Weltrangliste für Golfer mit Behinderungen

News, 20.08.2019 um 09:34 Uhr
Die Weltrangliste für Golfer mit Behinderungen (WR4GD Rankings) bezieht sich auf die sportlichen Erfolge der letzten 104 Wochen.
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Hier geht es zur Weltrangliste für Golfer mit Behinderungen (WR4GD Rankings).

Zwei Deutsche bei U.S. Amateurs

News, 19.08.2019 um 10:45 Uhr
Bei der 119. U.S. Amateur Championship sind zwei Deutsche im Feld und treffen auf Pinehurst 2 und Pinehurst 4 auf das größtmögliche Feld an Konkurrenten aus aller Welt.
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Village of Pinehurst/USA - Pinehurst, ein Name wie Donnerhall. Martin Kaymer hat dort seinen größten Sieg errungen, als er 2014 die U.S. Open gewann. Pinehurst No.2 ist als Monster bekannt, das Karrieren knicken, aber auch Helden schaffen kann. Im Pinehurst RCC (Courses No. 2 and 4) wurde zum dritten Mal nach 1962 und 2008 die Meisterschaft ausgetragen, bei der sich mehr als 350, meist hoffnungsvolle Talente, treffen, um einen großen Schritt in Richtung Profikarriere zu machen. 2019 waren zwei Deutsche im Feld: Michael Hirmer hatte sich aufgrund seiner guten Platzierung im World Amateur Golf Ranking qualifiziert und Matthias Schmid hatte mit seinem überragenden Sieg bei der Europameisterschaft sein Ticket nach North Carolina gelöst. In der Zählspielqualifikation hatte Michael Hirmer mit einer 68 ganz stark begonnen, verpasste den Sprung in die Top 64 aber mit einer einer 79 auf No.2. Die Grüns waren mit mehr als 14 Stimp noch schneller und damit noch gnadenloser als bei der U.S. Open 2014. "Der erste Tag lief gut, da habe ich die Wedges sehr gut getroffen. Ich hatte aber leider nicht die nötige Kontrolle über die Eisen, die man auf diesem Platz braucht", wusste der Spieler des Stuttgarter GC Solitude, woran er weiter arbeiten muss. Schmid im Cut Mattias Schmid überstand den Parforceritt auf der Rasierklinge besser. Mit einer 70 und einer 73 kam der Spieler des GC Herzogenaurach auf Platz 28 in die Matchplays. "Vom Tee verzeiht der Platz manchmal einen Fehler, aber die Grüns sind wahnsinnig hart und extrem schnell. Zudem fallen alle Grüns seitlich ab, so dass man sehr präzise mit den Eisen sein und auch sehr gut putten muss, um hier bestehen zu können. Das ist ein wirklicher Test und es macht richtig Bock, hier zu spielen", war Schmid mit seinen Scores vom Zählspiel rundum zufrieden. Matchplay In der Runde der besten 64 hatte der Europameister ein ganz grandioses Match zu bestehen. Der Japaner Takumi Kanaya blieb auf diesem so selektiven  Course No.2 von Pinehurst frei von jeglichem Bogey. Matthias Schmid selbst leistete sich zum Auftakt einen Bogey und hielt danach ebenfalls seine Scorekarte blitzsauber. Der Japaner war somit auf der Frontnine immer hauchdünn in Führung, aber der Herzogenauracher drehte mit zwei Birdies zum Beginn der Backnine das Bild und hielt seine Führung bis zum 18. Grün. Der Putt zum Par war sechs Meter lang. Schmid meisterte diese Herausforderung und lochte den schweren Schlag. Der Japaner lag rund vier Meter vor der Dose, allerdings zum Birdie. Nachdem dieser Birdieputt gefallen war, ging es ins Stechen, weil Kanaya mit seinem erst zweiten Birdie eiskalt den Spielstand wieder auf all square brachte. Auf dem ersten Extraloch legte der Asiate sogleich noch ein Birdie nach und entschied damit das Match für sich. Eine famose Leistung des Bundesadlers aus dem Kader von Bundestrainer Uli Eckhardt wurde somit nicht belohnt, aber die Enttäuschung hielt sich beim Athleten in Grenzen: "Es war eine megageile Erfahrung, ein Turnier auf einem so schweren Platz zu spielen. Im Matchplay habe ich sehr gut gespielt. Nach dem Bogey auf Bahn eins habe ich Weltklassegolf gespielt. Drei Birdies sind auf diesem Platz sehr selten. Mein Gegner hat kaum ein Fairway oder Grün verfehlt und hat kein Bogey gemacht, was auf diesem Platz wirklich unglaublich ist. Alles in allem habe ich in dieser Woche gezeigt, dass ich auf so schweren Plätzen performen kann, was für meine Zukunft wichtig ist. Es war ein gutes Turnier, ich nehme aber auch einige Dinge mit, an denen ich noch arbeiten kann."

Schulz-Hanßen in Top Ten

News, 17.08.2019 um 22:13 Uhr
Paula Schulz-Hanßen schafft es bei "The Girls British Open Amateur Championship" in die Top Ten und scheidet als letzte Deutsche bei der 100. Auflage im Achtelfinale des Turniers aus.
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Carnoustie/Schottland - Paula Schulz-Hanßen vom GC St. Leon-Rot hat ihrer ohnehin schon beeindruckenden Saisonbilanz eine weitere, mehr als beachtliche Platzierung hinzugefügt. Bei der 100. Girls British Open Amateur Championship hat es die Jugend-Nationalspielerin in die Top Ten geschafft. Die 16-Jährige hatte es auf Platz 21 in der Zählspielqualifikation souverän in den Cut der besten 64 Spielerinnen geschafft. Erste Kontrahentin in den Matchplays war die Französin Zoe Allaux. Der Wind hatte mächtig zugelegt und machte es den Athletinnen alles andere als einfach, die Bälle zu kontrollieren. Die Kurpfälzerin hatte zunächst einige Probleme, die Bälle vom Tee auf den Fairways zu halten, kam aber nach und nach immer besser mit den Anforderungen zurecht. Nach einer 3auf-Führung hatte die Französin zwischenzeitlich ausgleichen können, aber auf den Grüns war der junge Bundesadler dann im richtigen Moment hellwach und lochte die nötigen Putts, so dass mit einem 3&1 der Aufstieg in die Runde des besten 32 feststand. Hier ging es gegen Kiera Floyd aus Südafrika. Das Match war eng, aber wieder zeigte Paula Schulz-Hanßen, dass sie derzeit in bestechende Form ist. 2&1 lautete das verdiente Endergebnis dieses Duells und die Spielerin aus dem Kader vom Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl bilanzierte den Tag mit einem strahlenden Lächeln: "Ich bin sehr zufrieden, dass ich jetzt schon unter den besten 16 Spielerinnen stehe." Den Putt zum Sieg lochte die Athletin des Junior Team Germany im Stile einer Großen. Aus mehr als acht Metern lief der Ball wie auf Schienen mit gutem Tempo gegen die hintere Lochwand. Am zweiten Matchplaytag traf die Siegerin der European Young Masters auf Mia Lussand. Die Norwegerin hatte am ersten Tag erst ein enges Match gewonnen und am Nachmittag mit einem 8&6-Kantersieg über Chiara Noja einige Kraft gespart. Vom Start weg ging Paula Schulz-Hanßen in Führung, konnte diese aber nicht ausbauen und musste bald schon Ausgleich und einen ersten Rückstand hinnehmen. Nach einem Bogey auf Bahn neun und einem Birdie der Norwegerin stand es nach zehn Bahnen 3auf für das Nordlicht. Zwar konnte die Deutsche noch einmal verkürzen, aber nicht mehr richtig Druck aufbauen. Mit der 3&2-Niederlage verpasste der Bundesadler den Sprung ins Viertelfinale, durfte sich aber dennoch über den geteilten 9. Platz freuen. "Heute konnte ich meine Leistung leider nicht so wie erwünscht abrufen. Nichtsdestotrotz bin ich sehr zufrieden mit dem Turnier und freue mich auf nächstes Jahr", warf Schulz-Hanßen schon einen Blick sehr weit voraus. Zwei in Runde zwei Noch eine zweite Deutsche überstand die erste Runde Matchplay schadlos. Chiara Noja vom GC Prenden setzte sich gegen Ellie Szeryk aus Kanada deutlich mit 4&3 durch, hatte anschießend gegen die starke Norwegerin Mia Lussand aber keine Chance, weil sie aufgrund einer Verletzung den Schläger nicht mehr festhalten konnte. Die Skandinavierin marschierte anschließend bis ins Halbfinale. Dort scheitere sie an Isabella Holpfer. Die Österreicherin hatte mit viel Glück in der ersten Runde Christin Eisenbeiß bezwungen. Große Aufholjagd Die Falkensteinerin lieferte in diesem Duell Deutschland versus Austria eine faszinierende Aufholjagd ab. Nach 12 Bahnen führte Holpfer scheinbar sicher mit 4auf, aber auf die 18. Bahn ging es mit nur noch 1auf für die Alpenländerin. Auf Bahn 18 gelang Christin Eisenbeiß dann ein starkes Birdie, aber dies reichte nicht, da auch der rot-weiße Bundesadler ein Birdie notieren durfte. "Doof gelaufen. Ich bin trotzdem ganz zufrieden und gehe mit gutem Karma und guten Erfahrungen nach Hause", fiel die Bilanz der Hamburgerin eher positiv aus. Auch Esther Poburski, die als Co-Trainerin der Mädchen-Nationalmannschaft die Athletinnen in Schottland betreute, meinte nach dem Match: "Noch ein Loch mehr und Christin hätte das Match gedreht. Das war Golf auf ganz hohem Niveau und sie hat sich gut verkauft. Für diese Leistung muss sich niemand verstecken!" Maja Obermüller war parallel zu Christin Eisenbeiß in die Matchplays aufgestiegen - und schied ebenfalls in der ersten Runde aus. Die Spielerin des GC Mannheim-Viernheim zog gegen Marloes van den Brink aus den Niederlanden ebenfalls erst auf dem 18. Grün den Kürzeren, schied dabei aber mit 2down aus. Chiara Horder vom GC München Valley hatte es mit Ester Fagersten zu tun. Die Schwedin spielte stark und ließ der amtierenden Deutschen Lochspielmeisterin letztlich keine Chance. Mit 3&1 setzte sich die Nordeuropäerin durch. Lisa Schumacher vom 1. GC Fürth hatte es in der Runde der besten 64 Spielerinnen mit der nominell stärksten Gegnerin zu tun. Alessia Nobilio aus Italien ist nicht nur die in der Weltrangliste am besten positionierte Teilnehmerin dieser Jubiläumsauflage der British Girls, sondern hatte auch die Zählspielqualifikation auf Platz eins abgeschlossen. Schumacher hielt sich tapfer, unterlag am Ende aber doch mit 3&2.  

