünf gute Karten für die Symetra Tour sicher. Alle Spielerinnen können damit in den USA viel Turniererfahrung sammeln und selbst wenn nicht jetzt schon auf der Final Stage die eine oder andere Karte für die LPGA Tour erspielt wird, ergeben sich für die Zukunft sehr, sehr gute Möglichkeiten." Marie Coors vom Bundesliga-Aufsteiger Frankfurter GC verpasste in Florida trotz guter Leistungen den Sprung in die Final Stage der LPGA Qualifying School. Nur zwei Schläge standen bei der Frankfurterin nach vier Turnierrunden zu viel in der Wertung. Mit Ergebnissen von 78, 70, 76 und 73 Schlägen hatte Coors viel richtig gemacht, aber bei Turnieren auf diesem internationalen Niveau wächst sich jede Unachtsamkeit sofort zu einem echte Problem aus. In Runde 1 hatte Marie Coors schwer ins Turnier gefunden und kämpfte um jeden Schlag, so dass sie mit sechs über Par am Ende sogar noch zufrieden sein konnte. Am zweiten Tag lief es dafür umso besser und nach 17 gespielten Bahnen lag die Spielerin des Bundesliga-Kaders des FGC mit fünf unter Par grandios. Auf der abschließenden 18. Bahn unterlief der Nachwuchshoffnung gemeinsam mit ihrem Coach Michael Totzke, der gleichzeitig auch als Caddie am Bag seines Schützlings war, ein folgenschwerer Fehler. Anstatt das sehr gute Ergebnis sicher nach Haus zu bringen, zumal noch zwei Runden zu spielen waren, nahm die Athletin beim zweiten Schlag ein zu großes Risiko in Kauf und wurde dafür mit einem sehr ärgerlichen Triple-Bogey hart bestraft. An dieser Bahn ein Par oder sogar ein Bogey zu spielen, hätte im Nachhinein gereicht, um den Aufstieg in die Final Stage zu schaffen. Am dritten Tag spielte die 22-Jährige dennoch groß auf, zeigte viele grandiose Schläge, hatte aber auf den Grüns mehrfach viel Pech, als Putts auslippten oder sogar eine Runde von 360 Grad über die Lochkante nahmen, aber eben nicht fielen. Am Finaltag war der Start gut gelungen und schnell lag die Hessin zwei unter Par. Angesichts der damit wieder sehr realistischen Chance, den Cut zur Final Stage zu machen, fing es bei Marie Coors an, im Kopf so zu arbeiten, dass im Spiel plötzlich die nötige Lockerheit fehlte. Nach drei schon sehr anstrengenden Tagen waren am Finaltag die Witterungsbedingungen sehr hart, zumal Michael Totzke sich vom ersten Tag an mit einer schweren Erkältung herumplagte und so als Caddie auch nicht mehr ganz fit war. Nach einem Durchhänger mit sechs Schlägen über Par auf nur fünf Bahnen wollte das Duo Coors/Totzke aber einen guten Abschluss finden und so kamen auf den letzten vier Bahnen noch drei Birdies auf die Karte. Die 73 reichte letztlich aber nicht mehr, um doch noch den Sprung in die Top 80 des starken Feldes zu machen. Endstand RANG NAME     ENDSTAND 1 Georgia Hall   -12 T26 Leticia Ras -3 T74 Olivia Cowan +7 T74 Karolin Lampert +7 --- ---CUT---     -- +7 -- T90 Isi Gabsa +9 T90 Marie Coors   +9 T153 Chiara Mertens   +17  

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