Letzte Deutsche ausgeschieden

News, 16.08.2019 um 23:00 Uhr
The Boys Amateur Championship 2019 geht am zweiten Matchplaytag ohne deutsche Beteiligung weiter. Max Wojciechowski und Luc Breuer streichen als letzte Spieler in Schwarz-Rot-Gold die Segel.
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Braunton/England - Bis in die Runde der besten 64 hatten es Max Wojciechowski vom GLC Berlin-Wannsee und Luc Breuer vom Aachener GC bei den "British Boys" geschafft. Dann war für die beiden letzten Youngster aus Deutschland das Rennen um den wohl begehrtesten Titel im Jugendgolf beendet. Max Wojciechowski traf auf Craig Passmore aus England. Der Athlet aus Torquay musste sich über die "nullte Runde" in das Hauptfeld kämpfen und hatten schon einen 2&1-Sieg gegen den Iren Joseph Byrne in den Knochen. Dieser Sieg beflügelte den Engländer aber so, dass er nicht nur den Berliner ebenfalls mit 2&1 aus dem Wettbewerb warf, sondern auch die folgenden Matches gegen starke Gegner für sich entschied. "Ich habe richtig gute Schläge gemacht und war total zufrieden mit meinem Spiel, aber es hat leider nicht gereicht, weil der Engländer wirklich wichtige und gute Putts gelocht hat. Das hat mich den Sieg gekostet. Zwei Löcher habe ich nach nicht ganz konsequenten Schlägen verloren. Somit habe ich unglücklicher Weise verloren", resümierte der Berliner sein Match, in dem erst zwischenzeitlich nach 3down gut aufgeholt hatte, dann aber verpasste, den letzten Schritt zu gehen und das Match ganz zu drehen. Der Youngster vom Wannsee belegt im Endklassement ebenso den geteilten 33. Platz wie Luc Breuer. Der Aachener machte nach seinem Match gegen Barclay Brown zwar die Rechnung auf, dass er im Zählspiel das enge Duell gewonnen hätte, konstatierte aber selbst: "Darum ging ja leider nicht." Trotz einer soliden Leistung musste sich der Aachener dem Engländer aus Hallamshire auf dem 18. Grün beugen, obwohl er sich nach einem klaren Rückstand noch einmal prächtig herankämpfen konnte. Der Brite führte 3auf, ehe Breuer die Aufholjagd startete und sich schon zwei Bahnen zurückgeholt hatte. Auf dem 17. Grün verpasst der mehrfache Deutsche Jugendmeister den Ausgleich, als er einen Birdieputt aus vier Metern ausließ. "Insgesamt kann ich auf sein solide, aber nicht zufriedenstellende Woche zurückblicken, da ich mir aufgrund des guten Ergebnisses der Zählspielqualifikation mehr zugetraut und auch erhofft

Harter Cut in Devon

News, 15.08.2019 um 11:09 Uhr
The Boys Amateur Championship. Mehr geht nicht. 252 Jungen aus 33 Nationen streiten sich um den begehrtesten Titel im Welt-Jugendgolf.
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Braunton/England - Auf den beiden Plätzen des Saunton GC am Ufer des Bristolkanals treffen sich 252 Jungen aus der ganzen Welt, um noch bis zum 18. August um Titel, Ehre und attraktive Startplätze zu kämpfen. Der Sieger bekommt 2020 Einladungen zur Amateur Championship auf Royal Birkdale und für das Final Qualifying für The Open. Zudem trägt der Youngster, der am Sonntag nach dem Finalmatch über 36 Loch triumphiert, für immer den Beinahmen "British-Boys-Sieger". Falko Hanisch hat diesen Titel 2016 gewonnen und hätte seinen Triumph 2017 fast wiederholt. Zahlreiche Profis, die später hoch dotierte Turniere und Majors gewinnen konnten, haben bei den "British Boys" mit Siegen das Gefühl kennengelernt, wie man sich als großer Champion bewegen kann. Sergio Garcia, José María Olazábal und Matthew Fitzpatrick gehören zu den Vorgängern des Spielers vom Berliner GC Stolper Heide. Harter Cut Aus einem Weltklassefeld mit 252 Spielern steigen nur die besten 64 und Schlaggleiche in die Matchplays auf. 2019 haben dies von den 24 Deutschen lediglich zwei geschafft. Auf den beiden Links-Courses in Nord-Devon kam Max Wojciechowski gut zurecht. Der 17-Jährige vom GLC Berlin-Wannsee legte auf Saunton West am ersten Tag eine grandiose Frontnine vor und ging mit vier unter Par auf die Backnine. Auch auf dem Weg zurück ins Clubhaus lief es für den Berliner prächtig. Seine Scorekarte blieb erstmalig in einem Turnier blitzsauber und nach drei weiteren Birdies, darunter auf den beiden abschließenden Bahnen, fand sich Wojciechowski am Abend mit seiner 64 (-7) auf dem zweiten Platz des Klassements wieder. Es gibt schlechtere Starts in ein Turnier als mit dem besten Score, den man je im Wettkampf gespielt hat. "Ich hatte sehr viel Spaß und unfassbar viele Birdiechancen. Mir ist jedes Up-and-down gelungen und ich habe keine Fehler gemacht. Ich hatte dann die Ehre, mit viel Beachtung die Runde zu Ende zu spielen. Viele Medien, darunter auch das Kamerateam haben mich begleitet. Es war sehr interessant, das zu erleben, auch wenn ich das von der KRAMSKI DGL schon ein bisschen gewohnt bin. Ich wusste nicht, dass das am ersten Tag so enden wird. Ich habe es auf dem Leaderboard zwar gesehen, mich aber weiter auf mein Spiel konzentriert. Auf den letzten fünf Löchern noch drei Birdies zu spielen,hat meinen Score auf -7 gebracht." Auf Saunton Ost lief es nicht ganz so gut. Den drei Birdies standen einige Bahnen mit höheren Nummern entgegen, so dass der Youngster eine 78 (+7) unterschreiben musste. Der Wind machte Max Wojciechowski einen kleinen Strich durch die Rechnung. Böen bis zu 50 Stundenkilometern bei Dauerregen ist der Berliner nicht gewohnt. "Für mich ist das hier mein erstes Turnier auf einem Links-Course. Deswegen war ich nach der ersten Runde doppelt überrascht, dass ich so tief geschossen habe und plötzlich bei diesem Turnier auf Platz zwei stand. Schauen wir mal weiter, wie es in den Matchplays wird", blieb der Berliner ganz sachlich. In Summe reichte der Score der zweiten Runde aber locker für den Cut und so geht Wojciechowski von Rang 15 in die Matchplays. Der erste Gegner wird noch ermittelt, denn um das Feld auf 64 Spieler zu reduzieren, tragen die schlaggleichen Athleten zunächst eine "nullte Runde" aus. Auch Breuer muss warten Auch Luc Breuer aus dem Junior Team Germany muss am ersten Matchplaytag warten, ehe er weiß, wer sein Kontrahent sein wird. Der Aachener kam von Saunton Ost mit einer soliden 74 (+3) ins Clubhaus und hatte dabei drei Birdies notiert. Am zweiten Tag lief es für den Westdeutschen noch besser und so brachte er sich mit einer 69 (-2) auf Saunton West noch bis auf Rang 20 im Klassement der Zählspielqualifikation. Der mehrfache Deutsche Jugendmeister hatte am zweiten Tag mit vier Birdies bei nur zwei Bogeys überzeugt.  

Guter Start in die British Girls

News, 15.08.2019 um 10:19 Uhr
Der absolute Höhepunkt im Turnierkalender für Mädchen wird in Schottland ausgetragen: The Girls British Open Amateur Championship. Sechs Deutsche haben den Cut gemacht und stehen in den Matchplays.
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Carnoustie/Schottland - 144 Mädchen aus 26 Nationen treffen sich auf dem Links-Course des Panmure GC zum wohl wichtigsten Turnier des Jahres. Der ausrichtende Club wurde bereits 1845 gegründet. Die Championship selbst feiert 2019 ihr 100-jähriges Jubiläum. Duncan Weir, Executive Director des R&A für den Bereich Golf Development and Amateur Championships freute sich im Vorfeld: "Diese Championship zieht weiterhin ein Weltklasse-Feld an und wir freuen uns darauf, Golfer aus der ganzen Welt in Panmure willkommen zu heißen. Der Platz ist in exzellenter Verfassung und wir freuen uns auf eine Woche mit Klassegolf und den besten Jugendlichen aus aller Welt, die um den prestigeträchtigen Titel kämpfen werden." Alessia Nobilio, die im aktuellen World Amateur Golf Ranking auf Platz sechs geführt wird und in diesem Jahr schon zwei internationale Titel gewinnen konnte, wurde in der Zählspielqualifikation ihrer Favoritenrolle gerecht und geht mit einem Gesamtscore von elf unter Par nach zwei Runden top-platziert in die Matchplays. Sechs Deutsche Unter den besten 64 Spielerinnen, die weiter um den großen Titel kämpfen, sind auch sechs Deutsche. Ganz stark präsentierte sich Christin Eisenbeiss, die mit ihrem Team vom Hamburger GC am Wochenende die Bronzemedaille im Final Four der KRAMSKI Deutschen Golf Liga presented by Audi gewonnen hatte. Nach ihrer 71er-Runde zum Auftakt, war das Nordlicht schon sehr zuversichtlich: "Ich bin mit Even Par sehr zufrieden. Ich bin vom Final Four sehr gut eingespielt und konnte mein kurzes Spiel, besonders das Putten, noch ausbauen." Am zweiten Tag hatte die Spielerin des Junior Team Germany eine späte Startzeit, musste daher mit etwas mehr Wind kämpfen, kam damit aber bestens zurecht und unterschrieb trotz eines Doppelbogeys sogar eine starke 70 (-1). "Ich bin trotz der späten Startzeit konzentriert und entspannt in die Runde gestartet und konnte an die gute Leistung von gestern anknüpfen", war der sachliche Kommentar von Eisenbeiss, nachdem feststand, dass sie von Platz sechs in die Matchplays gehen wird. Das Erstrundenmatch für die Falkensteinerin spricht deutsch. Isabella Holpfer aus Österreich ist die Hürde vor dem Aufstieg in die Top 32. Euphorie trägt weiter Paula Schulz-Hanßen war mit einer 75 nicht optimal in die Championship gestartet, hatte aber mit zwei Birdies auf den beiden abschließenden Bahnen für einen versöhnlichen Ausklang des Tages gesorgt. Die Spielerin des GC St. Leon-Rot war mit der Euphorie nach Schottland gereist, gerade mit ihrem Team beim Final Four in überlegener Manier den Titel geholt zu haben. Entsprechend unerschütterlich ist auch das Selbstbewusstsein der Kurpfälzerin. Am zweiten Tag brachte Schulz-Hanßen dann auch vier Birdies unter, so dass es für eine 71 (Even Par) reichte. Die Qualifikation für die Matchplays war auf Rang 21 locker geschafft. "Am zweiten Tag hatte ich mich besser an Wetter und Platz gewöhnt. Auf den Grüns habe ich nicht so viele Putts liegen lassen. Insgesamt habe ich wenige Fehler gemacht, was es auf diesem Platz natürlich leichter macht. Gestern war es windiger und auch der Regen hatte es für mich schwer gemacht. Ich freue mich jetzt auf die nächsten Tage", war die ehrgeizige Athletin aus SLR voller Tatendrang, als es mit den Matchplays in Schottland so richtig losging. Erste Kontrahentin im Modus "Alles oder nichts" ist die Französin Zoe Allaux. Schlaggleich Schlaggleich mit Jugend-Nationalspielerin war Maja Obermüller in den Cut gerutscht. Die junge Spielerin des GC Mannheim-Viernheim unterschrieb dafür Scorekarten mit 76 und 70 Schlägen. In der ersten Runde der Matchplays geht es für Obermüller gegen Marloes van den Brink aus den Niederlanden. Chiara Noja (GC Prenden) sicherte sich mit Runden von 76 und 72 Schlägen auf Platz 39 den Aufstieg in die Matchplays und auch die Deutsche Lochspielmeisterin darf ihr Stärke im Spiel Mädchen gegen Mädchen präsentieren. Chiara Horder brachte Scorekarten mit 74 und 75 Schlägen ins altehrwürdige Clubhaus. Dies reichte für Platz 47. Für Chiara Noje geht es am dritten Wettkampftag gegen die Kanadierin Ellie Szaryk, während sich Chiara Horder mit Ester Fagersten (Schweden) um den Einzug in die Runde der besten 32 streiten wird. Lisa Schumacher landete mit gesamt +9 exakt auf der Cutlinie. Die Athletin des 1. GC Fürth notierte 74 und 77 Schläge. In der ersten Runde hat Schumacher mit Alessia Nobilio aus Italien direkt eine ganz schwere Aufgabe zu lösen. Gut vorbereitet Esther Poburski, die die Mannschaft in Schottland betreut, hatte es in der Vorbereitung nicht ganz leicht, weil die Spielerinnen in Etappen angereist sind, zuletzt eben die, die am Final Four auf Gut Kaden teilgenommen hatten. Zudem waren aufgrund starker Regenfälle einige Bahnen auf den Proberunden nicht zu begehen. Durch einen früheren Besuch konnte die Co-Trainerin von Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl aber einen Spielplan auch für diese Bahnen aufstellen, so dass die Mannschaft insgesamt sehr gut präpariert ins Turnier ging. Anreiz für die Siegerin Die Siegerin des Finales, das am kommenden Samstag ausgetragen wird, darf sich nicht nur darüber freuen, ab jetzt immer den Beinamen "British-Girls-Siegerin" zu tragen, sondern bekommt in 2020 auch Einladungen zur Womens Amateur Championship in Kilmarnock und zur Augusta National Womens Amateur Championship.

Bechtold siegt in England

Internationale Wettspiele, 03.08.2019 um 09:45 Uhr
Marie Bechtold aus dem Junior Team Germany gewinnt in Cambridge die English Girls' Open Amateur Championship 2019 und sichert sich damit einen prestigeträchtigen, internationalen Titel.
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Cambridge/England - Marie Bechtold hat sich einen großen Titel gesichert. Im englischen Cambridge legte die Spielerin des GC St. Leon-Rot mit zwei starken 71er-Runden vor dem Cut vor und brachte sich damit in eine sehr gute Ausgangslage für die beiden Finalrunden, die an einem Tag absolviert wurden. Aus dem international stark besetzten Feld von 144 Starterinnen waren am Finaltag nur noch die besten 44 dabei, darunter insgesamt 17 Deutsche. In der ersten Runde des entscheidenden Tages machte die Nationalspielerin den entscheidenden Schritt und ging nach ihrer 68 als Leaderin auf die letzten 18 Bahnen. Die 73 reichte dann, um am Ende mit einem Zähler Vorsprung zu triumphieren. Zwar hatte die Spielerin aus dem Kader von Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl in keiner der vier Wettkampfrunden den tiefsten Score ins Clubhaus des Gog Magog GC gebracht, aber durch die Konstanz, immer ganz vorne dabei zu sein, war der Sieg mehr als verdient. "Der Platz war ganz cool, eher ein Parkland-Course. Mit ein bisschen Wind kann das aber sehr kniffelig werden. Auf der zweiten Runde war es daher richtig anspruchsvoll. Das es keine Birdiebooks gab, haben wir diese selber erstellt. Daher bin ich gut vorbereitet in die erste Runde gestartet. Ich wusste, dass ich das Turnier gewinnen kann, wenn ich sehr solide spiele. Als ich am Finaltag als Co-Leaderin gestartet bin, war ich nicht so nervös, weil ich mich eigentlich vor allem auf meine Prozessziele konzentriert habe. In der ersten Runde habe ich dann richtig gut gespielt. Wie in der ganzen Woche habe ich sehr gute Drives gehauen und lag fast immer gut auf dem Fairway. Am Mittag lag ich mit sechs Schlägen Vorsprung in Führung. Mich bei den vielen Zuschauern noch auf meine Prozessziele zu konzentrieren, war dann gar nicht mehr so einfach. In den Flights vor mir wurde richtig tief gespielt und als ich auf der 17 abgeschlagen habe, wusste ich, dass es doch nochmal richtig eng wird. Es musste noch ein Birdie her. Aus 69 Metern habe ich den Ball auf zwei Meter an die Fahne geschlagen und den Putt auch gelocht. Das war wichtig und sehr schön. Das ist mein erster internationaler Titel und das fühlt sich sehr cool an", strahlte Marie Bechtold am Abend ihres größten Triumphs über das ganze Gesicht. Chiara Horder, die amtierende Deutsche Lochspielmeisterin schaffte es mit Runden von 70, 75, 71 und 69 Schlägen auf den geteilten dritten Platz. ENDSTAND RANG NAME     ENDSTAND 1 Marie Bechtold -5 T3 Chiara Horder   -3 T9 Charlotte Back   +4 T9 Julia Ley   +4 T12 Finja Wietschorke   +5 T15 Chiara Noja   +8 T16 Sydney Harz   +9 T21 Jette Schulz   +11 T21 Maya Obermüller   +11  

Der Große Preis des DGV - Preis August

News, 02.08.2019 um 15:20 Uhr
500 €-Gutschein auf das gesamte Luxusuhren-Sortiment auf CHRONEXT.de
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Gewinnen Sie diesen Monat beim DGV-Gewinnspiels "Der Große Preis des DGV" einen 500 €-Gutschein auf das gesamte Luxusuhren-Sortiment auf CHRONEXT.de. Bei CHRONEXT können Sie Uhren kaufen, verkaufen oder den Service der hauseigenen, zertifizierten Meisterwerkstatt in Anspruch nehmen. Neben neuen Modellen umfasst das Angebot von CHRONEXT Luxusuhren aus zweiter Hand sowie Vintagemodelle und Sammlerstücke, die eine genaue Prüfung auf Authentizität und Qualität in der Meisterwerkstatt durchlaufen. Mit mehr als 20.000 Modellen finden Sie bei CHRONEXT eine erlesene Auswahl der feinsten Luxusuhren zu fairen Preisen. CHRONEXt bezieht seine Uhren von verifizierten Uhrenhändlern sowie von Privatpersonen weltweit. Hierbei unterliegt jede einzelne Uhr einer strengen Kontrolle in der hauseigenen Meisterwerkstatt.Von zertifizierten Uhrmacher wird die Echtheit und der Zustand jedes Modells in akribischer Handarbeit überprüft. Gewinner Monatspreis Juli Im Rahmen des DGV-Gewinnspiel 2019 "Der Große Preis des DGV steht der Gewinner für den Monatspreis Juli fest. Der Gewinner kann sich über ein PearlGolf Liberty Standbag und PearlGolf Handschuhe freuen. Wir gratulieren ganz herzlich! Herzlichen Glückwünsch! Mitmachen lohnt sich - Folgende Preise gibt es zu gewinnen: Unter allen Teilnehmern wird am Ende ein Jahrespreis ausgelost. Und so einfach geht es: unter www.golf.de/dgv-gewinnspiel müssen Sie lediglich eine Gewinnspielfrage, die jeden Monat an den Preis bzw. Gewinnspielpartner angepasst ist, beantworten und schon sind Sie im Rennen um die begehrten Preise. Der Lösungstipp am Ende der Frage hilft Ihnen weiter, falls Sie sich bei einer Frage nicht sicher sein sollten. Also, worauf warten Sie noch? Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall. Folgende Preise gibt es zu gewinnen: August 2019: 500 €-Gutschein auf das gesamte Luxusuhren-Sortiment auf CHRONEXT.de September 2019: Abacus Troon Hybrid Jacke ½ Zip Oktober 2019: DekaBank Golf Bag mit Unterschriften vom Junior Team Germany Zum Gewinnspiel: www.golf.de/publish/golfeinstieg/dgv-gewinnspiel Die Teilnahmebedingungen zum Gewinnspiel finden Sie hier.

Hessen mit Premierensieg bei Senioren Länderpokal

News, 28.07.2019 um 17:05 Uhr
Lokalmatadoren setzen sich in engem Finale gegen Baden-Württemberg durch.
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Lich, Deutschland - Gut zwei Jahrzehnte mussten hessische Mannschaften beim Senioren Länderpokal auf den ersten Sieg warten. Im 22. Jahr des Turniers der besten Golfer Deutschlands in der Altersklasse 50 hat es endlich geklappt - und das auch noch vor heimischem Publikum im Licher GC. Nach überzeugenden Leistungen in der Qualifikation sowie im Halbfinale kannte der Jubel im Lager der Lokalmatadoren nach dem 3:2-Finalerfolg gegen das Team aus Baden-Württemberg keine Grenzen. Team Hessen sichert sich beste Ausgangsposition Dass Team Hessen nicht gewillt war, beim Heimspiel der Konkurrenz den Sieg zu schenken, untermauerten die sechs Herren sowie eine Dame bereits am Freitag in der Qualifikation. In den individuellen Zählspielrunden notierten sie Ergebnisse zwischen 73 und 79 und sicherten sich mit einem Mannschaftsergebnis von zehn über Par den ersten Platz und damit die beste Ausgangslage im Rennen um einen möglichen Turniersieg. Die beste Runde des Tages erspielte Christoph Städler vom G&LC Semlin am See. Mit 69 Schlägen blieb er drei unter Par, verpasste gemeinsam mit seinem Team Berlin Brandenburg in der Endabrechnung den Einzug ins Halbfinale und damit die Chance auf den Sieg beim Senioren Länderpokal trotzdem denkbar knapp mit einem Schlag Rückstand auf die Mannschaft aus Bayern. Neben Hessen, Bayern und Baden-Württemberg schaffte zudem Hamburg den Sprung in die Vorschlussrunde. Spannung schon im Halbfinale Während sich Vorjahresfinalist Baden-Württemberg im Halbfinale am Samstag relativ ungefährdet mit 3,5:1,5 gegen Hamburg den Platz im Finale hatte sichern können, mussten Spieler wie Fans der hessischen Mannschaft lange zittern, bis der 3:2-Sieg gegen Bayern feststand. Nach verlorenem Vierer gingen die ersten beiden Einzel an die Lokalmatadoren, bevor der zwischenzeitliche Ausgleich die Entscheidung auf das letzte Duell vertagte - mit dem besseren Ende für Team Hessen. Juan Antonio Dauth (Bad Orb), Mark Gardiner (GC Rhein Main), Marc vom Hagen (GC Bad Nauheim), Thomas Fili (GC Bensheim), Stephanie Kiefer (G&LC Kronberg), Stefan Sachs (Kassel) sowie Christian Zipf (Frankfurter GC) bekamen also die große Gelegenheit, vor heimischem Publikum den ersten Sieg in diesem Wettbewerb einzufahren. Mit Aufholjagd zum Premierensieg Und der war schließlich hart erkämpft. Schwierig waren die Bedingungen über die drei Turniertage gewesen und ebenso präsentierte sich auch der Gegner im entscheidenen Duell um den Sieg beim Senioren Länderpokal 2019. Kiefer und Zipf mussten sich direkt zum Auftakt mit 3&2 geschlagen geben. Dann zeigte auch Gardiner Nerven, gab eine zwischenzeitliche Führung aus der Hand und verlor seine Partie ebenso wie zuvor der Vierer am 16. Loch. Den Sieg in weite Ferne rückend, nahm das Finale nun allerdings erst richtig Fahrt auf und bot den anwesenden Fans Golf auf höchstem Niveau, mit zahlreichen Birdies und sogar Eagles und damit einen echten Krimi. Nachdem er direkt die ersten drei Löcher gewinnen konnte, sorgte Sachs in der Folge dank eines 3&2-Erfolgs für den ersten Punkt auf Seiten der Hessen. Die Entscheidung spitzte sich zu, auch da die verbliebenen beiden Einzel über die volle Distanz gingen. Zuerst schaffte Dauth den umjubelten Ausgleich, nachdem er sein Duell mit 1up für sich entschieden hatte. Dann lag alles an Thomas Fili. Am vorletzten Loch ging Fili nach einem Chip, der fast zum Eagle geführt hatte, wieder in Führung. Und die ließ er sich nicht mehr nehmen. Am Ende stand ein 2up und der dritte und entscheidende Punktgewinn für seine Mannschaft Hessen. "Ich bin sehr stolz auf mein Team", zog Kapitän Jürgen Meilinger ein glückliches Fazit. "Alle haben unter diesen schwierigen Bedingungen eine super Leistung gebracht und so zum ersten Erfolg der Hessen beigetragen." Titelverteidiger erreicht fünften Platz Den dritten Platz beim Senioren Länderpokal sicherte sich nach einem 3:2 Team Hamburg vor der Mannschaft aus Bayern. Die Vorjahressieger aus Nordrhein-Westfalen konnten den Titel zwar nicht zum dritten Mal in Folge gewinnen, holten sich nach durchwachsener Qualifikation, die sie als Siebtplatzierte abgeschlossen hatten, mit einem Sieg gegen die Mannschaft aus Niedersachsen und Bremen allerdings noch den fünften Platz.

Start-Ziel-Sieg für Deutschland  

News, 27.07.2019 um 20:25 Uhr
Das Junior Team Germany macht die Sensation perfekt und sichert sich am Finaltag des prestigereichen European Young Masters trotz Gewitterabbruchs den Mannschaftssieg sowie den Sieg in der Einzelwertung der Mädchen.  
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Mit einer unglaublich starken Mannschaftsleistung hat die deutsche Junioren-Nationalmannschaft am Finaltag des European Young Masters ein Stück Golfsport-Geschichte geschrieben! Paula Schulz-Hanßen (GC St. Leon-Rot), Magdalena Maier (Münchener GC), Yannick Malik (Münchener GC) und Tiger Christensen (Hamburger GC) spielen auch die letzte Wettkampfrunde der U16-Europameisterschaft bärenstark und waren auf dem besten Wege, sich den Sieg in der so bedeutenden Mannschaftswertung mit einem überdeutlichen Vorsprung zu sichern. Am Ende wurde die letzte Runde allerdings gänzlich aus der Wertung herausgelassen, da sie aufgrund eines Gewitters nicht zu Ende gespielt werden konnte. Da das Junior Team Germany jedoch auch am Vortag schon die Mannschaftswertung anführte, bleibt ihm der Sieg so oder so erhalten - selbst wenn er offiziell nun nicht so hoch ausfällt, wie die vier Nachwuchsspieler es sich eigentlich verdient hatten. Denn allein für die abgebrochene Finalrunde lagen die Deutschen bei stolzen 18 Schlägen unter Par, was sie zu einem kumulierten Ergebnis von 39 unter Par gebracht hätte. Quasi eine Deklassierung des so starken restlichen Teilnehmerfeldes! In den Büchern steht der Sieg nun immerhin noch mit einem Schlag Vorsprung und 411 Schlägen (-21), ganz so, wie der Stand nach Tag zwei des Turniers war. Deutschland siegt damit vor Frankreich (412; -20) und den Niederlanden (413; -19). Leidtragende sind die heute ebenfalls starken Spanier, die zum Zeitpunkt der letzten Ergebnisaufnahme bei 26 Schlägen unter Par lagen und damit relativ klar auf dem zweiten Platz standen. Und auch das italienische Team kann "seine" Bronzemedaille trotz einer starken Finalrunde und dem Zwischenstand von 21 Schlägen unter Par nicht mitnehmen. Marcus Neumann, Sportdirektor des DGV hat die Leistung der deutschen Auswahl während der Finalrunde vor seinen Augen und findet für den Sieg des jungen Teams klare Worte: "Das war ein Kantersieg! Da hat der Bundestrainer Athletik als Kapitän wohl nicht nur das Team fit gehalten, sondern auch beste Motivationsarbeit geleistet. Meine größte Anerkennung an die ganze Mannschaft. Alle vier Spielerinnen und Spieler haben mit diesem sagenhaften Teamerfolg einen Riesenschritt in ihrer Entwicklung bewiesen. Golfdeutschland freut sich mit ihnen!" Schulz-Hanßen überragend Absolut überragend war an diesem letzten Turniertag wieder Paula Schulz-Hanßen unterwegs. Nach 15 Bahnen lag sie bei beeindruckenden sieben Schlägen unter Par und schraubte sich für das Turnier sogar auf starke 15 unter Par. Dass es sich hierbei lediglich um einen Zwischenstand handelt, kann nicht darüber hinweg täuschen, dass die St. Leon-Roter Spielerin dabei war, das kampfstarke Feld der Mädchen vollständig an die Wand zu spielen. Ganze acht Schläge lag Schulz-Hanßen vor der zu jenem Zeitpunkt zweitplatzierten Mirabel Ting, die ihre Finalrunde mit eins unter Par bereits beendet hatte. Lila Pinthier, die gemeinsam mit der Deutschen im Leader-Flight spielte, lag auf ihrer Finalrunde zum Zeitpunkt des Turnierabbruchs sogar über Par. Am Ende bleibt es aber auch in der Einzelwertung der Mädchen beim Stand nach Tag zwei des Turniers und Schulz-Hanßen siegt mit 136 Zählern (-8) auf dem Papier knapp vor der Französin Pinthier (137; -7) und der Niederländerin Anne Sterre den Dunnen (138; -6). Für Paula Schulz-Hanßen sind all diese Details am Ende jedoch vollkommen nebensächlich. Was zählt, ist der Sieg: "Das heute war so ein toller Tag. Wir sind zwar mit einem kleinen Vorsprung in die letzte Runde gegangen. Wir haben uns darauf aber nicht ausgeruht. Wir haben so gutes Golf gespielt und so gut im Team gearbeitet. Wir haben unseren Vorsprung ausgebaut und das ist das tollste, was überhaupt hätte passieren können. Wir haben die Situation superernst genommen, waren voll konzentriert und haben uns auch durch die Gewitterunterbrechung nicht aus dem Konzept bringen lassen. Ich bin auch mit meiner Runde und der Einzelwertung super zufrieden. Ich habe vor dem Turnier und auch vor dieser letzten Runde nicht erwartet, die Wertung gewinnen. Mir war zwar vor dem Start heute klar, dass ich führe. Aber daran habe ich nicht gedacht. Ich wollte nur ein möglichst gutes Ergebnis für das Team erspielen. Durch den Turnierabbruch haben wir zwar am Ende nur knapp gewonnen, aber wir wissen, dass wir unseren Vorsprung noch ausgebaut haben und bei einem regulären Ende auch höher gewonnen hätten. Am Ende sind wir mit dem Ergebnis jedenfalls sehr zufrieden. Es war eine Megawoche, die ich wahrscheinlich nie vergessen werde." Malik muss Einzelwertung ziehen lassen Ein Wermutstropfen bleibt für die deutsche Auswahl allerdings. In der Einzelwertung der Jungen hat der Turnierabbruch mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Medaille - wenn nicht sogar den Sieg - gekostet. Denn Yannick Malik war, wie schon am ersten Tag des Turniers, unglaublich stark unterwegs. Nach 14 gespielten Bahnen lag der Münchener bei sieben Zählern unter Par. An Bahn 16 hatte er nochmal eine gute Birdie-Chance und all das bei nur noch einem Schlag Rückstand auf den Führenden und vier Schlägen vor dem Dritten. Nachvollziehbar, dass sich bei dem Nachwuchsspieler gemischte Gefühle zeigen: "Ich bin megaglücklich, dass wir das hier gewonnen haben und den Titel mit nach Hause nehmen können. Andererseits war es mir durch die nicht gewertete letzte Runde nicht mehr möglich, in der Einzelwertung der Jungen noch nach vorne zu kommen. Denn es lief heute einfach sehr gut. Ich war wirklich gut drauf und meine, ich hatte eine gute Chance, das Ding noch durchzuziehen. Es stand auf jeden Fall die realistische Möglichkeit im Raum, den Titel der Einzelwertung noch zu holen. Und da bin ich natürlich enttäuscht, wenn das Turnier dann durch eine einfache Gewitterunterbrechung so endet und die Runde nicht in die Wertung kommt. Trotzdem war es ein megageiles Turnier. Und mit sieben unter Par nach 15 Loch gehe ich auch mit einem positiven Gefühl und freue mich sehr, dass wir den Titel in der Mannschaftswertung gewinnen konnten." Auch Tiger Christensen zeigte heute einmal mehr, dass er im Turnier eine echte Bank ist. Nach 15 gezählten Bahnen lag er bei stolzen vier Schlägen unter Par. Und er ist sich nach dem vorzeitigen Turnierende mehr als bewusst, was diese deutsche Mannschaft hier in Tschechien geleistet hat: "Wir haben unglaublich gespielt. Wir lagen heute allein bei 18 unter Par - also 39 unter Par für alle drei Tage. Dabei hatten wir zwölf Schläge Führung vor Spanien und haben das Feld einfach dominiert. Paula hat ihre Einzelwertung mit 700 Millionen Schlägen gewonnen, was durch den Turnierabbruch nun leider nicht so in der Statistik steht. Aber gewonnen ist gewonnen. Und es war echt der Hammer und eine krasse Erfahrung. Das war ein wirklich gutes Team und ein Wahnsinns-Turnier." Bundestrainer ist sprachlos Auch Magdalena Maier zieht ein äußerst positives Fazit - auch wenn sie aufgrund einiger gesundheitlicher Probleme nicht an ihre Ergebnisse der ersten beiden Turnierrunden anknüpfen konnte. Aufgrund der Streicher-Regelung hätte ihr Score, wäre die Runde denn gewertet worden, jedoch keinen Effekt auf das Mannschaftsergebnis gehabt: Maier resümiert hochverdient positiv: "Wir haben hier ein richtiges Statement abgegeben und die anderen Nationen gerade an diesem letzten Turniertag richtiggehend hinter uns liegen gelassen. Mir selbst ging es gesundheitlich nicht ganz so gut, dadurch lief es bei mir auf der Runde auch nicht so. Trotzdem bin ich zumindest mit meinen beiden ersten Runden sehr zufrieden und fahre mit einem sehr guten Gewissen nach Hause. So einen Sieg wird man wohl nie vergessen und das war in meiner bisherigen Golf-Karriere auf jeden Fall eines meiner schönsten Erlebnisse. Das werde ich immer gut in Erinnerung behalten. Diese Woche war eine mega gute Zeit und ich hoffe, dass es für den deutschen Golfsport so weitergeht." Mit ihrem Sieg knüpfen die vier jungen Deutschen an das Jahr 2014 an. Damals war der Hamburger GC Falkenstein Gastgeber des European Young Masters. Und das deutsche Team, bestehend aus Esther Henseleit, Alexandra Försterling, Timo Vahlenkamp und Max Schmitt holte den Sieg in allen drei Wertungskategorien. Damals wie heute sind es erstklassige Nachwuchsspieler, die diese Leistung erbracht haben und sich gegen ein äußerst starkes internationales Umfeld durchsetzen konnten. So sieht es auch der betreuende Athletik-Bundestrainer Chris Marysko, der die 2019er-Mannschaft während der Turnierwoche vor Ort verantwortlich betreut hat: "Wir haben das Feld wirklich dominiert heute und ich bin echt sprachlos. Das war ganz ganz großer Sport - bei schweren Bedingungen. Und es war eine herausragende Team-Leistung. Genau darauf kommt es hier eben auch an. Wir freuen uns zudem riesig, dass Paula ihre Einzelwertung gewonnen hat und dass Yannick sich die Chance auf seinen Sieg erarbeiten konnte. Es ist nur schade, dass er die Früchte seiner Arbeit nicht ganz genießen kann. Nichtsdestotrotz sind wir alle megastolz und es war eine ganz tolle Woche hier." ENDSTAND RANG NAME     ENDSTAND 1 Junior Team Germany -21           1 Paula Schulz-Hanßen -8 T9 Magdalena Maier   -3           4 Yannick Malik   -9 T11 Tiger Christensen -4  

Finale im Stechen

Internationale Wettspiele, 27.07.2019 um 18:25 Uhr
Die Siegerin der 32. Europameisterschaft der Damen wird in einem spannenden Playoff ermittelt. Den Titel sichert sich Alice Hewson auf dem fünften Extraloch.
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Poole/England - Der Kampf um den Titel wurde in Südengland ungemein spannend, verlief aber ohne deutsche Beteiligung. Einzige Deutsche im Cut war Sarina Schmidt vom GC München Valley. Die Bayerin brachte in der Finalrunde zwar vier Birdies unter, musste aber auch fünf Bogeys notieren. Unter dem Strich stand somit eine 73 (+1), die die deutsche Nationalspielerin bei gesamt drei über Par auf den 37. Platz bringt. Das Fazit der 20-Jährigen fiel sachlich aus: "Das war heute nicht besonders gut, aber auch nicht schlecht. Ich habe auf vier von fünf Par-5-Bahnen ein Birdie gespielt, aber auch zwei Dreiputts gehabt." Stechen um Titel Alice Hewson (England) und Krista Junkkari (Finnland) lagen nach den vier Wettkampfrunden gleichauf. Beide hatten einen Gesamtscore von sieben unter Par in die Bücher gebracht und so stand ein Playoff an, um die neue Europameisterin zu küren. Auf den ersten Bahnen teilten die beiden Spielerinnen jeweils mit Par die Löcher. Auf dem fünften Extraloch durfte die Engländerin schließlich jubeln. Die Siegerin darf sich direkt nach dem Titelgewinn auf den nächsten Höhepunkt ihrer Karriere freuen, denn die Europameisterin bekommt eine Einladung zur Women´s British Open, die vom 1. bis 4. August im Woburn GC ausgetragen wird. Die Italienerin Catarina Don sicherte sich mit Runden von 70, 68, 74 und 70 Schlägen mit einem Zähler Rückstand auf die beiden Leaderinnen die Bronzemedaille. Fazit des Coaches Michael Terwort, der als Coach Bundestrainer Stephan Morales bei dieser EM vertrat, hatte eine phantastische Meisterschaft gesehen: "Der Platz des Parkstone GC ist super und die Atmosphäre war großartig. Der Club hatte 130 Helfer aufgeboten. An allen Tagen waren viele Zuschauer draußen, ganz besonders heute bei der Finalrunde. Man hat immer gemerkt, wie stolz der Club ist, diese EM ausrichten zu dürfen. Diese EM hatte sportlich ein wirklich sehr hohes Niveau im gesamten Teilnehmerfeld. Wenn man da nicht in Topform ist, reicht es nicht zum Cut." Endstand RANG NAME     ENDSTAND 1 Alice Hewson   -7 / 5th EH 2 Krista Junkkari   -7 T37 Sarina Schmidt +3 --- ---CUT---     -- +5 -- MC Aline Krauter +7 MC Polly Mack +11 MC Ava Bergner +11 MC Viktoria Hund   +13 MC Miriam Emmert +24 RTD Alexandra Försterling  

Hole-in-One für Schmidt

Internationale Wettspiele, 26.07.2019 um 22:11 Uhr
Sarina Schmidt gelingt am dritten Tag der 32. Europameisterschaft der Damen ein blitzsauberes Hole-in-One.
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Poole/England - Sarina Schmidt hat aus deutscher Sicht dem dritten Wettkampftag der Europameisterschaft in Südengland ihren Stempel aufgedrückt. Die Spielerin des GC München Valley durfte auf Bahn 14 über ihr erstes Hole in one jubeln. Die Bayerin hatte mit einem Eisen 7 die 147 Meter perfekt überwunden und konnte das Ergebnis dieses Traumschlages richtig genießen: "Der Schlag war perfekt. Als der Ball von der Schlagfläche ging, merkte ich schon, wie gut dieser Schlag wird. Der Kontakt war so nice und ist direkt auf die Fahne gegangen. Das war ein tolles Gefühl. Der Ball ist kurz vor der Fahne aufgekommen und dann ins Loch gelaufen. Ich bin sehr zufrieden und total happy, wie ich die Runde dann noch zu Ende gebracht habe, weil ich dann so nervös wurde. Ich war so aufgekratzt, das kann man sich gar nicht vorstellen. Ich kann es kaum in Wort fassen." Beste Turnierrunde Der Traumschlag hat Sarina Schmidt dabei geholfen, mit einer 71 ihre bisher beste Runde des Turniers zu spielen und im Klassement damit um elf Plätze auf Rang 38 zu klettern. Damit war die Bayerin auch die einzige Deutsche, die den Sprung in den Cut geschafft hat. Schmidt hatte auf der Frontnine mit einem Birdie begonnen, machte viele gute Schläge und lag nach acht Bahnen bei zwei unter. "Auf Bahn 9 habe ich einen auf die Mütze bekommen. Ich musste droppen, weil es nicht mehr weiterging. Es war aber klug, es so zu machen, weil es ansonsten ein echter Rückschlag hätte werden können. Es war dann aber gut, wie ich weitergespielt habe. Ich habe das Doppelbogey akzeptiert und mich wieder in mein Spiel hereingefunden. Wie ich das gehändelt habe, fand ich echt gut. Vor einem Jahr hätte ich mich wohl noch rausgeschossen", sieht Schmidt einen echten Fortschritt in ihrem Verhalten. Der Cut Die übrigen Deutschen haben den Sprung in die Finalrunde verpasst. Aline Krauter, die zweimal mit 73 und 72 Schlägen sehr gut gelegen war, erlebte einen Tag ohne Birdie. Vier Bogeys und ein Double ließen die Zahl unter dem Strich auf 78 (+6) anwachsen, so dass die Stuttgarterin am Abend des dritten Wettkampftages zwei Zähler zuviel auf dem Konto hatte. Polly Mack vom Berliner GC Stolper Heide (75/+3) und Ava Bergner vom Frankfurter GC (76/+4) spielten in dem Rahmen, in dem sie auch die beiden ersten Runden absolviert hatten. Viktoria Hund hatte nach dem zweiten Tag, als sie eine starke 72 unterschreiben durfte, Morgenluft gewittert. Der Start in die dritte Runde war auch vielversprechend, denn auf den ersten sechs Bahnen gelangen der Falkensteinerin zwei Birdies. Danach sammelten sich aber einige Bogeys, so dass am Ende eine 78 (+6) stand. Clubkameradin Miriam Emmert durfte am dritten Tag einen Eagle auf die Karte schreiben, machte ansonsten die Pappe aber wieder sehr bunt. Die 76 (+4) war die beste Runde für das Nordlicht. Spitze An der Spitze gab es wieder einen Wechsel. In Front liegt nun alleine Hannah Darling aus Schottland, die Runden mit 71, 69 und 68 Schlägen in die Wertung bringen konnte und damit drei Schläge Vorsprung auf ein Verfolgertrio hat.

Deutschland hält die Spitze  

News, 26.07.2019 um 19:08 Uhr
Am zweiten Tag des prestigeträchtigen European Youngs Masters hält das junge deutsche Team die Führung in der Mannschaftswertung. Paula Schulz-Hanßen übernimmt zudem die Spitze in der Einzelwertung der Mädchen.  
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An einem windigen und wieder einmal heißen zweiten Wettkampftag des European Young Masters behauptet sich das Junior Team Germany knapp gegen ein sehr starkes Wettbewerbsfeld und steht weiterhin an der Spitze der Teamwertung. Den stärksten Score hat dabei Paula Schulz-Hanßen (GC St. Leon-Rot) abliefern können. Nach der starken 69 des ersten Wettkampftages unterschrieb sie heute eine noch tiefere 67 (-5). Lediglich am ersten Par 3 des Platzes musste sie einen Schlagverlust verbuchen. Dem konnte sie allerdings ganze sechs Birdies gegenüber stellen. Mit diesem Ergebnis trägt die Bundesliga-Spielerin klar zur Verteidigung der aktuellen Spitzenposition in der so wichtigen Teamwertung bei. Darüber hinaus übernimmt sie auch die Führung in der Einzelwertung der Mädchen. Sie verbessert sich um vier Positionen und liegt nun mit 136 Schlägen (-8) knapp vor der Französin Lilas Pinthier mit 137 Schlägen (-7). Die stärkste Runde der Mädchen hat heute allerdings eine Niederländerin gespielt. Anne Sterre den Dunnen benötigte nur schmale 65 Zähler (-7) und leistete sich bei diesem Ergebnis sogar noch zwei Bogeys. In der Einzelwertung stürmt den Dunnen ganze 16 Positionen gen Spitze und steht nun gemeinsam mit Mirabel Ting aus Malaysia auf dem geteilten dritten Rang (138 Schläge; -6). Schulz-Hanßen im Leader-Flight So oder so, Paula Schulz-Hanßen geht zuversichtlich aus diesem zweiten Wettkampftag: "Ich bin mit der Runde sehr zufrieden. Ich habe mir viele Birdie-Chancen erarbeitet, von denen ich zwar nicht so viele nutzen konnte. Andererseits habe ich mir wenig Fehler erlaubt und den Score dadurch gut zusammen gehalten. Ich bin zuversichtlich und denke, dass wir das morgen hinkriegen." Den Grundstein dafür hat die St. Leon-Roter Spielerin heute jedenfalls eindrucksvoll gelegt. Dafür geht sie am morgigen Finaltag im Leader-Flight auf die Runde. Die zweite deutsche Spielerin, Magdalena Maier (Münchener GC), konnte heute nicht ganz an das Ergebnis des ersten Spieltags anknüpfen und unterschrieb eine Par-Runde. In der Einzelwertung liegt sie mit ihren 141 Zählern (-3) auf T9. Maier hatte mit einigen Höhen und Tiefen zu kämpfen. Zu guter Letzt musste sie bei einem eigentlich versöhnlichen Zwischenergebnis von zwei Schlägen unter Par ein unglückliches Finish mit Bogey-Bogey hinnehmen. Um wirklich zufrieden aus der Runde zu gehen, ist das sicher nicht hilfreich - aber die junge Münchner Spielerin kann Ergebnis und Spiel differenziert darstellen: "Über den Score heute habe ich mich nicht wirklich gefreut, denn da war eigentlich viel mehr drin. Ich hatte echt gute Schläge. Aber der Wind hat das Spiel erschwert und die Bedingungen waren auch generell anspruchsvoller. Trotz allem bin ich mit meinem Golf durchaus zufrieden, denn ich habe 100 Prozent gegeben und das ist die Hauptsache." Christensen erkämpft das Even Par Auch Tiger Christensen kam an diesem zweiten Turniertag mit einer Par-Runde vom Platz, die angesichts des Rundenverlaufs ebenfalls als äußerst kampfstarkes Ergebnis zu werten ist. So musste der Hamburger gleich an Bahn zwei eine Hypothek aufnehmen, als er sich auf dem Par-5-Loch ein unglückliches Doppelbogey einfing. An Bahn sechs gesellte sich ein weiterer Schlagverlust hinzu. Mit drei Schlägen über Par ging Christensen auf die Back Nine und doch gelang es ihm, am Ende alle drei Fehler mit Birdies auszugleichen - den letzten punktgenau am 18. Grün. In der Einzelwertung der Jungen steht der Hamburger mit 140 Schlägen (-4) auf dem geteilten elften Rang. Ähnlich erging es dem spät gestarteten Yannick Malik - auch er konnte nicht ganz an die Form seiner Auftaktrunde anknüpfen. Dennoch gelang es ihm, mit 71 Schlägen (-1) ein respektables und vor allem hart erarbeitetes Ergebnis zu unterschreiben. Denn mit dem am Nachmittag zunehmenden Wind und den nun schon spürbar zertretenen Grüns waren tiefe Ergebnisse immer schwieriger zu erzielen. Von der Spitze der Einzelwertung muss Malik sich zumindest für den Moment verabschieden - mit 135 Schlägen (-9) steht er auf dem vierten Platz. Aktuell trennen ihn fünf Schläge von der Führung, denn der Norweger Michael Alexander Mjaaseth hat mit seiner 66 (-6) auch an diesem zweiten Turniertag einen fabelhaften Score abgegeben. Er steht mit 130 Zählern und 14 unter Par wohlverdient an Platz eins. Alles für das Team Malik zieht ein reflektiertes Fazit: "Ich habe viele Chancen liegen gelassen - habe aber über die Runde hinweg versucht, weiter zu kämpfen. Auf den Bahnen 12 und 13 habe ich zwei dumme Bogeys gemacht. An der 15 konnte ich mit einem Birdie kontern und an Bahn 16 geht mein Eagle-Putt leider aus zwei Metern vorbei. Ich bin nicht sehr zufrieden. Aber dem Team hat es immerhin ein bisschen was gebracht und das ist gut. Morgen versuche ich, dass es wieder besser wird und ich einen guten Score für das Team reinbringe, sodass wir vor allem in der Teamwertung stark abschneiden." Der betreuende Athletik-Bundestrainer Chris Marysko resümiert den Wettkampftag aus seiner Sicht: "Das heute war eine herausragende Teamleistung bei deutlich schwereren Bedingungen als gestern. Unsere vier Spielerinnen und Spieler haben heute stark gekämpft und mit dem Tagesergebnis sind wir mehr als zufrieden. Alle vier sind nun schon über zwei Tage hinweg ohne Über-Par-Runde ausgekommen. Ich bin stolz auf die Truppe und wir freuen uns einfach nur auf morgen." Deutschland führt mit einem Schlag In der Summe steht das Junior Team Germany mit 411 Schlägen (-21) nach wie vor an der Spitze der Mannschaftswertung. Der Vorsprung allerdings ist in der sengenden Hitze Tschechiens auf einen einzigen Schlag abgeschmolzen. Mit 412 Schlägen (-20) steht Frankreich dicht hinter den Deutschen. Und auch die Niederlande sind dank Anne Sterre den Dunnen und Nick Slobbe nur noch zwei Zähler von der Führung entfernt (413 Schläge; -19). Aber nicht nur in der Teamwertung ist für den Finaltag pure Spannung angesagt. Auch die Einzelwertungen sind nach wie vor heiß umkämpft - ganz wie es sich für ein so hochklassiges und wegweisendes Nachwuchsturnier gehört. Magdalena Maier jedenfalls geht mit Selbstbewusstsein in den Finaltag: "Für morgen wollen wir nochmal Vollgas geben, richtig tief schiessen und das Ding nach Hause bringen. Wir gehen voller Motivation und guter Gedanken in den Finaltag und rocken das da!"

Zweite Hitzeschlacht in Mülheim

Internationale Wettspiele, 26.07.2019 um 16:56 Uhr
Zwei Spieler, die je eine 64 und eine 67 in die Wertung bringen, gehen als Co-Leader in den dritten Tag der 80. Internationalen Amateur Meisterschaften von Deutschland.
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Mülheim - Auch der zweite Tag der German International Amateur Championship wurde bei brütender Hitze ausgetragen. Wieder zeigte das Thermometer im Schatten mehr als 40 Grad an. Die beste Runde des Tages brachte Anton Albers vom Hamburger LGC Hittfeld nach Hause. Das Nordlicht war um 9.00 Uhr gestartet, als das Thermometer noch gnädige 30 Grad zeigte. Auf seiner Frontnine brachte der Athlet, der von Tee 10 gestartet war, seine ersten drei Birdies unter und zündete zum Beginn seiner Backnine nochmal den Turbo. Nach Loch 4, also seiner 13. Bahn, lag Albers bei sechs unter Par. Auf Loch 6 kassierte der neue Co-Leader sein einziges Bogey, legte aber direkt noch zwei Birdies nach, so dass es am Ende eine starke 64 (-7) wurde. [:galerie:] "Mein Ballstriking und damit auch mein Langes Spiel waren heute sehr gut. Der Platz ist trotz der Hitze in einem sehr guten Zustand. Es ist natürlich sehr anstrengend bei den Temperaturen, aber die Eimer mit Eiswasser, dazu noch die Verpflegung und Getränke von den Helfern erleichtern es enorm, über die Runde zu kommen", freute Anton Albers sich über seine gute Leistung, war dabei aber auch der Organisation dankbar, die alles tat, um den Spielern durch den Tag zu helfen. Der zweite Spieler, der mit -11 die Spitze teilt, ist Jonas Baumgartner. Der Spieler des Junior Team Germany war mit einem Bogey auf Bahn 10 gestartet, startete von Bahn 13 bis 16 eine Birdie-Serie und ging mit "drei unter" auf die Backnine. Hier kassierte die Höseler zwar zwei Bogeys, legte aber drei weitere Birdies daneben und unterschrieb am Ende eine gute 67 (-4). "Ich habe heute wieder den gleichen Plan verfolgt wie gestern. Wieder konnte ich mir viele Chancen erarbeiten, aber leider sind die Putts nicht alle gefallen. Ich freue mich auf ein spannendes Wochenende", war der Youngster des GC Hösel mit seinem Spiel weitgehend zufrieden. Titelverteidiger in Lauerstellung Rasmus Neergaard-Petersen bleibt auf Tuchfühlung zur Spitze. Der Titelverteidiger aus Dänemark brachte nach seiner 64 am zweiten Tag eine 68 (-3) in die Wertung und teilt sich damit Rang drei mit dem Österreicher Daniel Hebenstreit, der exakt die gleichen Scores unterschreiben durfte. Lang mit einer 65 Nico Lang hat eine fabelhafte Runde hinter sich. Der Spieler vom GC Mannheim-Viernheim war mit einer 70 (-1) solide in diese Meisterschaft gestartet, brachte am zweiten Hitzetag mit einer 65 (-6) den zweitbesten Score aller noch verbliebenen 115 Teilnehmer nach Hause. Der Start in die Runde gelang perfekt: drei Birdies in Serie sorgten bei dem Wahl-Mannheimer für ein Momentum, das bis zum Ende der Runde trug. Das Bogey auf Bahn 6 konterte Lang mit einem sauberen Eagle auf Bahn 7. Und auch sein zweites Bogey glich der Spieler des National Team Germany sofort mit einem Birdie wieder aus. Sechs Birdies und ein Eagle sind die stolze Bilanz des Spielers ,der sich damit auf Rang fünf vorschiebt. [:galerie2:] "Die drei Birdies zum Start haben mir das Selbstbewusstsein gegeben, eine aggressivere Taktik zu wählen als gestern. Mein Putten war heute sehr gut und so konnte ich einige Birdiechancen nutzen", freute sich Nico Lang über das gute Ergebnis. Bei Marc Hammer, der am ersten Wettkampftag mit einer 63 (-8) das Highlight gesetzt hatte, lief es am zweiten Tag nicht so rund. Der Nationalspieler des GC Mannheim-Viernheim musste gleich zum Auftakt ein Bogey hinnehmen und schaffte es erst zum Wechsel auf seine Backnine, mit dem ersten Birdie seinen Score wieder auszugleichen. Hammer, der auf Tee 10 gestartet war, musste auf seiner zweiten Halbrunde vier Bogeys notieren, brachte aber kein weiteres Birdie unter, so dass er eine 75 (+4) unterschreiben musste und mit nun gesamt vier unter Par auf den 15. Platz zurückfiel. Diesen teilt sich Hammer mit zwei Teamgefährten des National  Team Germany. Falko Hanisch hat nach seiner starke 65 vom Auftakt eine 73 (+2) in den Büchern stehen und auch Lukas Buller kam nach einer 66 nicht so gut über die Runde und taucht nach seiner 72 (+1) ebenfalls mit -4 als Zwischenstand auf dem Leaderboard auf. Cut der besten 60 Nach der zweiten Runde kristallisiert sich schon heraus, dass der Cut der besten 60 und aller Schlaggleicher vergleichsweise tief sein wird. Die besten 52  Athleten haben nach zwei Runden Scores von Even Par und besser in den Büchern stehen. Vor der dritten Runde wären alle Spieler, die eins über Par oder besser liegen im Cut. Eine richtig tiefe Runde kann aber auch noch Spieler in die Finalrunde bringen, die derzeit weiter hinten stehen und daher am dritten Wettkampftag einen kleinen Vorteil genießen können, weil sie ihre Runde spielen können, ehe es wieder unangenehm warm wird. Geändertes Startschema Am dritten Tag zeigen die Wetterprognosen deutlich gnädigere Temperaturen an. Daher hat sich die Spielleitung entschlossen, am dritten Wettkampftag in zwei Startgruppen mit Dreierflights spielen zu lassen. Die Spieler mit den schlechteren Ergebnissen gehen am Morgen ab 7.30 Uhr von Tee 1 und Tee 10 in ihre dritte Runde, die vorderen Platzierungen starten ab 11.50 Uhr. Der Leaderflight geht um 13.30 Uhr von Tee 1 auf den Platz des GC Mülheim/Ruhr.

Verbessert

Internationale Wettspiele, 25.07.2019 um 22:06 Uhr
Am zweiten Tag der 32. Europameisterschaft der Damen kommen einige bessere Scores in Schwarz-Rot-Gold in die Wertung.
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Poole/England - Am zweiten Tag der Europameisterschaft der Damen haben einige Deutsche bessere Scores in die Wertung gebracht, allerdings gab es auch einen Ausfall. Alexandra Försterling musste nach zwölf Bahnen verletzungsbedingt aufgeben. Damit hat Michael Terwort als Coach nur noch sechs Spielerinnen im Feld, von denen nach der zweiten Runde Aline Krauter auf Rang 34 am besten positioniert ist. Die Spielerin des Stuttgarter GC Solitude ließ der 73 vom ersten Tag eine gute 72 (Even Par) folgen. Wieder brachte Krauter zunächst zwei Birdies unter und lag auch nach elf Bahnen noch bei zwei unter Par, als sie ihr erstes Bogey mit einem Birdie wieder ausgeglichen hatte. Am Ende rutschen dann aber noch zwei Bogeys auf die Karte. Die 72 reichte, um im Klassement drei Plätze zu klettern. Sprung im Klassement Einen große Sprung im Klassement machte Viktoria Hund. Die junge Athletin des Hamburger GC verbesserte sich um satte sieben Schläge und unterschrieb ebenfalls eine 72. Nach ihrem zweiten Birdie ging das Nordlicht sogar unter Par auf den Abschlag der 18. Bahn kassierte aber doch noch ihr zweites Bogey. Dank des guten Scores klettert Viktoria Hund im Klassement um mehr als 30 Plätze und hat nun auf Rang 77 den Cut der besten 60 nach Runde drei wieder im Visier. "Ich bin mit dieser Runde sehr zufrieden, weil ich alles um setzen konnte, was ich mir nach der gestrigen Runde vorgenommen hatte", strahlte die Hanseatin glücklich. Noch vor der Hamburgerin rangiert eine Bayerin. Sarina Schmidt ließ auf ihre 74 nun eine 73 folgen und startet von Rang 49 in den dritten Wettkampftag.Nach nur vier Bahnen war für die Athletin des Bundesliga-Aufsteigers München Valley der Score schon gemacht. Zwei Bogeys stand ein Birdie gegenüber. Es folgte 14 Mal Par. Ein Baustein fehlte im Spiel der Münchenerin: "Ich habe richtig gut gespielt, die Eisen waren gut, ich habe nur keine Birdiechance genutzt. Auf jeden Fall steht morgen an, tief zu gehen!" Drei Birdies Mit drei Birdies hat Ava Bergner ihren Score ebenfalls um einen Schlag verbessert. Die Nationalspielerin vom Frankfurter GC fing sich früh ein Doppelbogey, konterte aber sofort mit einem Birdie. Am Ende unterschrieb die College-Studentin eine 75 (+3) und steht schlaggleich mit Viktoria Hund auf Rang 77. "Es war nicht viel anders als gestern. Die langen Eisen waren ein bisschen wackeliger, aber ich habe mir trotzdem mehr gute Chance erarbeitet. Für morgen nehme ich mir vor, nochmal richtig Gas zu geben", möchte Bergner unbedingt den Cut machen. Polly Mack hat mit einer 77 (+5) einige Plätze eingebüßt und steht einen Schlag hinter Hund und Bergner auf Rang 85. Zwei Bogeys und zwei Doppelbogeys setzte die Spielerin des Berliner GC Stolper Heide ein Birdie entgegen. "Auf diesem Platz ist es schwierig, Birdies zu machen. Es braucht dafür einfach drei oder vier gute Schläge. Ich respektiere es total, dass hier jemand eine 66 spielen konnte", zollte Mack dem traditionsreichen Platz des Parkstone GC in Poole großen Respekt. Miriam Emmert vom Hamburger GC hat ihre zweite 82 (+10) unterschrieben. Erneut war das eine Birdie zu wenig, um die Bogeys und Doppelbogeys auszugleichen. Spitze An der Spitze steht die Finnin Krista Junkkari, die als einzige Spielerin an beiden Tagen unter 70 Schlägen ins Clubhaus kam. Mit einer 69 und einer 68 hat die Nordeuropäerin mit gesamt 7 einen Zähler Vorsprung auf Catarina Don Don. Die Italienerin brachte sich mit drei Birdies zum Abschluss der Runde in Position und hat nach der 70 nun noch eine 68 in der Büchern stehen. Dahinter folgen drei Spielerinnen, die nach zwei Runden fünf unter Par liegen. Nach der dritten Runde gibt es einen Cut der besten 60 Spielerinnen und aller schlaggleichen.  

Zum Auftakt nach ganz oben  

News, 25.07.2019 um 09:58 Uhr
Mit einem Sturm an die Spitze hat das Junior Team Germany das European Young Masters begonnen. Yannick Malik spielt sich bei seiner Premieren-Runde im Deutschland-Dress sogar an die Spitze der Einzelwertung.  
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Bei brütenden Temperaturen treffen in diesen Tagen 31 Junioren-Nationalmannschaften aus Europa und der ganzen Welt zusammen, um eines der prestigeträchtigsten Nachwuchs-Golfturniere auszuspielen. Gastgeber des diesjährigen European Young Masters ist das tschechische Golf&Spa Kunetická Hora, östlich von Prag. Das Junior Team Germany ist mit Paula Schulz-Hanßen (GC St. Leon-Rot), Magdalena Maier (Münchner GC), Tiger Christensen (Hamburger GC) und Yannick Malik (Münchner GC) vor Ort. Chris Marysko betreut das Team als Adviser. Die beiden Einspielrunden hat die Mannschaft sehr gut für sich genutzt, den Platz kennengelernt und die Birdie-Chancen herausgearbeitet. Darüber hinaus hat die Mannschaft versucht, sich optimal an die durchaus kräftezerrenden Witterungsbedingungen anzupassen. Immerhin, bei Bedingungen von über 35 Grad Celsius und praktischem keinem Wind müssen die Spieler verantwortungsvoll mit ihrer Kondition umgehen. Und ganz offensichtlich ist ihnen das an diesem ersten Turniertag gut gelungen. Malik mit einer 64 Denn aus der ersten von insgesamt drei Zählspielrunden ist das deutsche Team nicht nur mit einem Ergebnis von 15 Schlägen unter Par gekommen. Vielmehr stehen die Deutschen mit 201 Schlägen sogar an der Spitze des starken Wettbewerbsfeldes. Sie werden gefolgt vom französischen Team mit 204 Schlägen (-12) und Italien mit 205 Zählern (-11). Den größten Erfolg an dem sensationellen Auftakt der jungen Deutschen hat Yannick Malik: Der Süddeutsche spielte an diesem Turniertag seine erste Runde in den schwarz-rot-goldenen Farben - und quittierte die in ihn gesetzte Zuversicht mit einer starken 64. Damit blieb der Süddeutsche stolze acht Zähler unter Par. Der einzige Schlagverlust, der ihm unterlaufen sollte, war an Bahn 17, einem Par 3. Dem Bogey stehen stolze neun Birdies gegenüber! Für Malik ist das ein Auftakt nach Maß und eine Runde, die Lust auf mehr macht: "Ich fand es megastark, für Deutschland zu spielen. Das hat mich heute wirklich gepushed, um hier heute 110 Prozent zu geben. Ich habe dann auch einen guten Score reingebracht, bin sehr zufrieden und hoffe, dass ich da morgen weitermache." Neben dem wichtigen Dienst für die Mannschaft bugsierte Malik sich mit seinem Ergebnis auch an die Spitze der Einzelwertung der Jungen. Dort steht er schlaggleich mit dem Norweger Michael Alexander Mjaaseth. Christensen mit heißen Eisen Malik war der erste Deutsche, der an diesem ersten Tag auf der Runde war. Um 07:41 Uhr begann das Turnier für ihn. Ab 08:14 Uhr war dann auch Tiger Christensen am Abschlag. Und der war durchaus motiviert, die Ergebnisse des vor ihm spielenden Teamkollegen zu parieren. Mit einer fehlerfreien Front Nine und den dort erzielten vier Birdies, war der Falkensteiner auch auf dem besten Wege dahin, musste die Back Nine dann jedoch mit Even Par unterschreiben. Mit seiner 68 (-4) spielt der Norddeutsche die zweitbeste Runde seines Teams, steht in der Einzelwertung auf dem geteilten achten Rang und darf zurecht sehr zufrieden sein. Christensen fasst seinen Tag zusammen: "Ich fühlte mich heute gut mit den Eisen. Der Putter war ziemlich kalt, aber ich habe mit vier Schlägen Rückstand auf die Führung trotzdem einen soliden Start und für den Moment eine gute Position. In der Team-Wertung dominieren wir. Heute war eine Stock-Hitze, es war brutal heiß. Über 35 Grad und kein Wind. Wir werden also schauen, dass wir uns entsprechend vorbereiten, ordentlich ernähren und genug Wasser mit dabei haben." Schulz-Hanßen mit Ups&Downs Paula Schulz-Hanßen ging ab 09:51 Uhr auf die Runde und war gleich zu Beginn mit einer echten Aufgabe konfrontiert. An Bahn zwei landete ihr Abschlag im Wald und konnte aus seiner dortigen Lage heraus nur als unspielbar erklärt werden. Dass sie für die Par-5-Bahn dennoch ein Par notieren konnte, zeugt von der Motivation und dem Durchsetzungswillen der St. Leon-Roter Spielerin. Aus stolzen 150 Metern und immer noch aus dem Wald heraus, rettete sie per Up and Down und lochte mit dem fünften Schlag ein. Nach zwei Birdies folgte auf Bahn neun ein ärgerliches Doppelbogey. Auf den Back Nine gelang es der Süddeutschen dann, sich auf drei unter Par zu spielen - und diesen Score sicher ins Clubhaus zu bringen. Schulz-Hanßen resümiert: "Ich hatte heute viele Höhen und Tiefen - konnte am Ende aber mit einem relativ niedrigen Ergebnis aus der Runde gehen. Ich bin sehr zufrieden, vor allem mit unserer Team-Leistung. Ich freue mich auf die nächsten Tage." Starke Premiere für Maier Als letzte Deutsche ging Magdalena Maier um 10:24 Uhr auf die Runde. Auch für sie ist das European Young Masters die Premiere in den Deutschland-Farben. Entsprechend groß war ihre Aufregung und dazu auch ihre Erwartungshaltung an sich selbst. Tatsächlich ist Maier stark in das Turnier gestartet und lag an der siebten Spielbahn bereits bei drei Schlägen unter Par. Zwischenzeitig hatte allerdings eine Mitspielerin einen etwas langwierigeren Regelfall - und ihre Spielgruppe stand aufgrund des erlittenen Zeitverlustes ab sofort unter Beobachtung eines Referees. Das war dann doch etwas zu viel für die junge Münchener Spielerin und auf den folgenden drei Bahnen verlor sie drei Schläge. Im weiteren Rundenverlauf konnte Maier sich allerdings stark zurückkämpfen und ging mit drei unter Par auf die letzte Spielbahn. Da Paula Schulz-Hanßen bereits eine 69 sicher reingebracht hat und nur jeweils drei von vier Tagesergebnissen in die Wertung eingehen, spielte Maier dieses letzte Par 4 nun aggressiv auf Birdie. Und beinahe wäre ihr dies auch gelungen, doch der Ball lief am Loch vorbei und so sollte es "nur" bei einem Par und damit bei der ohne Zweifel starken 69 bleiben. Maier konstatiert ihren Turnierauftakt dann auch entsprechend positiv: "Nach den Schlagverlusten habe ich mich gut zurück gekämpft und konnte am Ende eine 3 unter Par unterschreiben. Das ist ein super Auftakt. Als Mannschaft haben wir hier heute sehr gut abgeschnitten - das ist ein perfekter Start in das Turnier. Ich hoffe, dass das so bleibt und wir weiter so miteinander harmonieren und das Golf unseres Lebens spielen." Später Start in Tag zwei Mit ihren 69er Runden stehen beide deutsche Spielerinnen in der Einzelwertung der Mädchen auf dem geteilten fünften Rang. Die derzeit besten Spielerinnen der Einzelwertung sind Mirabel Ting aus Malaysia sowie Francesca Fiorellini mit jeweils 67 Schlägen (-5). Der zweite Turniertag beginnt für die Deutschen erst spät. Paula Schulz-Hanßen geht 11:39 Uhr an den Abschlag. Magdalena Maier folgt 12:12 Uhr. 13:27 Uhr beginnt Yannick Malik seine Runde und für 14:00 Uhr wird Tiger Christensen am Abschlag 1 des Golf&Spa Kunetická Hora erwartet.

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